Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

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Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Fun » 09.08.2019 03:37

Hallo zusammen,
weiß jemand, wie sicher das Ergebnis einer Zungenbiopsie ist?
Bin am überlegen das zu machen, denn ich werde langsamn weich, schon zig Abstriche und alle negativ. Hab es mir sogar mit dem Löffel von der Zungen gekratzt und 9 Tage bebrüten lassen...da kommt einfach nix bei raus.
Ich weiß das es ein Pilz ist, ist ja genau so wie beim letzten mal. Ich hab aber auch meine Zungen mit Salz geschrubbt, Pilzmittel, Oreganoöl, Grapefruitkernextrakt...vlt. hat das irgendwas verändert, obwohl schon Wochen nicht mehr gemacht.
Wie ist das denn, wenn der in die Hyphenform wechselt, kann das daran liegen? Hab gelesen, wenn der HP Wert nicht mehr optimal ist (meine Vermutung durch das Salz) der Pilz dann möglicherweise die Form ändert.

Ist ist ja schon schlimm genug, dass die Ärzte einen Pilz auf der Zungen nicht erkennen, aber wenn dann der Abstrich noch negativ ist...ich könnte verzweifeln

Ich häng mal 2 Bilder an, wie es bei mir aussieht

So siehts meistens aus...
IMG_1529.JPG

und so 2 Stunden später, wenn er was besonders gerne mag...
IMG_1540.jpg


Ich hab sonst keine Idee mehr, wie ich einen Nachweis von dem Ding bekommen soll
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Krasny » 17.08.2019 10:07

Hm, der Belag sieht wirklich nach Soor aus.
Über Zungenbiopsie wurde hier im Forum noch nicht gesprochen. Was soll das bringen?
Wenn du kurz vor dem Abschaben des Zungenbelages diverse Mittel wie Salz oder Oreganoöl angewendet hast, ist das nicht hilfreich. Natürlich wird sich der Pilz dann zurückziehen oder inaktiv werden.
Den pH-Wert ändert der Pilz auch selbst, indem er Zucker vergärt. Wenn du ihn jedoch durch irgendwelches Salz ärgerst (Salz bewirkt einen leicht basischen pH-Wert), dann fühlt er sich unwohl. Man sollte solche Sachen nicht vor einer Probennahme machen.
Liebe Grüße, Krasny
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Fun » 18.08.2019 02:31

Krasny hat geschrieben:Hm, der Belag sieht wirklich nach Soor aus.
Über Zungenbiopsie wurde hier im Forum noch nicht gesprochen. Was soll das bringen?
.


Erst mal herzlichen Dank für deine Antwort
Ich will einfach einen Nachweis dass das ein Pilz ist.
Ich soll 8 Wochen Kortison nehmen, verdacht auf Morbus Cohn (wegen Entzündung Dickdarm Übergang zum Dünndarm und verdacht auf Entzündung im Mitteldarm).
Blutwerte/Stuhlwerte sprechen aber gegen Morbus Crohn.
Ich erhoffe mir, wenn ich einen Nachweis habe, dass die Ärzte vlt etwas vorsichtiger mit Kortison sind und nochmal genauer hinschauen...im Moment wollen sie da einfach an mir rumexperimetieren, weil ihnen sonst nix besseres einfällt. Ich hab einfach angst jetzt Kortison zu nehmen mit dem Zeug in meinem Körper und die Ärzte verstehen nicht, warum ich das nicht nehmen will.
Mal schauen wie weit ich nun komme, am Dienstag hab ich nen Termin beim Mund/Kiefer Chirurgen
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Steini » 18.08.2019 08:13

Hi Fun.
So sieht mein Waschlappen seit Jahrzehnten aus. Und welch Wunder, mein HNO hat beim letzten Abstrich auch nichts gefunden, aber jeder andere Abstrich ergab immer etwas Candida.
ABER, wenn du den Beweis hast, was dann?
Vom Arzt bekommst du Ampho Moronal oder Nystatin für den Mund.
Was erwartest du denn vom Arzt, wenn du Albicans auf der Zunge hast?
Meine Ärzte zeigen sich unbeeindruckt, wenn die meine Zunge sehen, sogar der Infektiologe.
Zungenbiopsie, um Gottes Willen.
Man kann beim Kieferchirurgen eine kleine Biopsie aus der Mundschleimhaut machen lassen,
auch Abstriche auf Bakterien und Pilze.
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Krasny » 18.08.2019 08:51

Statt Kortison würde ich es mit indischem Weihrauch (Boswellia serrata) versuchen, der bei Morbus Crohn laut mehrerer Studien seine Wirksamkeit gezeigt hat:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... 01/uid-428
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... eten-darm/
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... 3-51-2002/

Fun hat geschrieben:Ich erhoffe mir, wenn ich einen Nachweis habe, dass die Ärzte vlt etwas vorsichtiger mit Kortison sind und nochmal genauer hinschauen...

Darauf verlassen würde ich mich nicht.
Viele Schulmediziner kennen nur die während des Studiums gelernten Behandlungen und Medikamente und schauen nicht über den eigenen Tellerrand. Auch ist unser Gesundheitssystem so gestaltet, daß die Ärzte kaum nach eigenem Ermessen Therapien und Medikamente verordnen dürfen. nur was auf der Liste der Krankenkassen an Therapien und Medikamenten steht, dürfen sie verordnen, sonst bezahlt ihnen die Kasse das nicht. Eigeninitiative und Blick über den Tellerrand ist nicht populär. So mancher Arzt bietet alternative Therapien trotzdem an, aber das muß der Patient dann aus der eigenen Tasche bezahlen.
Liebe Grüße, Krasny
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Steini » 19.08.2019 10:16

Wenn du den Belag dezimieren willst, nimm eine harte Zahnbürste und reinige die Zunge damit.
Wahrscheinlich ist er ein paar Stunden später wieder da.
Blutet das bei dir beim Putzen?
Bei mir nicht. Fetter Soor sieht irgendwie anders aus.

Den Ärzten ist übrigens egal, ob du Pilze im Mund, Darm hast und Cortison nehmen musst.
Krebspatienten fallen z.B. Zähne und Haare bei ber Chemo aus. Meistens haben die auch Pilze im Mund.
Interessiert null. Ich war erst beim Onkologen/ Immunologen und die Pilzfunde finden dort kein Gehör. Dann ist das so.
Vielleicht ergeht es dir anders. Drücke die Daumen.
Vg
Steini
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Fun » 19.08.2019 10:58

Krasny hat geschrieben:
Fun hat geschrieben:Ich erhoffe mir, wenn ich einen Nachweis habe, dass die Ärzte vlt etwas vorsichtiger mit Kortison sind und nochmal genauer hinschauen...

Darauf verlassen würde ich mich nicht.


Ich würde erst mal gerne wissen, was denn überhaupt mit meinem Darm nicht stimmt..wie gesagt, ich glaube nicht an Morbus Crohn. Und der Internist bei dem ich war auch nicht...allerdings weiß ich auch nicht, was sonst ne Entzündung im Dünndarm machen kann.

Viele Schulmediziner kennen nur die während des Studiums gelernten Behandlungen und Medikamente und schauen nicht über den eigenen Tellerrand. Auch ist unser Gesundheitssystem so gestaltet, daß die Ärzte kaum nach eigenem Ermessen Therapien und Medikamente verordnen dürfen. nur was auf der Liste der Krankenkassen an Therapien und Medikamenten steht, dürfen sie verordnen, sonst bezahlt ihnen die Kasse das nicht. Eigeninitiative und Blick über den Tellerrand ist nicht populär. So mancher Arzt bietet alternative Therapien trotzdem an, aber das muß der Patient dann aus der eigenen Tasche bezahlen.

Ja ich weiß, das musste ich ja nun schon häufig feststellen, sie wollen ja auch nicht richtig hinschauen. Wenn sie nicht weiter wissen, nehmen sie einfach irgendeine Diagnose und behandeln was, was du gar nicht hast. Oder sie sagen dir, du bildest dir was ein. Die denken nur an ihr Budget, wenns teuer werden könnte, wirst du schnell abgeschafft als Patient.
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Fun » 19.08.2019 11:33

Steini hat geschrieben:Wenn du den Belag dezimieren willst, nimm eine harte Zahnbürste und reinige die Zunge damit.
Wahrscheinlich ist er ein paar Stunden später wieder da.

Ich putze meine Zunge immer mit der elektrischen Zahnbürste, dann geht es ein wenig weg. Ganz weg bekommen ich ihn nur mit Pilzmittel und Salz und damit dann die Zungen putzen.
Aber das mache ich nicht mehr, bringt eh nix, der Belag ist im nu wieder da. Ich kann ihn auch beobachten, je nachdem was ich esse. Wenn der was mag kannst du zuschauen wie der auf der Zunge immer mehr wird. Hab ich auch schon für die Ärzte mit Fotos do
Blutet das bei dir beim Putzen?
Bei mir nicht. Fetter Soor sieht irgendwie anders aus.

Das Bluten ist nur am Anfang, später nicht mehr und das nur hinten bei den Papillen, wo diese weißen Punkte sind.
Mein Pilz sitzt auch nicht nur auf der Zunge in Form von Belag sondern der ist da rein gewachsen. Das ist auch das, was Blutet. Am Anfang kommen die weißen Punkte bei den Papillen. Das Immunsystem erkennt, da will was in den Körper eindringen und es entzündet sich. Deshalb ziehe ich mir am Anfang der Erkrankung die Haut von der Zunge (hinten bei den Papillen). Der Pilz nimmt dann die Eiweise aus dem Immunsystem auf und dann Blutet es nicht mehr, weil er vom Körper nicht mehr erkannt wird. Was bleibt, sind die Punkte (Pilz) hinten bei den Papillen, die kann ich auch nicht wegputzen, die sind immer da.

So sieht es morgens aus (Bild ist unten, ich bekomme es nicht hierher), im laufe des Tages werden die Punkte dann auch wieder deutlicher, aber wie gesagt wegputzen kannst du die nicht, die sitzen "in" der Schleimhaut.
Ich vermute mal, das es deshalb bei dir auch nicht geblutet hat. Der Pilz sitzt auf deiner Schleimhaut und ist nicht eingedrungen. Deshalb Biopsie...das muss man da einfach feststellen können, weil der im Gewebe sitzt.

Den Ärzten ist übrigens egal, ob du Pilze im Mund, Darm hast und Cortison nehmen musst.
Krebspatienten fallen z.B. Zähne und Haare bei ber Chemo aus. Meistens haben die auch Pilze im Mund.
Interessiert null. Ich war erst beim Onkologen/ Immunologen und die Pilzfunde finden dort kein Gehör. Dann ist das so.
Vielleicht ergeht es dir anders. Drücke die Daumen.
Vg

Ja, ich weiß. Ich will trotzdem alles probieren und nicht nicht schon vorher aufgeben und es wenigstens versuchen.
Ich bekomme den ohne Diät nicht weg, die ich nicht machen kann - ich bin auf die angewiesen.
Obwohl ich nicht wirklich glaube, das nur Medis ohne Ernährungsumstellung Erfolg bringt...aber auch das muss ich erst mal ausprobieren. Wenn es nicht klappt, habe ich es zumindest versucht.
Und wenn am Ende rauskommt das ich doch Kortison nehmen muss, wär ich das Ding schon gerne los...ich dreh mich hier irgendwie im Kreis :cry:
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Fun » 19.08.2019 11:44

So wie ich den Hämatologen verstanden habe, bei dem ich war, sitzt der ja meist auf der Wangenschleimhaut und Rachen und die ist dann auch gerötet (entzündet).
Was ich persönlich als gutes Zeichen sehe, der Körper erkennt noch den Eindringling. Wenn es nicht mehr entzündet ist, hat das Ding sich vollgepumpt mit den Eiweisen aus dem Immunsystem.
Der kann ja dann praktisch überall hin im Körper und wird nicht mehr erkannt...das macht mir echt angst.
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Keiler » 19.08.2019 12:08

Krasny hat geschrieben:Viele Schulmediziner kennen nur die während des Studiums gelernten Behandlungen und Medikamente und schauen nicht über den eigenen Tellerrand. Auch ist unser Gesundheitssystem so gestaltet, daß die Ärzte kaum nach eigenem Ermessen Therapien und Medikamente verordnen dürfen. nur was auf der Liste der Krankenkassen an Therapien und Medikamenten steht, dürfen sie verordnen, sonst bezahlt ihnen die Kasse das nicht. Eigeninitiative und Blick über den Tellerrand ist nicht populär. So mancher Arzt bietet alternative Therapien trotzdem an, aber das muß der Patient dann aus der eigenen Tasche bezahlen.


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