Folsäure und Glabrata

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Re: Folsäure und Glabrata

Beitragvon Lea » 26.10.2019 09:57

https://www.arte.tv/de/videos/080499-00 ... ikrobioms/

Das lief letzte Woche auf ARTE. Super toll gemacht und erklärt! Guckt mal rein!
Candida? Hilf Dir selbst, bleibe zäh! Frage nicht den Arzt oder HP, es ist sinnlos!!! Und aufpassen - jede Candida-Art hat andere Ansprüche und vor allem - es ist nur ein Symptom. Grund erkennen, Grund beackern!
Lea
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Re: Folsäure und Glabrata

Beitragvon Lea » 17.05.2020 10:10

Liebes Forum,

jawoll - ich hatte Recht. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Folsäure und dem Glabrata. Denn Glabrata gehört zu den Parasiten, die Folsäure synthetisieren kann. Ebenso viele andere Darmbakterien, die es bei einer Dünndarm-Fehlbesiedelung gibt.

Mir geht es inzwischen nach und nach besser. Viel Recherche und ausprobieren gehörten dazu. Und auch die Suche nach der Ursachen.

Bei mir hat sich der buchstäbliche Rattenschwanz gebildet, der dann zum Teufelskreis wurde. Kurze Eckdaten:

in der Vergangenheit mal Neuroleptikum bekommen - danach wurde bei mir alle Symptome nur noch auf die Psyche geschoben. Gefährlich ihr lieben Mediziner. Das hat mich 6 Jahre meines Lebens gekostet. (Sorry, musste ich jetzt mal loswerden!)

Langfristiges Einatmen von Wohngiften hat dazu geführt, dass ich vollkommen leer gezogen war. Vor allem die Entgifter.

Wegen dieser Wohngift nahm man an, ich habe etwas mit der Psyche. Es gab ein Antidepressivum, welches ein Zusatzstoff in sich hatte, der unter gleichem Grundnamen ein Abführmittel ist. Eben Zulassungsbürokratie - dann ist ein Abführmittel mal ganz schnell ein Zusatzstoff für Tabletten. Ich habe über Jahre Durchfälle gehabt, die dann als mein psychisches Krankheitsbild angesehen wurden.

Das Neuroleptikum hat dann die Symptome "betäubt".

Dabei verlor ich Unmengen an Vitamin A. Die Schleimhäute waren angegriffen. Es konnte sich der Glabrata einnisten. Der widerum futtert Tryptophan, welches B3 bildet. Ohne B3 entsteht in den Schleimhäuten ein Adhäsiv, an das sich der Glabrata anheften kann. Er selbst produziert Folsäure. Somit ist der B-Komplex gestört.

Der Körper kompensiert und entgiftet über Jod, Kuper und Zink. Es finden weitere Defizite statt. Die Schilddrüse wird extrem belastet.

Mögliche Folgen: Calciumdefize und damit verbundene Allergien (Pseudoallergien, HIT, etc).Eiweißstoffwechselstörung, Fettstoffwechselstörungen, Schilddrüsenprobleme.

Ein Schulmediziner würde jetzt verordnen: Schilddrüsenhormone, Antihistamine, Statine im Bereich Fettstoffwechsel. Macht man da mit, ist man verloren. Und weil es einem weiter nicht gut geht, gibt es noch Antidepressiva oben drauf.

Übrigens: D3 und Vit A müssen auch einen Gleichstand haben. Nimmt man zuviel des guten D3, senkt es Vit A - und schon leiden die Schleimhäute.

Der Körper kompensiert weiter. Er entgiftet über die Nieren was das Zeug hält. Man dehydriert immer wieder. Die Elektrolyte stimmen nicht mehr.

Dabei soll es einem bescheiden gehen und man den berühmten Brain-Fog haben. Wenn der Candida tobt, fühlt sich das ganz anders an. Das merke ich, wenn ich Tryptophan nehme. Dann hat man nicht den normalen Brainfog, da fühlt man sich wie nach einer Flasche Schnaps. Wenn man das Abends nimmt, schwebt man förmlich über der Bettdecke.

Probiotika sind bei mir Kontraproduktiv. Denn die Fehlbesiedelung ist im Dünndarm. Die meisten Probiotika sind jedoch nur gut für den Dickdarm. Also hier gut aufpassen. Dünndarmfehlbesiedelungen haben vielfältige Ursachen - auch hier immer nur auf sich achten und das Leben einmal um viele Jahre zurück drehen. Denn das passiert nicht von heute auf morgen. Wenn die ersten Symptome kommen, brütet das schon lange im Körper.

Dieser Bericht bezieht sich lediglich auf das, was mich betrifft und ist nicht allgemein gültig. Ebenso bezieht sich dieser Bericht auf Eigenversuche und viel Recherche in Universität-Datenbänken. Dabei heraus gekommen: Krusei - hier einmal Eisen und Zink prüfen lassen. Ebenso Kupfer. Ein Krusei kommt bei Kupferüberlast bedingt durch Eisen-Zink-Mangel. Gerne ausgelöst durch Aluminium in den "tollen" Antazida. Denn das hat meinen Vater getroffen!

In rund 6 Monaten mache ich einen erneuten Stuhltest. Ich werde dann berichten.

Bis dahin - bleibt gesund und hört nicht auf alles, was Euch in Bezug auf Candida erzählt wird. Wenn es so leicht ist, sowas wieder los zu werden, wie es in unzähligen Videos etc und vor allem von Anbieter von den entsprechenden Mitteln ist, wären wir nicht hier. Sucht die Ursache - ansonsten kann man Anti-Candida-Diäten durchführen, bis zum geht nicht mehr. Diese Diäten sind übrigens kontraproduktiv, weil man damit auch erhebliche Ungleichgewichte im Bereich der Mikronährstoffe erzeugt. Ausgenommen ist jedoch eine erhöhte Aufnahme von Zucker! Gute Kohlenhydrate sind bei mir jedoch Pflicht - ansonsten gehe ich am Stock. Muss jedoch nicht bei jedem so sein. Bei mir hat das mit dem Gesamten was zutun. Also kein Maßstab für alle.

LG

Lea
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Re: Folsäure und Glabrata

Beitragvon Steini » 17.05.2020 10:11

Hallo Lea.
Danke für deinen Bericht.
Was hast du denn jetzt getan, das es die besser geht?
Entgiftet, Vitamine genommen???
Ich bestimme dir voll und ganz zu, dass Diät ein Schmarrn ist, aber wie bekommt man den Körper wieder ins Gleichgewicht bzw den Glabrata zum Rückzug?
Denkst, dass Glabrata auch für Osteochondrose verantwortlich sein kann?
Hat mir neulich jemand erzählt.

VG Steini
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Re: Folsäure und Glabrata

Beitragvon Lea » 19.05.2020 09:21

Hallo Steini,

soweit ich weiß, ist eine Osteochondrose eine Verschiebung der Wirbelsäule. Jedoch nicht in der Form des Doppel-S, sondern wenn man von hinten auf die Wirbelsäule drauf schaut, weicht diese nach rechts oder links ab. Das habe ich auch. Das sind eigentlich Haltungsschäden oder es ist angeboren. Das hat mir dem Glabarata wenig zutun. Es werden Babys mit Osteochondrose geboren. Kommt auf die Lage an. Also hat damit nichts zutun. Vielleicht jemand einfach nur den falschen Ausdruck benutzt.

Knochenerweichungen - also Osteomalzie - kommen von einem B12-Mangel nebst Eisenmangel. Bei Kindern ist das die Rachitis.

Osteopenie ist die Vorstufe von Osteoporose. Eine Osteopenie ist reversibel. EIne Osteoporose nicht. Die kann man dann nur aufhalten.

In Bezug auf die Vitamine und NEM - je, ich nehme diese. Jedoch nicht mehr als Kombipräparat. Ich muss die Folsäure konsequent weg lassen.

Was ich nehme, damit es mir besser geht? Salzladungen, Calcium und Jod - damit merke ich wirklich eine Veränderung.

A und E, B7 (Biotin), B2 und B3 - diese sind für den Aufbau der Schleimhäute im ganzen Körper wichtig.Als ich mit B3 angefangen habe, hat es in der Nase gekribbelt, das kannst Du Dir nicht vorstellen.

B6 und B1 plus B5 - das sind neben B9 und B12 die Entgifter. Außerdem tut B5 der Haut extrem gut. B3 übrigens auch.

Bei B6, B9 und B12 muss man gut aufpassen. Denn das sind die Lager-Vitamine der wasserlöslichen Gruppe. Wenn die zu hoch sind oder aus dem Tritt sind, ist das nicht wirklich gut. Ebenso darf man B2 nicht so hoch dosieren, denn B2 reduziert in der Leber das B6. Es wird dann unbrauchbar ausgeschieden. Das merkt man, wenn man auf einmal eine ganz schlechte Stimmung bekommt.

D3 lasse ich im Moment ganz weg. Die Sonne scheint, braucht man nicht. D3 und A stehen sich gegenseitig im Weg. Sollten immer in guter Relation zueinander stehen.

Auch wenn ich keine Folsäure nehme - durch die MCS komme ich nicht immer drum herum. Wenn ich etwas eingeatmet habe und ich es dann auch als solches gemerkt habe, dann nehme ich immer eine B12 und eine Folsäure als Folat. Dann ist der Tag danach nicht mehr so heftig.Funktioniert am besten sublingual.

Zu Zink, Eisen und Kupfer:

Das Ungleichgewicht merkt man, wenn man es einnimmt. Wenn man kurz nach einer Kupfer-Tablette einen metallischen Geschmack im Mund hat, dann hat man wahrscheinlich keinen Mangel an Kupfer bzw. ist evtl. ein Kuperüberschlag vorhanden. Gleiches gilt für alle anderen Spurenelemente.

Eisen, Zink und Kupfer rotiere ich. Bei mir muss viel Kupfer gefehlt haben. Denn nach drei Monaten moderatem Kupfer, habe ich wieder dunkelblondes Kopfhaar, was vorher grau war.

Zu den Elektrolyten:

Beispiel Kalium: Wenn ich Kalium alleine nehme, muss ich nur pieseln. Das ist ein Zeichen dafür, dass genug Kalium vor der Einnahme vorhanden war.
Beispiel Salz: Wenn man nach Salz Durst bekommt, ist genug Salz vorhanden. Wenn nicht, fehlte da was.
Beispiel Magnesium: Magnesiumcitrate gehen direkt in die Zellen. Wenn ein Calcium-Defiziz vorhanden ist, dann merkt man das sehr doll am Folgetag. Calcium-Defizitie erzeugen die sogenannten Pseudoallergien. Wird dann oft mit einer HIT verwechselt. In der Tat sind das auch Histamine. Aber man hat keine HIT. Calcium belegt die Rezeptoren, an die die Histamin andocken würden. Das ist sehr unangenehm. Es hat gedauert, bis ich das gemerkt habe bei mir. Ich nehme jetzt Magnesium-Malat - aber auch nur jeden 2. bis 3. Tag.

Wer innere Unruhe spürt und damit evtl. auch eine SD-Überfunktion hat, kann das mit Calcium recht gut in den Griff bekommen. Nur bitte dann auch Magnesium und K2 achten. Calcium nicht überdosieren.

Die SD verbraucht sehr viel Calcium im Zusammenspiel mit der Neben-SD. Somit steht dem Körper wichtiges Calcium nicht mehr zur Verfügung. Die Knochen leiden, der Körper geht in eine Azidose und Glabrata freut sich. Bei der Schilddrüse erkläre ich das immer so: Schilddrüse und Nebenschilddrüse spielen PingPong ohne Ball und die Nebenniere ist der Schiri, der keine Pfeife hat. Das dreht sich dann irgendwann im Kreis und wir sind vollkommen daneben. Kurz vorm Burnout.

Wie Du siehst, muss man es wirklich ausprobieren, was dem Körper gut tut und nicht. Sich einen Einnahmeplan machen und sich dann beobachten. Auch der kritische Blick in den Spiegel ist wichtig. Ich sehe gleich, wenn bei mir wieder was aus dem Lot ist. Ebenso die Zunge. Seit ich Jod nehme, ist die Zunge nicht mehr so heftig belegt. Bei Jod hilft aber auch nicht jedes Präparat. Bei mit kommt nacktes Jodsalz wohl an, ist aber zu aggressiv. Das ist Jodad. Jodid aus der Apotheke, 200 mcg wurde mir empfohlen, ich teile die kleine Tablette durch 4 und verteile es über den Tag. Bringt mir jedoch auch nicht sooooviel Erfolgt. Am besten klappt das mit Lugolsche Lösung. 1 Tropfen auf 200 ml Wasser und davon über den Tag verteilt 4 - 8 Teelöffel. Salz und Selen dabei nicht vergessen. Selen nicht auf nüchternen Magen - Übelkeit!!!!

Nochmal zum Calcium: Wenn im Blut genug Calcium ist, heisst das gar nichts. Denn der Körper sortiert ganz klar bei seinen Funktionen. Es gilt: Grundfunktionen zum Überleben kommen vor Denken und Gucken! Ein Calcium-Mangel im Blut - au weia, dann ist es heftig. EInen Calcium-Defizit festzustellen, geht am besten über eine Knochendichtemessung, Calcition und Parathormon. Wogegen das Parathormen minütlich schwankt. Im Sitzen ist es anders als im Liegen. Und es kommt darauf an, auf welcher Seite man liegt. Bei mir ist links an der SD und Neben-SD was nicht ok. Wenn ich mich auf die linke Seite lege, fange ich an zu schwitzen wie verrückt. Ebenso habe ich einen Linksdrall.Oft meine ich, dass Böden nach links geneigt sind. lege ich die Wasserwaage drauf, ist da keine Neigung zu sehen.

Durch das Jod hat auch die Schreierei in meinem linken Ihr aufgehört. Und auch so - wenn was ist, dann immer links.

Entgiftet habe ich nicht. Das erledigt der Körper von alleine. Nur benötigt er dazu seine Co-Faktoren. Und das gilt es heraus zu bekommen, was es ist. Nicht leicht. Vieles lässt sich im Blut/Urin/Stuhl auch nicht testen. Sehr unsicher alles und vor allem sehr sehr teuer. Ich sage nur: Alte Tapeten-Rollen nehmen, ausrollen, Edding nehmen, ca. im Jahr 2020 anfangen und aufschreiben, was das so war. Stress, Todesfälle, vermehrte Einnahme eines Medikamtes, Durchfälle, Nierenprobleme, Körperliche Anstrengung, Arbeitsplatz und zum Teil erhebliche Luftverschmutzung am Arbeitsplatz, Schimmelpilze in Wohnungen (und auch Garagen und Kellern!!!!), eine Koniferen-Hecke bei deren Bearbeitung man keine Handschuhe trägt.

Die Tapete beschriften und dann erstmal alles sacken lassen. Denn noch Wochen nach dem Machwerk, springt Dich was an, was Du längst vergessen hast. Bei Medikamenten, die man mal verstärkt genommen hat, die Packungsbeilagen aus dem Netz ziehen und genauestens studieren und googeln.

Auch wichtig - Fuß- und Fingernägel genau anschauen. Foto machen. Austesten und immer wieder anschauen. Ein Fußnagel vom dicken Onkel wächst im WInter ca. 1 mm im Monat. Im Sommer mehr, wegen dem UV-Licht. Ein Fußnagel ist eine wahre Offenbarung. Den Nagel auch immer wieder mit einem kleinen Ritz oder sonst was markieren. Und dann "zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh...!" Füße an die Sonne, dann kann man schneller und besser beobachten.

Salicylate sind auch noch so ein Thema. Ich kann mich an Forumsmitglieder erinnern, die auch das Gefühl der Entgiftung hatten und sich dabei die Lunge aus dem Hals gehustet haben. Auch das kenne ich. Das ist eine Entgiftung, ja, aber nicht vom Candida. Das sind Salicylate. Wer einen Glabrata hat, hat auch sonst alle Türen für jeden Dreck offen stehen. Salicylate greifen die Schleimhäute an. Sie werden dünn und man hustet. Man bekommt wohl klasse Luft durch die Nase - nützt jedoch so gar nichts .Bei mir geht das so weit, dass selbst die Kiefernhöhlen dann weh tun und mir auf die Zähne drücken. Klar, dass die Dentisten da nie was gefunden habe, ich aber das Gefühl hatte, mein Gesicht platzt.

Wie sich das beim Krusei verhält? Ja, auch die Leute mit Krusei haben mir davon berichtet. Auch mein Vater - der bellt wie Köter nach 7 Zigarren, obwohl er nicht raucht.

Zum Thema Albicans: Ich habe in die RIchtung nichts recherchiert. Doch sucht mal in Dissertationen bei den Uni-Servern. Da gibt es richtig viel von. Ich könnte mir vorstellen (Betonung liegt auf KÖNNTE), dass sich da ein Eisenüberschuss hinter verbirgt. Zum Eisenüberschuss gehört immer ein gravierender Zink- und Kupfermangel. Denn Krusei stehen vollkommen in Opposition zueinander. Und Albicans - wer weiß. Denn er ist ja recht häufig. Und genau diese Ungleichgewichte entstehen schnell. Eine Operation reicht vollkommen aus. Oder eine Verbrennung. Verbrennungen ziehen Zink aus dem Körper, das glaubt man nicht. Es kann etwas für uns vollkommen Unbedeutendes gewesen sein, dass unser Mitbewohner eine Chance hatte zu bleiben.

Gruß Lea
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Re: Folsäure und Glabrata

Beitragvon Lea » 19.05.2020 09:31

Einen habe ich noch. Unsere Mitbewohner sind aufgrund einer Dünndarm-Fehlbesiedelung da. Primär haben die mit dem Dickdarm nichts am Hut. Es gibt verschiedene Gründe einer Dünndarmfehlbesiedelung. Schau mal hier in diesen Link. Das steht da sehr gut beschrieben drin:

https://www.gesundheit-ganzheitlich.com/leaky-gut/

Uns wird ja immer nur verkauft, dass das sog. Leaky Gut im Dickdarm ist. Klar, man will uns ja auch das teure Zeug verkaufen, was sich dann wie ein heilendes Pflaster auf unsere Darmschleimhaut legt. Also Vorsicht! Ich kann keine Probiotika nehmen. Wenn ich das nehmen, brauche ich den besten Einlauf, den es gibt. Denn dann habe ich Verstopfungen, die es in sich haben. Wie gesagte - bei mir! Was bei mir ist, muss nicht für andere gelten. Jeder Körper tickt da anders.

LG Lea
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Re: Folsäure und Glabrata

Beitragvon Lea » 19.05.2020 09:45

Und weil es so schön war, jetzt noch einen dritten Beitrag:

Eisen, Zink und B2 - wenn einer von denen fehlt, dann bekommt man die "netten" Mundwinkelrisse. Ich bekomme das nach rund 2 - 3 Tagen ohne NEM.

Wenn man da eine Rotation macht, kann man sehr genau sagen, was fehlt. Bei mir ist es B2. Innerhalb von 2 Tagen hat mein eines abgefrühstückt. Nach 6 Tagen ist man dann in dem Punkt schonmal schlauer und hat das Geld für 3 Tests beim Arzt gespart. ;-)
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Re: Folsäure und Glabrata

Beitragvon Lea » 20.05.2020 06:42

Und noch mehr Infos!

Zum Thema Salicylate. Ich habe mal irgendwann gesagt, dass mir isolierte Säuren schwer zu schaffen machen. Ich habe diesen Ausdruck aufs gerate Wohl in den Raum geworfen. Und genau das ist es auch, was uns fertig macht.Ich habe gegoogelt. Salicylate sind eigentlich nicht schlecht. Denn sie sind ein natürliches Antibiotikum. Nur Salicylsäuren können glukosylieren. Heißt: Ich mit Sachariden unlöslich komplexieren. Diese isolierten/komplexen Säuren können einem gewaltig in den Kopf und Magen gehen. Diese entstehen z. B. bei einem Tomaten-Butterbrot. Oder bei Sauerbraten mit Knödel. Auch die ganzen tollen Säfte - auch die mit dem Mädchen mit den roten Bäckchen drauf - können das. Bei dem Saft mit dem Mädchen ging das bei mir ganz schnell. Da ist ohne Ende Zucker drin. Der ganze Zauber dauert ca. 2 - 3 Stunden. Man ist dann so irre im Kopf, dass man kaum noch seinen Namen aussprechen kann. Buchstabieren geht dann gar nicht mehr. Man kann das mit B9 und B12 sublingual ausbremsen. Hinterher fühlt man sich wohl sehr entspannt. Der Körper ist innerlich sehr ruhig. Jedoch ist man einfach nur platt. Das fühlt sich so an, als wenn man sich gerade nach langer Quälerei übergeben hat. Das hat primär jedoch erstmal nichts mit unserem Mitbewohner zutun. Das hat was mit offenen Rezeptoren zutun.

Hier ist die Mengenverteilung wichtig. Man kann jede Menge Obst essen. Das tut nichts. Doch wenn man zugleich Sacharide dazu packt (dazu gehören auch die Kohlenhydrate aus Nudeln, Brot Kartoffeln, gezuckerte Erdbeeren, eingemachtes Obst, etc.), geht das mit dem Komplexieren los. Bis zur welchen Anzahl an Zuckerketten das ist, weiß ich nicht. (Zur Erkläung: Zucker - also Sacharide - werden anhand ihrer Molekül-Ketten bewertet. EInfachzucker (Haushaltszucker) nennt man Saccharose. Da gibt es keine weiteren Molekülketten mehr dran. Polysaccharide haben recht viele Molekülketten. Und Oligosaccharide ist die höchste Stufe mit den meisten Molekülketten - mehr geht nicht.)

Wenn wir etwas essen und im Mund kauen, dann reduzieren wir die jeweiligen Sacharide um eine Molekülkette. Je weiter der Nahrungsbrei durch unseren Körper geht, umso mehr werden die Ketten reduziert. Deshalb nimmt man bei der labortechnischen Bestimmung von Glabrata auch Oligosacharide. Denn damit zeigt er auf jeden Fall Reaktionen. Ebenso nutzt man Fructose. So entstehen die isolierten Säuren und der Pilz kann im Brutkasten/Inkubator ganz gezielt wachsen und lässt sich nachweisen. Das sind nur die Labormethoden. Heisst also nicht, dass er sich nur von Oligosachariden und Fructose ernährt. Er frisst grundsätzlich alles, was ihn satt macht. Von daher sind die Diäten ein Schmarn - "Danke Steine, der Ausdruck war perfekt!" Wenn wir z. B. Polysaccharide trinken, fehlt eine Reduktionsstufe. Die im Mund. Denn so schnell, wir wir Getränke herunterschlucken, kann diese Reaktion im Mund nicht stattfinden.

Es macht viel mehr Sinn, ausgewogen zu essen und wirklich aufzupassen, damit diese komplexen Säuren nicht gebildet werden. Ich hatte dazu schonmal was zum Thema künstliche Citronensäure gesagt. Da wurde ich hier böse angegriffen - ich sei fahrlässig. Dazu kommt jedoch noch ein Beitrag.Denn so abwägig war das alles nicht.

Glabrata ist übrigens auxotroph auf Thiamin, Riboflavin und Niacin - sprich B1,B2 und B3. Heißt: Er kann B1, B2 und B3 NICHT synthetisieren. Bei dem restlichen B-Komplex ist das unter bestimmten Voraussetzungen jedoch möglich. Er kann es, wenn er die entsprechenden Nahrungsmittel dafür bekommt. Ich denke an zwei Forumsmitglieder (Nikkisixx und Michelle). Beide hatten einen Glabrata und beide hatten eine sehr sehr hohe Folsäure.

LG Lea
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Re: Folsäure und Glabrata

Beitragvon Steini » 21.05.2020 07:56

Hallo Lea.

Danke, Danke.
Das mit dem Calcium ist interessant. Deshalb fragte ich nach Osteochondrose.
Es gibt wohl Leute mit plötzlich schlechter werdenden Zähnen und massivem Knochenabbau, bei denen massenhaft Glabrata nachgewiesen wurde. Es liegt D Mangel vor und alles andere ist niedrigen Bereich, was für die Ärzte ja alles noch ausreichend ist. Ich suche NEMs (A,D,Calcium,C,B6 Zink,) die man SEHR gut verträgt.
Welche nimmst du da, ohne Schleichwerbung zu betreiben.

VG Steini
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Re: Folsäure und Glabrata

Beitragvon Lea » 22.05.2020 07:56

Hallo Steini,

oh, das ist ja interessant, was Du schreibst mit dem Glabrata. Denn ich habe auch wieder mein Köpfchen angestrengt. Ich weiß nicht, ob ich es oben schon geschrieben habe. Ich habe auch große Zahnprobleme bekommen. Die Zähne sind einfach weg gegammelt oder abgebrochen. Wie aus dem Nichts. Aus einem tollen Gebiss wurde zum Teil eine Dauerbaustelle. Der Zahnarzt hat gut an mir verdient.

Ich sehe da auch große Zusammenhänge in Bezug auf den Calciumhaushalt. Denn dieser ist immerhin auch für die Entsäuerung zuständig. Man kann soviel D3 nehmen, wie man lustig ist - es funktioniert nicht ohne die Cofaktoren. Man kann soviel Jod nehmen, wie man lustig ist, es funktioniert nicht ohne die Co-Faktoren. Usw use. Und das merkt man dann auch. Das ist sehr sehr unangenehm.

Der Körper benötigt mehr Calcium wegen der Entsäuerung. Er holt es sich aus den Knochen. Calcium sollte zuerst in die Knochen eingelagert werden. Wenn das nicht möglich ist, wabert es herum und mach Unsinn und noch viel böse Dinge mehr. Calcium kann nicht in die Knochen eingelagert werden, wenn die Co-Faktoren fehlen.

Zu den NEM. Ich versuche es so hinzubekommen, dass keine Schleichwerbung entsteht. Ansonsten schicke ich es Dir auch nochmal per PN.

Zink: Da habe ich vieles ausprobiert. Am besten klappt Zinkhistidin. Von anderen Zink-Präparaten wird es mir speiübel.

B6: immer als P5P - also die aktive Form. Gibt es bei Vitamin-Express. Ohne Werbung machen zu wollen - in den Produkten sind am wenigsten Zusatzstoffe drin bis gar keine, die uns das Leben zusätzlich schwer machen.

B9 - Folsäure - Folat von o. g. Lieferanten. Nie Folsäure nehmen. Das ist die billige Form und muss erst vom Körper ins aktive Folat umgewandelt werden.

B12 - hier die MHA-Variante wählen. Das sind die aktiven Formen. Nie Cyanocobalamin nehmen. Das lagert sich ebenso ein wie die Folsäure. Und wenn die Co-Faktoren nicht vorhanden sind, dann hängt es fest. Hier nehme ich sowohl die Kapseln als auch sublinguale Tabletten. Sublinguale Tabletten haben den Vorteil, dass man sie bequem teilen kann und dann die ganze Ladung nicht auf einmal nehmen muss. Es ist ohnehin viel besser, immer alles über den Tag in kleinen Dosen zu nehmen. Dazu am Ende der Mail, die das auch mit Kapsel super funktioniert.

Vit D3 - jo, das gibt es viele Präparate.Hier wäre ich jedoch vorsichtig, wenn man die jeden Tag nimmt. D3 blockiert Vit A und E. Auch vorsichtig sein, wenn man boostert. Das kann nach hinten los gehen - ich spreche da aus Erfahrung. Also erstmal klein anfangen. Zweimal die Woche 3000 Einheiten. An den D3-freien Tagen das A/E nehmen.

Vit A - siehe auch o.g. Lieferant.

Vit E - darauf achten, dass alle Tocopherole (es sind vier) vorhanden sind. In Apotheken-Produkten bekommt man nur das Alpha-Tocopherol.

Vit C - da gibt es Vit C aus der Acerola. Das soll besser sein, weil weniger Chemie. Ich merke da jetzt nichts von. Habe auch ganz normale Ascorbinsäure. Ich habe das jedoch nicht in Tabletten-Form. Das ist mir alles zu teuer. Dazu auch was am Ende des Beitrags.

Calcium - ganz einfaches Calcium-Carbonat. Citrate nehme ich gar nicht mehr. Da habe ich sehr sehr große Probleme mit. Bei dem Calcium-Carbonat kann man gut mit frischem Zitronensaft im Wasser nachhelfen, damit diese sich besser auflösen. Nur kein Zucker hinein packen. Dann ist das Citrat-Drama dann hausgemacht.

Magnesium - Magensiummalat - das hat sogar noch den Vorteil, das es etwaiges Aluminium aus dem Körper holt

Sollte jemand auf die Idee kommen und B2 nehmen - dann immer darauf achten, dass es nicht die FLush-Variante ist. Eine B2 als Niacin-Flush und man ist verführt einen Notarzt zu holen. Das gibt einen Flush, der es in sich hat. Tut nix, doch man sieht dann aus wie ein Alien und hat das Gefühl auf einer Herdplatte zu sitzen. Dauert ca. 1,5 Stunden und dann geht es vorbei. Schön ist jedoch anders. Hinterher habe ich Tränen gelacht. Doch in dem Moment fand ich das nicht toll.

Die besten Erfahrungen habe ich mit dem den Produkten von Vitamaze und Nutritheke gemacht. Die erhält man nötigenfalls auch kurzfristig in einer normalen Apotheke. Vitaminexpress.org ist ein super Lieferant. Sunday.de ist auch nicht schlecht.

Um seine Knochen wieder hin zu bekommen, darf man die Schilddrüse dabei nicht vergessen. Schilddrüse und Nebenschilddrüse sind DIE Steuerzentralen für den Calcium/Phosphat-Haushalt. Sind diese geschwächt oder machen Zicken (was dabei auch nicht unüblich ist), kann das in die Hose gehen. Bei mir liegt z. B. lt. Schilddrüsen-Szintigramm ein Jodmangel vor. Im Urin ist jedoch wirklich genug vorhanden. Das liegt an den Co-Faktoren, die nicht stimmen. Und da rastet in einer Regelmäßigkeit auch immer alles bei mir aus.

Auf der Seite Heilwiki.de sind Co-Faktoren für jedermann verständlich aufgeführt und beschrieben. Wechselwirkungen anklicken und großen Zettel nehmen und aufschreiben. So behält man den Überblick. Auf der Seite vitalstofflexikon.de sind auch alle Vitamine, Spurenelemente und Mineralien sehr gut beschrieben. Es ist zwar am Rand einer Klatsche, in Bezug auf die Terminologie. Wenn man es mehrmals liest, kommt es auch beim Otto-Normal-Verbraucher an.

In Bezug auf Glabrata hier zwei Dissertationen, die wirklich interessant sind. OK, ich gebe zu, nicht leicht zu lesen. Doch irgendwann sickert es durch:

https://refubium.fu-berlin.de/handle/fu ... ?show=full

Wenn man sich da durchklickt, kommt man an die komplette Arbeit. Hierbei geht es um die Pigmentierung. Vielleicht sind einigen Glabrata-Leuten ja aufgefallen, dass sie fleckige Haut bekommen bzw. im Sommer schnell und tief braun werden. Hier steht die Antwort drin.


Diese Arbeit:

http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2 ... df/drd.pdf

Hier wird auf die Unterschiede von Glabrata und Albicans eingegangen. Auch schwere Kost - muss man wirklich erst mehrmals quer lesen und dann klappt es.

Nochmal Thema Schilddrüse:

Selen, Vit C, Jod, Natrium und Calcium - wenn die nicht stimmen, dann stimmt da auch nichts.

Ich muss jetzt erstmal eine Pause machen. Mein Finger schlafen wieder ein. Kommt von der Wirbelsäule. Dazu auch was im nächsten Beitrag.

LG Lea
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Re: Folsäure und Glabrata

Beitragvon Lea » 22.05.2020 09:27

Da bin ich wieder:

Thema Schilddrüse:

Jod funktioniert nicht ohne Salz. Wer frisch kocht und sonst auch keine Chips oder sonst keine Fertiggerichte oder Konserven zu sich nimmt, nimmt nicht genug Salz zu sich. Es sei denn, er hat die Finger grundsätzlich im Salztopf. In den letzten Jahren wurde Salz verteufelt. Egal wo - das böse böse Salz. Ohne Salz können wir nicht leben. Wir haben soviel Salz im Körper, damit er funktioniert. Und jetzt kommen da die Yellow-Press-Leute, die es gut rüber bringen und schon ist ein ganzes Volk mit der Meinung einer Person perfekt manipuliert worden.

Da viele mit einem Glabrata verständliche Weise und auch begründet sehr wenig Appetit haben, geht das mal ganz schnell, dass zu wenig Salz unterwegs ist.

Im Blut ist wohl noch genug vorhanden. Das Blut ist es jedoch, was zuletzt einen Mangel zeigt. Denn der Körper gleicht es so aus, dass die Grundfunktionen immer da sind. Kreislauf und Organe vor denken und sehen!!!!!!

Wenn zu wenig Salz vorhanden ist, hat Jod keinen Transporter mehr. Ebenso reguliert der Körper dann die Flüssigkeiten herunter. Er zieht u. a. auch Wasser aus den Gelenkknorpeln. Und tun die Gelenke weh und es wird uns erzählt, dass das die ganzen Keime des Candida sind. Beim Glabrata ist das vollkommener Unsinn. Man ist praktisch dehydriert - obwohl man genug trinkt. Ich habe öfters den Test gemacht und mir einen Messbecher geschnappt und ein 24-Stunden-Urin nachgestellt. Ich habe 3 Liter getrunken, jedoch 4 Liter über den Urin verloren!!!! Da soll es klar sein, dass ich Gelenkprobleme und Rückenschmerzen habe. Wenn Euch die Gelenke, Sehnen oder die Wirbelsäure weh tut - 1 - 2 Gramm Salz auf 300 ml Wasser und trinken. Nach gut 1 - 2 Stunden hören tatsächlich die Rückenschmerzen auf. Zumindest bei mir. Das funktioniert aber auch nur, wenn anderes Salz-Verbraucher befriedigt sind - sprich die Schilddrüse und Jod.


Bei Öl ist es ähnlich. Es wird propagiert, wie schädlich Fett ist. Wenn man sich das genau ansieht, dann schießt das aber immer nur auf die Gewichtsreduktion ab. Da mag es vielleicht ok sein. Auch ist es ok, Transfette zu reduzieren. Jedoch nicht die guten Fette. Und die kann man auf einen Esslöffel packen und einfach herunter schlucken. Ist gar nicht so schlimm. Ich habe mich auch überwinden müssen. Jedoch habe ich festgestellt, dass die Vorstellung Öl pur zu schlucken tausend mal schlimmer, als es wirklich ist. Denn - fehlende Lipide machen einen auch kirre - nicht nur zu viele.

Schilddrüse wieder gerade rücken:

Calcium, Salz, Selen, Jod - aber alles langsam angehen. Erst die Schilddrüse beackern, dann den Candida. Die Schilddrüse ist definitiv schlimmer, wenn sie nicht richtig funktioniert als der Candida. Das dann so beigehalten. Bei Jod komme ich am besten mit Lugolsche Lösung klar.

Jodad:

Findet man in fast allen Lebensmitteln. Jodad ist ein Candida-Killer vor dem Herrn. Das funktioniert aber auch nur, wenn man richtig Hunger hat und sich und dem Candida schon einige Stunden nichts mehr gegeben hat. Ein normales Weizenbrötchen mit Jodsalz kann Euch also vollkommen auf links drehen. Denn der Candida hat Hunger und haut sich das Brötchen incl. dem Jodad rein. Hier aber vorsichtig: Wenn der Candida sich auflöst, wird Kalium frei. Kalium in großen Mengen ist gefährlich. Die Brötchen-Sache hat meistens Herzprobleme im Gepäck. Man hat das Gefühl, es fliegt einem aus der Brust. Das schmeckt man auch. Denn Kalium geht dann auch in den Speichel. Wer schon einmal Nystatin genommen hat, hat das sicherlich auch schon geschmeckt.

Ich habe im Jahr 2018 eine Zeit jeden Morgen ein Brötchen mit Jodsalz gegessen. Freibad im Sommer, schnell nen Brötchen beim Bäcker kaufen. Nach gut 2 Wochen hörte der tägliche Dusel im Kopf auf, der immer gegen 10 Uhr losgeht. Das halte ich klar für Candida-Die-Off. Ich habe mich immer gefragt, warum das damals so war. Jetzt ist es klar und logisch.

Calcium:

Auch Calcium ist ein Candida-Killer. Aber auch hier: Kalium wird frei, man bekommt Herzprobleme. Zunächst nicht, jedoch nach gut 2 Wochen moderatem Calcium bekommt man Herzklopfen.

Zum Thema Jod und Calcium - langsam machen. Viel hilft NICHT viel!

Aufteilung von NEM-Dosen über den ganzen Tag:

Kapseln kann man öffnen. Auf die Dosierung gucken und sich dann seine Kapseln selbst zusammenstellen. Dafür braucht man keine Feinwage. EIn Taschenrechner, leere Kapseln, eine Gramm-Genaue-Waage, Vitamin C- Pulver und L-Glutamin. L-Glutamin als Füllstoff. Wer einen Mörser hat, kann auch feste Tabletten zerkleinern.

Merke jedoch:

Zuviel B2 deaktiviert B6

Calcium und Salz nicht zusammen nehmen - Calcium verdrängt Salz

Spurenelemente immer im Abstand von mind 2 Stunden nehmen. Wer z. B. Kupfer nimmt, sollte Zink erst 2 Stunden später nehmen. Und vor allem - nicht jeden Tag! Das kann nach hinten los gehen.

Viel bringt nichts viele - Ausdauer ist gefragt

Folat: Den Tagesbedarf von ca. 400 mcg nicht überschreiten. Im Bedarfsfall max 600 mcg am Tag.

Nicht alles auf einmal machen. Gut planen. Die Schilddrüse hat absolute Vorfahrt. Erst wenn die gestärkt ist, kann man an den Rest denken.

Rotationen sind gut. So kann man sehen, was einem nicht gut tut bzw. einige von mir beschriebene Reaktionen an sich erkennen und auch definieren.

Nicht alle Reaktionen kommen vom Canidida. Differenzieren differenzieren differenzieren - nur so kommt Ordnung ins Symptom-Chaos

D3 verträgt sich nicht gut mit Vit A. Nicht zusammen nehmen. Beide müssen einen gleichen Level im Körper haben, um gut zu funktionieren.

Hochdosen im allgemeinen vermeiden. Hochdosen im B-Komplex können bei B1, B3, B5, B7 sind ok. Bei allen anderen (B6, B12, B6, B2) ist Vorsicht angesagt. B9, B12, B6 lagern sich ein, B2 deaktiviert B6)

B3 über den Tag verteilt einnehmen. Halbwertszeit 1 Stunde - das ist schneller weg als man gucken kann.

Aminosäuren - sind wichtig, jedoch auch mit Vorsicht zu genießen. Tryptophan ist die Leibspeise von Glabrata!!!!!!! Auf KEINEN Fall nehmen! Wenn man nicht schlafen kann, dann ist Melatonin ein guter Berater. Jedoch nicht mehr als 5 mg am Tag.

Thema Vitamin-Gurus: Probst, von Helden, Strunz, Kuklinski - die sind alle durch die Bank super und vor allem sind sie mutig. Jedoch hat jeder sein Baby. Somit kommt recht schnell was aus dem Lot - vor allem bei uns. Denn auf die Candida-Problematik geht bis auf Probst niemand ein. Probst spricht von Terpentin-Öl. Ich würde das NIEMALS tun. Denn es ist wirklich sehr aggressiv. Ich mag da nicht dran denken, was passiert, wenn ich von jetzt auf gleich der Candida auflöst. Das bis auf Probst niemand auf den Candida eingeht, hat sicherlich gute und auch berechtigte Gründe.

Doch wenn man sich alle vier mal "antut", kann man viel Informationen in Kombination erhalten, die sinnvoll sind.

Ich kann mir vorstellen, dass alle am liebsten eine Pille nehmen würden und der ganze böse Zauber in uns nach 2 Stunden aufhört. Mir geht es ebens. Leider gibt es den berühmten Ausschalter in Form einer Pille für uns nicht. Geduld ist wirklich gefragt. Kleine Erfolg werden zum innerlichen Volksfest. Es geht leider nicht anders.

Zum Thema Ernährung kommt später noch ein weiterer Beitrag.

Und wie bereits gesagt: Das sind alles Erfahrungen, die ich gemacht habe und die mir was bringen und es die Summe einer sehr zeitintensiven Recherche ist. Euer eigenes WARUM, könnt Ihr nur für Euch selbst beantworten. Wenn Ihr die Antwort darauf habt, dann kann man ins Detail gehen und für sich den Weg finden. Was hier steht, sind reineweg Anregungen, einmal um die Ecke zu denken und das Ofenrohr vom Blick- und Denkfeld zu entfernen. Denn wenn ich ehrlich bin - ich kenne keinen Hausarzt und keinen Gastroenterologen, der sich mit Candida auskennt. Was die einem erzählen, ist ebenso irgendwo abgelesen, wie wir es zu lange auch getan haben.

Gruß Lea
Candida? Hilf Dir selbst, bleibe zäh! Frage nicht den Arzt oder HP, es ist sinnlos!!! Und aufpassen - jede Candida-Art hat andere Ansprüche und vor allem - es ist nur ein Symptom. Grund erkennen, Grund beackern!
Lea
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