Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Jeanette » 19.08.2019 02:26

Fun hat geschrieben:Ich würde erst mal gerne wissen, was denn überhaupt mit meinem Darm nicht stimmt..wie gesagt, ich glaube nicht an Morbus Crohn. Und der Internist bei dem ich war auch nicht...allerdings weiß ich auch nicht, was sonst ne Entzündung im Dünndarm machen kann.


alles mögliche. Z.b. Gluten (du ißt doch so gerne Weizen). Oder Milchprodukte. Ich selbst habe eine autoimmun-aktive Glutensensivität, Zöliakie wurde dank dummer behandelnder Ärzte nie ausgeschlossen, und das kann man jetzt auch nicht machen. Nur: das Zeugs hat meinen Darm kaputt gemacht. Du mußt aber nicht meinen, daß ich irgendwie auffällige Beschwerden hatte, starke Blähungen oder so, nein, das Ganze lief mehr oder weniger "still" ab. Ich habe davon nichts gemerkt.

Gibt also jede Menge was den Darm kaputt macht. Schulmediziner haben da seltenst Ahnung von. Ich würde mich da mal an Deiner Stelle schlau machen. Iß Paleo und Du tust Dir was Gutes. Laß alles weg was dem Darm schadet.

Zum Weihrauch kann ich auch nur raten, boswellia serrata heißt das Zeugs, ich nehme das schon seit längerem. Muß leider selbst bezahlt werden.

Gruß Jeanette
Jeanette
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Fun » 19.08.2019 07:18

Highlight des Tages...ich muss das jetzt mal los werden :huepf:

Also, ich war heute mal wieder beim Arzt. Einer von denen, dem ich schon vor gefühlten Ewigkeiten meinen Pilz auf der Zunge gezeigt habe und der nach einem kurzem Blick sagten, sie haben keinen Pilz im Mund. Ich also auch nichts mehr dazu gesagt...wollte ja auch meine anderen Probleme in den Griff bekommen und ihn nicht vergraulen, indem er mich gleich in die Psychoecke schiebt. Das war auch einer von denen, die meinte ich soll mal Kortison nehmen.
Also nachdem ich erst mal meine neusten Verdauungserkenntnisse kund getan habe, hab ich ihm dann platt vor den Kopf gesagt, dass ich ja nun auch schon seit März dieses Pilzproblem habe, was keiner erkennt und er auch nicht gesehen hat. Ich hab dann meinen Befund von damals raus geholt und ihm gesagt, das es original genau so aussieht/reagiert, wie damals und ihm alles erzählt und ich weiß, dass das ein Pilz ist. Anhand meiner umfangreichen Handybilder hab ich ihm erklärt, was da in meínem Mund los ist. Und auch, dass ich weiß das der "normalerweise" auf der Schleimhaut sitzt. Das hat er bestätigt und meinte, das den es auch auf der Zunge gibt, hat er aber noch nicht gesehen. Nun will er mir helfen den zu finden. Denn ohne Resistenzprüfung, meinte er, wird es schwierig und er möchte nicht einfach irgenwelche Mittel geben, die dann nicht helfen.
Holla! Ich glaube es kaum was der gesagt hat! Der ist ja gar nicht so doof, wie ich dachte. Und findet es anscheinend auch nicht schlimm, dass ich ihm gesagt habe, dass er das auch nicht erkannt hat.
Von Kortison rät er mir in diesem Fall ab...auch da dachte ich, ich höre nicht richtig! Endlich mal einer der mitdenkt...ich kann es kaum glauben, nach der Ärzterennerei.
Bevor ich aber wieder einen Abstrich machen lasse, gehe ich morgen zum Kieferchirurgen zwecks Biopsie (ich hoffe das klappt). Sollte da was positives rauskommen, werde ich einen weiteren Abstirch machen (sonst springt mir die Krankekasse ins Genick nach dem zigsten Abstrich).
Mein Pilz mag anscheinend besonders gerne Wein (hab ich irgendwann mal festgestell, als ich ihn mal getrunken habe) und er explodiert förmlich in meinem Mund, wenn ich das trinke. Also werde ich vorher Wein trinken, habe ich mit dem Arzt abgesprochen (wird ne Herausforderung für mich...morgens). Keine Ahnung, ob das funktioniert. Aber er ist zu mindest er sehr motiviert, mir zu helfen und will auch nicht mehr, dass ich Kortison nehmen.
Ich hab im auch vom meinem Schleim erzählt, der mir ständig den Hals runter läuft und er hält es für sehr wahrscheinlich, dass der auch in meinen Nebenhöhlen sitzt.
Also ich bin echt von den Socken!
Gruß
Fun

Hör und achte auf deinen Körper und gib nichts darauf, was andere sagen (wenn du weißt, es ist nicht so). Jeder Körper ist anders und nichts ist bei jedem gleich. Kollektivaussagen bringen dir nichts, wenn du was Seltenes hast.
Fun
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Fun » 20.08.2019 07:47

Krasny hat geschrieben:Statt Kortison würde ich es mit indischem Weihrauch (Boswellia serrata) versuchen, der bei Morbus Crohn laut mehrerer Studien seine Wirksamkeit gezeigt hat:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... 01/uid-428
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... eten-darm/
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... 3-51-2002/

Ich werde mir das einfach mal bestellen. Ich denke falsch machen kann man damit nichts
Gruß
Fun

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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Fun » 20.08.2019 08:00

Jeanette hat geschrieben:alles mögliche. Z.b. Gluten (du ißt doch so gerne Weizen). Oder Milchprodukte. Ich selbst habe eine autoimmun-aktive Glutensensivität, Zöliakie wurde dank dummer behandelnder Ärzte nie ausgeschlossen, und das kann man jetzt auch nicht machen. Nur: das Zeugs hat meinen Darm kaputt gemacht. Du mußt aber nicht meinen, daß ich irgendwie auffällige Beschwerden hatte, starke Blähungen oder so, nein, das Ganze lief mehr oder weniger "still" ab. Ich habe davon nichts gemerkt.


Also Zöliakie wurde per Histologie ausgeschlossen.
Bevor das alles anfing, hab ich nie viel Weizen gegessen, mal ja. Ich hab viel Gemüse gegessen in Form von Suppen oder auch roh und immer sehr ausgewogen. Keine Zusatzstoffe, alles nur frisch gemacht. Brotaufstriche nur aus dem Bioladen usw. Sehr selten mal Fast Food, Pizza oder sowas.

Aber ich werde mich mal schlau machen...alles ist möglich.

Gemüse und das alles geht einfach nicht. Mein Darm wird dadurch derart belastet und es ist auch nicht gut, wenn das ganze unverdaute Zeug im Dickdarm rümdümpelt. Ich bekomme dann auch Durchfall, wenn das zuviel wird. Momentan esse ich so, wie ich es augenscheinlich vertrage oder wie mein Körper drauf reagiert (extreme Darmgeräusche oder Blähungen). Ich denke eine andere Möglichkeit bleibt mir nicht.
Gruß
Fun

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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Jeanette » 20.08.2019 12:54

Es geht da nicht nur um Zöliakie. Das hast du offensichtlich nicht verstanden.
Da ich aber keine Lust habe, das ständig zu wiederholen, ist bei mir jetzt Schluß hier.

gruß Jeanette
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Fun » 20.08.2019 02:16

Also Steini und Keiler, laut Dem Arzt wo ich heute war, gibt es keinen Pilz auf der Zunge, der sitzt auf der Mundschleinhaut
Da wirst du echt weich :roll:
Gruß
Fun

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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Fun » 20.08.2019 04:56

Jeanette hat geschrieben:Es geht da nicht nur um Zöliakie. Das hast du offensichtlich nicht verstanden.
Da ich aber keine Lust habe, das ständig zu wiederholen, ist bei mir jetzt Schluß hier.
gruß Jeanette


Ich habe geschrieben, "ich werde mich mal schau machen...alles ist möglich"

Und damit habe ich die Sachen gemeint, die den Darm kaputt machen, die du erwähnt hast außer Zöliakie

Ich hab dich schon verstanden.

Du verstehtst nur leider nicht, das ich nicht Paläo essen kann (außer Fleisch), weil ich es nicht vertrage.

Vielen Dank für deine Tips...ich werde mich mal durchlesen.
Gruß
Fun

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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Steini » 21.08.2019 08:19

Hallo Fun.
Brennt deine Nasenschleimhaut, mal die Zunge oder usg der Rachen mal gereizt?

Also, bei mir war es so, dass ich nach Antibiotika komische Stellen ans Zahnfleisch bekommen habe. So kleine Kreise, die man abwischen konnte. Das war definitiv Pilz.
Meine Zunge sieht aus wie deine , aber schon ewig.
Der Belag geht mit Putzen weg, kommt aber wieder.

Na, da bin ich gespannt was du jetzt noch raus findest.

VG
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Keiler » 21.08.2019 10:29

Fun hat geschrieben:Also Steini und Keiler, laut Dem Arzt wo ich heute war, gibt es keinen Pilz auf der Zunge, der sitzt auf der Mundschleinhaut
Da wirst du echt weich :roll:


Interessant. Meine Zahnärztin hat auf meine Bitte hin einen Abstrich genommen der negativ ausgefallen ist. Nachdem eine Woche später mein Hausarzt einen Pilz auf meiner Zunge festgestellt hat konnte sie ihn dann plötzlich auch erkennen. Dann wollte sie mir erzählen das eine Pilzinfektion nur auf der Zunge sitzen und sich nicht im ganzen Mund/Rachen ausbreiten kann. ;)
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Re: Zungenbiopsie-wie sicher ist das Ergebnis

Beitragvon Fun » 21.08.2019 11:05

Steini hat geschrieben:Hallo Fun.
Brennt deine Nasenschleimhaut, mal die Zunge oder usg der Rachen mal gereizt?

Also, bei mir war es so, dass ich nach Antibiotika komische Stellen ans Zahnfleisch bekommen habe. So kleine Kreise, die man abwischen konnte. Das war definitiv Pilz.
Meine Zunge sieht aus wie deine , aber schon ewig.
Der Belag geht mit Putzen weg, kommt aber wieder.

Na, da bin ich gespannt was du jetzt noch raus findest.

VG

Nein, meine Nasenschleimhaut brennt nicht, mit läuft nur ständig der Schleim den Hals runter der offenbar aus den Nebenhöhlen kommt, seit Monaten. Meine Nase an sich ist aber frei.
Wenn ich abends was zu mir genommen habe, was der Pilz besonders gerne mag und der Belag sehr stark ist, dann bekomme ich ihn auch gar nicht mehr runter (also den Belag), dann brennt mir auch nachts die Zunge und der Gaumen. Dann hab ich auch morgens auf/um den Lippen dieses ekeligeweiße Zeug (sieht aus, wie wenn Babys Soor im Mund haben) und auch meine Mundschleimhaut ist dann extrem hell .
Aber seit dem ich das weiß, versuche ich zu vermeiden diese Dinge zu mir zu nehmen, da es echt unangenehm ist.

Man muss halt viel beobachten, so lernt man über ihn (seinen eigenen Pilz) und vor allem sollte jedem Bewusst sein, dass nicht alle Symptome bei jedem gleich sind - das ist bei kaum einer Krankheit so.

Es werden immer nur Dinge genannt (und von den Ärzten gelernt), die gehäuft vorkommen (würde sonst wohl auch das Studium sprengen bei dem komplizierten System Mensch), aber nicht müssen, weil eben jeder Körper anders reagiert.

Im Internet findest du zu Soor im Mund immer die Aussage, das die Mundschleimhaut weiße Belege hat, die beim Wegwischen leicht bluten.
Stimmt bei mir teilweise, nur dass das eben bei mir auf der Zunge stattfindet…eigentlich klassisches Symptom, halt nur an anderer Stelle - Zunge ist eben nicht so oft betroffen.
Wieso hat der Gyn nicht gesehen, das ich voll war mit Candida, wo er das doch wohl häufiger sieht in seinem Beruf? Sollte man doch am Belag sehen - war da keiner? Ich hatte auch keinen Ausfluss, sondern gleich eine fette Entzündung.

Anderes Beispiel. Mit 13 Jahren hatte ich plötzlich Bauchschmerzen bekommen (noch nicht mal stark) und nichts ist mehr drin behalten. Sah so aus wie Magen-Darm-Grippe. Am 3. Tag hatte ich dann einen Bilddarmdurchbruch, das ist kein Spaß, denn du schreist vor Schmerzen und das ist lebensgefährlich
Klassisches Symptom für Binddarm sind schmerzen im rechten Unterbauch und anderes…hatte ich nie, nur Bauchschmerzen und das ich mich übergeben musste.

Wenn etwas über eine Krankheit lernen willst, musst du viel lesen (viele unterschiedliche Berichte um das zu finden, was nicht so häufig vorkommt und die Ärzte auch nicht kennen) und vor allem viel beobachten.
Gruß
Fun

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