Könnt ihr mir helfen?

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Beitragvon Krasny » 16.07.2013 11:47

Hallo, Favola,

wieso befindest du dich jetzt in teilstationärer Behandlung? Was ist passiert?

Favola hat geschrieben:Letzte Woche habe ich so ein halbes Grillhähnchen gegessen. Sehr schnell, geschlungen und viel dabei geredet.

:nein:

Ob etwas im Hals steckengeblieben ist oder die Schleimhaut beschädigt wurde, kann nur ein HNO-Arzt mit Sicherheit feststellen. Laß dir mal in den Hals schauen.
Liebe Grüße, Krasny
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Beitragvon Krasny » 16.07.2013 11:49

Hallo, Favola,

wieso befindest du dich jetzt in teilstationärer Behandlung? Was ist passiert?

Favola hat geschrieben:Letzte Woche habe ich so ein halbes Grillhähnchen gegessen. Sehr schnell, geschlungen und viel dabei geredet.

:nein1:

Ob etwas im Hals steckengeblieben ist oder die Schleimhaut beschädigt wurde, kann nur ein HNO-Arzt mit Sicherheit feststellen. Laß dir mal in den Hals schauen. :arzt:
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Beitragvon Favola » 17.07.2013 06:46

Krasny hat geschrieben:Hallo, Favola,
wieso befindest du dich jetzt in teilstationärer Behandlung? Was ist passiert?


Tagesklinik aufgrund psychischer Probleme. Ich hatte immer mehr und mehr Angst vor meinen ganzen Krankheiten. Keine Ahnung, hab ja aus irgendeinem Grund nen Zwerchfellbruch und damit verbunden Sodbrennen, mehrere NMUs (Gluten, Laktose), Verdacht auf eine chronische Schilddrüsenerkrankung (wird noch untersucht) und dann wurden auch noch Pilze entdeckt. Naja, bin halt erst 22 und war bis vor einem Jahr die lebensfrohste Person, die man sich vorstellen kann. Jetzt sitze ich nur noch zu Hause und krieg meinen Körper nicht mehr in den Griff. Verdammte Zivilisationskrankheiten, junge... bin zumindest heilfroh, dass ich so eine große Familie und viele Freunde habe, die mich immer wieder besuchen und mit mir Dinge unternehmen, sodass ich zumindest manchmal abschalten kann, auch wenn ich ständig irgendwo Schmerzen habe, seien es Sodbrennen, Magenschmerzen oder Darmprobleme... naja...

Ich wollte jetzt mal so einen Darmflorastatus machen lassen, wie von dir empfohlen, Krasny. Habe allerdings schon einige Tage lang Nystatin genommen, sowohl las Suspension als auch in Tablettenform. Ist das sehr schlimm? Soll ich jetzt bis zur Analyse nichts mehr nehmen?

Ich hoffe, mein Darm ist noch nicht allzu geschädigt. Die Magenärztin meinte, Zöliakie habe ich zwar, aber irgendwann werde ich wieder Laktose vertragen, wenn es meinem Darm wieder besser geht. Das wäre toll.

Am blödesten ist aber halt dieser Reflux-Mist... weil das ja so eine Krankheit ist, die nicht wirklich behandelt werden kann... und wenn ich immer diese Medikamente dagegen nehme, ist das ja auch nicht gerade gut gegen die Pilze... aber was soll ich machen, die Standard-OP-Methode (Fundoplicatio) kommt mir nicht in die Tüte, eine andere OP-Methode muss privat bezahlt werden (10.000 € +) und hat jahrelange Wartezeiten... naja, ist schon alles Mist.

Weil ich halt überhaupt nicht mehr damit klar kam, diese ganzen Problemgebiete zu "händeln", war ich psychisch irgendwann so am Ende, dass ich nicht mehr arbeitsfähig war und schlimme Gedanken bekam (mir was anzutun und so...). Da habe ich mich lieber schnell mit einer Psychiatrie in Verbindung gesetzt. Bevor ich noch wirklich in die Situation komme, irgendwo in eine Geschlossene eingeliefert zu werden. Ich denke, die Tagesklinik wird mir zumindest wieder etwas auf die Beine helfen.

Achso, eine Frage noch: Habe letzte Nacht unbedacht bei meinen Eltern im Bett geschlafen ("unten ohne"). Sollte die Bettwäsche besser jetzt gewaschen werden oder können meine Eltern gefahrlos wieder in ihrem Bett schlafen?
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Darmsanierung

Beitragvon Heike2013 » 17.07.2013 06:55

Hallo Favola,
schau dir mal das Video unter http://www.zentrum-der-gesundheit.de/darmsanierung.html an. Das hat mir geholfen, ein bisschen zu verstehen, was in meinem Koerper so vor sich geht.

gute Besserung :)
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Beitragvon Krasny » 17.07.2013 10:53

Hallo, Favola,

um das Ergebnis nicht zu verfälschen, sollten Antimykotika mind. 1 Woche nicht genommen werden. Probiotika mind. 3 Tage nicht nehmen.

Bei Zöliakie verträgt man kein Gluten (Klebereiweiß). Das ist Bestandteil vieler Getreidesorten.

Die Operation ist nicht immer erfolgreich. Oftmals treten die Probleme nach einiger Zeit wieder auf. Meine HP rät von dieser Operation ab.

Ich hoffe, du wirst dort nicht mit Beruhigungsmitteln/Antidepressiva ruhiggestellt?

Mach dir deswegen keine Gedanken. Falls es dich beruhigt, dann wasche das Laken bei > 90 °C.
Liebe Grüße, Krasny
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Beitragvon Favola » 08.08.2013 05:39

Lieber Krasny, liebe Community,

ich war gestern erstmals bei einer Heilpraktikerin. Sie hat mir gleich mal eine Stuhlprobe für das Labor Dres. Hauss mitgegeben, die ich am Montag machen und abschicken soll. Dann habe ich auch gleich einen Termin für in 2 Wochen bekommen.

Soweit sogut, ich fühle mich bei dieser Heilpraktikerin glaube ich recht gut aufgehoben.

Mich würden jetzt noch ein paar Sachen interessieren:

  • Ich habe ja auch die Refluxkrankheit aufgrund eines Zwerchfellbruchs (im Mai festgestellt) und nehme deswegen immer H2-Blocker und wenn es schlimmer wird auch Protonenpumpenhemmer. Die Pilze traten bei mir glaube ich Anfang Frühjahr auf, während einer massiven Angststörung, wegen der ich mich ja zur Zeit in psychiatrischer Behandlung befinde (leider auch mit Antidepressiva, hoffe, das muss ich nicht allzu lange nehmen). Die Refluxkrankheit habe ich auch erst seit diesen Angststörungen, hängt wohl irgendwie alles miteinander zusammen.
    Ich glaube, einmal in meinem Leben, als Kleinkind, wurde ich auch schon mit Antibiotika behandelt, das ist so etwa 16 Jahre her, habe meine Mutter mal danach gefragt.

    Wirkt denn die Pilztherapie genausogut, wenn ich diese Medikamente (Ranitidin, Pantoprazol) nehme? Oder kommen dann die Pilze sowieso immer wieder?
  • Die Heilpraktikerin, bei der ich jetzt bin, bietet auch Darmsanierungen an. Ich überlege, nach der Pilzbehandlung mich auch einer richtigen Darmsanierung zu unterziehen. Ist das sinnvoll, auch wenn ich, wie gesagt, ständig diese Medikamente einnehmen muss?

    Ich hoffe zumindest, wenn ich den Reflux einigermaßen unter Kontrolle halten kann, wie zur Zeit, dann kommt es zumindest nicht so weit, dass ich Antibiotika nehmen muss, wegen Kehlkopf-, Lungenentzündungen oder sowas. Aber wer weiß, was in 5, 10 Jahren ist... naja, ich darf nicht so schwarz sehen, sagt mein Psychiater immer.^^ Immer positive Gedanken einbauen, wenn ich merke, dass ich ins Grübeln gerate. Ist aber nicht so leicht zur Zeit für mich...

  • Bei der Magenspieglung wurden ja auch "atrophisch erscheinende Dünndarmzotten" festgestellt. Die Gastrologin sagte, das wäre aufgrund Zöliakie und ich müsse mich jetzt immer glutenfrei ernähren. Durch die Infos hier im Forum und ein paar eigenen Recherchen habe ich ja aber nun herausgefunden, wie schädlich vor allem Kuhmilch für den Darm ist (und ich hab mein Leben lang jeden Tag 1 bis 2 Liter davon getrunken!).

    Können die verkürzten Dünndarmzotten dann nicht auch einfach nur vom Milchtrinken kommen und das Gluten hat gar nichts damit zu tun?

    Gibt es noch andere Tests, wie man sich auf Glutenintoleranz testen lassen kann, außer einer Probe aus dem Dünndarm?

  • Und dann noch aus Neugier: Ich habe gelesen, dass Dünndarmzotten auch ganz absterben können. Können die denn, wenn das passiert ist, auch irgendwann wieder nachwachsen?

Vielen Dank für eure Hilfe! :allok:

Favola
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Beitragvon Krasny » 09.08.2013 12:12

Hallo, Favola,

die dauerhafte Einnahme von Säurehemmern macht die Sache nicht besser. Zwar wird die Magensäure im ersten Augenblick reduziert, aber später versucht der Körper diese durch verstärkte Produktion wieder auszugleichen. Also nimmt man wieder den Säurehemmer ein usw. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Dieser Teufelskreis muß durchbrochen werden.
Verringerte Magensäure kan zu diversen anderen Problemen führen:
- krankmachende Bakterien werden im Magen nicht abgetötet und gelangen in den Darm
- bestimmte Eiweiße werden nicht mehr ausreichend vorverdaut und können im Darm in ihrer unverdauten Form Allergien auslösen
Sprich mal mit der HPdarüber, wie ihr das Zeug ggf. ausschleichen könnt.

Auch synthetische Antidepressiva sind nicht gut. Von einigen kann man abhängig werden. Vielleicht kannst du auf ein Johanniskrautpräparat umsteigen, falls du unbedingt ein Antidepressivum brauchst.

Wirkt denn die Pilztherapie genausogut, wenn ich diese Medikamente (Ranitidin, Pantoprazol) nehme? Oder kommen dann die Pilze sowieso immer wieder?

Diese Frage kann ich dir leider nicht beantworten, da ich kein Mediziner bin. Auf jeden Fall sind diese Medikamente keine Dauerlösung.
Die Behandlung mit H[SIZE="1"]2[/SIZE]-Blockern gilt als Risikofaktor für eine Pilzinfektion:
http://www.candida-info.de/forum/ursachen-von-darmmykosen-t8206.html

Die Darmsanierung ist auf jeden Fall wichtig. Ohne gesunde, im Lot befindliche Darmflora ist die Besiedelung mit krankmachenden Fremdkeimen (nicht nur Candida oder andere Pilze) immer wieder möglich.

Wurde eine Probe aus dem Zwölffingerdarm entnommen und auf Zöliakie untersucht? Wie war der Befund?
Wovon deine Dünndarmzotten verkürzt sind, kann ich aus der Ferne schwer sagen. Vielleicht liegt es auch an dem Milchkonsum, wenn der Befund der Dünndarmschleimhautprobe keinen Hinweis auf Zöliakie erbracht hat.
Welche Diagnostik einer Zöliakie möglich ist, kannst du hier nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6liakie#Diagnostik
Eine endoskopische Gewebebiopsie des unteren Zwölffingerdarms gehört aber dazu.

Wenn Dünndarmzotten durch Milchkasein zusammengeklebt und abgerissen sind, können sie wieder nachwachsen. Das erfordert aber Verzicht auf Kuhmilchprodukte und dauert ca. 1/2 Jahr.
Liebe Grüße, Krasny
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Re: Könnt ihr mir helfen?

Beitragvon Regina55AB » 26.05.2020 03:02

Hallo,

auf folgender Seite kannst Du viel nützliche Info im Thema Darmreinigung finden:https://www.entgiftung-darmreinigung.com/darmreinigung
Bei Candidose kann eine Darmreinigung helfen und das Gleichgewicht wiederherstellen.
Regina55AB
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Re: Könnt ihr mir helfen?

Beitragvon Krasny » 05.06.2020 08:26

:allok:
Regina hat geschrieben:Bei Candidose kann eine Darmreinigung helfen und das Gleichgewicht wiederherstellen.

Sie hilft insbesondere dadurch, daß Schlacken und Giftstoffe entfernt werden. Nützliche Darmbakterien können sich danach auf der Darmschleimhaut leichter ansiedeln.
Liebe Grüße, Krasny
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