Frage zu Lebensmitteln und alternative Pilzmittel

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Frage zu Lebensmitteln und alternative Pilzmittel

Beitragvon Fun » 15.05.2019 01:39

Hallo zusammen,
ich bin neu hier und habe ein paar Fragen, die ihr mir vlt beantworten könntet.
Ich habe mir nach einer Antibiotikabehandlung einen Candida Albicans eingefagen im Mund als auch im Darm. Das gleiche Spiel hatte ich schon mal vor 12 Jahren und habe damals ohne irgendwelche Mittelchen das ganze mit einer über mehrere monate eingehaltenen Diät in den Griff bekommen und seit dem auch keine Probleme mehr gehabt bis ich ebene wieder Antibiotika nehemen musste. Allerdings kann ich mich auch noch kaum daran erinnern, was ich damals gegessen habe.

Ich mache die Diät nun schon ein paar Tage und hatte bis gestern auch Kartoffeln gegessen, weil ich jetzt schon öfters gelesen habe Kartoffel sind ok, allerdings habe ich das Gefühl dass das eher kontraproduktiv ist (ich kann mich erinnern, dass ich die damals nicht gegessen habe) da mein Belag auf der Zunge sich nicht verändert/gleich schlimm bleibt(evtl bin ich gerade nur zu ungeduldig)?


- Deshalb die Frage hat jemand schon mal Kartoffeln bei Mundpilz zu sich genommmen und es war ok, also der Pilz ist trotzdem weggegangen
- Warum kein geäuchertes? Ich denke hier speziell an Tofu und Lachs (alles Bioqualität)
- Wieso kein Schweinefleisch (auch Bio)?
- Wie viel Brot ist erlaubt? Ich lese immer wenig, aber was heisst das genau also wie viel gramm

Leider findet man im Netz immer wiedersprüchliche Sachen und das verunsichert mich.

Als anternative Pilzmittel zu Pillen und Co nehme ich Oreganoöl (was man ja leider nicht lange nehmen darf) und für den Darm Capryläure.
Hätte ihr vlt noch Erfahrungen mit Mitteln (besonders für den Mund) die hilfreich sind?

Ganz lieben Dank schon mal für eure Antworten
Liebe Grüße
Dajana
Fun
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Re: Frage zu Lebensmitteln und alternative Pilzmittel

Beitragvon Krasny » 18.05.2019 08:34

Hallo, Dajana,

willkommen bei uns.

Pilze durch eine extreme, kohlenhydratarme Diät aushungern zu wollen, funktioniert nicht. Dazu sind sie zu anpassungsfähig und flexibel. Im Notfall können sie sogar auf Eiweißverwertung umschalten. Zu einer Antipilztherapie gehört neben der Antipilzdiät immer auch ein pilztötendes Medikament dazu, wie es Prof. Dr. Rieth (dt. Pilzforscher) immer wieder betonte.

Kartoffeln sind erlaubt. Da sie aber auch Stärke enthalten, sollte man davon nur kleine Mengen essen. Der Löwenanteil sollte aus Gemüse (roh oder gedünstet) bestehen. Auch Fleisch ist erlaubt. Allerdings wirkt es säuernd auf den Körper, weswegen der Anteil säuernder Nahrungsmittel pro Mahlzeit nur ca. 20 % betragen sollte.

Räucherwaren wirken ebenfalls stark säuernd.

Schweinefleisch fördert/verstärkt entzündliche Prozesse im Körper. Deshalb sollte man es meiden.

1 - 2 Scheiben mit Natursauerteig gebackenes Dinkel- oder Roggenvollkornbrot oder Vollkornknäckebrot pro Tag sind genug.

Es gibt eine ganze Reihe von alternativen pflanzlichen Mitteln, welche gegen Pilze wirken:

  • Berberitze
  • Caprylsäure
  • Goldenseal
  • Oreganoöl
  • Tanalbit
  • Uva ursi (Beerentraube)
  • Wermutöl
  • Nelkenöl
  • Schwarze Walnuß
  • Teebaumöl
  • Lavendelöl
  • Horopito
  • Mangostan
  • Granatapfel

Rezept:
Gegen alle Pilze und Parasiten, auch der getarnten camouflierten Formen

Code: Alles auswählen
Rizol-Zeta (Para-Spezial-NSB)

34,65 g Rizol-Rohstoff  (69,3 %)
 5,00 g Wermutöl        (10,0 %)
 5,00 g Nelkenöl        (10,0 %)
 2,50 g Schwarzkümmelöl ( 5,0 %)
 0,45 g Majoranöl       ( 0,9 %)
 1,50 g Beifußöl        ( 3,0 %)
 0,90 g Walnußöl        ( 1,8 %)

Bitte von der Apotheke mischen lassen.

Bitte genau nach Anweisung einnehmen bzw. verordnen!

1. Woche:
1 x täglich 1 Tropfen in ein Glas geben, mit 1/4 Liter kaltem Wasser auffüllen und langsam schluckweise trinken.

Ab der 2. Woche:
Täglich um je 1 Tropfen steigern. Bis zur Höchstdosis von 2 x 10 Tropfen täglich. Wenn starke Entgiftungsreaktionen auftreten, weniger nehmen oder 1 - 2 Tage aussetzen.


Quelle: Ekkehard Sirian Scheller, "Candidalismus: Getarnte Pilze und Parasiten im Blut. Heilung durch ein harmonisches Blutmillieu.", EU-Umweltakademie; Auflage: 3., erweiterte und überarbeitete Auflage 2008, ISBN 978-3981072877

http://www.amazon.de/Candidalismus-Geta ... 399&sr=8-1

Bezugsquellen für Rizol-Zeta (Para-Spezial-NSB):
Nur wenige Apotheken stellen die Rezeptur nach Dr. Gerhard Steidl her:
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[B]Trauben-Apotheke[/B]
Unterländer Straße 37
70435 Stuttgart (Zuffenhausen)

Telefon:  (07 11) 87 51 17
Telefax:  (07 11) 87 91 72
E-Mail:   [EMAIL]trauben.apo@t-online.de[/EMAIL]
Internet: [URL]http://www.trauben-apo-stuttgart.de/[/URL]

(Nur auf Arzt- oder HP-Rezept!)

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[B]Klösterl-Apotheke[/B]
Waltherstraße 32 a
80337 München

Telefon:  (0 89) 54 34 32-54
Telefax:  (0 89) 54 34 32-77
E-Mail:   [EMAIL]apotheke@kloesterl.de[/EMAIL]
Internet: [URL]https://www.kloesterl-apotheke.de/[/URL]

(50 ml für 29,50 Euro zzgl. 4,50 Euro Porto/Versand)

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[B]Einhorn-Apotheke[/B]
Gräfenbergerstr. 14 
91054 Erlangen-Buckenhof

Telefon:  (0 91 31) 5 94 04
Telefax:  (0 91 31) 5 19 49
E-Mail:   [EMAIL]info@einhorn-apotheke.com[/EMAIL]
Internet: [URL]http://einhorn-apotheke.com/[/URL]

(50 ml für 39,90 Euro zzgl. 4,50 Euro Porto/Versand)

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[B]Apotheken- und Gesundheitsdienste Buchholz GmbH[/B]
Feldstraße 12
66822 Lebach-Thalexweiler

Telefon:  (0 68 88) 90 00 28-0
Telefax:  (0 68 88) 90 00 28-1
E-Mail:   [EMAIL]info@agdb.de[/EMAIL]
Internet: [URL]http://www.agdb.de/xtc/advanced_search_result.php?keywords=Rizol+Zeta&x=7&y=8[/URL]

( 50 ml für 39,- Euro zzgl. 5,90 Euro Porto/Versand
 100 ml für 65,- Euro zzgl. 5,90 Euro Porto/Versand)

____________________________________________________________________________________________________________________

Schwarze Walnuß:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarznuss
http://www.sanoverde.de/products/Gesund ... -30ml.html
https://www.kloesterl-apotheke.de/Produ ... r/pc/5063/

Mangostan:
http://andreas-steneberg.suite101.de/ma ... zen-a87185
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Re: Frage zu Lebensmitteln und alternative Pilzmittel

Beitragvon Fun » 18.05.2019 02:22

Vielen Dank.
Das sind ja eine ganze Reihe von Mittel. Davon nehme ich ja bereits Oreganoöl und Caprylsäure, reicht das wohl oder sollte man noch mehr nehmen?

Ich hab jetzt auch noch mal Myconazol für den Mund genommen und ich habe das Gefühl es wird besser. Da es Stärke enthält spüle ich nur den Mund und spuke es dann wieder aus, damit der Pilz nicht gefüttert wird. Gestern habe ich Sojamilch getrunken, weil ich schon öfters im Netz gelesen habe, es ist erlaubt...großer Fehler..meine Zunge ist direkt wieder explodiert :-(

Damals hatte ich auch völlig bis auf 2 Scheiben Vollkornbrot auf KH verzichtet und er ist weg gegangen. Ich hoffe einfach dass das jetzt auch klappt und das ich noch eine Arzt finde der mir was verschreibt...das ist hier in der Gegend echt schwer. Die Ärtze erzählen alle einem das geht von alleine weg...von wegen. Und ich habe schon so viele aufgesucht, das ist echt frustrierend.

Mich würde noch interessieren ob z.B. Fluconazol auch für den Darm verwendet wird oder was wird da in der Regel verschrieben?
Fun
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Re: Frage zu Lebensmitteln und alternative Pilzmittel

Beitragvon Basstrombone » 27.05.2019 02:43

Fluconazol wird zu 90% im darm resorbiert, ist also eher dann geeignet, wenn die Pilzinfektion sich vom Darm aus ins richtige Körperinnere "vorgearbeitet" hat.

Nystatin ist das MIttel der Wahl, wenns Chemie sein soll, da es angeblich nur im Darm wirkt und nicht resorbiert werden soll. Diejenigen, die das "Leaky-Gut" Syndrom haben, vertreten die Auffassung, dass es dann doch durch die "löcherige" Darmwand aufgenommen wird....

das ist aber auch nicht verschreibungspflichtig und somit auch nicht gedeckt durch die gesetzlichen Kassen und auch in der Regel nicht erstattungsfähig bei Privat-Versicherungen..zumindest in Germany

Dein Arzt kann Dir das aufschreiben, aber dann nur als Privatrezept und du muss es dann kaufen...UVP 100 Stück um 50 Euro als Tabletten für den Darm und die Suspension für den Mund
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Re: Frage zu Lebensmitteln und alternative Pilzmittel

Beitragvon Krasny » 30.05.2019 10:11

Nicht mehrere Mittel gleichzeitig nehmen. Eines nehmen und bei Bedarf ein weiteres danach. Wir empfehlen sowieso, das Antimykotikum zu wechseln, z. B. nach 2 - 4 Wochen, um Resistenzbildung bei den Pilzen vorzubeugen.

Was war das für Sojamilch? Nur reine Sojamilch ohne Zusätze? Die in Supermärkten verkaufte enthält meist auch Zucker. Die ist deshalb tabu.

Fluconazol geht ins Blut und wirkt systemisch. Es ist verschreibungspflichtig und sehr teuer. Das gängige Präparat in Deutschland heißt Diflucan.

@Basstrombone
Nystatin ist keine Chemie. Es handelt sich um einen Wirkstoff, welcher aus Streptomyces noursei, einem Actinobacterium, gewonnen wird. Diese Bakterien produzieren den Stoff als Waffe gegen Pilze.
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