Angst Resistenzenbildung Fluconazol

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Re: Angst Resistenzenbildung Fluconazol

Beitragvon Steini » 07.08.2019 06:54

Hallo Krasny
Na, einen Vaginapilz kann ich mir als Mann jetzt nicht einfangen.
Aber ich denke, wenn Dr. Tietz DER Mann für Candida Bekämpfung wäre, würde man doch mehr über ihn lesen.
Top Leute sprechen sich rum.
Steini
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Re: Angst Resistenzenbildung Fluconazol

Beitragvon MissMarple1 » 08.08.2019 07:43

Hallo, Ihr Lieben-

Leukämie wurde nicht abgeklärt, das gäbe es halt immer mal wieder, so kleine Blutergüsse. Wobei ständig Blutbilder gemacht werden, und alles ist angeblich in Ordnung, außer Cholesterin, manchmal etwas Leber und ich werde auch immer mal wieder blöd gefragt, ob ich Zucker habe, dabei ist das ausgeschlossen worden.

Ich weiß nicht, welcher candida es ist, in der Stuhlprobe wurden mehrere erhöht gefunden, Dabei auch der Krusei, aber nicht im roten Bereich. Vor zwei Jahren war noch der Krusei am höchsten vor anderen, aber es wurden keine "nicht näher spezifizierte Hefen gefunden" wie dieses Jahr im April.
Ich habe den Eindruck, daß sowohl das Nystadin wie auch das Fluconazol schon wirken. Aber ist es auch hoch genug, kann das nicht ein Fehler sein, zu niedrig behandelt zu werden?
Ich habe den Dermatologen gefragt wegen Resistenzbildung, das hält er eher für unwahrscheinlich, das sei ja rauf ud runter diskutiert worden. Er hat mir nun nochmal 14 Tage Fluco verordnet, untersucht immerhin noch zusätzlich zu Hautproben von der Fußsohle Material vom Fingernagel. Und er hat gesagt, so einen roten Punkt könne man so etwa wie ausstanzen, und ein Pathologe könne dann erkennen, ob es etwa eine Mykidreaktion sei- davor habe ich nämlich Riesenangst, daß die immer sagen, es seien Bisse oder Stiche.
Der Abstrich vom Zahnarzt hat Pilzsporen gefunden im Sinne eines Mundsoor.
Meine Lippenhaut verändert sich komplett, zieht sich zurück und wird wie Pergamnet, und die Haut um die Lippen ebenso.

Vielen Dank für Eure Lieben Hinweise und Nachfragen.
Ich schaue alle paar Tage hier herein- täglich kann ich nicht, sonst werde ich bescheuert. Ich versuche, ruhig zu bleiben, und mich nicht verrückt zu machen. Auch wenn ich glaube, die Zeit läuft mir vielleicht davon, ich kann ja jetzt nichts beschleunigen.
Meine Schwägerin hat bei der Klinik angerufen, ja, man braucht einen Mitbehandler, der so ein Formblatt mit ausfüllt- sonst kommt man da nicht zum Zuge. Die bekommen da wohl die Bude eingerannt, und sonst noch viel mehr.

Es gibt übrigens auch Apotheker wie auch Reformhausler, die sagen, man dürfe bestimmte Hefe verzehren, oder Dinkelbrötchen, die nicht Vollkorn sind, oder andere Zuckerarten, Hauptsache, kein Haushaltzsucker.....

Für heute viele liebe Grüße aus MG,
morgen lese ich noch einmal nach, ob ich auch nichts vergessen habe.
Danke!!!
S.
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Re: Angst Resistenzenbildung Fluconazol

Beitragvon Fun » 12.08.2019 02:33

Hallo MissMarpel,
Leukämie würde sich auf jeden Fall sich im Blutbild bemerkbar machen, bzw wären Werte ausserhalb der norm, die dann Differenziert nachgeschaut werden würden.
Auf die Aussagen von den Reformhäusern/Apotheke würde ich nichts geben.
Ich hab und hatte das Ding im Mund (in dem Fall ein Vorteil, weil man es gleich oder wenig zeitverzögert sieht) und sehe sofort, was er mag.
Boß kein Zucker in irgendeiner Form, keine Kohlehydrate, kein Weißmehl. In den Brötchen ist oft auch immer irgendeine Zuckerform...ohne gehts heute anscheinend nicht.
VG
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Re: Angst Resistenzenbildung Fluconazol

Beitragvon Fun » 12.08.2019 07:36

Keiner Nachtrag, wenig Kohlehydrate und wenn, schauen welche bspw.Vollkornbrot
Es ist echt schwer sich umzustellen, man muss auf Vieles verzichten. Aber man gewöhnt sich auch dran und es gibt auch immer wieder Rückschläge bis man den richtigen Weg gefunden hat. Ich denke, man darf einfach nicht aufgeben. Allerdings glaube ich auch, je länger man den Pilz schon im Körper hat um so schwieriger wird es, ihn auch wieder los zu werden.
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Re: Angst Resistenzenbildung Fluconazol

Beitragvon MissMarple1 » 16.08.2019 07:07

Danke an Euch, auch an Fun für die Reaktionen.

Das Seltsame ist, sobald ich diese Suspension im Mund habe, schäumt es fast, und es zieht ganz deutlich links über die Zähne, Zahnfleisch, Kiefer deutlich runter Richtung Herz, am Herz vorbei weiter Richtung Dünndarm linke Seite. Die Herzgegend klopft und pocht spürbar. Es fühlt sich an wie Spinnwebennetze, an denen eine Batterie hängt.

Und wenn ich mich im Gesicht eincreme, kommt die Creme manchmal versetzt woanders am Gesicht wieder nach draußen, wo ich noch auf keinen Fall mit den Cremefingern war- ich kann sie definitiv nicht selbst dorthin transportiert haben. Das ist echt gruselig- und ärgerlich, weil es nicht immer geschieht und ich es so keinem Dermatologen demonstrieren kann.
Es wirkt auch so, als stoße die Haut, oder etwas in der Haut, die Creme erstmal richtig ab.
Auch die Haare scheinen beim Waschen den Shampooschaum regelrecht abzustoßen.
Kann man eigentlich keinem erzählen........
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Re: Angst Resistenzenbildung Fluconazol

Beitragvon Krasny » 18.08.2019 08:34

@MissMarple
Ja, gerade Problempilze wie C. krusei benötigen eine höhere Dosierung von Nystatin und Fluconazol, um gegen ihn wirksam zu sein.
Kaidrun (Mykologe) hat geschrieben:C. krusei ist ein Problemkeim, der überwiegend in der Vaginalschleimhaut vorkommt. Sollten also orale Sexpraktiken vorliegen, dringend die Partnerin vaginal untersuchen lassen. Hier bleibt dir nur Nystatin, weil alle anderen Wirkstoffe nur als Salben, Cremes oder Tinkturen hergestellt werden. Nystatin muss hier hochdosiert genommen werden, 3 x 4 Tbl. tgl. sind die Mindestdosis. Die Reaktionen auf diese Dosierung ist schwer auszurechnen. Du musst es ausprobieren. Nystatin-Gel für den Mund. Es ist ortsbeständiger als die Suspension. Vor allem ist jetzt Geduld gefragt, dieser Keim ist sehr anhänglich.

Die hochdosierte Nystatintherapie sollte bei diesem Keim mind. 3 Wochen durchgeführt werden. Einzig die Diät ist nicht zwingend erforderlich, da C. krusei nur Dextrose assimiliert oder fermentiert.

Bezüglich der Strategie gibt es z. Z. nur "wait and see". C. krusei wird bei unter 1 % der Hefen nachgewiesen, entsprechend dürftig ist die Kenntnis über den Therapieverlauf. In meiner Praxis habe ich zwar diverse Fälle gehabt, aber alle Verläufe waren unterschiedlich.
Liebe Grüße, Krasny
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Re: Angst Resistenzenbildung Fluconazol

Beitragvon Cecco » 05.09.2019 09:02

Habe 1 Monat lang 2x 100 mg Fluconazol und danach 1 Monat 2x 100 mg Itraconazol genommen.

Bringt alles nichts, das einzige was es mir gebracht hat war ein chronischer entzündeter Hals mit Blut spucken am morgen. Habe jetzt auch ständig weißen Schleim im Hals und nehme abends Nystatin-Lösung zum Gurgeln. Jetzt ist es morgens eine Mischung aus totem Candida und Blut. 8)

Habe das Gefühl das FZ und IZ zwingt den Candida nur sich in die Pilzform zu verwandeln welche dann resistent ist.

Interessant ist, dass der Stuhl während FZ und IZ so riecht wie alte Haare in einem Siphon, die Zellwand der Hefen besteht ja aus Chitin, welches so ähnlich riecht wie Keratin wenn es sich auflöst, vergleiche verbrannte Haare mit verbrannten Insekten.

Ketoconazol habe ich noch nicht getestet, ist schwer zu bekommen, soll aber weniger Resistenzen haben als FZ und IZ.

Das beste "natürliche" Mittel gegen Candida, dass ich bis jetzt gefunden habe, scheint hochdosiertes Jod zu sein. In dem Forum von Dr. Jack Kruse nehmen sie bis zu 200 mg pro Tag.
Cecco
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Re: Angst Resistenzenbildung Fluconazol

Beitragvon Krasny » 07.09.2019 07:33

Itraconazol ist eine Alternative zu Fluconazol, sollte aber von einem erfahrenen Therapeuten verordnet und überwacht werden. Das ist kein harmloser Wirkstoff, den man einfach in Eigenregie nehmen kann. Nicht aus Spaß ist er verschreibungspflichtig.

In die Hyphenform.

Ich weiß das von Caprylsäure, welche auch in Insektenmitteln verwendet wird. Sie löst deren Chitinpanzer auf. Chitin ist auch Bestandteil der Zellwand von Hefepilzen. Sie platzen durch dann den eigenen Zellinnendruck.

Keine Experimente! Begib dich in die Obhut eines erfahrenen Therapeuten.
Liebe Grüße, Krasny
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