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  #1  
Alt 03.12.2006, 19:24
Berliner Berliner ist offline
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Unglücklich 3 Jahre Leiden (3 Jahre Candida?)

Hi. Ich bin echt froh, dass das Forum wieder da ist.

Vor ca. einem halben Jahr habe ich hier schon mal einen Thread eröffnet, ich möchte aber meine Geschichte gern noch einmal erzählen.

August 2003 bis Juli 2004 war ich in Amerika. Im Frühjahr 2004 (Alter = 17) fing auf einmal ein Gefühl im Bauch an... Es war das Gefühl von Luft, die sich durch den Darm schob. Ich hatte schon seit früher Kindheit viel Luft im Bauch, aber das Gefühl war neu. Wenn ich die Luft nicht rauslies, bekam ich nach einiger Zeit starke Schmerzen. Da ich nie lange krank war, dachte ich auch hier an nichts Ernstes. Die Monate vergingen.

Im August 2004 (zurück in Deutschland) ging es dann richtig los. Wenn ich abends im Bett lag, fing mein Bauch an, fürchterlichte Geräusche von sich zu geben. Es war ein Blubbern, ein Ziepen, ein Knirschen, ein Pladdern... einfach eigenartig und gespenstisch. Ich hatte bis dahin keine Freundin und schlief allein in meinem Bett, so dass das zwar sehr unangenehm war, aber immerhin nicht peinlich.

Leider blieb es nicht dabei. In den nächsten Wochen und Monaten erweiterte sich die Problemzeit in Richtung Tagesanfang. Zu Beginn hatte ich die Probleme nur abends, später hatte ich sie auch nachmittags. Noch später hatte ich sie dann sogar mittags. Und noch später waren sie allgegenwärtig. Ich schlief abends mit den Geräuschen ein und wachte morgens mit den Geräuschen auf.

Das war ein echtes Problem. Denn ich ging zur Schule. Gegen Jahresende 2004 konnte ich die Anzahl von Peinlichkeiten, die mir während Klausuren passierten, nicht mehr an einer Hand abzählen. Es fällt mir jetzt echt nicht leicht, das zu schreiben:

Ich saß in der Deutschklausur, wir mussten einen Aufsatz schreiben. Ich hatte furchtbare Blähungen, doch konnte die Luft ja nicht einfach so rauslassen. Das hätten die 30 anderen Leute im Raum garantiert gemerkt. So versuchte ich sie minutenlang zurückzuhalten. Bis es dann geschah... Ein unglaublich lauter Knall entlud sich in meinem Darm. Er dauerte mehrere Sekunden an und ich bin mir sicher, dass so einige Leute in diesem nun nicht mehr ruhigen Raum ihre Stifte fallen ließen. Mein Banknachbar wurde knallrot, sah mich an und war kurz davor, laut loszulachen. Ich rannte panisch aus dem Raum raus, alle Gesichter auf mich gerichtet.

In den nächsten Wochen wurde ich noch verzweifelter. In der Zwischenzeit hatte ich einige Freundinnen und es war kein leichtes, diese Geräusche zu verstecken. Es gelang mir fast gar nicht und immer, wenn mein Darm laut blubberte, wurde ich schräg angeguckt.

Ich probierte einige Medikamente aus der Apotheke aus. Ohne Erfolg.
Im Januar 2005 ging ich zum ersten Mal zum Arzt.
"Sie sind gesund. Essen sie einfach mehr. Ansonsten kann ich sie gern zur Magenspiegelung schicken. Da kriegen Sie dann einen Schlauch in den Hals gesteckt."

Da ich panische Angst vor dieser Vorstellung hatte, passierte lange Zeit nichts. Nichts außer Peinlichkeiten. Viele weitere Wochen vergingen und ich war jeden Abend den Tränen nahe und hoffte, dass es einfach aufhören würde.

Nichts hörte auf. Alles wurde schlimmer. Im Frühling 2005 ging ich zu einer anderen Ärztin. Hier wurden dann einige Tests gemacht. Blut, Stuhl, Ultraschall. "Sie sind kerngesund."

Ich suchte Tag und Nacht im Internet nach Lösungen. Stieß auf das Thema Darmpilze. Als ich der Ärztin von meinem Verdacht erzählte, sagte sie nur: "Pilze werden überbewertet. Sie haben garantiert keine Pilze."

Als ich immer wieder kam, wurde die Ärztin schon richtig zickig. "Achten Sie einfach mal darauf, was sie essen." Sie schrieb mir eine Überweisung zur Magen- und Darmspiegelung. Davor hatte ich ja solche Angst und so verging wieder eine lange Zeit...

Bis zum 2. August 2005, als ich dann mutig ins Krankenhaus maschierte. Magen- und Darmspiegelung wurden erfolgreich durchgeführt. Das Ergebnis war mehr als erschreckend.
"Sie sind kerngesund."

Im Herbst 2005 war die nächste Ärztin dran. Ich erzählte ihr erstmal nur von den Blähungen. Sie verschrieb mir irgendeinen Heilkreutermüll, der natürlich auch nicht half. Dann bat ich um einen Lebensmittelunverträglichkeitstest. Das Ergebnis: Auf einer Skala von 1-100 hatte ich 1er-Allergien auf einige Grundnahrungsmittel. Als ich ihr von den Geräuschen erzählte, runzelte sie kurz mit der Stirn. Das Thema war gegessen.

Die Idee mit den Pilzen ließ mich nicht los. Ich konnte es kaum erwarten und rannte auf eigene Faust ins Labor. 2 Tage später rief ich an. "Es wurden leichte Spuren von Candida Albicans gefunden. Kein Grund zur Behandlung."

Dann schrieb ich einen Beitrag hier im Forum und fand einen Arzt.
"Institut für Pilzkrankheiten"

Ich rief sofort an und machte einen Termin aus. 3 Stuhlproben wurden untersucht. Das Ergebnis: Candida Albicans in großen Mengen.

Der Arzt war ein Geschenk Gottes. Er lies mich ausreden, lachte nicht, runzelte die Stirn nicht und nahm mich ernst.

Ich war mir sicher, dass ein Ende meiner Beschwerden bald in Sicht sei. Er verschrieb mir 100 Tabletten des Anti-Pilz-Mittels "Ampho Moronal". 3 Stück am Tag. Nach der Behandlung sollte ich viel Kalinka Kefir von Müller trinken und dann 3 neue Stuhlproben schicken. Meine Beschwerden besserten sich nicht.

Auch die nächsten Stuhlproben waren positiv. Ich bekam wieder 100 Tabletten Ampho Moronal verschrieben. Diesmal 4 Stück am Tag. Danach schickte ich wieder 3 Stuhlproben ein. Auch diesmal besserten sich meine Beschwerden nicht und auch diesmal wurde nach der Behandlung Candida Albicans gefunden.

Der Arzt fuhr schweres Geschütz auf. Er besorgte mir Medikamente, die so teuer sind, dass sie in Deutschland nicht verschrieben werden. Und das Beste: Ich bekam sie völlig kostenlos. Es handelte sich um Diflucan und Flucytosin (ca. 400€). Außerdem sollte ich wieder jeden Tag Kefir trinken, was ich auch tat.

2 Wochen vergingen, die Medikamente wurden aufgebraucht und nichts wurde besser. Der Arzt bat mich, mir zur Unterstützung noch einen Internisten zu suchen. Ich ging sofort zu einer Internistin hin und erzählte ihr von meinem Leiden. Sie hielt auch nichts von der Pilzsache. Als ich darauf pochte, dass die Pilze ganz sicher daran schuld sind, stand sie auf, sagte "Wollen Sie etwa meine 10 Jahre Studium und 20 Jahre Berufserfahrung in Frage stellen?" und schmiss mich aus der Praxis.

Natürlich war ich mal wieder stinksauer und hätte ihr am liebsten ins Gesicht gespuckt. Ich lies mich jedoch nicht unterkriegen und maschierte wieder mal ins Krankenhaus. Ich verlangte den Gastroentrologen, der vor einem Jahr bei mir die Magen- und Darmspiegelung durchführte. Er hatte auch sofort Zeit und ich erzählte ihm von meinen Beschwerden. Er guckte sich noch einmal die Ergebnisse der Spiegelungen an, wir redeten etwas und auch er kam zum Schluss, dass die Pilze ganz sicher nicht an meinen Beschwerden schuld seien. Er sprach noch mal mit dem Oberarzt, doch auch der hatte keine andere Meinung.

Es vergingen wieder Wochen. Ich wurde von Tag zu Tag verzweifelter, doch mein Pilzarzt gab nicht auf. Er veranlasste eine Krankenhauseinweisung. Alles, was nur irgendwie zu untersuchen sei, sollte untersucht werden. Ich lag 2 Tage lang im Vivantes Klinikum Berlin Hellersdorf. Doch auch dieser Schritt war erfolglos. Am Anfang sprach man noch von Anti-Pilz-Mittel spritzen. Einen Tag später hörte ich davon nichts mehr. Man schloss mich ans EKG und ich ließ mich zu einer Magenspiegelung überreden. Da mir leider nicht genug Narkosezeug gespritzt wurde, wachte ich etwas zu früh auf und kotzte mich schön voll. Das Ergebnis der zweiten Magenspiegelung war jedoch wieder eindeutig: "Sie sind kerngesund." Wenig später sollte dann die Vorbereitung zur zweiten Darmspiegelung beginnen, doch ich weigerte mich. Ich war nicht bereit, diese Strapazen noch mal über mich ergehen zu lassen, nur, damit am Ende wieder nichts gefunden wird. Die Ärzte nickten und ich wurde entlassen! Einfach so... Zack, das war's. Es wurde nichts weiter unternommen und man gab mir keine Ratschläge. "Wahrscheinlich eine Laktoseintoleranz" hörte ich mehrmals. Mehr nicht.

Einige Tage später ging ich zum nächsten Arzt. Mittlerweile verlor ich selbst den Glauben, dass Candica Albicans an meinen Beschwerden schuld hat. Er riet mir, 2 Wochen lang laktosefrei zu essen. Ich fing sehr bald damit an.

Nun sitze ich hier und schreibe diesen Beitrag. Vor 17 Tagen fing ich an, laktosefrei zu essen. Ich musste das 3 fache für Nahrungsmittel ausgeben. Auch dies war ohne Erfolg. Heute habe ich ein Stück Kuchen gegessen, in dem auch Laktose sein müsste.

Am liebsten würde ich vor lauter Wut alles um mich rum kaputthauen. Aber irgendwie will ich nicht akzeptieren, dass ich mich mit nun fast 20 Jahren so verdammt scheiße fühlen muss. Und das täglich.


Das war erstmal meine unglaublich lange Geschichte. Wer sie sich durchgelesen hat, bekommt 'nen Keks.

Wer mir einen Ratschlag geben kann, bekommt zwei.

Und noch was:

Alter: 19
Gewicht: 65kg
Größe: 180cm

1. Der Pilzarzt meinte zu mir: "Eine zuckerfreie Ernährung ist genau das Falsche". Im Internet lese ich oft das und oft genau das Gegenteil. Warum ist es genau das Falsche?

2. Wenn ich auf dem Rücken oder auf der linken Seite liege, sind die Geräusche besonders stark. Lege ich mich auf den Bauch oder auf die rechte Seite, sind sie schwach. Warum?


Ich zähle auf euch, Leute.
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  #2  
Alt 03.12.2006, 20:07
SwordSaint
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Hiho,

also ich frage einfach mal los, du sprachst von diesen medikament, aber hast du auch mal nystatin genommen (pilztötungsmittel) und hast du während du deine medikamente eingenommen hast, auf jeglichen zucken (auch sorbit, mannit...), weissmehl, fructose weggelassen. denn es nützt nichts wenn du unten abtötest aber oben neuzufügst. denn der pilz ernährt sich von solches. desweiteren, wenn du aus berlin kommst und bisschen geld in der tasche hast, schreib mich an, ich gehe zurzeit zu einen heilpraktiker der relativ günstig ist und ne super ahnung von pilze ist (er ist toxikologe).

p.s. ich bin 23 jahre alt, 187cm groß und durch die ganze schei**e wiege ich nur noch 59 kilo. das macht spaß. gottseidank habe ich ne freundin die absolut zu mir hällt und mich unterstützt.
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  #3  
Alt 03.12.2006, 20:32
Berliner Berliner ist offline
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Hi.

Danke für deine Antwort.

Ich habe den Arzt bezüglich Nystatin angesprochen und er meinte, in Ampho Moronal sei das enthalten, oder es sei so etwas ähnliches oder so. Ampho Moronal sei auf jedenfall das stärkste Anti-Pilz-Mittel für den Darm.

Wie gesagt, er meinte, Anti-Pilz-Diäten (Zucker weglassen) sind genau das Falsche. Also habe ich es auch nicht weggelassen. Ich habe vorhin gelesen, der Zucker würde eh nicht so weit in den Darm kommen(?).

Irgendwas wollte ich jetzt noch schreiben, hab's aber vergessen... Hmm...

Und zum Glück habe ich jetzt auch eine Freundin, die zu mir hält...
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  #4  
Alt 03.12.2006, 22:07
SwordSaint
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also da wird mirjeder zustimmen,

solange du dem candida futter gibst und versuchst ihn mit medikamente zu töten passiert reingarnichts.

man sollte NICHT versuchen eine diät OHNE medikamnte zumachen, da dann der pilze ins blut gehen kann. dennoch, wenn du die pilzbehandlung machst, nimm kein zucker, frustzucker und kein weissmehl, ist kein witz. ansonsten kannst du 20 jahre medikamente nehmen und es passiert rein garnichts.
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  #5  
Alt 03.12.2006, 22:15
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Halo, Berliner!
Zitat:
Eine Anti-Pilz-Behandlung sollte immer auf zwei Säulen stehen: den Medikamenten und einer speziellen Ernährung, die Professor Rieth "Anti-Pilz-Diät" taufte. Ohne eine solche begleitende Ernährungstherapie können auch die besten Medikamente gegen Pilze wenig ausrichten. In erster Linie muß eine solche Ernährung den krankmachenden Hefen ihre hauptsächliche Nahrung entziehen: den Zucker. Damit ist nicht nur der gewöhnliche Haushaltszucker gemeint, sondern auch alle alternativen Süßen wie Honig, Rübensirup, Dicksäfte oder Rohrzucker.
(...)
http://www.candida.de/pages/service/diaet.html
http://www.candida.de/pages/berichte/interview.html

Der Verzicht auf Zucker und Weißmehlprodukte ist in der Antipilzdiät unerläßlich. Die Pilze sitzen in der Mehrzahl im Dünndarm direkt an der Nahrungsquelle und nicht im Dickdarm, wie viele Schulmediziner glauben.

LG, Krasny
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  #6  
Alt 03.12.2006, 22:27
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Danke für die Antworten.

Ich werde den Arzt beim nächsten Termin noch mal darauf ansprechen. Wie lange muss so eine Diät denn gehen? Es ist ja nicht gerade leicht, wochenlang auf Zucker zu verzichten...

Und jetzt ist mir wieder eingefallen, was ich noch Fragen wollte. Ein Arzt hat mir gesagt, dass Pilze nur dann Probleme auslösen, wenn eine DarmINFEKTION vorliegt, die man bei der Darmspiegelung gesehen hätte. Ein PilzBEFALL allein ist nicht schlimm. Stimmt das?
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  #7  
Alt 03.12.2006, 22:38
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Krasny Krasny ist offline
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Hallo, Berliner,

weißer Industriezucker ist alles andere als gesund, auch nicht für Gesunde. Er enthält keinerlei Vitamine und Mineralstoffe mehr, sondern wurde sogar chemisch gebleicht, damit er "schön" weiß aussieht. Darauf sollte man möglichst für immer verzichten.
Während der Diät kannst du mit Stevia oder Luo Han Guo süßen, später mit Vollrohrzucker, Honig oder Ahornsirup nehmen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stevia_rebaudiana
http://www.medherbs.de/shop/index.ph...2a9dbb66e04394

Bei einer Darmspiegelung kann man nur den Dickdarm betrachten. Die meisten Pilze sitzen aber im Dünndarm, wo sie weder per Darmspiegelung noch per Gastroskopie erreichbar sind.
Durch die Pilze kommt es zu einer Darmreizung oder gar Darmentzündung. Die Pilzgifte und bestimmte von den Pilzen gebildete Enzyme greifen nämlich die Darmschleimhaut an. Dadurch wird diese durchlässig für Nahrungsbestandteile, für die sie bei intaktem Zustand nicht durchlässig wäre. Das Ergebnis sind Nahrungsmittelintoleranzen und -allergien.

LG, Krasny
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  #8  
Alt 04.12.2006, 14:48
Pupsi Pupsi ist offline
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Hallo Berliner,

wenn du große Mengen Candida nachgewiesen hast, dann ist der Pilz auch da und du solltes nicht aufgeben.
Ich habe im Frühjahr eine Pilzbehandlung gemacht und mich nicht konsequent an die Diät gehalten. Die Besserung war minimal und der Rückfall hat nur 2 Wochen auf sich warten lassen.
Z.Zt. mache ich wieder eine Behandlung und halte die Diät superkonsequent ein. Jetzt nach 10 Tagen sind die Beschwerden noch nicht weg, aber deutlich besser. Was mich aber sehr beeindruckt ist, die Reaktionen meines Körpers wahrzunehmen. Zunächst hatte ich juckenden roten Hautausschlag und Kopfschmerzen. Liß aber schnell nach. Mein Essverhalten hat sich völlig normalisiert. Vorher war ich bei jeder Mahlzeit total gierig, konnte es gar nicht abwarten und habe geschlungen. Schon nach zwei Stunden hatte ich wieder Hunger, egal wie opulent die Mahlzeit vorher war. Jetzt Ich kann meinen Kindern Süßes ohne Neid geben.
Was ich sagen will, ist: Wenn dieTherapie wirkt, merkst du sofort massive Veränderungen. Im Frühjahr habe ich meine Pilze mit Amphomoronal und Zucker gefüttert und meine Allgemeinbefinden und Verhalten hat sich überhaupt gar nicht verändert.
Versuch es einfach nochmal, diesmal mit Diät, und fühl tief rein in Dich. Wenn sich etwas spürbar verändert, bist du auf dem richtigen Weg und dann hast Du Dir selbst bewiesen, ob die Diät sinnvoll ist oder nicht. Egal, was der Arzt dazu meint.

Gruß Pupsi
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  #9  
Alt 04.12.2006, 19:35
shiri shiri ist offline
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Hallo!
Du Armer, ist ja furchtbar, was Dir alles passiert ist, muss ja super unangenehm gewesen sein in den Klausuren und so...

Erkundige Dich mal genau, ob, in Deinem Medikament Nystatin war, das hilft schon, aber nur, wenn Du keinen Zucker, weißes Mehl usw. isst, wie die anderen schon geschreiben haben...

Kann Dir 2 sehr informative Bücher empfehlen:
"Pilze im Körper. Krank ohne Grund? von Gaby Guzek
und "Die Candida-Diät" von Peter Mayr,
wobei auch viele Tips hier im Forum Gold wert zu sein scheinen. Besonders angenehm ist, dass man sich mit Leuten austauschen kann, die dasselbe Problem haben, ist ja wirklich nicht gerde weit verbreitet....

Wo wir beim Gewicht waren: bin 1,72 und wiege noch 48kg und werde oft sehr schief angeschaut, ich hoffe so sehr, die Pilze los zu sein und wieder zuzunehmen...

Wünsche Dir ganz viel Erfolg und vor allem Durchhaltevermögen!
Shiri
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  #10  
Alt 09.12.2006, 17:57
Kuddelhh Kuddelhh ist offline
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@ Berliner: Angeblich sollen Behandlungen mit Eigenharn - entweder als Trinkkur, oder in Form von Einläufen - sehr gut gegen Darmpilze helfen. Es gibt einige Ärzte und Heilpraktiker, die sich auf Harntherapie spezialisiert haben, einfach mal googlen.

Falls Du Dich dazu entschließen solltest, laß mal hören, ob es bei Dir geholfen hat.

Gruß
Kuddel
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