Amalgamausleitung
Beim Einsetzen oder Entfernen einer Amalgamfüllung gelangt das hochgiftige Quecksilber in Bruchteilen von Sekunden ins Blut.
Als natürliche Entgiftungs- und Ausleitungsmittel für Quecksilber werden in der Literatur empfohlen: frischer Koriander, Apfelpektin (z. B. durch Essen von Äpfeln), Sauerkraut sowie Knoblauch oder Bärlauch, Zwiebeln und Bohnen. Die letzten vier Sorten enthalten besonders viel Schwefel, der das Quecksilber binden kann. Ebenfalls entgiftend wirken Alfalfa und Chlorella-Algen.
Wer Nieren- oder Leberschäden hat, sollte zuvor eine allgemeine Reinigung dieser Organe anstreben und unter therapeutischer Aufsicht entgiften.
Ein besonderes Problem für die Entfernung von Quecksilber als Nervengift aus dem Gehirn und Zentralnervensystem (ZNS) ist die Hirn-Blut-Schranke, die verhindert, dass Quecksilber aus dem Gehirn abgeleitet wird. Das Küchenkraut Koriander gehört zu den wenigen Substanzen, welche diese Schranke überwinden. Dafür kann der frische Koriander mit Knoblauch, Olivenöl und Salz im Mixer kleingehackt und zu einer Art Pesto verrührt werden. Vom Pesto, das sich auch als Salat- oder Spaghettisauce eignet, sollte man täglich ein bis zwei Esslöffel verzehren. Im Schraubglas mit Olivenöl bedeckt, hält sich das Pesto im Kühlschrank einige Zeit. Geschmacklich empfehlenswert ist es, z. B. Sonnenblumensamen, Walnüsse oder Pinienkerne im Mixer mit zu hacken.
Während der Entfernung des Amalgams wird zur Bindung freier Radikale auch die tägliche Einnahme von:
• 1 bis 2 g Vitamin C (z. B. in Ester-Form - hilft beim Abbau von Schwermetallen)
• Vitamin A (25.000 Einheiten) und
• Betakarotin (15.000 Einheiten)
empfohlen. Bei Selenmangel sollte Selen zusammen mit Vitamin E zugegeben werden. Zur Unterbindung der Resorption von Schwermetallen im Darm, die über die Leber und die Gallenblase ausgeleitet werden, sollte verstärkt auf faserhaltige Nahrung (Vollkorn, Gemüse) oder auf Chlorella-Tabletten bzw. auf Flohsamenpulver zurückgegriffen werden. Flohsamenpulver (2 TL) wird in einem Glas Wasser aufgerührt, getrunken und ein Glas klares Wasser nachgetrunken. Die Einnahme sollte mit mindestens einer Stunde Abstand zu Mahlzeiten erfolgen, weil sonst eher Stoffe aus der Mahlzeit absorbiert werden und der gewünschte Entgiftungseffekt verfehlt wird.
Quelle: http://www.akademie.de
Podomedi-Newsletter September 2006