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| Erfahrungsberichte Hier kannst du deine Erfahrungen mit Candida anderen Usern zur Verfügung stellen. Wie wurde es bei dir festgestellt? Wie wurde es behandelt? etc. Alles ganz ausführlich berichten oder einfach "Frust" von der Seele schreiben! :) |
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Angies "Never ending Story"
Hallo liebe Leidensgenossen,
habe mich gerade spontan entschlossen hier mal alles aufzuschreiben wie es mir so geht und was ich so unternehme im Kampf um den Pilz. Erstens damit ich selber den Überblick behalte und zweitens um von euch eure Meinungen, Anregungen oder auch Schimpfe zu hören . Vielleicht kann ich ja auch mit meinen Erfahrungen anderen helfen.Ich versuche mal von Anfang an zu erzählen, obwohl ich gar nicht genau weis, wo der Anfang ist Es begann vor ca. einem halben Jahr, ich fühlte mich regelmäßig schlecht, schlapp, antriebslos im Wechsel mit "guten" Tagen. Mal so mal so... Das erste woran man denkt, naja Wetterfühligkeit, der Sommer war ja nicht so der Hit. Es folgten immer mehr komische Symtome die ich echt nicht unter einen Hut bekam. Ich schreib hier mal alles so auf was ich auch anhand der Candida-Symptom-Liste hier im Forum an mir feststellen konnte:
- ständige Zahnfleischentzündungen, gegen die kein Chlorhexamed oder sonstiges hilft. - Schmerzhafte Spannungen und extreme Empfindlichkeit gegenüber Berührung der Brüste - nennt sich wohl Mastodynie - Mein eigener Körpergeruch ist mir unangenehm Ok, ich bin jetzt 47 und mir kam der Gedanke, hey, vielleicht kommst du ja in die Wechseljahre... Ich googelte und siehe da, so ziemlich alles ließe sich auch damit erklären. Ok, schauen wir mal wie sich das weiter entwickelt, fehlen ja nur noch die Hitzewallungen ![]() Es entwickelte sich weiter, aber anders als gedacht. Vor ca. 2 Monaten hatte ich gegen Abend immer einen Kloß im Hals. Morgens war das wieder weg. Ich tastete meinen Hals ab und stellte fest das meine Lymphknoten wohl geschwollen waren. Seltsam, was das wohl wird. Vor etwa 6 Wochen dann fing meine Nase an zu jucken und die Nasennebenhöhlen taten mir weh. Aha, eine Nasennebenhöhlenentzündung bahnt sich an. Ich nahm gleich mein geliebtes Meditonsin, mit dem ich eigentlich jeden grippalen Infekt schnell unter Kontrolle bekomme, nicht aber dieses mal. Meine Nase juckte und brannte von Innen, mir platze fast der Kopf, aber ein wirklicher Schnupfen entwickelte sich nicht. Ich hatte Niesattacken von 20 mal hinternander weg aufgrund des Kribbelns in der Nase, dann lief es mir kurz wie Wasser aus der Nase, und nach einmal Naseputzen war der Spuk wieder vorbei für den Rest des Tages. Also kein Schnupfen keine typischen Schmerzen in den Nebenhöhlen wenn ich mich gebückt habe eigentlich gar nix typisches, nur jucken, kribbeln Kopfdröhnen. Das ging bestimmt ´ne Woche so, ohne das es besser, oder schlimmer wurde. Das einzige was sich dann noch entwickelte war, das morgens meine Augen total geschwollen und verklebt waren. Dann, am Donnerstag vor 5 Wochen bekam ich eine rote Beule auf der Stirn grad über der Augenbraue, ähnlich wie ein Mückenstich. Am Freitag waren auf dieser Bäule dann kleine juckende nässende Bläßchen. Hm.... komischer Mückenstich. Nunja, über das darauf folgende Wochenende entwickelte sich das so, das meine ganze Stirn, die Kopfhaut, die rechte Wange und eine Stelle direkt unter meiner Unterlippe knallrot und voller Bläßchen waren, die juckten wie blöde. Auch meine Augen waren knallrot und fast zugeschwollen. Ich sah aus... ![]() Und es ging mir megaschlecht, völlig schlapp, schwindelig ich wollte nur noch in mein Bett. Am Montag also zum Arzt. Diagnose: Gürtelrose Aha Ich bekam Aciclovir, ´ne Creme gegen Herpes, ´ne Vitamin C - Infusion (die ich selber bezahlen mußte, mich aber zumindest für einen Tag deutlich fitter machte) und Akupunktur. Die Creme half gar nix, das Aciclovir, ok da sagte meine Ärztin, dafür ist es eigentlich eh schon zu spät, half auch nix. Mein Zustand war echt übel, 20 Std. am Tag schlafen war gar nix. Am Freitag wieder hin zum Arzt, noch ´ne selbstbezahlte Vitamin C Infusion, das puschte mich wieder einen Tag ganz gut. Meine Ärztin meinte über´s Wochenende sollte es dann aber langsam besser werden. Wurd es aber nicht. Statt dessen machte ich eine erstaunliche Beobachtung. Ich hatte mich vor langer Zeit mal in der Apotheke beraten lassen, da ich des öffteren juckende Ekzeme auf dem Kopf habe, ob es da was gegen gibt. Man empfahl mir Ket-Shampoo. Das half auch immer gut und ich habe dieses Shampoo eigentlich immer im Hause, benutze es aber nur bei Bedarf, ist ja nicht gerade günstig... Ich hatte damals mal nachgeschaut was das Ketoconazol, was in diesem Shampoo ja ist, wohl für´n Zeug ist, und gelesen, das dies eigentlich ein Wirkstoff gegen Pilze ist. Nun gut, wenn´s gegen meine Ekzeme hilft, auch ok. Jedenfalls mit diesem Shampoo wusch ich mir nun meine Haare und siehe da, die juckenden näßenden Stellen auf meinem Kopf wurden sofort besser. Nach einer Woche, in der gar nix besser wurde eine echte Wohltat. Ich dachte, hm, wasch doch mal die Stirn mit dem Shampoo. Und oh Wunder auch hier ließ der quälende Juckreiz zumindest für eine kurze Zeit deutlich nach. Ich am Montag wieder zu meiner Ärztin. Die war natürlich nicht da, sondern nur ihr Kompanion (Gemeinschaftspraxis). Der sieht mich, "Oh Gott, wie sehen Sie denn aus?" Harhar. Ich dem alles geschildert, auch meinen Verdacht auf Pilzinfektion, "Hm, hm, hm, das glaub ich nicht, ich geb ihnen mal ´ne Überweisung zum Hautarzt." Na super. Am Dienstag dann zur Hautärztin. Ich der alles geschildert, wobei, typisch Facharzt, die hat mir gar nicht richtig zugehört. "Nee, nee, das is keine Pilzinfektion. Sieht nach ´ner bakteriellen Superinfektion der Gürtelrose aus, ich verschreib ihnen mal ein Antibiotikum und eine antibiotische Salbe. Falls das in 2 Tagen nicht besser ist geb ich ihnen noch ´ne Überweisung ins Krankenhaus mit." HÄHHHHH???? Ich fragte dann nochmal völlig eingeschüchtert und schockiert nach, ob man denn nicht evtl. untersuchen könnte ob es sich um Pilze handelt? Völlig genervt meinte sie dann "Das ist zwar völliger Schwachsinn (wortwörtlich), aber wenn sie unbedingt wollen." Und verließ den Raum. "Jaja, ich komm gleich" 10 Minuten später kam dann die Helferin mit ´ner Petrischale und kratzte mir etwas Haut von der Stirn. Ich fragte sie wie lange das denn dauert mit dem Ergebnis. "4 Wochen", die lapidare Antwort. Ok, bis dahin bin ich tot, dachte ich für mich. Verließ mit dem Rezept und der EINWEISUNG ins Krankenhaus heulend die Praxis. Warum heulte ich eigentlich? Die arrogante Ignoranz, dieses sich nichtmal 5 Minuten Zeit nehmen für den Patienten und ihm genau zuzuhören gepaart mit der Krankenhauseinweisung in meiner Hand und der Aussicht auf nochmehr arrogante ignorante Fachärzte brachte das Faß bei mir zum Überlaufen. Nun kamen Zweifel in mir auf, Zweifel an meiner Selbstdiagnose. Eine studierte Hautärztin sagt das ist Schwachsin mit der Pilzinfektion. Die muß das doch wissen. Die hat doch sowas bestimmt schon 1000 mal gesehen und wenn auch nur die geringste Ähnlichkeit mit einer Pilzinfektion bestehen würde hätte sie meinen Verdacht doch nicht mit Schwachsinn abgetan, oder? Ich ergab mich in mein Schicksal, trottete mit dem Rezept zur Apotheke, und holte mir die Antibiotikatabletten und die antibiotische Salbe. Zu Hause hielt ich die Tabletten ergwöhnisch in der Hand, ich überlegte, wenn das jetzt doch ´ne Pilzinfektion ist machst du ja mit dem Antibiotikum das Falscheste was du machen kannst. Ein weißer Kittel schwebte vor meinem geistigen Auge, DAS ist SCHWACHSINN.... Ok, rein mit den Tabletten und rauf mit der Salbe, hurra. 3 Stunden später: mein ganze Gesicht glüht, oder leuchtete ich schon? Die Haut an meinen Wangen wurde ganz hart und schmerzte wie blöde. Irgendwie war ich nur noch in Trance, ich ging ins Badezimmer und wusch mir nur noch diese Creme aus dem Gesicht. Ich hielt es nicht mehr aus. Anschließend kaltes Wasser, ahhh, Wohltat. Ich ging ins Bett und schlief bis zum nächsten morgen. Mittwoch, nach dem Erwachen dann die Erkenntnis, hilf dir selbst sonst hilft dir keiner. Ich raffte mich wieder auf, muß dazu sagen ich wohne im dritten Stock und ich war kaum noch fähig die Treppen rauf zu kommen, geschweige denn noch Auto zu fahren, fühlte mich echt nur noch wie in Trance, ganz eigenartig. Aber was nützt es, wenn man alleinstehend ist... Wieder zur Apotheke, Creme gegen Pilze mußte her, koste es was es wolle. Clotrimazol, ok schauen wir mal. Zu Hause, Creme ins Gesicht und, UND, UND?????? Es war kaum zu glauben, innerhalb einer Stunde ließ der Juckreiz merklich nach, im Laufe des Tages hörte das Glühen in meinem Gesicht auf und gegen Abend wurde meine Wangenhaut auch wieder normal weich. Nochmal dick eingecremt und mit dem zuversichtlichen Gefühl, jetzt wird alles gut, eingeschlafen. Donnerstag, in den Spiegel geschaut, es bildete sich Schorf auf meiner Stirn. Hurra, du bist so häßlich, aber es wirkt. Hurra, hurra. Es ging mir sogar körperlich geringfügig besser und nun ergriff mich der Ehrgeiz dem Ganzen auf die Spur zu kommen. Ich schleppte mich vor meinen PC und begann zu googeln. Und landete dann auch hier im Forum Ich am nächsten Tag wieder zu meiner Ärztin, das erste was sie sagte: „Oh, das sieht ja schon viel besser aus“ Tjaha, sagte ich, und erzählte ihr von meiner Begegnung mit der Hautärztin, meinen Selbstversuchen, der Krankenhauseinweisung und dem Schwachsinn. Sie schüttelte nur den Kopf, fand das alles sehr interessant und sagte dann, bei meiner Vorgeschichte ist das mit den Pilzen gut nachzuvollziehen, obwohl, warum gerade jetzt ist etwas eigenartig. Ich erzähle euch an dieser Stelle mal meine Vorgeschichte: Seit ca. 15 Jahren leide ich an „rheumatischen“ Schmerzen im oberen Rückenbereich, Brustwirbelsäule, Halswirbelsäule, Brustbein und die Muskulatur in dem Bereich ist sehr schmerzhaft und verhärtet. Ca. 10 Orthopäden konnten keine Ursache feststellen, sämtliche Behandlungen wie Krankengymnastik, chiropraktische Maßnahmen, Massagen, Microwelle, Reizstrom, manuelle Therapie... ich weiß nicht was noch alles, brachten von überhauptnix bis maximal ganz kurzzeitige Linderung. Im Jahr 2000 bekam ich fürchterlichen Durchfall, es ging mir sehr schlecht ich nahm rapide ab, trotz reichlicher Nahrungszufuhr. Zwischen Nahrungsaufnahme und wieder Abgabe lagen ganze 3 Stunden. Eine Darmspiegelung wurde gemacht und die Diagnose Morbus Crohn gestellt. Medikation: Anfangs 100 mg Cortison bei 47 kg Körpergewicht.... Der Effekt war verblüffend. Die Durchfälle hörten innerhalb eines Tages auf UND das verblüffendste, meine jahrelangen Rückenschmerzen waren weg. Einfach weg. Die Nebenwirkungen vom Cortison waren allerdings eine Katastrophe, aber das ist ´ne andere Geschichte. Wie auch immer, es ist bekannt das Morbus Crohn häufig mit rheumatischen Beschwerden einhergeht, diese auch schon vorhanden sein können bevor der eigentliche Crohn ausbricht. Nun hatte ich aber das Problem, entweder es geht mir körperlich gut mit dem vielen Cortison und ich dreh psychisch am Rad, oder bei weniger als 40 mg kommen meine Durchfälle und Rückenbeschwerden wieder. Ich war mit meinem damaligen Arzt dann auch sehr unzufrieden, da er sich nicht auf alternative Behandlungsmethoden einlassen wollte und ich suchte mir dann über das Morbus Crohn Forum des DCCV meine jetzige Ärztin. Sie ist grandios, das erste Gespräch mit ihr war abends um 18 Uhr, es dauerte 1,5 Stunden. Unglaublich das es so was noch gibt. Sie ist Allgemeinmedizinerin mit Schwerpunkt Naturheilkunde, macht auch viel mit Akkupunktur nimmt sich immer sehr viel Zeit berät einem auch zu Ernährungssachen und und und. Traumärztin, echt Sie hat es jedenfalls geschafft mich langsam vom Cortison runterzubringen, unter anderem mit Weihrauch, Darmsanierung mit diversen Bakterienpräparaten, Akkupuntur, Fischöl und ich weiß nicht was noch alles. Zuletzt nahm ich noch 5 mg Budesonid, das ist ein Kortison in Kapseln, was nur gezielt im Darm wirkt und nicht im ganzen Körper. Das ganze hatte allerdings den Nachteil das meine Rückenbeschwerden zurück kamen. Ok, damit habe ich vorher auch gelebt und nun hatte ich wenigstens ´ne Erklärung dafür. Offenbar „rheumatisch“. Vor 4 Jahren setzte ich dann auch das Budesonid ganz ab und, oh Wunder, mein Darm blieb ruhig. Bis heute. Anfang des Jahres wurden meine Rückenschmerzen aber so schlimm, das ich wieder zu meiner Ärztin ging und meinte da müssen wir was machen. Sie sagte, ok, bei Rheuma würde sie mich aber lieber an einen Spezialisten überweisen. Auch gut, - dachte ich. Ich sollte mich irren, denn die Erfahrung mit dieser Rheumatologin waren genauso schlecht wie mit der obigen Hautärztin. Ich wartete ca. 2 Monate auf den Termin, Rheumatologen gibt es ja auch wie Sand am Meer... Dann versuchte ich ihr meine Story zu erzählen, sie hörte mir gar nicht zu, ruck zuck wurde Blut abgenommen und nach schätzungsweise 4 Minuten Gespräch mit ihr war ich wieder draußen. Wochen später dann die Besprechung der Blutergebnisse. Alles negativ, keine Rheumafaktoren und auch sonst nix. Neue Überweisung zur Szintigraphie. Wochen vergingen, negativ. Überweisung zum MRT. Auf der Überweisung stand MRT ISG. Ich war dann verdutzt das das MRT von meinem unteren Rücken gemacht wurde, da hatte ich ja gar keine Beschwerden. Nun weis ich auch was ISG ist. Ileosakralgelenk. Und vor allem weis ich jetzt auch warum unser Gesundheitssystem so teuer ist. Weil einem speziell die Fachärzte überhaupt nicht zuhören. Beim nächsten Termin mit ihr (sie ließ einem überhaupt nicht zu Wort kommen) meinte sie nur lapidar das alle Untersuchungen gezeigt hätten das ich kein Rheuma habe. Aha, und wieso hat das Cortison wunderbar geholfen? Zufall... Ich zeigte ihr eine interessante Veröffentlichung eines Rheumatologen der Rheumatologie in Minden, wen es interessiert: http://www.rheuma-world.de/pages/mai...s_3_4_2005.pdf Mein Hinweis, das Spondyloarthriden anhand von den ESSG-Kriterien, die ich alle mit Bravur erfülle, diagnostiziert werden winkte sie nur ab. „Im Internet steht viel Blödsinn“. Und was hab ich dann? „Es könnte an den Zähnen liegen.“ Ihr Mann ist Zahnarzt und hat die Praxis unter ihr im gleichen Haus ![]() Nein ich bin in regelmäßiger Zahnärztlicher Kontrolle, hatte noch nie großartige Zahnprobleme. „Haben sie Schimmel in der Wohnung?“ NEIN! Ich habe keinen Schimmel in der Wohnung. Meine Wohnung ist so Pfurztrocken das ich mir sogar einen Luftbefeuchter zumindest für den Winter gekauft habe! Und was soll ich nun tun? „Gehen sie zum Orthopäden“. Könnt ihr euch vorstellen was geschah? Ich rannte heulend aus der Praxis... was sonst. Das zu meiner Vorgeschichte. Nun kommen wir wieder zu meiner „Gürtelrose“. Ok, keine Gürtelrose, sondern Pilze. Pilze obwohl ich seit 4 Jahren kein Cortison mehr nehme. Achja, noch was vergessen zu meiner Vorgeschichte, ich leide oder litt seit ich ungefähr 20 bin häufig an Harnwegsinfektionen. Wurde natürlich immer fett mit Antibiotika behandelt. Irgendwann war es so schlimm, das ich dann mal zum Urologen ging. Der stellte fest das meine Harnröhre zu eng war. Diese wurde operativ geweitet, also wie genau weis ich auch nicht, jedenfalls danach war jahrelang Ruhe. Vor ca. 4 Jahren ging es wieder los mit den Harnwegsinfekten. Wieder Antibiotika, wieder häufige Rezidive. Meine tolle Ärztin verschrieb mir dann Uro-Vaxom dann mehrere Monate Ruhe, ein Rückfall, eine weitere Uro-Vaxom Kur, seitdem ca. 3 Jahre Ruhe. Also mit Cortison und Antibiotika wurde ich in meinem Leben schon gut versorgt... Nun nehme ich jedenfalls seit dem 1. Dezember Nystatin, Nystatin für den Mund, Symbiolact, habe mein Gesicht 2 Wochen lang mit Clotrimazol eingeschmiert, meinen Kopf mit Ket-Shampoo gewaschen, halte Pilzdiät und alle äußerlichen Übelkeiten sind verschwunden. Meinem Darm geht es hervorragend, keine Blähungen mehr, wobei ich aber fast glaube, das ich ´ne Fruktoseintoleranz habe und jetzt durch die Diät erst mal alles gut ist. Das wird sich zeigen. ABER, es geht mir immer noch beschissen. Ich arbeite ja nun wieder und es fällt mir extrem schwer. Ich bin absolut nicht leistungsfähig, dödel da so rum und mache nur das nötigste. Komm ich nach Hause, fall ich tot ins Bett. Neben den diversen diffusen Symptomen die ich oben beschrieben habe tun mir immer noch die Nasennebenhöhlen weh. Nase ist ständig zu, aber kein Schnupfen in dem Sinne. Ich habe komische Halsschmerzen, anders als bei ´ner normalen Halsentzündung. Irgendwie der ganze Hals bis tief runter. Mein Hals fühlt sich auch total geschwollen an, bzw. hab ich immer das Gefühl mich würgt einer. Beim Schlucken hab ich einen Kloß im Hals. Besonders gegen Abend, morgens ist das halbwegs weg. Ganz eigenartig. Meine Zunge fühlt sich im hinteren Bereich manchmal wie gelähmt an. Ab und zu versagt meine Stimme. Meine Augen tun mir weh, morgens wache ich oft mit extremen Kopfschmerzen auf, auch 2 Ibuprofen helfen da nicht. Mein Mund fühlt sich total trocken an, ich habe einen total trockenen Husten, fast ohne Auswurf. Es kribbelt in den Bronchien so das ich husten muß, fang ich an zu husten wird es immer schlimmer. Es ist aber irgendwie anders als ein Reizhusten. Und nun kam mir gestern wieder das Ding mit der Rheumatologin und den Pilzen in der Wohnung in den Sinn. Nein, nicht Wohnung, aber in dem Raum wo ich arbeite sind mehrere Klimaanlagen und ich weis nicht ob da schon jemals die Filter gewechselt wurden. Auch meine Kolleginnen haben oft fiesen Husten, wir haben das immer auf die Luftfeuchtigkeit geschoben, die nie höher als 25% ist. Werden wir vielleicht alle mit Pilzen verseucht? Und noch was, damals als meine Rückenbeschwerden anfingen wohnte ich in einer anderen Wohnung, 6 Jahre lang. Eigentlich hatten wir nie was von Pilzen gesehen, als wir aber auszogen sahen wir, das die ganze Wand hinterm Kleiderschrank im Schlafzimmer schwarz war. Komischerweise hat man das nicht gerochen. Das war vor 12 Jahren. Und nun meine Frage an die Experten, kann das alles irgendwie im Zusammenhang stehen? Ich habe übermorgen wieder Termin bei meiner Ärztin, was meint ihr sollte getan werden? Sollte ich lieber zu einem Pilzspezialisten gehen? Wobei gibt es so was überhaupt? Bin ja eigentlich extrem zufrieden mit meiner Ärztin aber sie ist halt keine Expertin auf dem Gebiet und so wie ich hier und an anderen Stellen im Internet gelesen habe ist die Behandlung nicht einfach. Falls ihr jetzt nicht schon vor Schwäche vom langen Lesen vom Stuhl gefallen seid würde ich mich sehr über eure Meinungen und Anregungen freuen. Liebe Grüße Angie |
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#2
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Für mich hört sich das nach einer typischen Amalgam-Geschichte an.
Hast Du selber oder Deine Mutter Amalgam (oder gehabt)? Wenn ja, solltest Du dringend eine Schwermetallausleitung in Angriff nehmen. Die von Dir beschriebenen Symptome passen perfekt. Kurzfristig kannst Du gegen Deine Rückenschmerzen ein ganz langes Vollbad (nicht unter einer Stunde, besser 2) mit normalem Natron machen. So oft es geht und bis es weg ist. Effektiver sind spezielle Basenbäder, die einen noch höheren ph-Wert haben. Und dann solltest Du das Feld von hinten aufrollen.
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"Bist du arm, aber gesund, so bist du ein halber Reicher." (Konfuzius) |
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#3
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Hallo, Angie,
willkommen bei uns. Wenn du in einer pilzverseuchten Wohnung gewohnt hast (schwarze Wand hinter dem Schrank), dann sind deine Symptome verständlich. Ob du von einem Schimmelpilz oder/und Candida befallen bist, kann nur eine Stuhluntersuchung mit Keimidentifizierung klären. Auch eine Mykotoxikose durch die Schimmelpilzgifte könnte in Betracht kommen. Spezielle Pilzärzte gibt es nicht. Erkläre deiner Ärztin deinen Verdacht. Ggf. könntest du noch einen Umweltmediziner aufsuchen, der sich mit Schimmelpilzbelastungen auskennt.
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Liebe Grüße, Krasny |
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krono (06.02.2012) | ||
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#4
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Hallo Hasi,
danke für die interessanten Anregungen. Ja ich habe noch Amalgamfüllungen, die sind bestimmt schon 20 Jahre alt. Ich hatte mal gehört, das es nicht so unproblematisch ist die zu entfernen, deshalb dachte ich solange die halten und nix ist lass ich die mal in Ruhe. Wer macht denn so ´ne Schwermetallausleitung? Und diese speziellen Basenbäder? Wie heißen die? Werd mal hier gucken, ist bestimmt irgendwo beschrieben, oder? Hallo Krasni, auch dir vielen Dank. Wenn es sich um Schimmelpilze handelt, findet man die denn auch in einer Stuhlprobe? Hätte jetzt eher gedacht die sitzen in der Lunge, oder so. Das mit der schimmeligen Wand ist ja nun Jahre her, kann man solche Schimmelpilze ewig mit sich rumtragen, ohne das gravierende gesundheitliche Probleme auftreten? Ich mein, gesundheitliche Probleme hab ich ja seit Jahren, aber zuspitzen tut sich die Lage ja nun erst. Ja und heute ist noch etwas dazu gekommen, ich glaub es ja fast gar nicht. Seit heute hab ich auch noch Afterjucken. Wie kann das sein, ich nehm doch das Nystatin seit 3 Wochen. Sollten das tatsächlich andere Pilze sein die da nun auch nerven? Bin langsam echt verzweifelt fühle mich verseucht und möchte morgen auch ehrlich gesagt nicht in der Haut meiner Ärztin stecken
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#5
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Hallo, Darkangie,
zum Thema "Schwermetalle" lies mal bitte die Artikel in unserem FAQ- und Infobereich: http://www.candida-info.de/forum/sch...ftung-f61.html Neben basischen Vollbädern kann man auch einfach nur Waschungen mit basischer Solelösung (Kaiser-Natron) oder frisch gepreßtem Zitronensaft (Saft von 3 Zitronen auf 1 Schüssel lauwarmes Wasser) machen. Der Effekt der Säureausleitung über die Haut in größeren Mengen beginnt aber erst nach ca. 30 min in basischem Wasser. Von daher sind Vollbäder schon effektiv. Wenn keine Badewanne vorhanden ist, kann man auch basische Fußbäder, Sitzbäder machen oder/und Salzstrümpfe, Salzsocken, Salzhemden und Salzwickel z. B. über Nacht anwenden. Im einfachsten Fall nimmt man Kaiser-Natron oder Totes-Meer-Salz (Packung mit 3 x 500g für ca. 1,95 Euro bei DM oder Thomas Philipps). MeineBase Badesalz (ausgewählte Reformhäuser und Bioläden und im Internet) oder Basis Balance (Reformhaus) sind sehr teuer. Eine Alternative ist das Basenbad "Das gesunde Plus" von DM. Kaiser-Natron (= Natriumhydrogencarbonat) wird auch zum Entsäuern genommen, sollte aber nur kurzzeitig eingenommen werden, weil es den pH-Wert des Magensafts beeinflußt. Weitere Infos zur basischen Körperpflege: http://www.podomedi.com/vitalstoffe/basische-kosmetik/ http://www.zentrum-der-gesundheit.de...pflege-pi.html http://www.gesundheitsforum-vitalis....=26,0,0,1,0,0& Basische Fußbäder, Sitzbäder und Salzstrümpfe, Salzsocken, Salzhemden, Salzwickel: http://www.mdr.de/cafe-trend/6181682.html http://www.homecare-hausmittel.de/in...d=20,0,0,1,0,0 (ganz unten) http://www.vivawenzel.de/index.php?id=73,0,0,1,0,0 Themen im Forum (basische Körperpflege ohne Badewanne): http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=11185 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=11493 Ja, im Stuhl kann auch nach Schimmelpilzen gesucht werden. Sie finden sich nicht nur in der Lunge. Gefährlich sind nicht nur die Schimmelpilze selbst, deren Sporen in die Lunge gelangen können, sondern vor allem auch deren Toxine. Selbst wenn man Schimmel von der Wand entfernt, bleiben die Gifte im Wandputz und belasten das Immunsystem. Als Folge kann es dann zur Ansiedelung und Ausbreitung von Hefepilzen wie Candida kommen.
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Liebe Grüße, Krasny |
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#6
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So, nun muß ich euch ja mal weiter erzählen was gestern bei meiner Ärztin war.
Also, sie fand meinen Zustand gar nicht dramatisch sondern völlig normal "Überlegen sie mal wie sie vor 3 Wochen noch ausgesehen haben, das ist doch schon alles super." Jaja sagte ich rein äußerlich bin ich wieder hergestellt, aber gehen tut´s mir beschissen. Daraufhin hielt sie mir einen ziemlichen Vortrag, das es sich nicht um einen bakteriellen Infekt handelt wo man mal eben Antibiotika gibt und in 2 Tagen geht´s einem wieder gut. Geduld ist hier das Stichwort. Weis ich ja eigentlich selber, hab ja hier schon viel gelernt, aber wenn´s einem scheiße geht möchte man doch gerne die Superpille Ich erzählte ihr dann von meinen akutesten Problemen, Hals, Nasennebenhöhlen usw. Wie weit ich denn mit dem Symbiolact bin. Och noch 4 Beutel glaub ich. Ok, dann kommt jetzt die nächste Phase "pro Symbioflor". Und für den Hals schreib ich ihnen noch mal was anderes auf, Ampho-Moronal Lutschtabletten, das hat ein breiteres Wirkspektrum als das Nystatin. Ich fragte sie wegen einer Stuhluntersuchung, aber da war sie nicht so von zu begeistern. Sie meinte, es wäre schwierig ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen, vor allem auch, weil wir mit dem Nystatin ja schon aktiv in das Geschehen eingegriffen haben. Das ich ein Pilzproblem habe steht ja außer Frage. Sie sieht das immer alles sehr ganzheitlich Deshalb muß der Darm saniert werden und ich muß wohl auch langfristig immer mit den kleinen Bakterienhelferlein und entsprechender Ernährung dafür sorgen das das nicht wieder entgleist. "Ich kann ihnen aber auch die Keule verschreiben, dann sind die Pilze weg und in 2 Monaten sind sie wieder da...." Jaaaa, sie hat ja recht. Ist ja auch alles logisch und weis ich ja eigentlich auch. Nun gut, ich zur Apotheke, das Ampho-Moronal und das Symbioflor geholt, dann noch in die Drogerie das tote Salz geholt nach hause, in die Badewanne ´ne Lutschtablette rein und entspannt. Also, das muß ich noch üben, 2 Stunden wie haltet ihr das denn aus? Nach ´ner halben Stunde mußte ich wieder raus, mein Kreislauf lief etwas untertourig. Ich glaub das Wasser war zu heiß. Wollte mich dann kurz auf´s Bett legen bin dann so eingepennt. Danach ging´s mir aber allgemein echt besser.Abends dann nochmal schön mit ´ner Lutschtablette ins Bett. Und heute? Unglaublich, ich glaub die bringen´s. Meine Halsschmerzen sind fast weg, mein Hals fühlt sich nicht mehr geschwollen an, der Kloß im Kehlkopfbereich ist deutlich weniger geworden. Hätte ich ja nie gedacht. Auch geht es mir heute abend deutlich besser als die anderen Abende zuvor, obwohl ich heute ´nen echt stressigen Tag auf der Arbeit hatte. Jetzt hab ich aber mal ´ne gezielte Frage an euch. Ich hab ja seit dem 1. Dezember auch ´ne Nystatin Suspension genommen, aber außer das meine Zahnfleischentzündungen davon besser wurden hatte es keinen positiven Effekt auf meinen Hals. Das Ampho-Moronal aber eindeutig. Ist das jetzt ein Hinweis darauf das in meinem Hals nicht Candida sondern andere Pilze zugange sind? Sogar mein Husten ist heute besser, wobei ich das nicht verstehe, ich hab die Lutschtabletten ja nicht inhaliert ![]() Wie auch immer, jetzt bin ich am überlegen, was ich meinen Nasennebenhöhlen noch gutes tun kann. Mit dem GKE kann man ja auch Nasenspülungen machen, oder? Hatte gestern in der Drogerie schon geguckt wegen so ´nem Gerät für Nasenspülungen, die waren aber dummerweise ausverkauft. Werde mir aber mal das GKE bestellen, oder was meint ihr? Auf das Thema Schwermetallausleitung kam meine Ärztin auch noch von ganz alleine ![]() Werde mich mit dem Thema aber mal über die Feiertage intensiv beschäftigen, ist nur alles soviel Information auf einmal. Allein die ernährungstechnischen Sachen sind ja schon ´ne Wissenschaft für sich. Aber ich will, ich will das es mir besser geht |
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Krasny (24.12.2010) | ||
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#7
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Hallo, Darkangie,
alles, was deine Ärztin zu den Pilzen gesagt hat, ist richtig. Auf keinen Fall sofort mit basischen Bädern von 2 h Länge beginnen, sondern mit 30 - 45 min! Diese Bäder gehen auf den Kreislauf. Das Wasser sollte Körpertemperatur oder leicht darüber haben. Später darf es auch mal etwas wärmer sein. Der Wirkstoff Amphotericin B hat ein größeres Wirkspektrum. Es wäre möglich, daß es sich um eine Candida-Art handelt, die wenig nystatinempfindlich ist. Was deinen nachgelassenen Husten betrifft: Zitat:
Da muß ich deiner Ärztin widersprechen. Ins Gewebe und Gehirn eingelagerte Schwermetalle kann der Körper nicht ohne Unterstützung vollständig selbst loswerden. Und wenn doch, dann in Zeiträumen, für die ein Menschenleben nicht ausreichen würde, weil die ausgeschiedenen Mengen ohne Hilfsmittel zu gering sind.
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Liebe Grüße, Krasny |
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Darkangie (05.01.2011) | ||
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#8
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So, nun muß ich mich doch mal wieder melden, sorry, ist sonst so nicht meine Art. Erstmal vielen Dank für deine prompten und sachkompetenten Antworten. Hast du eigentlich beruflich mit dem Thema zu tun, oder hast du dir das ganze Wissen aufgrund deiner eigenen Pilzerfahrung angeeignet?
Meine Hochachtung für dein großes Engagement ![]() Wollte mich ja über die Feiertage mit der Schwermetallausleitung beschäftigen, aber dann mußte ich doch zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten, weil meine Kollegin krank geworden ist und zu allem Unglück hat sich auch noch das Netzteil meines Computers verabschiedet ![]() deshalb bin ich zu gar nix gekommen. Zitat:
"Empfindlich auf Amphotericin B sind beinahe alle menschenpathogenen Pilze. Ebenso erfasst werden Protozoen wie Trichomonas, Leishmania, Trypanosoma und Entamoeba." Ich weis nicht, aber irgendwie glaube ich ja eher das ich ein Aspergillus-Problem habe. Ich nehme die Ampho-Lutschtabletten nach wie vor und meine Halsschmerzen sind ja auch weg, aber vergess ich die mal mittags hab ich abends gleich wieder ´nen "Kloß" im Hals. Der ist morgens immer weg. Auch meine Nasennebenhöhlen nerven mich nach wie vor, konnte leider auch immer noch keine Nasendusche auftreiben, überall ausverkauft. Da ja auch mein PC kaputt war, hab ich es auch noch nicht geschafft mir das GKE zu bestellen... Nehme weiterhin das ProSymbioflor, mein Allgemeinzustand ist aber wie gehabt schlecht. Aber ich weis ja, Geduld haben muß ich Mal ´ne Frage zu der Schwermetallausleitung, wenn ich das richtig verstanden habe macht das ohne die Entfernung der Amalgamfüllungen wohl keinen Sinn, oder? Ich gehe auch mal davon aus, das die Entfernung nicht von der Krankenkasse bezahlt wird, mit welchen Kosten ist denn da so zu rechnen? Liebe Grüße Angie |
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#9
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Hallo, Darkangie,
vielen Dank. Ich bin selbst Betroffener. Zum Wirkspektrum von Amphotericin B schau mal bitte hier: http://www.infektionsnetz.at/view.ph...aAmphotericinB Es wirkt nicht gegen Dermatophyten (Hautpilze). Ansonsten ist das Wirkspektrum breiter als beim Nystatin. Du kannst mit der Schwermetallausleitung beginnen. Bedenke aber, daß du du keine Mittel nehmen solltest, die das Quecksilber aus den Fülungen ziehen können (Bärlauch, Koriander, Chlorellapulver). Wenn die Amalgamfüllungen älter als 10 Jahre oder beschädigt sind, muß die Kasse die Entfernung bezahlen. Sie bezahlt aber nicht die Entfernung intakter Füllungen und anderes Füllmaterial außer Zement. Man sollte aber sowieso erst mal für 1 Jahr Glaszement reinmachen lassen und dann per 7-Tage-Epikutantest austesten lassen, welches alternative Füllmaterial man verträgt. Die teuerste Variante wären Keramikinlays. Kunststoff ist auch nicht immer unproblematisch.
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Liebe Grüße, Krasny |
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#10
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Vielen Dank,
da steht das es das Amphotericin auch als Inhalationsaerosol gibt. Ich konnte im I-Net aber nix dazu finden, weis jemand wo, von welcher Firma es das gibt? Ich habe die Lutschtabletten jetzt bis letzten Samstag genommen, 50 Stk. waren das. Bis auf meine Nasennebenhöhlenprobleme war damit im Halsbereich alles gut. Ich hatte sogar das Gefühl das es auch allgemeinbefindlich langsam mit mir bergauf geht. Aber mittlerweile sind meine Halsprobleme wieder voll da. Ich hab wieder latente Halsschmerzen, geröteten Rachenraum, Gefühl des geschwollenen Halses, Kloß im Hals, Taubheitsgefühl im hinteren Zungenbereich, Druck auf den Ohren pelziger Geschmack im Mund und ´ne fette Entzündung am Zahnfleisch, die mit einem winzigen Stippen am Zahnfleischrand begann und jetzt schon fast 1-Cent groß ist und arg weh tut. Außerdem ist mein Husten wieder deutlich mehr geworden, ich hab ´nen Druckgefühl in der rechten Brust und immer das Gefühl wie ein Kitzeln in der rechten Bronchie, was immer schlimmer wird je mehr ich huste. Ja, es ist tatsächlich ein Kitzeln oder Jucken in der Bronchie. Ich kann das Gefühl nicht anders beschreiben auch wenn sich das eigenartig anhört. Hat aber nix mit Reizhusten zu tun, das ist ganz anders. Und nun der heutige Knaller. Kommt ein Kollege von mir heute in den Raum wo ich arbeite, bleibt stehn, guckt und sagt:" Also irgendwie riecht das hier nach Schimmel." ------ Das hat mich heute echt vom Hocker gehauen. Was soll ich bloß tun? |
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