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| Fragen & Antworten Hier kannst du Fragen stellen und Antworten finden :) |
| Umfrageergebnis anzeigen: Habt Ihr Probleme mit Angst, Panik und Unruhe? | |||
| Permanente Panikattacken, noch bestehend |
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0 | 0% |
| Immer wieder Unruhe, noch bestehend |
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4 | 40,00% |
| Plötzliche Ängste, noch bestehend |
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4 | 40,00% |
| Vorrübergehend Panik, mittlerweile besiegt |
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5 | 50,00% |
| Unerklärliche Unruhe, mittlerweile besiegt |
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3 | 30,00% |
| Ängste vor allem möglichen, mittlerweile besiegt |
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3 | 30,00% |
| In fachlicher Behandlung wegen solcher Probleme bzw. gewesen |
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2 | 20,00% |
| Nichts von allem. |
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1 | 10,00% |
| Sowas hat doch jeder mal. |
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1 | 10,00% |
| Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 10. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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Themen-Optionen |
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#1
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Wer von Euch ist davon betroffen oder betroffen gewesen?
Was habt Ihr dagegen getan bzw. wie seid Ihr sie wieder losgeworden? |
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#2
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Hab ich auch! In Verbindung mit Atemnot. Mir hilft da leider nix.
Was ist bei dir der Auslöser? Oder kommt das einfach so? Hast du auch irgendwelche 'physischen' Begleiterscheinungen?
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Lieben Gruß, krono |
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#3
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Ich kann zurückblickend sagen, dass ich schleichend in den letzten Jahren immer mehr Ängste bzw. Ekel gegen Dinge entwickelt habe, mit denen ich sonst nie Probleme hatte, ebenso bin ich viel schneller nervös und unruhig geworden. Als es mir dann körperlich 2010 nach der 3. Schwangerschaft so schlecht ging, ging es teilweise so weit, dass ich Angst hatte, mit den Kindern allein zu sein, weil ich ja hätte umkippen können, Einkaufen war mir ein Grel (was, wenn mir schlecht wird?), wenn mein Mann auf Geschäftsreise mußte, schlief ich schon Tage vorher schlecht......das war auch nach Nystatin, Entgiftung,Entsäuerung noch ein starkes Problem. Eine erste Besserung brachte mir Argentum nitricum als Globuli, war ein Tipp meines Heilpraktikers. Yoga und autogenes Training bzw. Auch täglicher Sport haben mir sehr geholfen, aber nach wie vor waren Fahrten allein mit dem Auto, mein früher mal so geliebstes Shoppen ein Horror, weil ich immer das Gefühl hatte, es wird mir zuviel.
Ich habe mir dann ein Buch zur Bekämpfung von Ängsten gekauft, was mir sehr geholfen hat. Unter anderem soll man sich eine Liste machen mit den bestehenden Ängsten bzw. Erlebnissen, die einen nach wie vor beschäftigen...meine Liste war sehr lang....und sich nochmals damit auseinandersetzen. Mir hat das unheimlich viel gebracht. Ich bin seeehr sensibel und sauge gern Probleme anderer auf, genauso hing ich an vielen Dingen, die andere sicher weggeschmissen haben,....jetzt kann ich loslassen. Mein Mann sagt, ich bin ein völlig anderer Mensch. Ich mutiere hier zum Putzteufel; ich miste Schränke aus, schmeiße weg ohne Ende und auch viels Erlebtes bin ich los. Es fühlt sich an, als ob eine wahnsinnige Last von mir abgefallen ist. Ich erkläre mir das, laienhaft, so, dass durch die Entgiftung etc. viel alter Müll aufgewühlt wurde und nun nicht wußte, wohin und sich dann in Form von Angst und Panik gezeigt hat. Außerdem bin ich auf ein sehr tolles Buch einer jahrelangen Angstpatientin gestoßen. Seitdem hat mene Angst einen Namen und sitzt in Form eines kleinen Stofftieres in meinem Auto oder ist bei anstrengenden Sachen in meiner Tasche. Wenn ich dann merke, dass ich unruhig werde, rede ich innerlich mit dem kleinen Freund....klingt so vielleicht total bescheuert aber wirkt Wunder. Die Angst hat dann quasi ein Gesicht und einen Namen....und wenn man sich dabei s ein süßes Tierchen anguckt, kann man die Angst schon nicht mehr so ernst nehmen. |
| Die folgenden 4 User sagen Dankeschön an Stellini für diesen sinnvollen Beitrag: | ||
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#4
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Bei Atemnot fiel mir grad noch ein: mein HP hat bei den ersten Terminen immer gefragt, ob ich noch atme. Da ist mir erstmal aufgefallen, dass ich viel zu flach atme. Auch dies kann man lernen (auch hier hilft Yoga) und durch gutes Atmen gelangt mehr Sauerstoff zum Gehirn und man gerät weniger schnell in Panik. Bewußte Konzentration auf die Atmung kann auch eine beginnende Panikattacke stoppen, habe ich selbst erlebt.
Ich sage mir immer, mein Wille ist stärker als die Angst. Mein HP hatte mich vor unserem Urlaub letztes Jahr auf den Satz "Alles ist gut, alles ist in Ordnung""programmiert", auch das hat etwas gebracht, wenn ich nervös wurde, kam mir das immer wieder in den Sinn. Es ist nicht leicht, den blöden Kopf zu überzeugen, aber es geht auch ohne Chemie. |
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#5
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Was ich vielleicht noch hätte als Antwort angeben sollen: fachliche Hilfe hat etwas gebracht. Ich hatte jaauch eine Überweisung vom FA zur Psychotherapeutin. Das war für mich das Schlüsselerlebnis, denn für mich war das da gleichzusetzen mit "die hat sie nicht alle". Mittlerweile weiss ich, dass auch aus meinem Freundeskreis echt viele sogar eine feste Therapeutin haben....und auxh wirklich viele fleißig Antidepressiva etc. schlucken.
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#6
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Hi Stellini!
Ich war auch schon bei 2 Therapeuten zur Probesitzung... aber die wollten mich nicht. Beide meinten ich müsse mich von einem Arzt behandeln lassen. Ich war damit auch bei 2 Lungenfachärzten. Einer meinte es sei nichts, die zweite meinte es wäre Asthma und meine Hausärztin tippt auf eine Viruserkrankung. Antidepressiva wurden mir auch schon angeboten, aber da ich ja Elektrolytmängel habe, werde ich die ganz gewiss nicht einnehmen. Grudsätzlich finde ich aber Psychotherapien ganz sinnvoll. Deshalb war ich ja auch zu Vorgesprächen.
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Lieben Gruß, krono |
| Der folgende User sagt krono Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag: | ||
-Koenig- (26.01.2012) | ||
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#7
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Ja, kenne ich ja: Hausarzt->Magen-Darm-Virus, dann Depression nach Geburt; Krankenhaus->Laktose- u. Fruktoseintoleranz; Frauenarzt->soll andere Pille nehmen, selber Schuld, weil alte abgesetzt; anderer Frauenarzt->Therapie wegen Unruhe
Ich wollte mir auch einen Termin holen und wurde am Telefon gefragt, ob ich selbstmordgefährdet sei, als ich dies verneinte, sagte mir die Dame, ich solle doch in sechs Monaten nochmal anrufen, da war ich damit durch. Aber ich habe für mich gelernt, dass REDEN viel bringt, ansonsten habe ich mich eben viel belesen und bisher fahre ich damit eben sehr gut. |
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#8
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Hallo
das klingt jetzt ganz banal aber es kann auch an der Nahrung liegen.Ich bin z.B.immer nachts aufgewacht und habe ungalublich geschwitzt,hatte Alpträume,wusste nichtmehr wo ich bin und bekam Panik. Dann bin ich darauf gestoßen das es mit Kohlenhydraten zu tun haben kann.Wenn der Körper am Tag zuviele Kohlenhydrate bekommt ist es für ihn wie in einer Achterbahn.Blutzucker hoch-runter-hoch-runter....in der Nacht oder bei manchen auch am Tag fällt der Blutzucker sosehr ab das man Panikattacken bekommen kann.... Versuch mal wenig Kohlenhydrate zu essen z.B.in der früh nur 1-2 Brote sonst nichts und das 2Tage lang.Bei mir hat es wirklich gestimmt.Ich esse ab Mittags keine Kartoffeln (das sind die schlimmsten),Reis,Nudeln o.ä.mehr.Seitdem geht es mir besser! Falls es bei dir auch so sein sollte stimmt irgendwas mit deinem Stoffwechsel nicht. |
| Der folgende User sagt sini26 Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag: | ||
-Koenig- (26.01.2012) | ||
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#9
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Ich hatte ja eine Stoffwechselstörung, dadurch auch soviel Wasser angesammelt. Aber an den Kohlehydraten liegt es bei mir nicht, eher im Gegenteil: als ich bei der Diät die Kohlenhydrate wegließ, war ich immer matschig.
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#10
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Hallo Stellini
Hallo Stellini!
Das mit der Angst und der Panik kenne ich nur zu gut. Im Jahr 2006 ging es bei mir von einem Tag auf den anderen Los. Nachts konnte ich nicht mehr schlafen. Hatte Angst und wahnsinnige Panik. Meist hatte ich einen Puls von ca. 140 und starken Schwindel. Damals wusste ich noch nicht, dass ich Hyperventiliert habe. Das war so schlimm. Ich dachte fast jede Nacht, ich muss sterben. Das war leider mein Problem. Ich hatte sozusagen Angst krank zu sein. Ich hatte aber auch Angst unter Menschen, das hat mich Nervös gemacht. Ging damals auch ein Jahr zur Psychologin. Habe auch Antidepressiva eingenommen, doch leider hat es das ganze nur noch schlimmer gemacht. Lag nur noch im Bett vor lauter Schwindel. Mich hat das so viel Lebensenergie und Kraft gekostet, das wünsche ich keinem Feind. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich dann am meisten Panik habe wenn ich mit meiner Mutter Kontakt habe. Auch wenn wir nur Telefoniert haben. Und wenn ich sie gesehen habe, war es ganz schlimm. Da hab ich immer eine Taube Zunge bekommen. Ich wusste einfach nicht mehr weiter. Dann kam der Tag wo mir bewusst wurde warum es mir so schlecht geht. Meine Mutter hatte im April 2006 eine Gehirnblutung. Und man wird auf so was einfach nicht vorbereitet. Ich konnte einfach nicht damit leben, dass sie hätte sterben können. Es ging ihr zwar ganz gut, aber In unserer Familie ist es leider so, dass Gefühle unter den Teppich gekehrt werden und dass man lieber so tut als sei nix gewesen. Und das habe ich auch gemacht. Ich hatte das Gefühl, meine Seele sei erstarrt. Ich hatte leider auch keine Zeit um das ganze zu verarbeiten, weil wir mitten unterm Hausbau waren. Dann haben wir noch geheiratet. Bis ich irgendwann gemerkt habe, dass ich schon über ein Jahr nicht mehr geweint habe. Hab dann viel darüber geredet auch mit meiner Mutter und hab ihr meine Ängste anvertraut. Ich glaube ich hab damals Tagelang nur geweint, aber dann ging es mir von Tag zu Tag wieder besser. Ich hatte jetzt Jahrelang Ruhe. Manchmal hatte ich Nächte wo ich sehr unruhig war und kurz vor der Panik. Aber ich kann mich jetzt mit dem Atmen gut kontrollieren, denn wenn man erst mal Hyperventiliert, dann glaub ich kann man die Panikattacke nicht mehr abwenden. Ich bin ja zwischen Weihnachten und Neujahr zweimal umgekippt. Und ich hatte da jedesmal Panik. Ich wollte es zwar nicht wahrhaben, dass ich Hyperventiliert habe, aber da denke ich war es trotzdem so. Aber ich bin mir doch sicher, dass der Körper trotzdem eine große Rolle spielt. Hab momentan das Gefühl, irgendwas läuft bei mir einfach falsch. Man spürt das einfach. Ich glaube, dass Angst und Panik zu 80 % Psychisch bedingt sind, dass aber 20 % auch eine körperliche Ursache mitspielt. LG Melanie |
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