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Erfahrungsberichte Hier kannst du deine Erfahrungen mit Candida anderen Usern zur Verfügung stellen. Wie wurde es bei dir festgestellt? Wie wurde es behandelt? etc. Alles ganz ausführlich berichten oder einfach "Frust" von der Seele schreiben! :)



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  #1  
Alt 07.10.2010, 16:22
Kaidrun Kaidrun ist offline
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Begünstigende Faktoren für Pilzinfektionen

Hallo,

Mykosen sind Begleiterkrankungen bei allen Umwelterkrankungen. Bei einem Pilz- und Hefeuberwucherungsproblem ist auch gleichzeitig der Verdacht einer chemisch-toxischen Belastung als Sekundärinfektion ins Auge zu fassen. Eine genaue Umwelt-, Wohnraum-, Ausbildungs-, Berufs-, und Hobbyanamnese kann hier hilfreich sein. Es ist zu beobachten, dass Betroffene, die normalerweise am Schreibtisch sitzen, bei gleicher Belastung mehr Beschwerden haben als solche die körperlich arbeiten, Sport treiben oder regelmäßig Yoga oder Autogenes Training machen. Kinder sind empfindlicher als Erwachsene, wobei die Beschwerden umso ausgeprägter sind je jünger das Kind ist. Auch bei Patienten deren Leber durch Vorerkrankungen(Pfeiffersches Drüsenfieber, Hepatitis, Malaria oder Medikamentaenabusus) vorgeschädigt ist, verläuft eine Belastung mit Umweltgiften in Kombination mit einer Pilzerkrankung wesentlich schwerer als bei solchen mit einer gesunden Leber. Auch die Nieren müssen in diesem Zusammenhang untersucht werden, da hier eine Kumulation (Speicherung) von Metallen (Blei, Quecksilber, Cadmium) vorliegen kann. Markus et al. haben ferner Insektenvernichtungsmittel als begünstigenden Faktor bei der Disposition zu einer Mykose nachgewiesen. Auch Hauteinreibungsmittel zur Insektenabwehr die Diethyltoluolamid enthalten können, da dieser Stoff fettlöslich ist, durch die Haut ins Fettgewebe eindringen. Tuluol gilt als krebsauslösend. Bei den Holzschutzmitteln haben synthetische Stoffe den Markt erobert. Diese wirken als Nervengifte und blockieren den Imformationsfluß zwischen den Nervenzellen. Diese Stoffe werden in Insektensprays, in mit diesen Wirkstoffen getränkten Strips gegen Fliegen und Motten, in den Plättchen von Elektroverdampfern, in Teppichen, in Katzen- und Hundehalsbändern gegen Flöhe, auf Blumen aus dem Blumengeschäft und auf dekorativen Strohblumenarrangements verwendet. Zusammen mit dem Candida und den Candidatoxinen entsteht ein Gemisch, das Beschwerden weiter verstärkt. Hauptsächlich beschreiben die Betroffenen folgendes bei kontinuierlicher Aufnahme: Schwindelanfälle, Lähmungserscheinungen, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Depressionen, Antriebsschwäche, Hauterkrankungen, Beeinträchtigungen der blutbildenden Organe und Immunstörungen. Diese Stoffe, zu den auch Xylol und Formaldehyd gehören, haben, wie andere Umweltgifte auch, die Eigenschaft, an Staubpartikeln und rauhen Oberflächen lange, über Monate und Jahre, zu haften. Diese Adhäsion befähigt sie ferner an Hefe- und Schimmelpilzen zu haften und damit deren Aufnahmefähigkeit über die Nasen- und Bronchialschleimhaut wesentlich zu begünstigen. Die allergene Potenz der Pilze wird durch diese Stoffe massgeblich erhöht. Als Gifte des Zentral Nerven Systems (ZNS), können sie zusammen mit den Aldehyden und Alkoholen von Candida zu degenerativen Erkrankungen des ZNS führen, wobei das Vordringen von Mykosen, Mykotoxinen und neurotropen Viren ins Gehirn begünstigt wird. Allergiker haben infolge ihrer "durchläsigen" Schleimhäute eine Toleranzschwelle, die teilweise erheblich unter den MAK-Werten liegt. Sie haben, dadurch zwar ein besseres "Frühwarnsystem" ihrer Allergie, leiden aber auch entsprechend mehr. Häufig werden dann ihre Symptome mangels pathologischer Befunde als psychogen interpretiert. Ein großer Teil der Patienten in psychosomatischen Kliniken, Schätzungen belaufen sich auf 30 %, dürften in diese Kategorie einzuordnen sein.
Je nach Lebensstil und Beruf kommen als Umweltgifte noch Benzin, Benzol, Autoabgase, Benzpyren, Herbizide, Fungizide, Chemikalien des Haushalts wie Chlor, Teflon, Silikon (aus der Pfannenbeschichtung) oder die Bestandteile von Haar- und Deospray hinzu. Nach der Einführung des Katalysators spielt auch Platin eine große Rolle. Ca. 3,5 Mio. Kinder unter 3 Jahren leiden an Platinkrupp.
Wird fortgesetzt mit Medikamentenschäden.....

Kaidrun
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Candycandy (09.10.2010), carisma (11.10.2010), caro-lina (14.11.2010), Fructosi (07.10.2010), hasi2 (07.10.2010), Hummel (07.10.2010), Katha* (07.10.2010), Krasny (07.10.2010), lucky (08.10.2010), MaSta (07.10.2010), mrmayo (14.10.2010), Simon82 (07.10.2010), Twyla (02.11.2010)
  #2  
Alt 07.10.2010, 17:17
Hummel Hummel ist offline
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Ich erkenne meine Problematik, die meine HP schon mir genauso in der Art erklärt hat, absolut wieder. Nachdem ich viele dieser Gifte etc. entfernt habe ging es mir deutlich besser.
Danke für den tollen Bericht.
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  #3  
Alt 07.10.2010, 17:28
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MaSta ist ein LichtblickMaSta ist ein LichtblickMaSta ist ein LichtblickMaSta ist ein LichtblickMaSta ist ein LichtblickMaSta ist ein Lichtblick
@ hummel

wie hast du viele dieser gifte entfernt,und wie kann man sich auf umweltgifte testen,wenn es sich nicht um schwermetalle handelt
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  #4  
Alt 07.10.2010, 18:26
Hummel Hummel ist offline
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Bei mir wurde es mittels Kinesiologie getestet. Jetzt mag es Leute geben die sagen das ist Humbuck (ich weiß es ehrlich gesagt bis heute nicht), ich hatte/habe allerdings bei einigen Stoffen wirklich keine Gewalt über mich, ist irgendwie faszinierend.
Egal, jedenfalls habe ich meine Matratze z.B. gewechselt und habe sofort die erste Nacht ohne Rückenschmerzen und Kopfschmerzen geschlafen. Auch viele andere Sachen mussten "weichen" und ich habe eine deutliche Besserung einiger Symptome gespürt. Das ich mir das alles einbilde bezweifle ich definitiv.
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  #5  
Alt 07.10.2010, 19:47
stoibi
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Ich habe jetzt schon öfter gelesen, wenn man die Ursachen (SM..etc) findet und beseitigt, dass der Pilz dann auch verschwindet.
Ist da was drann?
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  #6  
Alt 07.10.2010, 19:58
Kaidrun Kaidrun ist offline
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Hallo stoibi,

umgekehrt, wenn die Mykosen beseitigt sind kann man die SM binden.

Gruß Kaidrun
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Hummel (07.10.2010), Krasny (07.10.2010)
  #7  
Alt 09.10.2010, 16:30
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Woher wusstest du denn, das was mit der Matratze nicht stimmt, Hummel?
Und die anderen Sachen? Interessiert mich auch.
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  #8  
Alt 09.10.2010, 17:14
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Ich wußte das durch die HP. Die erklärte mir wo diverse Schadstoffe enthalten sein können/sind auf die ich reagiert habe. Konnte dann also das Ganze ausprobieren oder es sein lassen. Da ich nichts mehr zu verlieren hatte, es mir sau schlecht ging habe ich die Ratschläge befolgt.
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Krasny (09.10.2010)
  #9  
Alt 10.10.2010, 16:58
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Begünstigende Faktoren für Pilzinfektionen Teil II

Hallo,

aus gegebenem Anlass, werde ich mit der Belastung mit Schimmelpilzen fortfahren.
Allgemeines zu Schimmelpilzen.
Schimmelpilze, als heterotrophe Organismen, können nicht wie andere Pflanzen das Licht zur Erzeugung von Energie nutzen, sondern ernähren sich von organischem Material. Nährböden für Schimmelpilzkulturen liefern organische Stoffe die im Erdreich, in Staubkörnern, Tapeten, Kunststoffen und Kunststofffarben, Hölzern etc. vorkommen. Der überwiegende Anteil an Nährstoffen ist Kohlenstoff. Zur Fortpflanzung, die durch Sporulation erfolgt, gibt der Schimmelpilz Unmengen an Sporen an die Umgebungsluft ab. Gemeinsam mit anderen biologischen Partikeln wie Milben, Hautschuppen, Pollen und Bakterien sind dieses Pilzsporen einer der Hauptbestandteile des sogenannten Aeroplanktons. Darunter versteht man die Gesamtheit aller luftgetragener Partikel in unserer Umgebung. Die Sporen von Schimmelpilzen haben, je nach Gattung, eine Größe von 2 - 10 µm. Unsere körpereigene Abwehr z. B. die Nasenschleimhaut, kann aber nur Teilchen mit einer Größe > 15 µm zurückhalten. Damit kommen alle Sporen ungehindert in der Respirationstrakt (obere Luftwege, Bronchien, Lungen). Laut schwedischen Allergieforschungen sind 78 % der Allergien auf Schimmelpilze zurückzuführen. Die Aufnahme von Sporen erfolgt
  • inhalativ
  • oral durch Kontamination von Speisen oder Getränken in den Magem-Darm-Trakt wo sie sich dann an den Schleimhäuten andocken und invasiv werden
  • Aufnahme über den Verzehr verschimmelter Speisen oder Eiweiß von Tieren, die mit verschimmeltem Futter ernährt wurden. Hierzu gehört Geflügelfleisch, Huhn, Gans, Ente, Put und Schwein. Diese Tiere sind Allesfresser.
Dass von den Schimmelpilze gebildete allergene Potential geht nicht nur von den Pilzen als solchen, sondern von deren Enzymen aus. Schada und Jorde haben nachgewiesen, dass selbst die sorgfältig filtrierte Luft in einem Operationssaal Allergien auslöst, obwohl keine Mikroorganismen im Filter nachgewiesen wurden. Schon die Enzyme der Sporen reichten aus. Die Kontamination der Atemluft wird durch die Benutzung von Raumbefeuchtern, Verdunstungsschalen, feuchte Blumenerde, feuchte Wände und Holzverkleidungen verstärkt. Weiterhin geht eine Gefahr von der Verwendung der Pilzenzyme in der Großindustrie aus. Dort werden sie in der Nahrungs- und Waschmittel-, Kosmetika- und Pharmaindustrie genutzt. Auch Zahnpflegemittel, Deodorantien und Haarentferner werden durch Schimmelpilzenzyme hergestellt oder wirken durch diese. Aus der Stärke von Kartoffeln, Mais und Weizen wird durch Pilzenzyme und Säure Zucker gewonnen der dann als Glukose- und Fruktosesirup Getränken, Speiseeis, Konfitüren, Backwaren und Desserts zugesetzt wird. Aspergillus niger und oryzae werden bei der Bierherstellung und beim Backen zur Erzielung einer gleichmäßig braunen Oberfläche der Backwaren benutzt. Aspergillus niger wird ferner in der Kaffeebohnenfermentation und zur Aromaverbesserung von Speiseeis, Schokolade, Margarine und Käse eingesetzt. Auch als Farb- und Geschmacksstabilisator in Mayonaisen findet er Verwendung.
Citronensäure, welche als Putzmittel, Säurungsmittel und Geschmackskorringenz in der Nahrungs-, Getränke- und Pharmaindustrie eingesetzt wird ist aus Asp. niger hergestellt. Der Auftrag eines citronensäurehaltigen Putzmittels auf eine Schimmelpilzkultur weist nach wenigenTagen die typische schwarzen pilzköpfchen erkennen. Daher muss es niemanden verwundern, dass auch bei intensivem Putzen die schwarzen Stellen im Bad nicht verschwinden.
Bei uns verbreitet sind die Gattungen Aspergillus, Alterneria, Cladosporium, Penicillium und Stachybotris.
Alle diese Arten sind potente Mykotoxinbildner. Ferner produzieren sie MVOC (microbial volatil organic compounds). Diese Stoffe greifen massiv in das Immunsystem ein und förden die Ansiedlung von Candida. Weiterhin bilden sie, zusammen mit Bkterien (Pseudomonas aeruginosa) einen Biofilm der sich über die Candidanester legt und diese vor dem Angriff von Antimykotika schützt.

Kaidrun
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Anastasia (18.11.2010), carisma (04.01.2011), Fructosi (11.10.2010), hasi2 (11.10.2010), Hummel (11.10.2010), Katha* (11.10.2010), Krasny (10.10.2010), lucky (11.10.2010), marion01 (11.10.2010), MaSta (11.10.2010), Simon82 (10.10.2010), Twyla (02.11.2010)
  #10  
Alt 11.10.2010, 08:06
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Lieber Kaidrun,

vielen Dank fuer diesen sehr informativen Artikel.

Ehrlich gesagt bin ich geschockt, denn ich wusste nicht, wo der Aspergillus niger ueberall eingesetzt wird.

Liebe Gruesse
Marion
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