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| Erfahrungsberichte Hier kannst du deine Erfahrungen mit Candida anderen Usern zur Verfügung stellen. Wie wurde es bei dir festgestellt? Wie wurde es behandelt? etc. Alles ganz ausführlich berichten oder einfach "Frust" von der Seele schreiben! :) |
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#11
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Hallo marion,
geschockt war ich auch als davon erfuhr. Bis 1995 hatte ich gedacht Citronensäure würde aus Zitronen hergestellt. Da hatte ich aber mit Zitronen gehandelt. Gruß Kaidrun |
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#12
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Begünstigende Faktoren für Pilzinfektionen Teil II
Hallo, hier die Fortsetzung der Schimmelpilze
Vielen Milchprodukten und Fruchtsäften setzt man den Milchschimmelpilz Geotrichum candidum zu. Dieser ursprünglich apathogene Pilz hat im Laufe der Zeit eine immer stärker allergisierende Wirkung entfaltet. Da er vom Körper nicht mehr umgewandelt wird in Vitamin B6, verbleibt er im Darm-Trakt und löst hier Milch- und Milchprodukteunverträglichkeiten aus. Mucor-Spezies werden als Lab-Ersatz bei der Käsezubereitung benutzt. Pilzenzyme werden in der Pharmaindustrie zur Verbesserung der Galenik benutzt. Daher können Kortikoide, Antihistaminika und auch Antiallergika allergische Reaktionen erzeugen. Viele Präparate enthalten Enzyme von Aspergillus oryzae, der auch bei der Miso-Produktion eine Rolle spielt. Aspergillus niger wird zur Herstellung von Spasmo-Canulase verwandt. Schata und Jorde fornern im Interesse der zahlreichen Schimmelpilzallergiker, diese Pilzenzyme deklarationspflichtig zu machen oder ein zentrales Auskunftsregister im Rahmen der Allergiediagnostik zu errichten das behandelnden Ärzten zur Verfügung steht. Bisher lehnen alle zuständigen Stellen dieses als unwirtschaftlich ab. Jährlich haben wir 150.000 Krankenhauseinweisungen wegen dieser Problematik. Tendenz steigend. Kaum ein Arzt kennt diese Zusammenhänge leider aber auch die wenigsten HP. Schimmelpilze können zahlreiche hochtoxische Stoffe bilden, die Mykotoxine. Jahrzehntelang wurde die herkömmliche Medizin in einer trügerischen Sicherheit gewiegt weil man lediglich Aflatoxin B als gefährlich erachtete. Man ging davon aus, dass dieses Mykotoxin nur von Aspergillus flavus gebildet wird und auch nur in Übersee vorkommt. Heute weiß man das diverse andere SP dieses Toxin bildet. Ein weitverbreitetes Mykotoxin ist Ochratoxin A. Es wird von den SP Asp. fumigatus, Asp. ochraceus (oryzae), Asp. nidulans, Asp. versicolor, Penicillium viricatum und P. verrucosum gebildet. Es wirkt karzinogen(krebsauslösend) embryotoxisch (verändert die Gene; Genotoxizität) teratogen (verändert die Gewebestruktur) und immunsuppressiv. Es wirkt außerdem nephrotoxisch (Niere) und hepatotoxisch (Leber). Ochratoxin A (OTA) wird, über mit den entsprechenden Schimmelpilzen kontaminierten, Getreide oder Futtermittel auf Nutztiere übertragen. Da diese Stoffe thermostabil sind, d. h. auch durch kochen können sie nicht vernichtet werden, kann es über die Nahrung aufgenommen werden. OTA finden wir in Schweinefleisch und Geflügelfleisch. Die EU hat eine Höchstmengenregelung für Mykotoxine in Lebensmitteln erlassen. Eine entsprechende Liste werde ich ans Ende der Ausführungen setzen. Weitere Mykotoxine folgen... Kaidrun |
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#13
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Begünstigende Faktoren für Pilzinfektionen Teil II
Hallo, Fortsetzung der gesundheitsrelevanten Mykotoxine:
An der Spitze der Mykotoxine steht noch immer das Aflatoxin. Es wird unterteilt in die Klassen B1, B2, G1, G2, M1, M2, wobei B1 das älteste bekannte und am besten erforschte Toxin dieser Art ist. Der Name stammt von dem, zunächst als alleinigen Auslöser vermuteten, Pilz Aspergillus flavus. Schon 1923 hat man mit diesem Stoff unangenehme Bekanntschaft gemacht. Bei den Ausgrabungen der Pharaonengräber wurden aus den Grabbeigaben Aflatoxin freigesetzt, welches innerhalb von kurzer Zeit zu einem rätselhaften Tod der Ausgrabungsteilnehmer führte. Damals entstand die Legende des "Fluch des Pharao". Heute wissen wir die Ursache dieser Todesfälle. Aflatoxin ist das Stärkste in der Natur vorkommende Kanzerogen. Weiterhin wirkt es nephro- und hepatotoxisch, beeinträchtigt die Fortpflanzungsfähigkeit, führt zu unerklärlichen Bewusstlosigkeiten, ist immunsuppressiv, blockiert die körpereigene Interferonproduktion (MS), ist beteiligt an Entwicklungsstörungen bei Neugeborenen und ist hochtoxisch beim Einatmen, Verschlucken und bei Hautkontakt. Gebildet wird es von Aspergillus flavus, Asp. parasiticus, Asp. nidulans, Asp. oryzae, Asp. versicolor und Clavicleps spp. (kommt auf heimischem Getreide vor). Vorkommen: Reis (Basmati, Wildreis), Tierinnereien (Nieren, Leber), Erdnüssen, Walnüssen, Kürbiskernen, Baumwollsamenmehl und anderen Ölsaaten, Futtermittelzusätzen, gemahlene Mandeln, Muskatnüssen, Pistazien, Feigen, Mais, Getreide. Über die Verfütterung von verschimmelten Futtermitteln und die Beimischung von Ölgewinnungsrückständen gelangt das Aflatoxin in Milch, Eier, Innereien und Muskelfleisch von Schlachttieren. Über ein "carry over" auch in die menschliche Nahrungskette. Eine Belastung mit Aflatoxin M1 gilt als Auslöser von Lactoseintoleranzen und Milchprodukteunverträglichkeiten. Dieses Mykotoxin lässt sich weder durch kochen, backen oder ansäuern zerstörten. Die Toxizität ist der des Strychnin gleich. Die tödliche Dosis beträgt bei Erwachsenen 1-10 mg/kg KG, bei Kindern 9-18 µg/kg KG Zulässige Höchstmengen (hier habe ich bei Toxinen immer meine Probleme): Aflatoxin B1 = 2µg/kg, Summe aller Aflatoxine B1, B2, G1, G2 = 4 µg/kg Kindernahrung < 0,05 µg/kg; Aflatoxin M1 in Milch: Säuglinge < 0,01 µg/kg Wie bereits erwähnt ist Aflatoxin thermostabil, daher erfolgt die Reinigung der, im Verdacht der Kontamination, stehenden Produkte mit Natriumhypochlorid einer Lauge die unter der Bei-und Freisetzung von Chlorit gewonnen wird. Bekannt auch als Toilettenreinigungsmittel (z.B. Chlorix). Dieses wohlgemerkt im Lebensmittelbereich !!! Auch sonst ist Aflatoxin in unseren Umgebungsprodukten enthalten. Kosmetika die mandel- und kleiehaltig sind gehören dazu. Über 25 % dieser Produkte überschreiten die Höchstmengen. Erst 2009 wurde das Aflatoxin-Verbot für Stoffe die in der Arzneimittelherstellung verwendet werden von der Pharmaindustrie umgesetzt. Arzneimittel die vor dieser Zeit hergestellt wurden können Aflatoxin enthalten. Ein Beispiel über die hohe Toxizität ist die Vernichtung von 340.000 Kurden durch Saddam Husseins Cousin "Chemie-Ali". Dieser versprühte Aflatoxin an dem diese Menschen starben. In der Zeit von 1991 - 2000 hat der Irak 2500 Liter Aflatoxin hergestellt und in die Scud-Raketen eingefüllt. Auch bei der Bindung von Schwermetallen spielt Aflatoxin eine Rolle. Es bindet Arsen (As); Cadmium (Cd), Kupfer (Cu), Eisen (Fe), Quecksilber (Hg); Nickel (Ni) und Blei (Pb). Somit ist es auch für viele, scheinbar unerklärliche, Krankheitsverläufe zumindestens verdächtig. Auch das Cytochrom p 450 (wir finden es bei div. Krebsarten, Candida spp.) wird von Aflatoxin produziert. Schon eine Umgebungstemperatur von 20-30 Grad C. reicht aus um die für die Produktion relavanten Keime zum spriesen zu bringen. In feuchten Jahren können diese Schimmelpilze sich auf Getreide und Gras besonders gut vermehren. Hier spielt der Keim Asp. versicolor eine tragende Rolle. Als Merksatz: "Nicht immer ist Candida oder nur Candida drin, wenn auch Candida draufsteht" das gilt auch für Laborberichte. Wird fortgesetzt......... Kaidrun |
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| Problematik und Behandlung von Pilzinfektionen | KlausM | Fragen & Antworten | 12 | 02.03.2008 11:58 |