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#1
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Liebe Leute!
Ich lese hier schon seit ein paar Jahren mit und wollte euch meine Erfahrungen und Erkentnisse mitteilen. Ich leide seit 4 jahren von heut auf morgen nach einem Urlaub an Durchfall (Säuerlich riechend und breiig - wer hat das auch ?) und grausligen Immunreaktionen. Herzrasen, Hautrötungen, Benommenheit, Schwäche,Aufstoßen,zittern, etc. Jahrelang hat mann nichts gefunden. Mittlerweile ist die Reaktion des Immunsystems nachgewiesen worden. 7 fach erhöhtes Interleukin z.B. Außerdem ein Mannose bindendes Lektin in Höhe von 3800 - was der Beweis für eine chronische Infektion darstellt. Und ein IGE von 3000. Und anderes mehr. Aber was für Euch interessant sein könnte ist das mann bei mir nie Pilze mittels Antikörpern nachweisen konnte. Habe zweimal einen LTT (Lymphozytentransformationstest) gemacht, der die mit Abstand genaueste Möglichkeit ist um die momentane Reaktion des Körpers auf Pilze nachzuweisen. Und siehe da mein Wert war 82,8. (ab 3 positiv, ab 5 stark positiv). Im weiteren wollte ich Euch sagen, das es sich auch mal lohnt nach Virentitern zu gucken, da diese bei chronischer candidiasis oft ebenso erhöht sind (EBV,HSV,Coxsackie,HHV 6) und den ganzen Spuk auch chronisch mitunterhalten können. Wer von Euch hat Virentiter mal checken lassen? Und wer von Euch hat unerklärliche Laborparameteranomalien? Dieses geht alles etwas in die Chronique fatigue syndrom Richtung, die aber lediglich besagt, das das Immunsystem chronisch aktiviert ist, wie dieses auch bei Pilzen vorkommen kann. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit der Hypersensitivität auf Pilze - Candida IGE im Rast checken, was die Symptome noch mehr verschlimmert! Habe zum Glück ein Dreiergespann an Ärzten die das alles sehr ernst nehmen und Hand in Hand arbeiten. Bekomme im Moment Interferon um erst mal das Immunsystem und die Killerzellen richtig auf trab gegen die viren zu bringen. Also was ich sagen wollte, ist das wenn das Immunsystem einmal eingebrochen ist, es meistens noch mit anderen oppurtunistischen Trittbrettfahrern zu tun haben. Und die kann man auch nachweisen!!! Über Antworten würde ich mich freuen, insbesondere ob Ihr auch erhöhte Virentiter habt. Kann Euch wenn Ihr wollt auch gerne ein paar Links mit den dementsprechenden Aufsätzen posten. Liebe Grüße von POPO |
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#2
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Hallo Popo
,die Links würden mich sehr interessieren!!!! Viele Grüße Klaus |
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#3
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Mbl
Mannose-bindendes Lektin (MBL)
Das Mannose-bindende Lektin (MBL) gehört zu den wichtigsten Komponenten der angeborenen humoralen Immunabwehr. Ein Mangel an diesem in der Leber produzierten Akute-Phase-Protein, ist mit einer verminderten Resistenz gegenüber Bakterien Pilzen und Candida albicans sowie einigen Viren assoziiert. Welche Rolle spielt MBL in der Immunabwehr? Das Mannose-bindende Lektin (MBL) besitzt eine hohe Affinität für repetitive Mannose-haltige Kohlenhydratverbindungen auf der Oberfläche zahlreicher Spezies von Protozoen, Pilzen, Bakterien und Viren. Daher bindet es auf vielen Erregern (Opsonierung), was zur Antikörper-unabhängigen Aktivierung des Komplementsystems führt (Lectin-pathway of complement activation). Opsonierung und Komplementaktivierung vermitteln gemeinsam die Lyse des Erregers und die schnelle Elimination durch phagozytierende Zellen der Immunabwehr (Granulozyten, Monozyten/ Makrophagen) - first line defense of infections. Im MBL-Gen sind drei inaktivierende Mutationen bekannt, welche für den verminderten Serumspiegel und damit für die klinischen Folgen verantwortlich sind. Homozygote Defekte betreffen ca. 0,3 % der Europäer. Etwa ein Drittel der mitteleuropäischen Bevölkerung ist heterozygot für mindestens eine dieser Mutationen, was bereits mit einer MBL- Verminderung und erhöhter Infektanfälligkeit einhergehen kann. ![]() ![]() ![]() Abbildung 1: Mannose-haltige Kohlenhydratverbindungen als Angriffsstelle“ des MBL befinden sich auf der Oberfläche zahlreicher Protozoen, Pilze, Bakterien und Viren. Wie äußert sich ein MBL-Defizit klinisch? Verminderte MBL-Spiegel im Serum (< 100 ng/ml) gehen wegen des damit assoziierten funktionellen Komplementdefektes mit einer erhöhten Infektanfälligkeit gegenüber Bakterien, Pilzen und Hefen (Candida albicans) einher. Ein MBL-Defekt kann aber auch Ursache einer verminderten oder verzögerten Viruselimination sein (z.B. Herpes genitalis - HSV-2). Im Gegensatz zu den meist klinisch auffälligen homozygoten Defekten (Serum-MBL < 50 ng/ml), werden heterozygote Genträger häufig erst im Rahmen anderer Grunderkrankungen oder besonderer Belastungen auffällig (nach operativen Eingriffen, unter Strahlen-, Chemo- oder immunsuppressiver Therapie, manifesten chronischen Infektionen). Typische klinische Krankheitsbilder sind die rezidivierende Candidose oder bakterielle Infekte wie aggressive Pneumokokkeninfektionen oder chronisch rezidivierende Atemwegsinfekte. Wann sollte MBL im Serum bestimmt werden? Bei gehäuften bakteriellen oder viralen Infekten sowie rezidivierenden Candidosen, besonders bei sonst unauffälligem Immunstatus (normale Anzahl an Granulozyten und Lymphozyten, unauffällige Serumimmunglobuline). Welches Untersuchungsmaterial wird benötigt? Für die quantitative Bestimmung des MBL im Serum werden 2 ml Vollblut benötigt. Was sind therapeutische Konsequenzen? Nur erniedrigte MBL-Spiegel sind hinsichtlich eines Immundefektes relevant. Hohe Konzentrationen deuten auf ein aktives Infektgeschehen (MBL = akute Phase Protein) hin. Substitutionsbehandlungen mit rekombinantem oder aus Plasma angereicherten MBL-Konzentraten befinden sich momentan noch in der klinischen Erprobung. Bei Patienten mit erniedrigten MBL-Serumspiegeln sollten prophylaktische Impfungen, besonders gegen Influenza, Hämophilus und Pneumokokken erfolgen. Bei beginnenden oder manifesten Infektionen sollte die Indikationsstellung für eine antibiotische/ antimykotische Therapie großzügig gestellt werden. Literatur
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#4
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LTT Candida
Candida (Hefepilz) und -Empfindlichkeit:
Im allgemeinen jedoch ist der Stuhltest ein genauer Test. Der größte Vorteil des Stuhltests ist der, dass daraus ersichtlich wird, auf welche Antipilzmittel die Hefe empfindlich sind. Ausserdem biete ich einen außerordentlich sensiblen Test an, der aktuell die Aktivierung des Immunsystems auf Candida anzeigt, den LTT Candida Test, sowie Antikörperbestimmungen. Dadurch rundet sich das Bild ab |
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#5
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Und hier ein super Artikel über Viren und candida
http://www.cfs-info.de/fileadmin/use...d/med_info.pdf
Und hier bei med 1 findet mann auch einige nützliche infos http://www.med1.de/Forum/Magen.und.Darm/342320/ |
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#6
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Virentiter
War je in einer Spezialklinik dort wurden auch erhöhte Virentiter festgestellt.Epp Stein Barr und auch Herpes.Ich bin dort mit der Diagnose CFS und Nahrungsmittelallergien und unverträglichkeiten eingewiesen wurden.Der Candida wurde festgestellt wie gesagt auch die Viren.Aber was macht man gegen die Viren?Habe auch eine Schwermetallvergiftung sie haben Blei Kupfer Nickel und Quecksilber gefunden.Ich denke das hängt alles zusammen.Den Pilz bekämpfe ich aber der geht und geht nicht weg.Habe erst Nystatin genommen dann ein Kombi Präparat und ab da ging es wieder aufwärts mit dem Pilz.Habe mal eine Frage an dich führst du die Stuhluntersungungen durch?Hört sich so an.LTT Test habe ich in der Klinik gemacht aber nicht den Candida sondern Nahrungsmittel LTT und Schadstoffe LTT.
LG Sandy |
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#7
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hallo sandy
hallo sandy!
Nein ich führe nicht stuhluntersuchungen durch. das war aus einem Beitrag über pilze rauskopiert über das Thema ltt. Bin leider auch geplagter ! Was hast du den für Symptome ? LG popo |
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#8
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Hallo, Popo,
vielen Dank für die interessanten Beiträge und den Hinweis auf Viren. Es stellt sich aber die Frage, was zuerst da war: die Pilze oder die Viren? Meiner Meinung nach kann das Pfeiffersche Drüsenfieber das Immunsystem so schwächen, daß sich die Pilze ausbreiten können. Da die Viren "schlafend" im Körper verbleiben und von Zeit zu Zeit wieder aktiv werden, ändert sich nicht viel am Zustand des Immunsystems. Gleichzeitig schwächt der Pilz das Immunsystem, so daß dieses auch nicht voll gegen die Viren vorgehen kann. Ein Teufelskreis also. Bei mir wurden erhöhte Titer der Antikörper gegen das EBV festgestellt. Daraufhin habe ich mehrere Monate lang DCA-7 (Desoyxcholsäure) eingenommen. Mehrere Artikel zur Problematik Viren, EBV und DCA finden sich in unserem FAQ-Bereich: http://www.candida-info.de/forum/forumdisplay.php?f=59
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Liebe Grüße, Krasny |
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#9
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Bei mir sah der LTT-Candida so aus.......
Candida Albicans Antigen 84,9 - Norm<2.0
Befund:
Im LTTdeutliche zelluläre Immunreaktion gegenüber Candida albicans_ Der hohe Sensibilsierungsgrad auf Candida albicans könnte darauf hindeuten, dass sich das Immunsystem aktiv mit Candida auseinandersetzt (Infektion) oder übersteigert auf dieses reagiert (Hypersensitivität). In die Beurteilung muss das klinische Bild und evtl. weitere Laborbefunde (Serologie einschließlich Candida-lgE, Antigennachweis im Stuhl) einbezogen werden. Bei klinischem Verdacht auf eine verminderte Candida-Immunabwehr empfehlen wir die Bestimmung des Mannose-bindenen Lektins (MBL, bitte 5 ml Vollblut einsenden) Geändert von popo1 (22.09.2007 um 20:24 Uhr) |
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#10
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Hallo Krasny...
ja da hast du recht. Es stellt sich die Frage was zuerst da war - Viren oder Pilze. Bei mir ist es wohl ein Teufelskreislauf. Viren z.B EBV blockieren durch Ausschütung eines Botenstofes ähnlich dem IL 10 die Ausschüttung von Interferon gamma. dadurch wird dann die ganze Immunabwehr lahmgelegt, die dann auch wieder die Pilze begünstigt.
Ich glaube darüber streiten sich die gelehrten. Einige meinen der Pilz schafft erst die Bedingung für einen chronischen Virus. Hier ein Auszug denn ich gefunden habe: Vorab: Was wir spüren, sind IMMER die Immunreaktionen, nie die Viren selbst. D.h., je heftiger die Symptome, desto heftiger auch die Immunreaktionen, also eigentlich ist dies positiv. Wenn sich allerdings der EBV chronifiziert, laufen auch die Immunabläufe chronisch ab, da immer neue Viren nachkommen. Dies kann auf unterschiedlichem Niveau passieren, von "vor sich hindümpeln" bis "ständig heftig", wenn der Körper gegen das Virus rebelliert und wie blöde Antikörper produziert, die Immunabläufe aber nicht bis zum Ende bringen kann. Die Hauptursache dafür liegt darin, dass EBV einen Eiweißstoff produziert, der dem Interleukin 10 (einem Zytokin, d.h. Botenstoff des Immunsystems) ähnlich ist. Interleukin 10 gehört zu den blockierenden, antiinflammatorischen (gegen Entzündungen) Zytokinen, das jeweils eher im späteren Teil einer "Immunkaskade" zum "Einsatz" kommt und dabei hilft, dass das Immunsystem nicht ins Uferlose "Amok" läuft, indem es die T-Zellen-Bildung hemmt (TH1) und damit kein Interferon Gamma mehr produziert wird. Interferon Gamma ist aber notwendig, um die Fresszellen (Makrophagen) zu aktivieren, die die Viren letztlich „auffressen“. Dadurch täuscht EBV das Immunsystem, indem es meint, es „habe schon fertig“. Vereinfacht (so einfach ist es natürlich nicht): Je mehr Interleukin 10, umso weniger EFFEKTIVE Immunaktivität. Diese Zusammenhänge wurden von Baumforth 1999 ausführlich beschrieben. EBV sichert sich damit nicht nur die Aufenthaltsgenehmigung für sich selbst im Körper, sondern blockiert damit auch die Ausheilung anderer Krankheiten. Die EBVler spüren das in diesen immer wieder ablaufenden, quälenden Wellen, in denen das Immunsystem immer wieder Anläufe nimmt, die Krankheit und andere aber nie zu einem Ende bringt, sondern vorher praktisch "abbricht". Viele fühlen sich "grippig" dabei, aber so, als wenn die Grippe nicht richtig ausbricht und im nächsten Moment oder am nächsten Tag ist alles wieder vorbei. Der Körper merkt dies und fängt wieder von vorn an. D.h. aber, er kann noch so viele Antikörper produzieren, dies bringt nichts. Die teilweise so irrsinnig hohen IgG-Spiegel bei uns resultieren auch daraus! Es sind viele Antikörper im Spiel, aber das IS arbeitet nicht effektiv! LG Popo |
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