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  #1  
Alt 01.12.2006, 18:32
rosali rosali ist offline
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blähbauch - und kein ende in sicht...

hallo,
ich habe jetzt schon seit einigen jahren mit dem problem blähbauch zu kämpfen. egal was ich auch esse, der bauch wird einfach dick. nachdem bei mir vor einigen wochen leicht erhöhte pilzwerte im darm festgestellt wurden, habe ich 3 wochen mit nystatin tab. + lösung behandelt und auch diät gehalten. nun nehme ich gke und saniere den darm. mein blähbauch wude bisher aber nicht besser. warum? habe so große hoffnung in die pilzbehandlung gesteckt...

hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!


rosali

Geändert von GHoSt (01.12.2006 um 19:01 Uhr) Grund: Problem mit dem Betreff
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  #2  
Alt 01.12.2006, 19:00
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Hallo, Rosali,

nach 3 Wochen ist noch keine durchgreifende Änderung zu erwarten, vor allem nicht, wenn man sie schon lange hat.
Womit sanierst du den Darm? Mit Mutaflor?
Die Diät hältst du doch weiter ein? Also kein Zucker, kein Weißmehl, kein Alkohol, kein süßes Obst.

Du solltest auch den Körper entsäuern und immunstärkende Maßnahmen machen. Was noch alles zu einer ganzheitlichen Pilzbehandlung gehört, habe ich in folgendem Beitrag geschrieben: http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7363

Zitat:
Mit der Einnahme der Medikamente ist es aber nicht getan. Die Behandlung der Krankheit erfordert ein ganzheitliche Therapie:
- pilztötendes Medikament
- Antipilzdiät (vorwiegend basische Vollwertkost ohne Zucker, Weißmehlprodukte, Alkohol, süßes Obst, dafür aber viel Rohkost und Gemüse)
- evtl. Schwermetallausleitung, wenn eine Schwermetallbelastung vorliegt (unbedingt abklären lassen!)
- Entsäuerung/Entgiftung des Körpers
- ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen, da oft Mängel bestehen, vor allem Zink, Selen, Kalium, Magnesium, Vitamin-B-Komplex und andere
- Wiederaufbau der gestörten Darmflora mit Probiotika (vor allem Milchsäurebakterien und E. colis)
- abwehrstärkende Maßnahmen (Echinacin, Misteextrakt, UVB/HOT, Eigenbluttherapie, Thymustherapie u. a.)
- Mitbehandlung angegriffener Organe, vor allem Unterstützung der Leber (Mariendiestelpräparat einnehmen)
LG, Krasny
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  #3  
Alt 01.12.2006, 20:51
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Hallo Rosali,

Krasny hat Recht nach 3 Wochen kann man noch keine wesentlichen Änderungen erwarten. Du kannst es mal mit Ingwertee versuchen, der Hilft mir eigentlich immer ganz gut bei meinem Blähbauch, allerdings weiß ich jetzt auch seit 3 Tagen, dass mir Enzyme fehlen und das daher die Blähungen kommen. Ansonsten nehmen auch viele hier Knoblauch gegen die Blähungen. Probieren geht über studieren. Jeder muss herausfinden, was ihm gut tut.

Liebe Grüße
Kamilla
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  #4  
Alt 01.12.2006, 21:08
rosali rosali ist offline
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hallo,
den darm saniere ich mit lactovit und mutaflor und die diät habe ich wieder etwas gelockert. wie bekomme ich denn raus, ob bei mir eine schwermetallbelastung vorliegt??? viele pilzgeplagte berichten ja das nach einnahme von nystatin das problem blähbauch gelöst war. habe schon gedacht ich hätte endlich den übeltäter (pilze) für meinen blähbauch gefunden.

@molly: fehlende enzyme! könnte evtl. bei mir ja auch so sein?! wie wird da behandelt?


lieben gruß

rosali
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  #5  
Alt 01.12.2006, 21:25
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Hallo, Rosali,

auf welche Art hast du die Diät gelockert? Nach 3 Wochen war das bestimmt zu früh. Denke auch an die vorwiegend basische Vollwertkost, also pro Mahlzeit sollte man 80 % basische und nur 20 % Nahrungsmittel essen.

Mehr Informationen zur Azidose (Übersäuerung) findest du auf nachfolgenden Internetseiten, solange unser Azidosebrett noch nicht aufgebaut ist. Du findest dort auch Säure-Basen-Tabellen zum Herunterladen und Ausdrucken:
http://www.saeure-basen-forum.de/tabelle.htm oder
http://www.saeure-basen-forum.de/dow...adPRAL-NMT.pdf

http://www.basica.de/
http://www.basica.de/basica/content/...abelle_ger.pdf

Ein Schwermetalltest kann mittels Urinprobe (Schnelltest), DMPS oder Haaranalyse gemacht werden.

Zitat:
Schwermetallaustestung mittels DMPS

DMPS gibt es sowohl flüssig zum Spritzen als auch in Kapselform zum Einnehmen. Der sog. DMPS-Test dient dazu, die Belastung des Körpers mit Schwermetallen festzustellen. Hierzu kann man die Schwermetallausscheidung im Urin und/oder im Stuhl nach Verabreichung von DMPS testen. Die Urinausscheidung wird vorwiegend nach intravenöser Anwendung auf SM gemessen, im Stuhl wird nach oraler Verabreichung von DMPS-Kapseln gemessen. Grund: DMPS intravenös entgiftet über die Nieren, die orale Einnahme geht über Leber/Galle/Darm.

Man macht den DMPS-Test deshalb, weil Schwermetalle Speichermetalle sind, d. h., sie lagern sich ab und müssen erst einmal mobilisiert werden, um ein reales Bild über die Höhe der Belastung abzugeben.

Man misst übrigens nicht nur Quecksilber. Es gibt die Möglichkeit einer sog. Multi-Element-Analyse. Da sind dann noch Palladium, Kupfer, Zinn und andere Metalle dabei. Man untersucht übrigens sowohl Urin als auch Stuhl VOR und NACH DMPS-Gabe.

Es muss auch beachtet werden, dass die verschiedenen Schwermetalle in einer bestimmten Reihenfolge gebunden und ausgeschieden werden. Kupfer steht z. B. ganz vorne, erst dann kommt irgendwann das Quecksilber dran. D. h., wenn die Kupferausscheidung auffällig hoch und die Quecksilberausscheidung eher niedrig ist, kann es sein, dass das Medikament DMPS durch einen hohen Kupferspiegel einfach noch nicht ans das Quecksilber "rankommt".

Es gibt Menschen, die aufgrund einer bestimmten Stoffwechsellage nicht vorwiegend über die Nieren entgiften (was eigentlich normal ist), sondern mehr über Leber/Darm. Hier ist dann eine Urinmessung manchmal falsch-negativ, also wenn man es ganz genau wissen möchte, beide Ausscheidungen untersuchen lassen.

Soweit mir bekannt ist, gibt es derzeit Lieferprobleme bei DMPS (Hersteller ist die Fa. Heyl in Berlin).

Das Labor, das die Multi-Element-Analyse macht, ist in Bremen. Hier die HP: http://www.schiwara.de/dmps-test.html?&L=0


Schwermetallaustestung mittels Urinschnelltest

http://www.mediprom.de
MQT oder EQT/SEQT
Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht richtig arbeitet, kannst du Regazym Plus einnehmen. Das enthält Enzyme aus Papaya, Ananas, Kiwi und Aspergillus. Regazym Plus ist auch gut beim Kampf gegen die Pilze, weil es verhindert, daß sich die Biester im Blut in den Makrophagen (große Freßzellen) verstecken können. Lies mal bitte folgenden Artikel:
http://www.hauss.de/~upload/pages/Ne...1714_12_11.asp

LG, Krasny
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