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  #1  
Alt 13.01.2007, 12:28
kerstan kerstan ist offline
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Blähungen durch Stevia?

Hat hier jemand Erfahrungen mit Blähungen bei Stevia. Habe letztens eine Tasse mit Stevia gesüssten Tee, auf leeren Magen, getrunken und ca. eine Stunde später einen so aufgeblähten Bauch und richtig heiße, übelriechende Blähungen bekommen. Kann das davon sein? von wegen Unverträglichkeit oder so? Hatte hier auch schon mal jemand sowas?

VG
kerstan
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  #2  
Alt 13.01.2007, 12:40
agnes_a
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Also auf die Antworten auf diese Frage bin ich auch gespannt, Kerstan!
Ich verwende noch nicht lange Stevia - aber mir schien auch, das ich es schlecht vertrage... Bloß ist es immer schwierig, wenn man sowieso 'ne Darmflora hat, die bei fast allem "querschießt", dann zu sagen: das war von Stevia. Ich hatte doch das Schoko-Rezept ausprobiert und auch in die Küche gestellt, aber jedesmal nachdem ich 2-3 Würfel davon gegessen habe, ging's mir so was von schlecht.... Das Milchpulver kann es nicht sein, das nehme ich oft - so kam ich auch darauf, dass es das Stevia sein könnte.
Bin gerade dabei, es zu beobachten. Lasse das Stevia-Zeugs nun weg, und nehme es dann in einer Woche oder so wieder... dann weiß ich es sicher.
Kann durchaus sein, dass manche Menschen es nicht vertragen , ich kann z.B. auch nichts mit Johannisbrotkernmehl essen, ist zwar auch natur pur, wird in Reformhaussachen verwendet, aber mich zerreißt's schier davon - wie von den anderen Verdickungsmittel: Guarkernmehl, Carrageen etc. auch.
Agnes_a
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  #3  
Alt 13.01.2007, 13:21
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Krasny Krasny ist offline
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Hallo, ihr zwei,

ich habe keine Probleme mit Stevia, aber ich erinnere mich, daß im alten Forum schon mal jemand schrieb, daß er es nicht verträgt. Möglicherweise könnte an der Sache was dran sein. Aber ich fand im Internet folgendes:
Zitat:
Forschungsstudien aus Paraguay ergaben eine Normalisierung des Blutzuckerspiegels bei Einnahme von Stevia, kein einziger Fall von Unverträglichkeit ist dokumentiert und seit mindestens 40 Jahren ist in ganz Paraguay und Brasilien Stevia als Medikament für Diabetes bekannt.
Übrigens: Die z. B. in Japan angebaute Stevia-Pflanze ist dort ein sehr gebräuchliches Süßungsmittel und wird sogar als Tischsüße in Restaurants und Cafes benutzt.
http://www.umweltmedizin-heute.info/...=293&Itemid=98

Außerdem fand ich das:
Zitat:
Neues zum Thema Stevia

Die Kommission der Europäische Union verbietet Stevia!!!! Es wird nicht als Lebensmittel oder Lebensmittelzutat zugelassen. Grund: Es gibt noch zu wenig Untersuchungen, die die Unbedenklichkeit von Stevia beweisen. Evt. wird Stevia demnächst als Kosmetikprodukt deklariert, damit es im Handel erhältlich bleibt.
Wir können stolz sein auf unsere Technokraten in Brüssel! Hoch lebe die Zuckerlobby!
Da fragt man sich doch, wurden eigentlich ausreichend Studien zur Unbedenklichkeit von weißem Industriezucker gemacht? Wenn ja, dann wäre das Gift schon längst verboten. Wieder einmal wird mit zweierlei Maß gemessen.

Habe noch das gefunden, was zu vorsichtigem Optimismus Anlaß gibt:
Zitat:
Die Empfehlung des Wissenschaftlichen Lebensmittelausschusses der EU, gegenwärtig Stevia noch nicht als Lebensmittel zuzulassen, scheinen vorrangig nur dem Ziel zu dienen, Steviosid-Produzenten aus Südamerika und Asien nicht auf den europäischen Markt zu lassen, bis in Südeuropa eigene Kapazitäten und notwendige Infrastruktur aufgebaut sind.
(...)
Dass Stevia auch den Europäischen Markt erobern wird, gilt als sicher, denn würde die EU Millionen Euro in ein Projekt investieren, ohne vorher die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Risiken abzuwägen?
Von der EU sind derzeit leider keine Initiativen zu beobachten, eine Zulassung zu finanzieren. Allerdings wurden in den letzten Jahren an europäischen Universitäten wissenschaftlichen Arbeiten zur gesundheitlichen Bewertung von Stevia durchgeführt, die eine baldige Zulassung ermöglichen werden. Einige Langzeitstudien sind noch nicht abgeschlossen. Die noch notwendigen Kosten belaufen sich auf etwa 800.000 Euro.

So ist der Stand der Dinge zu Stevia augenblicklich –
Es ist davon auszugehen, dass ein Antrag zur Zulassung von Stevia als Lebensmittel vom ESC gestellt wird. Der nächste Termin dazu könnte nach dem kommenden Treffen der JECFA 2007 sein.
http://www.freestevia.de/political/political.htm

LG, Krasny
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  #4  
Alt 13.01.2007, 13:48
Amiza Amiza ist offline
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Hallo zusammen,
ich war es, die im alten Forum was darüber geschrieben hat. Ich habe es erstmals im August benutzt, als ich mit meiner ADP und Nystatin angefangen meine Pilze zu bekämpfen. In diesem Zusammenhang habe ich auch erstmals die Nebenwirkung bemerkt. Es handelte sich bei mir aber nicht um verdauungsbedingte Beschwerden. Vielmehr bemerkte ich einen sehr verlangsamten Puls. Ich war derzeit sehr beunruhig, da mein Herz ganz langsam und ich ganz schwach wurde, und ich mich recht seltsam - wie unter Einwirkung einer starken Droge gefühlt habe. Ich habe das Stevia Dulce benutzt, welches ja sogar noch etwas schwächer ist und somit wohl nicht zu hoch dosiert. Anschließend habe ich mich dann durchs Internet gewurstelt und etwas über die blutdrucksenkende Wirkung vo Stevia gefunden:
http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/1303.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Stevia_rebaudiana

Ich benutze das Stevia aber heute noch! - ohne Probleme. Ich habe es nicht gleich abgeschoben, sondern nur vorsichtig benutzt. Ich dachte nämlich,(da im alten Forum niemand die gleiche Erfahrung gemacht hat) meine hypersensible Reaktion könnte vielleicht auch daher rühren, dass ich im Rahmen der ADP und Bekämpfung sehr geschwächt war und mein Kreislauf eh unten war. So scheint es wohl auch gewesen zu sein, da ich es jetzt bestens vertrage.
Menschen mit dauernd niedrigem Blutdruck, oder geschwächte während der ADP, sollten vielleicht zumindest vorsichtig in der Dosierung sein.
Gruß Amiza

Geändert von Amiza (13.01.2007 um 13:52 Uhr)
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  #5  
Alt 09.05.2007, 22:10
danikie danikie ist offline
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Etwas spät aber doch will ich auch was dazu schreiben.
Ich hatte schon immer niedrigen Blutdruck, aber durch Stevia keine Änderung bemerkt.

Mir ist nur etwas anderes aufgefallen:
Das ist jetzt 3 Mal passiert.
Ich habe früher sehr oft Hirseflocken mit Sojamilch zum Frühstück gegessen. Dann habe ich Stevia entdeckt, und die Hirseflocken mit Stevia gesüsst. Sofort als ich mit den Hirseflocken fertig war, ist es mir ganz seltsam aufgestossen. Wie wenn ich am Vortag etwas schweres gegessen hätte, und das im Magen liegen geblieben wäre.
Beim ersten Mal war mir dann den ganzen Vormittag schlecht, ich musste immer wieder aufstossen, und der Darm rumorte und bewegte sich. Dann war es ganz plötzlich vorbei. Hatte das dann noch zwei Mal, in abgeschwächter Form. Seither esse ich keine Hirseflocken mit Stevia mehr. Komischerweise, wenn ich ein Müsli esse, auch manchmal mit Stevia, dann passiert gar nichts.

Seltsam....
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  #6  
Alt 11.05.2007, 10:22
Amiza Amiza ist offline
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Hallo Danikie,
und es liegt nicht an den Hirseflocken? Oder daran, dass die Pilze generell wieder aktiviert werden? Gerade in den letzten tagen hatte ich das nämlöich auch wegen des wetteraufschwungs. Aufstoßen, meine ich. Hm, vielleicht kam das mit dem Aufstoßen auch vom Stevia...
Danke für den Hinweis.
Gruß, Amiza
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  #7  
Alt 12.05.2007, 08:43
danikie danikie ist offline
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Ich denke, es kann nicht an den Hirseflocken alleine liegen, da ich die ja früher sehr oft gegessen habe. Vielleicht ist es die Verbindung Hirseflocken-Stevia-Sojamilch. Aber nachdem Hirse anscheinend zu den eher sauren Lebensmitteln zählt, esse ich sie sowieso nur mehr selten.
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  #8  
Alt 12.05.2007, 10:52
Amiza Amiza ist offline
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Hallo Danikie,

also ich muss sagen, ich hatte mit den Flocken keine Probleme. Vielleicht sind sie einfach nicht so gut versträglich für Dich? Kochst Du sie denn? Das sollte man bei Hirse amchen, dadurch werden sie bekömmlicher. Außerdem können nur mittels kochen einige Nährstofe von unserem Körper verwertet werden. Hirse ist aber, wenn sie gekocht wird ein tolles Nahrungsmittel, da sehr viele gute Inhaltsstoffe drin sind. Also wenn man es verträgt braucht man keinen großen Bogen drum machen, nur weil es tendenziell sauer wirkt. Alle Getreide wirken ja sauer sind aber doch Maßen genossen ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Oder ist Hirse besonders sauer und ungeeignet? Vorteilhaft ist auch, dass Hirse glutenfrei ist.

Gruß, Amiza
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  #9  
Alt 12.05.2007, 11:59
danikie danikie ist offline
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Ja ich koche die Flocken mit der Sojamilch auf, bis es ein dickerer Brei wird, und danach rühre ich ein bißchen Stevia ein. Ich habe nur in der Liste "erlaubte Nahrungsmittel" gesehen, dass es eher sauer wirkt.
Ich meinte nur, dass ich früher fast täglich Hirseflocken gegessen habe, und jetzt wechsle ich das ab mit Müsli, Vollkornbrot oder Joghurt.

Ich finde Hirse auch ganz toll, eben, weil es viele Nährstoffe enthält, glutenfrei ist, und zudem auch noch gut schmeckt!
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  #10  
Alt 15.05.2007, 21:26
Monika Kluge Monika Kluge ist offline
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Lächeln Stevia

Hallo liebe Foris!!

Scheine wieder einen Rückfall zu haben , da ich einem Heißhunger auf Süßes erlegen bin: Waffeln, Nutella, Schokolade... .
War heute im Reformhaus und wollte Rohrohrzucker kaufen. Die Verkäuferin riet mir aufgrund meiner candida albicans davon ab , da auch durch diese Zuckerart - auch wenn sie gesünder ist, als der Industriezucker- das Wachstum der candida gefördert wird. Daraufhin verkaufte sie mir Stevia in Form eines feinen grünen Pulvers, an das ich mich jetzt gar nicht heranwage (der Farbe wegen! - riecht auch gar nicht süß). Sie sagte mir, ich solle es sehr sparsam gebrauchen. Vielleicht kann ich mich doch überwinden Pudding oder Rhabarber mit diesem grünen Pulver zu süßen. Wer hat damit Erfahrung???

Würde mich über eine Antwort freuen- habe bereits eine ganze Reihe Infos im Netz darüber gelesen und Eure Anmerkungen zur Kenntnis genommen.
__________________
Monika
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