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| Erfahrungsberichte Hier kannst du deine Erfahrungen mit Candida anderen Usern zur Verfügung stellen. Wie wurde es bei dir festgestellt? Wie wurde es behandelt? etc. Alles ganz ausführlich berichten oder einfach "Frust" von der Seele schreiben! :) |
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#11
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hallo,
der weg bis zur endgültigen diagnose war ein langer irrweg - von arzt zu arzt es wurden einige male darmspiegelungen, magenspiegelungen etc. gemacht. als er letztes jahr ins spital kam hatte er bei einer grösse von 1,80 5o kg. (33jahre) zum glück konnte ich den "lieben gott für morbus crohn" überzeugen, sich meinen sohn mal anzuschauen. diagnose: dünndarm befallen, stenosen, entzündungen auch im übergang zum dickdarm ( lt. prof.der schlimmste fall seit 6 jahren). ganz schlechte prognosse, stand eigentlich vor operation. da machte ihm der prof den vorschlag auf konservative art eine heilung zu versuchen. er bekam kein cortison - sondern wurde 10 wochen lang ausschliesslich über eine nasensonde ernährt - die ersten wochen auch nichts trinken. es war eine harte zeit - aber er hat sogar ganz normal damit gearbeitet (vorteil selbstständig - konnte viel von zu hause machen) dazu bekom er ein hochdossiertes med, dass das immunsystem im darm herabsetzt. nach 12 wochen kontrolle; der arzt schrieb in seinem befund wörtlich von einem unbegreiflichen heilungsprozess - keine entzündungen mehr, nur noch eine stenose. er hält mit dem einverständniss meines sohnes sogar vorträge in ganz europa über diesen fall.(hat sogar nochmals ein extra dünndarmröntgen gemacht, da er es selbst nicht glauben konnte) daher bin ich immer ein bisschen zurückhaltend wenn auf ärzte - schulmediziner geschimpft wird. unsere ganze familie ist diesem arzt zu tiefst dankbar. nun zur ursache: sicherlich schlechter lebenswandel im sinne von schlechter ernährung, viel gefeiert mit alk ( warum auch nicht, junge leute sollen lustig sein) geraucht, kaffee viel stress,das waren sicherlich eine der gründe mit - aber es dürfte sich auch um einen gendeffekt handeln,er hat auch meine töchter untersucht, wobei bei der einen eine "crohnbereitschaft" vorhanden ist; da sie jedoch asthma hat -ist es eher unwahrscheinlich dass er ausbricht.(dafür gibt es medizinische gründe würde aber zu weit führen, dass zu erklären) und meine jüngste hat sehr wohl schon sym von crohn aber kein behandlungsbedarf. es ist also offensichtlich ein gen der bei meinen kindern aktiv wurde. ich dachte zuerst, dass auch das viele antibiotika, dass mein sohn in seiner kindheit bekommen hat schuld daran ist. - kann jedoch auch nicht stimmen da meine jüngste tochter fast nie eines bekam. eigentlich grübeln wir gar nicht mehr darüber nach woher, warum etc. es bringt nichts. mein sohn hat mittlerweile 70 kg,isst bis auf einige wenige sachen (pilze, wenig obst, keine fasernreiche lebensmittel) alles und hat überhaupt keine probleme mehr und das nun schon das zweite jahr. er hat mittlerweile einen kerngesunden sohn bekommen und ich hoffe, dass es weiter so gut geht. sorry ist etwas lang geworden - ich habe halt sehr oft probleme damit wenn leute schreiben, sie haben durchfall, gewichtsverlust schmerzen und alles wurde schon untersucht. wenn man nicht zu einem spezialisten für morbus crohn geht, passiert es leider sehr oft, dass er nicht erkannt wird und auch die verschiedenen behandlungsmethoden erschüttern mich immer wieder. vorallen dingen die cortisonbehandlungen. auf der anderen seite wird auch sehr schnell mc gesagt und es ist gar keiner. lg carry |
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#12
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Hallo, Carry,
vielen Dank für deinen Bericht. Er ist sehr aufschlußreich. Da konntet ihr ja von Glück sagen, daß der Arzt nicht sofort zum Messer gegriffen hat. Gegen die Fortschritte der modernen Medizin ist allgemein nichts zu sagen. Wenn man sich nur die heutigen Möglichkeiten der Unfallchirurgie anschaut, dann ist das mit dem Stand vor 100 Jahren nicht zu vergleichen. Trotzdem gibt es Medizingebiete, wo die konservativen Ärzte das Sagen haben und nicht über den Tellerrand schauen (von einigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen). Z. B. ist die TCM oder die Ayurveda noch nicht lange von Schulmedizinern anerkannt. Du schriebst, daß dein Sohn parallel zur Nasensonde ein starkes Immunsuppressivum bekam. Wurde anschließend die Darmflora wieder aufgebaut oder etwas anderes getan, um das Immunsystem wieder zu stärken?
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Liebe Grüße, Krasny |
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#13
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hallo,
nein, da er dieses immunsuppressivum mittlerweile geringer dossiert, die nächsten jahre nehmen muss. da er jedoch keinen durchfall und auch sonst sym-frei ist, besteht keinerlei veranlassung dazu. der darm hat sich durch die 10-wöchige nasensondenernährung so regeneriert, dass bei einer späteren untersuchung die darmflora in ordnung war. lg carry |
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