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  #1  
Alt 05.05.2011, 17:47
ssubp ssubp ist offline
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Candida Behandlung - Familie - Hund?

Hallo,

vorweg, wer den kurzen Einführungstext nicht lesen möchte, den bitte ich zumindest gleich noch mal weiter unten, sich meinen Fragen zu widmen.

Seit knapp 3 Wochen habe ich nach langem Hadern nun einmal damit angefangen ein Antimykotikum (Nystatin Tabletten und Suspension), sowie ProSymbioflor für die Darmsanierung zu nehmen. Meine Ernährung habe ich ebenfalls im Sinne der Antipilz-Diät umgestellt.
Ich war der ganzen "Candida-Problematik" trotz ausgiebiger Lektüre und eigener Symptomatik bislang eher skeptisch eingestellt. Der Leidensdruck durch die Beschwerden hat mich letztlich doch soweit gebracht, einen ersten Behandlungsversuch zu unternehmen.

Ich muss sagen, dass sich bei mir sofort eine Besserung bei diversen Symptomen eingestellt hat. (Allerdings erst nach einer ersten Verschlechterung in den ersten paar Tagen, die ja jedoch üblich sein soll)
Die Blähungen und Flatulenz haben schon nach wenigen Tagen erheblich abgenommen, der Stuhl sowie "abgehende Winde" hatten zudem ihren strengen schwefelhaften Geruch verloren. Auch die Stuhlkonsistenz hat sich wieder normalisiert.
Wichtiger noch war für mich jedoch die Feststellung, dass selbst Konzentrationsprobleme zurückgingen und sich meine allg. Befindlichkeit verbessert hat. Der Candida scheint bei mir außerdem erhebliche Sehstörungen zu verursachen, welche sich ebenfalls direkt spürbar verbessert hatten. (schleierhafter, unpräziser Blick, Lichtempfindlichkeit)

Soweit so gut... Bereits zum Anfang der 3. Woche und nach dem ersten Erfolg im Rückgang der Beschwerden dachte ich mir, ich müsste es evtl. mit der Antipilzdiät nicht so eng nehmen (auch weil in der offiziellen Broschüre der Fa. Holsten zur Behandlung mit Nystatin davon gesprochen wurde, dass eine Antipilz-Diät wohl nicht für nötig gehalten werde) und gönnte mir einen Milchreis, wohlwissend, dass dieser 10g Zucker auf 100g enthielt. Außerdem genoss ich an diesem Tag eine kleine Portion Spätzle, also Weissmehl.
Ich hatte das unterschätzt, natürlich ereilte mich prompt ein Rückfall, Blähungen etc. waren wieder da und das allg. Befinden verschlechterte sich auch wieder.

Ich habe diverse Fragen zu meiner Behandlung:

Zum einen erst mal zur grundsätzlichen Situation in meiner Familie. Mein Vater ist eindeutig auch von Candida betroffen. Ihn werde ich jetzt auch in die Behandlung mit einbeziehen.
Und jetzt dürfte eher etwas ungewöhnliches folgen: Da unser junger Hund, den wir seit etwa knapp einem Jahr haben, auch unter stark nach Schwefel riechenden Blähungen leidet, könnte ich mir vorstellen, dass dieser ebenfalls von Candida befallen ist.

Ist denn darüber überhaupt etwas bekannt, ob Candida speziell im Hundedarm sich ähnlich wie beim Mensch ausbreiten kann?
Ich weiß wohl, dass Hunde ein ganz anderes Magenmilieu haben und schon der Speichel im Gegensatz zum Menschen stark säurehaltig zusammengesetz ist und damit auch keimtötender.

Und gesetzt der Fall, der Hund kann von Candida befallen sein, könnte man ihn auch mit Nystatin etc. wie den Mensch behandeln?

Mir scheint eben eine Behandlung des Hundes hinsichtlich einer Wiederinfizierung mit Candida in der Familie nicht unwichtig zu sein...

Ansonsten hätte ich noch ein paar Fragen zu meiner Behandlung mit Nystatin:

Ich nehme jetzt auf 4 Wochen 3 x täglich eine Tablette Nystatin Stada sowie Nystatin Holsten Suspension jeweils nach dem Essen.
Die Tablette Nystatin schlucke ich zusammen mit einem Glas Wasser, in dem ich die Tropfen ProSymbioflor gelöst habe.

Da ich wie schon berichtet, im Moment einen kleinen Rückfall was die Symptomatik angeht erlitten habe, ist mir noch mal klar geworden, dass ich mich bei der Behandlung des Candida auf eine längerwierige Geschichte einstellen kann.
Ich habe daher vor das Nystatin und proSymbioflor auf die 4 Wochen zu Ende zu nehmen und anschließend mit einem der natürlichen Antimykotika, wahrscheinlich Caprylsäure weiter zu machen.

Nun habe ich noch mal über die Übersäuerungs-Thematik und die Notwendigkeit der unterstützenden orthomolekularischen Ergänzungsmittel gelesen.
Zu ersterem: Eine Übersäuerung habe ich nicht im Voraus abgeklärt. Übrigens auch keine Schwermetallbelastung. Ich gehe in meinem Fall davon aus, dass ich eher stressbedingt in eine Übersäuerung geraten bin und sich mein Darmmilieu dadurch zu Gunsten des Candida verändert hat.
Daher bin ich auch in der Hoffnung, meine Beschwerden durch die 3 Punkte Antimykotikum, Antipilzdiät und Darmflorasanierung in den Griff zu bekommen.

Ich habe gelesen, dass man den Säure-Basen-Haushalt mit entsprechenden Basenergänzungen ausgleichen kann. Ich weiß nur nicht, inwiefern eine ph-Wert Messung mit Indiaktorpapier in meiner Situation überhaupt sinnvoll ist oder ob die Nystatin-Gabe ohnehin bereits mein Säure-Basen-Haushalt verfälscht?

Kann ich eine Azidose auch in der jetztigen Situation noch abklären? Und ist es zu empfehelen mit Basenmitteln zeitgleich zur Nystatin/Caprylsäure-Gabe auf meinen Säure-BaseHaushalt einzuwirken?

Ansonsten hätte ich noch eine Frage zur Darmsanierung mit probiotischen Mitteln:
Wie erwähnt nehme ich derzeit ProSymbioflor, gemäß der Empfehlung der aufbauenden Darmsanierung, die anschließend mit Symbioflor1 und 2 oder Mutaflor fortfährt.
Schon an mehreren Stellen habe ich nun gelesen, dass man wohl auch schon direkt mit Mutaflor (mite) am 2. Tag der Nystatingabe einsteigen kann, ist das möglich?
Oder kann ich zumindest Symbioflor 1 überspringen und nach 4 Wochen Prosymbioflor direkt mit Mutaflor mite und anschließend Mutaflor umsteigen?

Und wie würdet ihr mir empfehlen grundsätzlich mit der Therapie weiter zu machen, nach dem Nystatin eher Caprylsäure oder GKE?

Ich entschuldige mich dafür, dass der Text so lang geworden ist, aber ich wusste nicht, wie ich es hätte kürzer fassen sollen.

Vielen Dank schon mal und Grüße!
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  #2  
Alt 05.05.2011, 18:00
ssubp ssubp ist offline
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Ergänzung:
Welche Mittel zur orthomolekularen unterstützenden Nahrungsergänzungsmittelgabe sind konkret empfehlenswert?

Ich dachte einfacherweise an Orthomol vital m, da es ein Multipräparat ist, in dem praktischerweise alles wichtige schon enthalten ist.
Woanders habe ich aber zb. gelesen, dass der Zinkgehalt von 10mg in Orthomol bei der medikamentösen behandlung von Candida zu wenig wäre, 50mg besser wären.

Ist das Multipräparat Orthomol generell bei verschiedenen substanzen zu gering dosiert?
Und welche anderen Präparate eignen sich stattdessen?

Danke
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  #3  
Alt 05.05.2011, 22:55
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Hallo, Ssupb,

willkommen bei uns.

Zur Ansteckung über Haustiere:

Zitat:
Zitat von Kaidrun
Mögliche Ansteckungswege:
  1. Von Mensch zu Mensch: Schmusen und Küssen, Geschlechtsverkehr, direkter organischer Kontakt (Petting), Samen- und Vaginalflüssigkeit, gemeinsam benütztes Geschirr, Besteck, Bürsten, Kämme. Unterwäsche (hier ist eine ständige Eigeninfektion möglich), Handtücher, Bettwäsche, Zahnbürsten, Zahnprothesen, Baby- und Altenpflege, Geburtsvorgang (für das Neugeborene). Ca. 32 % aller Schwangeren haben einen Vaginalpilz in der Schwangerschaft entwickelt, der bei der Passage des Geburtskanals auf das Baby übertragen wird.
  2. Von Tier zum Menschen: Speichel von Katzen, Hunden, Hamstern, Meerschweinchen, Kühen, Pferden; Kot der Tiere; Vogelkot (Tauben, Ziervögel, Papageien); Tierhaare
Pilzinfektionen können als endogene (innerliche) Mykosen oder exogene (äußerliche) Mykosen auftreten. Endogene Mykosen manifestieren sich im Magen-Darm-Trakt (hierzu zählt auch der Mund-Rachen-Raum und die Speiseröhre, der Verdauungstrakt fängt im Mund an), den Atemwegen (Luftröhre, Bronchien, Lunge), der ableitenden Harnwege (Blase, Harnröhre, Harnleiter, Niere), der Genitaltrakt (Vagina, Vulva, Eierstöcke, Gebärmutter, Penis) das Zentralnervensystem, das Blut (Blutmykosen), die Schleimhäute.
Als exogene Mykosen treten Haut- und Nagelmykosen auf.
Die Beschwerdebilder einer Mykose sind mannigfaltig. Nachfolgen eine Übersicht der wissenschaftlich gesicherten Beschwerden.


Quelle: http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=13296
Lies ruhig mal den ganzen Beitrag.

Zur Ansteckung allgemein:
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7880
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7917
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=8184
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=8359
http://www.candida-info.de/forum/ans...81.html?t=9081
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=10210
http://www.candida-info.de/forum/par...1.html?t=10711
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7865

Ja, Tiere können auch mit Nystain behandelt werden. Wir hatten das Thema schon mal vor langer Zeit im Forum. Frage am besten den Tierarzt.

Die Messung des Urin-pH-Wertes lohnt sich in jedem Fall. Wichtig ist es festzustellen, ob der Kurververlauf über den Tag dynamisch ist. Bei Entgleisungsstufe 2 ist die Dynamik zu gering. Zur Erklärung lies mal bitte hier:
http://www.agenki.de/gesundheits-rat...ertmessung.php

Du hast mit Pro-Symbioflor begonnen. Ziehe das durch. Wenn du bei Symbioflor 2 angelangt bist, kannst du statt dessen das wirksamere Mutaflor mite/Mutaflor einnehmen.
Symbioflor 1 enthält Enterokokken. Darauf solltest du nicht verzichten.

On Caprylsäure oder GKE ist deine Entscheidung. Man soll das Antimykotikum sowieso von Zeit zu Zeit wechseln, um Resistenzausbildung bei den Pilzen zu verhindern.

Zur orthomolekularen Nahrungsergänzungsgabe lies mal bitte hier:
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=12896
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=12999
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=12279

Orthomol ist auch OK.
Ja, es werden täglich 50 mg Zink und 200 µg Selen empfohlen.
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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Der folgende User sagt Krasny Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag:
ssubp (09.05.2011)
  #4  
Alt 06.05.2011, 01:13
ssubp ssubp ist offline
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Hallo Krasny!

Vielen lieben Dank für diese ersten Informationen zu meinen Fragen!

Ich habe mich nun schon mal über die genannten Links ein bisschen schlauer gemacht.

Dann werde ich also auf Symbioflor 1 nicht verzichten. Sollte ich dieses wirklich 3 Monate nehmen oder ginge auch schon 1 Monat? (Mir ist natürlich klar, dass eine längere Darmsanierung auch eine bessere ist, jedoch muss man ja schließlich auch ein bisschen aufs Geld schauen, bei den ganzen Präparaten, v.a. als Student)
Anschließend würde ich wohl wie erwähnt mit Mutaflor fortfahren.

Als Antimykotikum werde ich nach Nystatin zunächst einmal mit GKE Geocidal weiter machen. Wie lange kann ich dieses anwenden?
Gibt es da eine Empfehlung, nach welcher Zeit man es besser wieder absetzt? Ich denke dabei vor allem an die offenbar starke Säurehaltigkeit von GKE.

Als Basenmittel würde ich mir ein Produkt von Dr. Jacob's besorgen. Sind die Tabletten oder das Pulver besser?

Als orthomolekulares Nahrungsergänzungsmittel bin ich etwas unentschlossen, ob "Multi-Max 1 Complex"
http://www.webmart.de/wmshop.cfm?ID=...3126&do=detail
oder "Enhanced Energy"
http://shop.supplementa.com/4DCGI/ez...X5ISPnk6YaWmUf
die bessere Wahl darstellt.

Unterstützend zur Entgiftung möchte ich noch Mariendistel Silymarin STADA nehmen.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, - kann ich diese ganzen Präparate so überhaupt parallel einnehmen - und wenn ja wie, in welcher Abfolge, zeitlich versetzt? Auf was ist zu achten?

Mir ist schon einmal bekannt, dass ich Probiotika bei der Einnahme von GKE um anderthalb Stunden verstezt einnehmen soll.

Das ist interessant, dass Haustiere also auch von Candida befallen sein können. Dann wird man dieses Thema wohl zunächst einmal beim nächsten Tierarztbesuch ansprechen.

Was meinen Vater angeht, von dem ich ebenfalls ausgehe, dass er betroffen ist, stellt sich folgende Situation. Also ich weiß davon, dass mein Vater einige Amalgamfüllungen in seinem Leben hatte, die jedoch inzwischen entfernt wurden (sicherlich natürlich nicht unter dem wichtigen Dreifachschutz).
Man kann daher bei ihm wohl eine starke Schwermetallbelastung annehmen.

Was ich nur etwas komisch finde ist, dass der Candida uns in der Familie eigentlich erst seit etwa 2 bis 3 Jahren heimgesucht hat. Seit dieser Zeit hat er sich zumindest mit den typischen Symptomen wie Blähungen, Flatulenz, stark nach Schwefel riechend, bei uns bemerkbar gemacht.
Davor jedoch kannten wir diese Symptomatik so nicht.
Kann es also sein, dass auch bei meinem Vater, von dem man ausgehen muss, dass er stark Quecksilber belastet ist, erst so spät Candida "ausgebrochen" ist?

Mein Vater hat außerdem definitv eine schwerere Candidose als ich. Er hat einen ständigen Heißhunger auf Süßes und verschlingt es regelrecht. Das hat sich in den letzten Jahren auch gesteigert.

Wahrscheinlich wirst du mir im Falle meines Vaters dazu raten zunächst eine Schwermetallbelastung abzuklären.

Wenn man es trotzdem einmal auf einen Behandlungs-Versuch ankommen lassen sollte, eben ohne das ganze Prozedere mit Schwermetallbelastungstest und Entgiftung, soll man bei ihm auch zuerst mit Nystatin beginnen oder kann er gleich mit GKE anfangen?
Mir ist Nystatin nicht mehr so sympathisch seit ich weiß, dass die anderen Antimykotika wie Caprylsäure und GKE nicht synthetisch, sondern natürlich sind.

Viele Grüße


Geändert von ssubp (06.05.2011 um 01:16 Uhr)
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  #5  
Alt 06.05.2011, 08:31
phok76 phok76 ist offline
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phok76 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärephok76 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärephok76 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
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Zitat von ssubp Beitrag anzeigen
Und jetzt dürfte eher etwas ungewöhnliches folgen: Da unser junger Hund, den wir seit etwa knapp einem Jahr haben, auch unter stark nach Schwefel riechenden Blähungen leidet, könnte ich mir vorstellen, dass dieser ebenfalls von Candida befallen ist.
Beim Hund hilft oft schon, ein anderes Futter. Gib dem mal kein Nassfutter, sondern nur Trockenfutter - zB das ganz billige von Aldi.
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  #6  
Alt 06.05.2011, 10:08
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Hallo phok76,

mit verschiedenen Futtern haben wir auch schon alles mögliche versucht. Es ist sogar so, dass er gerade auf Trockenfutter am heftigsten reagiert. Am besten verträgt er Frischfleisch (nicht aus der Dose).

Ich könnte mir aber halt wirklich gut vorstellen, dass es unseren Hund mit Candida auch erwischt hat. Im Kopf habe ich da die Situation, als er noch im zarten Welpenalter leider in unserem Bad die Klobürste entdeckt hatte und freilich ein wenig daran geleckt hatte.

Seit dem glaube ich, er hat sich bei uns infiziert.

Wir hatten schon davor über 15 Jahre einen Hund, gleiche Rasse, und bei ihm hatten wir nie derartige Probleme mit Blähungen und Flatulenz.

Grüße!
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  #7  
Alt 06.05.2011, 14:28
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Mir ist da gerade noch eine weitere Frage aufgekommen.

Gibt es irgendwelche gesundheitlichen Bedenken, bei einer Schwermetallbelastung wie mit Quecksilber hochdosierte Multi-Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen?
Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass z.B. Vitamin C in solch einem Fall eher schädlich wäre.
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  #8  
Alt 07.05.2011, 11:58
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Hallo zusammen,

also ich habe mich zwischenzeitlich schon mal weiter durch die Materie gelesen und konnte mir einige meiner Fragen selbst beantworten.

Speziell für meinen Vater hätte ich folgenden Therapieplan für die ersten 4 Wochen zusammengestellt:

- Bio Chlorella jeweils ½ h vor dem Essen 4 Presslinge, beginnen mit 2 Presslingen (morgens, mittags, abends)

- 3 x täglich nach dem Essen 1 Tablette Nystatin Lederle + 1 Tablette Multi Max 1 Complex zusammen mit Pro Symbioflor Tropfen in einem Glas Wasser gelöst schlucken; anschließend 2 Hübe Nystatin Holsten Suspension zunächst im Mund bewegen und dann auch schlucken

- Pro Symbioflor Tropfen außerdem morgens und abends nach dem Essen einnehmen

- Mariendistel Silymarin STADA 6 Wochen 3 x täglich 1 Kapsel (morgens, mittags, abends)

- Dr Jacob’s Basentabletten 2 x täglich 2 – 4 Tabletten (morgens, mittags)

- Reichlich reines Wasser 2-3 Liter pro Tag trinken

- Regelmäßig Basenbäder (30 Min.) bestehend aus „Das gesunde Plus – Totes Meer Salz“ von dm mit 1 oder 2 Beutelchen Kaiser Natron


Ist dieser Einnahmeplan so grundsätzlich in Ordnung?
Mein Vater dürfte, wie ich bereits erwähnt hatte, an einer Schwermetallbelastung durch Amalgam leiden, DARF er das hochdosierte Multipräprart Multi Max 1 Complex einnehmen?
Denke dabei insbesondere an das enthaltene Vitamin C, über das ich an anderer Stelle gelesen habe, dass es bei Quecksilberbelastung nicht eingenommen werden darf?
Oder würde das ganze gehen, wenn er gleichzeitig Bio Chlorella einnimmt, die mögliche Schadstoffe binden?

Ich selbst werde demnächst mit meinen ersten 4 Wochen Nystatin-Behandlung zu Ende sein. An dieser Stelle kann ich übrigens mal erwähnen, dass es mir inzwischen schon erheblich besser geht!
Nach dem Nystatin werde ich mit GKE Geocidal weiter machen. Dazu hätte ich eine Frage, was die Einnahme betrifft.
Wenn ich den GKE zunächst wie das Nystatin nach dem Essen schlucke, wann nehme ich meine Basentabletten, wann Symbioflor 1 und wann das Multipräparat Multi Max 1 Complex?
Ich habe gelesen, dass man die Basentabletten auf Citratbasis von Dr. Jacob's nicht erst 1,5 Stunden nach dem Essen einnehmen muss. Soll ich also den GKE zusammen mit den Basentabletten und dem Multipräparat nach dem Essen schlucken?
Die Probiotika muss man wie ich gelesen habe mit Abstand zu GKE nehmen. Wie lange also nach dem Essen?
Oder soll ich Symbioflor 1 in einem Glas Wasser zusammen mit den Basentabletten + Multipräparat in Abstand zu GKE nach dem Essen schlucken?

Achja und wann schlucke ich am besten die Kapseln Mariendistel?

Es wäre schön, wenn mir jemand Auskunft geben könnte. Vielen Dank schon mal!

Geändert von ssubp (07.05.2011 um 12:01 Uhr)
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  #9  
Alt 07.05.2011, 12:18
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Krasny Krasny ist offline
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Zitat:
Zitat von Ssubp
Am besten verträgt er Frischfleisch (nicht aus der Dose).
Das ist auch vertsändlich, denn schließlich sind Hunde Raubtiere. Bei dem Dosenfutter und den Trockenfutter handelt es sich um denaturierte Nahrung, die den Hund ebenso krank macht wie uns Menschen die Tüten- und Dosennahrung.
Es gibt zu dem Thema ein Buch: "Kutzen würden Mäuse kaufen" von Hans-Ulrich Grimm. Darin ist beschrieben, welcher Chemiemix von den Herstellern in die Tiernahrung gemischt wird.

Zitat:
Kurzbeschreibung
Glaubt man der Werbung, ist für unsere Tiere das Beste gerade gut genug. Doch die Realität sieht anders aus: Mit Aromen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und dem ganzen Arsenal der Kunstnahrungshexenküche wird ein „leckeres“ Menü für Waldi, Minka und Co. zubereitet. Neben Abfällen, Krallen und Klauen landen auch Klärschlamm, Bakterien und Pilze im Fressnapf unserer Lieblinge. Die Tiere leiden und werden krank. Und nicht nur sie, sondern durch den Verzehr von Nutztieren auch der Mensch. Schockierende Fakten, brillant recherchiert – Werbung und Wahrheit bei der Tierfutterproduktion.


Quelle: http://www.amazon.de/Katzen-w%C3%BCr...4765865&sr=8-1
Im Toxcenter finden sich Aussagen von Daunderer, daß bei einer Quecksilberbelastung kein hochdosiertes Vitamin C genommen werden soll. Ob das stimmt, können wir medizinische Laien nicht beurteilen.
http://www.toxcenter.de/artikel/Chlo...sychiatrie.php
http://www.toxcenter.de/artikel/Vita...vergiftung.php
http://www.toxcenter.de/download/ver...lgamverbot.pdf
http://www.toxcenter.de/klin-tox/therapie-sinnlos.pdf
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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  #10  
Alt 07.05.2011, 12:31
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Hallo, Ssubp,

der Einnahmeplan ist soweit OK.
Was das Multivitaminpräparat bei einer Schwermetallbelastung betrifft, kann ich als medizinischer Laie nichts dazu sagen. Ich selbst habe von meiner HP über Monate hochdosiertes Vitamin C als Infusion bekommen (15 g pro Sitzung) und später Ascorbyl-Palmitat (verestertes Vitamin C, wasser- und fettlöslich) eingenommen, ebenso Zink (50 mg) und Selen (als Selenomethionin, 200 µg).

Da GKE auch Bakterien dezimiert, solltest du Symbioflor zeitversetzt ca. 2 h nach dem GKE einnehmen.
Multipräparat gemäß Beipackzettel nehmen, die Basentabletten auch.
Von den Mariendistelkapseln nimmt man 3 x 1 täglich ein. Laut einem meiner Beipackzettel soll man 1 Kapsel mit einem Glas Wasser vor dem Mittagessen einnehmen. Das trifft aber nur zu, wenn man nur 1 Kapsel pro Tag einnimmt.
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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Romy (10.05.2011)
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