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#1
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"Candida Clinic" - Myths About Candida?
Zitat:
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#2
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Kann leider kein englisch. Aber dafür sehr gut französisch.
Liebe Grüße, Irene |
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#3
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Hallo, Ka-Tharina!
Weißer Industriezucker und Weißmehl (Auszugsmehl) sind die schlimmsten Vitamin- und Mineralstoffräuber. Sie müssen abgesetzt werden, da der Organismus eh schon Vitalstoffdefizite durch die Krankheit hat. Daß Nystatin & Co. nur lokal wirken, ist bekannt. Das sagen wir auch im Forum. Probiotika sind notwendig, um die Darmflora wieder aufzubauen´und damit neue Ansiedlungen von Pilzen und anderen Keimen vorzubeugen.
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Liebe Grüße, Krasny |
| Der folgende User sagt Krasny Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag: | ||
Irene (07.04.2010) | ||
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#4
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Naja, es geht darum, dass dieser Arzt sagt, dass weder die Diät, noch Medikamente oder Kräuterextrakte helfen. Sobald man sie absetzt, kommen die Symptome wieder. Bei mehreren Tausend Patienten habe er gesehen, dass sie jahrelang die Diät gemacht und immer wieder diverse Antimykotika - ob pflanzlich oder nicht - genommen haben, aber keine dauerhafte Besserung eintrat. Die Diät, sagt er, führe nur zu einer Besserung der Symptome, aber nicht zu Beseitigung des Pilzes.
Ferner könne man Probiotika einsetzen zur Vorbeugung einer systemischen Candidose, aber nicht zur Eliminierung des Pilzes. Kurz und gut, er sagt eigentlich das Folgende: Alles, was wir hier praktizieren an Diäten und Medis und Pflanzenextrakten, u.s.w. sei keine dauerhafte Lösung, sondern diene nur der Verbesserung der Symptome. Heißt: Der Pilz verschwindet davon nicht. Daraus ergibt sich: Absetzen der Medis/Pflanzenzeux und/oder Beendigung der Diät führt zum baldigen Wiederauftreten der Symptome. Und ich frage mich jetzt eben: Ist alles, was ich seit einem Jahre betreibe, die ganze Anstrengung komplett sinnlos? Ich meine richtige Besserung bzw Genesung, d.h. Symptomlosigkeit konnte ich bislang nicht erzielen. --- Außerdem finde ich es ein wenig beängstigend, dass er (in einem anderen Text) beschreibt, dass der Pilz, wenn er im Blut zu finden ist, wie wohl bei den meisten, wenn nicht gar allen von uns, er abgesehen von Darm, Lunge, anderen Organen eben auch im Gehirn auftritt. --- Auf jeden Fall bezeichnet er die systemische Candidose als die "am meisten missachtete Epidemie der Welt". |
| Der folgende User sagt Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag: | ||
Irene (07.04.2010) | ||
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#5
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Hallo, Ka-Tharina,
prinzipiell hat der Arzt recht. Wenn nur Medikamente genommen und die Antipilzdiät gemacht wird, liegt die Heilungschance nur bei ca. 30 % (laut Dr. Frick aus Potsdam). Deshalb predigen wir ja im Forum immer wieder, daß zu den "Säulen der Antipilztherapie" mehr als das gehört: Entgiftung, Entsäuerung, Stärkung des Immunsystems, ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen, Mitbehandlung angeschlagener Organe, Leberunterstützung. Das Milieu muß so gestaltet werden, daß der Pilz keine geeigneten Lebensbedingungen vorfindet. Was systemische Antimykotika betrifft, so hilft auch Ozon (große Ozon-Sauerstoff-Eigenblutbehandlung). Es müssen nicht chemische Bomben sein, die man sich einverleibt. Zitat:
Was schlägt denn der Arzt vor bzw. womit hat er bei seinen Patienten Erfolge erzielt? Zitat:
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Liebe Grüße, Krasny |
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#6
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Genau, Candida ist auch nur ein Symptom und nicht die Ursache. Ich hangele mich auch schon seit Anfang des Jahres von Symptom zu Symptom und hoffentlich mal zur Ursache. Zum Beispiel hoffe ich darauf, dass mein gestern beim HP gemachter DMPS Test als Ergebnis hat, dass sich das Labor wundert, dass ich noch lebe :-) (Grund für den scheinbar seltsamen Wunsch: das würde a) zeigen, dass ich total vergiftet bin, und b) dass ich eine unglaublich starke Konstitution habe :-) )
Also ich habe in deinem Artikel nichts gelesen, was ich nicht schon wusste - und freue mich trotz dieses Wissens immer noch darüber, dass ich Candida gefunden habe und bekämpfen kann. Mein (durch Krasny mir genannter in Nürnberg einziger) "Candida-Arzt" hatte sich ähnlich ausgedrückt, gerade was die Diät angeht. Ach ja, der Artikel geht vom "worst case" aus: "sytemisch" heißt ja, dass Candida schon längere Zeit nicht nur im Verdauungstrakt oder anderswo lediglich lokal vorkommt, sondern sich schon in andere Teile des Körpers verbreitet hat. Also DAS dürfte bei den wenigsten der Fall sein, zumindest nicht so schwer. Wen es doch so erwischt hat, na dann dauert es halt länger, Pech gehabt, aber es geht trotzdem, siehe auch den Hinweis auf die Ozon-Behandlung. Meine persönlichen in Reserve gehaltenen Behandlungsmöglichkeiten sind a) Ernährungs-Ärztin b) original chinesische Ärztin :-) - das bedarf einer längeren Erklärung, aber die Gedankengänge dahinter haben mich überzeugt, weil die bei meinem urspr. Problem (Reflux, allerdings ohne das ich es merke) überzeugende Erklärungen hatten, die im Einklang mit westlich-wissenschaftlichen Erklärungen von ganzheitlich orientierten Ernährungs-Medizinern standen)... naja, hier und jetzt nicht mehr dazu. Was mir z.B. bei deren "Ernährungswissenschaft" auf Anhieb gefallen hat ist, dass es sie nicht so gibt, wie wir es verstehen. Es gibt kein statisches "das ist gut", "das nicht", sondern es ist ein dynamisches System abhängig vom (Zustand von) Körper, den Organen, Wetter, etc. Im Mittelpunkt steht (auch bei Aryuveda), wenn ich das recht verstanden habe, das "Verdauungsfeuer". Hier ist eine ganz gute Einführung, die verdeutlicht, was ich meine. Jedenfalls ist es bei der Philosophie so, dass es "die" Ernährung nicht gibt, sondern man reagiert dynamisch auf den eigenen Zustand und die Umwelt. Was heute empfohlen ist, kann ein halbes Jahr später die falsche Nahrung sein. Wir dagegen sind irgendwie "statisch", entweder eine Sache ist gut oder sie ist schlecht. Also ich verstehe weder chin. Medizin noch Aryuveda wirklich (habe nicht viel mehr gelesen), aber diese paar Aspekte haben mir auf Anhieb imponiert. (die gibt's beide im selben Ärztehaus wie mein HP mitten in der Innenstadt in Nürnberg) c) Tahoma-Klinik (Washington State). Da würde ich mich einfach selber einweisen. Ich habe mal 7 Jahre drüben gewohnt, deswegen ging mein Blick gleich "rüber". Das würde auch eine längere Erklärung brauchen, aber ich vertraue nach monatelangem Forschen Dr. Jonathan Wright, Gründer. Wen's interessiert, hier seine monatlichen Gesundheitstips: http://wrightnewsletter.com/health-e-tips/ Er ist auch Autor von "Stomach Acid is good for you", und damit irgendwie zum Sprachrohr der Anti-Säureblocker Bewegung geworden, ein Thema, das mich Anfang des Jahres sehr betroffen hat - bis ich mich mit HCL (Magensäure!!!) Kapseln, die es hier natürlich nur importiert aus den USA gibt, selber therapiert habe. Mit diesem Thema ist unser Thema "Candida" eng vereflochten. Siehst du, ich habe mich sozusagen psychologisch abgesichert, wenn es mal nicht so läuft: es wird eine ganze Weile dauern, bis ich das alles durch habe, und solange kann ich immer wieder zuversichtlich sein, dass ich NOCH eine Möglichkeit habe, falls es mit der aktuellen Methode wirklich nicht funktioniert. Geändert von mha1972 (07.04.2010 um 15:44 Uhr) |
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#7
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Noch vergessen:
d) Bewegung! Ich meine VIEL Bewegung. Aber KEIN Extremsport. Ich (Atheist) habe mal eine (katholische) Wallfahrt nach Altöttingen mitgemacht. 3.5 Tage lang von früh 4 Uhr bis Abend 19 Uhr laufen, laufen, laufen, in 3 Tagen 150km. Ich machte mit, weil ich WUSSTE(!), dass mein Dauerschnupfen, den ich von Feb-Mai(!!!) hatte (kam immer wieder! vom heutigen Standpunkt aus: wegen Candida-Immunsystem-Schwäche?), dadurch weggehen würde. War auch so, obwohl es ziemlich anstrengend war. Ich würde mir mind. 2 Wochen Zeit nehmen und irgendwo in Südeuropa wandern gehen. Mind 30km pro Tag, besser 40. Also sowas wie die gerade berühmten Pilgerwege in Spanien/Portugal :-) Im Moment passt es mir nicht, ich sitze im Gegenteil den ganzen Tag am Computer und programmiere (vielleicht/hoffentlich) meine Zukunft. Aber wenn es nicht besser wird, ist das eine weitere hochwirksame Behandlungsmethode. |
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#8
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@Krasny: Die effektivste Methode ist laut ihm jene, den Sauerstoffgehalt im Blut dauerhaft zu erhöhen für etwa 7 Monate. --> "Oxygen therapy"
@mha1972: Danke für deine Tipps. Interessant, was du schreibst. Zur Bewegung muss ich allerdings sagen: Ich war früher sehr sportlich, war oft joggen, habe Handball in der Oberliga gespielt, bin jeden Tag Fahrrad gefahren, war regelmäßig schwimmen, u.s.w. - Jetzt allerdings schnaufe ich schon wie ein Walross, wenn ich nur mal eben die Treppe rauf und runter gehe oder die paar Hundertmeter in die Stadt laufe. Entweder ich habe das Gefühl mich total überanstrengt zu haben und muss mich erst einmal ne halbe Stunde ausruhen oder ich denke, ich ersticke gleich. Das ist nämlich noch so ein Punkt: Ich fühle mich körperlich die meiste Zeit total schwach und ausgelaugt, da ist an Wallfahrt - auch als Atheistin Es ist nur irgendwie echt ernüchternd, wenn man merkt, dass die Symptome teils verschwinden oder sich bessern, man aber immer noch nicht wie früher ist. Ich frage mich dann immer: Wie lange geht das noch so weiter? Ich meine selbst Krasny, der du ja jetzt schon recht lange dabei bist, hast hier und da immer noch Unwohlsein - und das trotz unterschiedlichster Therapieversuche. |
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#9
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mha, danke für deine Beiträge. Das hat mir heut wieder Mut gemacht - immer nach neuen Wegen suchen, nicht aufgeben, bei Rückfällen nach vorne schauen. Die Idee mit der Wallfahrt finde ich sehr schön. Habe ich in meiner Jugend oft gemacht.
Katharine, ich kämpfe auch seit Januar und habe eigentlich keine dauerhafte Besserung, es kommen immer wieder Einbrüche, die mich manchmal wirklich verzweifeln lassen. Liebe Grüße, Irene |
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#10
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Weil wir gerade dabei sind, ich finde es wichtig, viele Ideen zu bekommen, weil die "normale" Medizin so unglaublich hilflos ist bei diesen Sachen.
Ich habe sie vor allem im Englisch-sprachigen Raum erhalten. Ich möchte einige Literatur-Empfehlungen geben. Siehe meine "Wunschliste" bei Amazon - die wünsche ich mir nicht wirklich alle, die benutze ich vor allem als Merkblatt. Vieles davon kaufe ich über die Jahre bzw. habe es bereits. Da stehen jetzt nicht nur "Candida & Magen"-Bücher drin, aber es sind nur 26, und die für euch relevanten sind alle oben (da mich das Thema erst seit 2010 interessiert :-) ) --> Die Liste <-- Die Bücher kann man auch bei amazon.de beziehen, oder bestimmt auch bei buch.de. Okay, man muss halt Englisch können :-( Ich fand/finde aber die "Szene" in den USA *wesentlich* besser. Es ist ja kein Zufall, dass die meisten (und erst recht die besseren) Ergänzungsmittel aus den USA importiert werden, selbst wenn es total billigst herstellbares Zeug ist (was nicht heißt, dass es ebenso billig verkauft wird :-) ). Wenn jemand gute deutschsprachige Literatur kennt, ich höre! :-) |
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