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#1
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Candida und Folgeerkrankungen
Hallo zusammen!
Hier möchte ich nun mal das zusammenschreiben, was ich im Zusammenhang mit der Behandlung meiner Candida sonst noch so erfahren/erleiden musste und was ich daraus für Rückschlüsse ziehe. Ich möchte das gerne zur Diskussion stellen, da ich ja auch Tag für Tag dazu lerne und mich gerne korrigieren lasse. Aber vielleicht können ja einige andere von meinen bisherigen Erfahrungen auch ein wenig profitieren. Anfangen möchte ich einmal mit einem Beispiel aus einem ganz anderen Bereich, der Orthopädie. Wie wird dort von vielen Ärzten eigentlich eine hartnäckige, schmerzhafte Muskelverspannung behandelt? Sind die Muskeln verspannt, dann tut es weh. Andererseits zwingt mich der dauernde Schmerz in eine verkrampfte Körperhaltung, wodurch wiederum die Muskulatur noch mehr verspannt. Ein Teufelskreis. Leider bringt es nur kurzfristig etwas, die Muskulatur zu massieren, da dann die Verspannung zwar weg, der Schmerz aber meistens noch da ist. Folge: wieder Verspannungen. Daher geben einem viele Orthopäden erstmal Schmerzmedikamente. Erst wenn der Schmerz eliminiert ist, bringt es etwas, die Verspannungen durch Massage zu lösen. Der Teufelskreis ist durchbrochen! Hier folgt nun mein Schwenk zur Candida: Der Pilz sitzt hauptsächlich im Darm. Dort konnte er sich ansiedeln, weil die Darmflora aus irgendwelchen Gründen gestört war. Leider ist eines der Symptome, die dieser Pilz auslöst, wiederum eine gestörte Darmflora. Ein Ähnlicher Teufelskreis wie Verspannung / Schmerz bei der Muskulatur. Und auch diesen gilt es zu durchbrechen. Nur geht das in diesem Falle nicht ganz so einfach wie bei den Muskeln..... Das die Pilze gerade im Darm sitzen, hat leider vielfältige weitere Auswirkungen. Es reicht daher oftmals nicht aus, allein den Pilz zu bekämpfen, da sich mit der Zeit weitere Krankheitsbilder herausbilden, die teilweise eine ganz ähnliche Symptomatik aufweisen wie die Candida selbst. Man behandelt dann die Pilze, fragt sich aber nach einiger Zeit, warum es eigentlich nicht besser wird und fängt womöglich noch an zu resignieren. Die Ursachen können dann darin liegen, dass sich die Darmflora nie richtig erholen kann, da plötzlich nicht nur der Pilz auf sie einhaut, sondern eventuell noch viele andere Krankheiten mehr. Aber fangen wir langsam an: So ein Pilz hat erstmal ein Ziel: er will leben! Daher braucht er Nahrung. Deshalb siedelt er sich ja auch praktischerweise im Darm an, denn dort lebt er wie im Schlaraffenland. Hat aber für uns den Nachteil, dass unser Körper immer weniger Nährstoffe bekommt. Die Pilze sitzen über der Darmschleimhaut und kommen als erste an alles ran. Die Reste bekommen dann wir. Wichtige Vitamine und Mineralien fehlen plötzlich, es kommt zu Mangelerscheinungen wie erhöhte Infektanfälligkeit und Störungen im Stoffwechsel. Daher ist es bei einer Candida sehr wichtig, dem Körper eine Überversorgung an Vitaminen und Mineralstoffen zu bieten, denn ein Teil kommt nicht dort an, wo es eigentlich hin soll. Besteht aber nun ein Nährstoffmangel, dann folgen schnell andere Probleme. Zum Beispiel geht die Produktion von Enzymen zurück. Diese Enzyme wiederum sind aber sehr wichtig, damit der Darm die Nahrung in ihre Bestandteile aufspalten kann, bzw. für den Körper ungünstige Komponenten abspaltet. Die Verdauung wir also schlechter. Fällt Euch was auf? Darm kaputt -> Nährstoffmangel -> Enzymmangel -> schlechtere Verdauung (gleich weitere Störung des Darms) -> Teufelskreis! Was kann denn ein Fehlen von Enzymen sonst noch auslösen? Vieles! Es gibt z.B. das Enzym Lactase, das den Milchzucker (die Lactose) aufspaltet. Bei einem Mangel an Lactase gelangt nun nicht verwertete Lactose in den Körper, der mit dieser aber nicht so recht was anfangen kann und sie am liebsten los werden will. Er wehrt sich also dagegen mit einer Aktivierung des Immunsystems. Jedes mal, wenn nicht verwerteter Milchzucker ins Blut gelangt, läuft das Immunsystem quasi amok. Es ist, als ob der Körper eine Entzündung bekämpfen will, mit all den Symptomen: Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, ..... , Durchfall. Ups! Durchfall? Moment: ? Darm kaputt -> Lactasemangel -> Durchfall (gleich weitere Störung des Darms) -> Teufelskreis! Und so geht es weiter, z.B. mit dem Enzym DAO. Dieses spaltet das Histamin aus der Nahrung. Der Körper braucht zwar Histamin, doch zu viel führt wiederum zu allergischen Reaktionen. Und wenn mir DAO fehlt, dann flute ich den Körper bei jeder Histaminhaltigen Mahlzeit mit dem Zeugs. Und schon wieder läuft das Immunsystem amok. Nervösität, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Verdauungsstörungen und vieles mehr sind die Auswirkungen? Verdauungsstörungen? Das hatten wir doch schon mal: Darm kaputt -> DAO-Mangel..... ich erspare mir jetzt den Rest, Ihr könnt es Euch ja schon denken..... Es daher ebenfalls sehr wichtig, den Körper mit Enzymen zu versorgen, denn auch diese fehlen. Leider gibt es Unmengen von Enzymen mit den vielfältigsten Aufgaben. Zur Grundversorgung ist daher ein Multi-Enzympräparat angeraten um wenigstens eine Grundversorgung aufrecht zu erhalten. Und wenn man den Eindruck hat, das es gerade nach dem Essen bei einem so richtig los geht, dann sollte man auch mal an die Enzyme für Lactose, Histamin und Fruchtzucker denken. Man kann sich dann darauf testen lassen oder es einfach mit einem zusätzlichen Enzympräparat zum Essen ausprobieren. Ich habe letzteres gemacht und bin so auf Probleme mit Histamin und Lactose gestoßen. Seit ich mir zum Essen entsprechende Mittelchen einwerfe, geht es mit wesentlich besser. Jetzt kommen wir aber zur Abwechslung mal nicht zu einem Mangel, sondern zu einem Überschuss. Und zwar an Nahrungsbestandteilen. Leider nicht dort wo sie hingehören, sondern im Blut. Der Pilz hat nämlich noch die unangenehme Eigenschaft, unsere Darmwände porös zu machen. Dadurch können kleinste Bestandteile der Nahrung durch diese hindurchschlüpfen und ins Blut gelangen. Da sie dort aber bislang noch niemand gesehen hat, hält das Immunsystem diese für Eindringlinge und fängt an, sie zu bekämpfen. Es bilden sich Antikörper. Mit der Folge, dass man plötzlich allergische auf verschiedene Nahrungsmittel reagiert, da bei jedem erneuten Kontakt des Blutes mit diesen Bestandteilen sofort wieder der Abwehrkampf beginnt. Und was für Symptome stellen sich ein, wenn das Immunsystem los legt? Nein, nein, ich schreibe das jetzt nicht, wird langsam langweilig....... Das mit den Nahrungsmittel ist aber leider etwas mühselig rauszufinden. Die Symptome können sich kurz nach dem Essen, aber auch erst sehr viel später (bis zu einem Tag) einstellen. Das hat damit zu tun, das verschiedene Lebensmittel unterschiedlich schnell durch den Darm wandern. Und auch vom Ort der Störung: Ist nun ein oberer Teil der Darmwand porös, werden sich die Symptome recht schell zeigen. Ist aber ein unterer Teil porös, dann dauert es eben, bis das Essen dort angekommen ist. (Ist alles porös, dann gnade einem Gott.....) Rückschlüsse auf nicht verträgliche Nahrungsmittel sind deshalb manchmal schwierig zu ziehen. Den besten Aufschluss erhält man durch einen Allergietest. Aber Vorsicht: es gibt mehrere Arten von Allergieen mit unterschiedlichen Testverfahren. Zum Beispiel den Typ 1 (klassische Allergie, z.B. Pollen) oder den Typ 3 (Unverträglichkeitsreaktionen, z.B. Nahrung). Leider ist die Nahrungsmittelunverträglichkeit (Typ 3) noch nicht zu allen Ärzten und Kassen durchgedrungen. Viele Ärzte halten das für ein Hirngespinnst und viele Kassen zahlen das nicht...... Dieses ist nur ein kleiner Auszug von dem, was eine gestörte Darmflora alles anrichten kann. Es sind die Dinge, die sich bei mir eingestellt haben. Da Leben damit wird leider schwierig, es hilft aber ungemein, die Probleme erstmal zu erkennen. Seit ist das alles herausgefunden habe, habe ich endlich einen Hebel gefunden, mit dem ich bei der Suche nach Heilung ansetzten kann. Ich hoffe, man konnte erkennen, dass sich im Verlauf der Candida viele weitere Komplikationen einstellen können, die leider alle ein ähnliches Beschwerdebild wie die Candida an sich zeigen. Das führt bei der Behandlung dann zu weiteren Problemen. Die Pilze sind im Rückzug, die Beschwerden aber irgendwie nicht. Man darf dann nicht anfangen zu verzweifeln, sondern muss einfach auf die Suche nach der nächsten „Baustelle“ gehen. Denn eines haben all diese Baustellen leider gemeinsam: sie schädigen weiter die Darmflora, weshalb sich der Pilz munter immer wieder ausbreiten kann. Erst wenn man es geschafft hat, wieder einen funktionsfähigen Darm zu besitzen, bildet sich alles zurück. Die Enzyme kommen wieder, die poröse Darmwand schließt sich langsam und der Pilz weicht zurück. Der Teufelskreis ist endlich durchbrochen! Das kann zwar zu einem Kampf an vielen Fronten ausarten. Aber mit ein wenig Achtsamkeit und einem behutsamen Beobachten seines Körpers kann man vieles herausfinden. Und wenn man dann selbst nicht weiter weis, hat man wenigstens einen Aufhänger, um beim nächsten Besuch beim Arzt diesem vielleicht auch ein paar Tipps geben zu können..... Oder hier im Forum um Rat zu fragen. Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen ein klein wenig Anregungen geben um besser mit der ganzen Candida-Problematik umgehen zu können und den Pilz am Ende dann doch zu besiegen. Viele Grüße Klaus |
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#2
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Hallo Klaus,
war sehr interessant. Ich kann wirklich von den Informationen profitieren. Bei mir hapert es allerdings bei der Selbstbeobachtung. Deshalb ist es gut, auf Deine Erfahrungen zurückgreifen zu können. Z.B. der Enzymmangel, ich habe überhaupt keinen blassen Dunst, was ich verwerten kann und was nicht, irgendwie bläht alles. Jetzt nehme ich Regazym plus und es geht besser. Aus eigenem Antrieb hätte ich das nicht genommen, ebenso wenig wie Darmbakterien. Ich beginne heute mit Mutaflor mite, ist ja sch...teuer. Aber ich bin jetzt überzeugt, daß es notwendig ist! Außerdem werde ich mich demnächst nach einem GUTEN Vitamin- und Mineralstoffpräperat umsehen (nicht wie vorher so´ne Billigbrausetablette). Ich bin grad´ so beschäftigt mit dem fiesen Pilz, daß ich gar nicht mehr an´s Fressen und Kotzen denke. Vielleicht auch ein Zeichen, daß die vielen Mittelchen langsam Wirkung zeigen! Außerdem ein Feind, den man kennt, ist nicht mehr ganz so gefährlich. Langsam kenne ich alle seine Schwachstellen und weiß, was ich zu tun habe. Ich hätte nie geglaubt, daß ich meine Bulimie mal loswerden würde! Aber jetzt bin ich guter Dinge: ich weiß ja jetzt, daß es nicht nur an unendlicher Selbstbeherrschung liegt, sondern an einem gestörten Stoffwechsel, daß das nicht besser wurde. LG Apfel |
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#3
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Hallo Apfel,
die Bulemie ist in meinen Augen ein schönes Beispiel (wenn man hier von "schön" reden kann) für die vielen Auswirkungen der Candida. Ich kann hier wieder nur das Beispiel des Histamin nennen, da ich mich damit etwas mehr beschäftigt habe. Histamin ist auch ein Botenstoff (Neurotransmitter) im Körper. Das heißt, es beeinflußt direkt einige Vorgänge in unserem Gehirn. Einer dieser Vorgänge ist die Steuerung des Hungergefühls!!! Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass es durch ein Ungeichgewicht im Histaminhaushalt zu ungewollten Fressattacken kommen kann. Man kann dann einfach nicht mehr anders, weil das Gehirn meint, man habe Hunger. Irgendwann greift dann ein anderer (Schutz-) Mechanismus und wirft die ganze Nahrung, die eigentlich unnötig ist, wieder raus. Man ist dabei wie fremdgesteuert. Und ich denke mal, außer Histamin gibt es da noch viele andere Stoffe, die indirekt von den Pilzen beeinflußt werden!!!! In der Medizin macht man sich so etwas ja auch zu nutze. Beispielsweise mit dem Medikament MCP gegen Übelkeit. MCP wirkt in keinster Weise im Magen, dort wo eigentlich die Übelkeit sitzt. Nein, es wirkt allein im Gehirn, indem es Botenstoffe aussendet, die dort die Rezeptoren für "Übelkeit" besetzen. Die Wirkung basiert also darauf, dass dem Gehirn nur vorgegaukelt wird, es wäre einem garnicht übel. Und schon geht es einem besser. Wenn die Schulmedizin solche "Tricks" bei Medikamenten anwendet, warum soll so eine Pilzinfektion, die auf vielfältige Art und Weise in den Stoffwechsel eingreift, dann nicht auch an einer Bulemie beteiligt sein können? Viele Grüße Klaus |
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#4
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Hallo Klaus,
toller Bericht Es ist echt verdammt wichtig, die Zusammenhänge zu durchleuchten. Das Wechselspiel der Botenstoffe in unserem Körper ist sehr komplex... Interessant finde ich dabei im Sinne der Genesung insbesondere, wie der Körper lernt. Die Produktion von Botenstoffen wird ja trainiert. Hat man erst einmal ein "krankes" recht komplexes System, ist es schwierig, dies auf Dauer zu verändern. Denn der Körper hat sich ja "falsche" Abläufe in der Produktion von Stoffen eingeprägt. Sie gelernt. Aber knüpft man an den richtigen Stellen an, lernt der Körper, sich drauf einzustellen. Mit der Wiederholung lernt er es. Beispiel Pilze und Bulimie oder einfach "nur" Essattacken: Die Pilze suggerrieren Hunger. Der Körper lernt: ich esse dann auch. Ich produziere dann die und die Botenstoffe, meinetwegen Histamin, Adrenalin etc. Bin ich dann satt produziere ich meinetwegen Serotonin, weil ich dann ja beruhigt und zufrieden bin... Wird der Pilz dezimiert, wird ja die Gewohnheit durchbrochen. Das Gehirn fragt sich dann irgendwann: war da nicht mal was? Hatte ich nicht mal immer Hunger? Da ist doch was anders jetzt... Man isst dann eben nicht mehr zu viel, sondern ist vorher schon zufrieden und damit werden einige Schalter im Gehirn auch umgelegt. Mit der Zeit lernt das Gehirn eine neue Herangehensweise. Ebenso wirkt da eine psychologische Therapie, die sich auf das Verhalten auswirkt: ist man bereist im Vorhinein zufriedener, werden weniger Botenstofe produziert, die Hunger und Stress suggerieren. Man braucht die Essanfälle nicht mehr und ein Schalter im Gehirn wird umgelegt. Dadurch dezimieren sich auch die Pilze. Der Teufelskreis wird also auch so durchbrochen. Unser Verhalten wird eben auch durch chemische Botenstoffe ausgelöst und löst seinerseits wieder chemische Reaktionen aus. ein Wechselspiel zwischen Körper und Geist auf molekularer Ebene...
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Liebe Grüße, A- -------------------------- wir sind nicht allein !
Geändert von Amiza (07.09.2007 um 10:48 Uhr) |
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#5
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Hallo Amiza,
wirklich sehr schön beschrieben! Dazu fällt mir etwas ein, was ich bei mir beobachtet habe. Ich habe schon früher immer etwas geraucht, aber nie viel. Dann, als es mir mit den Pilzen immer schlechter ging, wurden es mehr und mehr Zigaretten. Ich habe damit einfach meine Nervosität (vermeintlich) bekämpft. Der Körper hatte dann gelernt Nervosität -> rauchen -> Zufriedenheit. Ich wollte immer damit aufhören, es ging aber einfach nicht! Jetzt aber, da es mir seit einiger Zeit besser geht, habe ich kaum noch Verlangen nach einer Zigarette. Ich besitze wieder eine "Grundzufriedenheit", das Belohnungssystem muß also nicht erst extra getriggert werden. Dass ist einfach so passiert, ich vergesse teilweise, dass ich seit einem halben Tag ja gar keine Zigarette mehr angezündet habe...... Es ist wirklich interessant, auf welche Art und Weise der Körper Verhaltensmuster lernt und wie man davon teilweise "abhängig" wird. Viele Grüße Klaus |
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#6
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Hallo,
ich wollte darauf auch noch noch mal antworten. Ihr habt es sehr schön beschrieben. Mir wurde während diversen Therapien gesagt, ich müsse der Gier einfach widerstehen, mich einfach ablenken. Einfach... !!! Jetzt nach 9 Tagen Nystatin und Diät geht es meinem Bauch besser UND ich habe nicht mehr diese Gier. Ich bin nach dem Frühstück satt und zwar für 2-3 Stunden. Einfach so, ohne Qual. Das kenne ich seit Jahren nicht mehr, meine Pilze waren immer "hungrig". Egal was und wieviel ich aß. Also mußte ich ständig ans Essen denken. Da ich das aber nicht wollte, habe ich endloser Willensanstrengung "gehungert". Bis ich es nicht mehr aushalten konnte und Massen in mich hingestopft habe. Das ist jetzt wie wegeblasen. Es wirklich ätzend, welche Folgekrankheiten Candida auslöst und somit seine eigene Existenz verschleiert. Kein Mensch kommt auf sowas. Meine Mutter scheint auch Pilze zu haben, sie hat einen sehr labilen Blutzuckerspiegel, wiegt 130 kg, und hat die üblichen anderen Symptome. Sie ist auch ein gutes Beispiel für ein gestörtes Eßverhalten durch Candida. (Sie hat sich allerdings auf die Diagnose Fibromyalgie versteift.) LG Apfel |
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#7
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Thema Fibromyalgie
Zum Thema Fibromyalgie kann ich nur sagen,daß haben sie bei mir auch mal diagnostiziert aber in der Klinik gab es mehrere Leute die es diagnostiziert bekamen .Und siehe da dort war ein Mädel die schon mit 14 Jahren Fibromyalgie haben sollte jetzt ist sie 17 und läuft seit 3 jahren mit den Problemen rum.In der Klinik hatten sie bei fast allen die die Diagnose hatten Candida und auch wie bei dem Mädel Schimmelpilze festgestellt und auch eine gestörte Darmflora.Das sollte allen zu denken geben und auf jeden Fall sollte man eine Stuhlprobe abgeben.Für mich ist Fibromyalgie nur eine Ausschlußdiagnose ich habe es bei allen Patienten in der Klinik hautnah miterlebt und nach der Behandlung dort ging es mit Ihnen bergauf.Also unbedingt auch an andere Ursachen denken.
LG Sandy |
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