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  #1  
Alt 14.11.2007, 12:31
hallo100 hallo100 ist offline
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hallo100 ist jedem bekannthallo100 ist jedem bekannthallo100 ist jedem bekannthallo100 ist jedem bekannthallo100 ist jedem bekannthallo100 ist jedem bekannt
chlorella ja oder nein?

was meint ihr dazu, mich stimmt das bedenklich!?

http://www.toxcenter.de/
http://www.toxcenter.de/amalgamverbot/

§Chlorellaverkäufer größte Massenbetrüger an Kranken
Fakt ist:
1) Chlorella fördert keine Ausscheidung von Giften.
2) Chlorella fördert die Hirnspeicherung von Giften.
3) Unter Chlorella werden verschiedene Pflanzen verkauft.
4) Verkäufer wissen, dass alle Auspreisungen Lügen sind.
5) Die Billigsubstanz aus Fernost wird mit 400facher Rendite hier verkauft.
6) Verkäufer nutzen die Hirnschwäche mit Denkfehlern ihrer Käufer aus.
7) Chlorella verhindert ein Amalgamverbot.
8 Chlorella verzögert effektive Hilfe.
9) Chlorella fördert die Psychiatrisierung.

Forderung
Alle Chlorella-Verkäufer müssen ihren Opfern die Schäden der verzögerten Gifthilfe wieder gut machen.
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  #2  
Alt 14.11.2007, 18:27
hallo100 hallo100 ist offline
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hier noch ein interessanter beitrag, hat mich bis jetzt am meisten überzeugt.
das buch von müller-burzler hab ich gelesen, allerdings wurde da die quecksilberausleitung nicht durchgenommen.

http://www.mueller-burzler.de/forum/messages/728.html
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  #3  
Alt 15.11.2007, 01:10
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Hallo, Hallo,

vielen Dank für deine interessanten Beiträge.

Du hast mich jetzt verunsichert. Was ich auf der Seite von Dr. Daunderer noch gefunden habe, ist, daß Selen im Zusammenhang mit Quecksilber schädlich sei. Dabei wird aber doch von verschiedener Seite betont, daß man zur Unterstützung der Ausleitung pro Tag ca. 200 µg Selen einnehmen soll. Vielleicht nur bei anderen Schwermetallen und nicht bei Quecksilber? Meine HP hat mir im Dez. 2003 Selen verordnet, Dr. Runow verwies in seinem Vortrag auf Selen, und die SONA-Empfehlung der täglichen Nährstoffzufuhr listet Selen mit 200 - 300 µg auf. Wem soll und darf man noch glauben? Sind Dr. Kinghardt und Dr. Runow nur Scharlatane oder Selbstdarsteller, oder Dr. Daunderer, Dr. Hulda Clark, Dr. Mutter (Buch "Amalgam - Risiko für die Menschheit"), HP Müller-Burzler?

Ich werde die beiden Aussagen (Chlorella, Selen) rauskopieren und Dr. Runow um seine Stellungnahme bitten. Schließlich ist er Umweltmediziner. Auch meine HP werde ich fragen, wobei diese ihre Patienten nicht mit Chlorella und Co. ausleitet, sondern mit L-Cystein.

Werde dann wieder hier berichten.
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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  #4  
Alt 15.11.2007, 11:28
hallo100 hallo100 ist offline
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hallo100 ist jedem bekannthallo100 ist jedem bekannthallo100 ist jedem bekannthallo100 ist jedem bekannthallo100 ist jedem bekannthallo100 ist jedem bekannt
hallo krasny,
danke schön dass du dich drum kümmerst

hab hier noch einen bericht gefunden der eher unabhängig die unterschiedlichen ausleitungen beschreibt.

einmal die homöopatische, die mit cystein und die dmps/dmsa.

http://www.naturmednet.de/Studien/amalbuch6.html

6. Welche Behandlungsmethoden zur Therapie einer Amalgamvergiftung gibt es?

Die Schäden durch eine Amalgamvergiftung reichen von Allergien über leichte oder mittlere Vergiftungsgrade bis zu schweren chronischen Vergiftungen, bei denen der Körper längerfristig in Blockaden und damit in das Quecksilbersiechtum (Merkurialkrankheit) hineingerät, welches unbehandelt tödlich enden kann. Je schwerer der Krankheitsgrad, desto umfangreicher muß die Entgiftungstherapie sein. Da durch eine langfristige Vergiftung der Zellschutz und das Immunsystem des Körpers geschädigt werden, kann von einer Art Saugwirkung gesprochen werden, die von den Zellen und dem Gewebe ausgeht. Außer den Amalgamgiften werden auch viele andere Gifte "aufgesaugt" mit denen wir in unserer verschmutzten Umwelt tagtäglich konfrontiert werden. Daher wurden bei Amalgamvergifteten häufig auch erhöhte Werte von z.B. Blei, Cadmium oder Formaldehyd gemessen. Der ursächliche Zusammenhang kann in beide Richtungen verlaufen: zum einen kann eine schon existierende Amalgamvergiftung die Vergiftung mit anderen Substanzen aus dem Wasser, Luft oder Lebensmitteln nach sich ziehen. Zum anderen können Vergiftungen aus externen Quellen, oder auch nur Belastungen, einen gesunden Körper so schwächen, daß sich in der Folge dann eine Vergiftung aus der internen Quelle Amalgam aufbaut. Ein chronisch kranker Körper, bei dem der Stoffwechsel nicht mehr gut funktioniert, baut außerdem auch Stoffwechselschlacken auf, so daß die innere Verschmutzung des Körpers sehr vielfältig ist, was bei der Therapie berücksichtigt werden muß. Die Entgiftungstherapie sollte daher nicht zu einseitig sein, sondern möglichst umfassend und begleitet von einer generellen Stärkungskur zur Regeneration des Kranken. Es nutzt wenig, nur das Gift auszuleiten, wenn der Körper nicht gleichzeitig befähigt wird, die hinterlassenen Folgeschäden zu reparieren. Die Behandlung muß deshalb sowohl die Entgiftung als auch die Regeneration des Körpers zum Ziel haben, wobei die Entgiftungstherapie wiederum drei Aufgaben lösen muß:
  1. Das Gift muß aus den biochemischen Verbindungen, die es im Körper eingegangen ist, herausgelöst werden
  2. Das Gift muß im Blut so gebunden werden danach, daß es in die Entgiftungskanäle des Körpers gelangt.
  3. Die wichtigsten Entgiftungsorgane des Körpers müssen so gestärkt werden, daß sie ihre Aufgaben auch erfüllen können, so daß das Gift auch wirklich über den Stuhl oder Urin ausgeschieden werden kann.
Im folgenden werden drei Therapiewege dargestellt, welche heute in der Medizin verwendet werden. Deutlich erkennbar ist die Aufteilung in einen klassisch- schulmedizinischen Weg, einen homöopathisch orientierten Weg und dem naturheilkundlichen Weg, sozusagen ein 'härterer' Therapieansatz und 'weicherer' Therapieansätze. Gemeinsam ist allen drei Entgiftungswegen die Anbindung der Gifte an eine Substanz, welche Thiolverbindungen enthält, so daß sie ausgeschieden werden können.
  1. Die Entgiftung mit DMPS und DMSA - Mobilisation
    DMPS wurde im letzten Kapitel schon in bezug auf Vergiftungstests vorgestellt. DMSA (Dimercaptosuccinic acid, Dimercaptobernsteinsäure) ist eine ähnliche, aber erheblich weniger toxische Substanz als DMPS. Es sind beides sogenannte Chelatbildner, welche Thiolverbindungen enthalten. Die geschichtliche Vorläuferin dieser Medikamente ist das Merkaptan (Thiolglycol). Der Name leitet sich aus dem lateinischen 'mercurius captans', d.h. 'Quecksilber einfangend' her. Schon vor ca. 150 Jahren wurde erkannt, daß Merkaptan gut Quecksilber einfangen und binden kann, daher wird es auch seit dieser Zeit schon fleißig zur Entgiftung angewandt.

    DMPS und DMSA sind sogenannte Antidoten (Gegengifte), wobei DMSA nur ca. 1/4 der Toxizität von DMPS besitzt und das Gehirn besser entgiften kann. Da beide Mittel verschiedene Schwermetalle in einer gewissen Reihenfolge ausscheiden, kann es, je nach Vergiftungsgrad mehrere Monate lang dauern, bis "größere" Mengen Quecksilber ausgeschieden werden. DMPS gibt es sowohl als Injektionslösung in Ampullenform, 3 mg/kg Körpergewicht werden langsam intravenös injiziert. Oder als Kapseln, die in einer Dosierung von 10 mg/kg Körpergewicht auf nüchternen Magen morgens eingenommen werden. Man sollte auf alle Fälle viel dazu trinken, am besten sauberes Wasser, lauwarm. Dies gilt auch für die Einnahme von DMSA-Kapseln, die, wie auch die Einnahme von DMPS-Kapseln, einmal wöchentlich erfolgen sollte. Die intravenöse DMPS-Behandlung darf wegen der Toxizität der Substanz nur ca. alle 6 bis 12 Wochen wiederholt werden. DMPS ist vor allem zur Behandlung akuter Schwermetallvergiftungen erprobt; in wieweit es sich auch zur Behandlung chronischer Vergiftungen eignet, ist noch nicht hinreichend geklärt worden. Es wird aber aus Mangel an schulmedizinischen Alternativen schon seit längerer Zeit fleißig in der Therapie chronischer Amalgamvergiftungen angewandt, was in den meisten Fällen gerechtfertigt erscheint: einer Mehrzahl von Amalgamvergifteten, konnte mit DMPS offensichtlich erfolgreich geholfen werden. Ihnen gegenüber steht eine Minderheit, die die DMPS-Behandlung nicht gut vertrugen und bei denen keine Verbesserung des Krankheitszustandes erzielt wurde. Je leichter die Vergiftung ist, desto erfolgreicher verläuft die DMPS-Behandlung anscheinend. Dagegen scheint in Fällen von schweren, chronischen Vergiftungen etwas Vorsicht mit diesem Medikament angesagt, obwohl an sich ja eine möglichst schnelle Entgiftung des Organismus vorteilhaft wäre.

    Grundsätzlich ist wichtig, daß während der DMPS- oder DMSA-Behandlung die Entgiftungsorgane des Körpers medikamentös unterstützt werden, so daß die Ausleitung auch wirklich funktionieren kann. Vor Beginn der Therapie sollte festgestellt werden, ob Selenmangel besteht, und falls nötig, Selen zugeführt werden, denn dadurch wird die Ausscheidung gefördert.

    Bei einer längeren Behandlung mit diesen Medikamenten empfiehlt sich auch, den Mineralstoffhaushalt auf mögliche Zink- oder Eisenmängel zu untersuchen und diese bei Bedarf zusätzlich einzunehmen.

    Diese Methode der Entgiftung führt zu kurzfristigen, sehr kräftigen Entgiftungsschüben, was den Vorteil einer schnellen Entgiftung hat. Bei langfristig geschwächten Menschen mit Vergiftungsschäden in den Entgiftungsorganen können diese starken Schübe etwas problematisch sein, weil gerade jene Organe dadurch stoßweise sehr belastet werden.

    Etwas ungünstig bei dieser Behandlung ist auch, daß immer wieder zuerst Zink und erst später Quecksilber ausgeleitet wird. Denn Zink ist ein wichtiger Mineralstoff, mit dem sich der Körper auf natürliche Weise u.a. auch vor Vergiftungsschäden schützt. Die Behandlung chronischer Vergiftungen mit diesen Antidoten ist auch wegen ihrer Toxizität eine umstrittene Sache: es gibt etwa gleich viele Ärzte, die vor dieser Therapie warnen, wie andere, die dringend dazu anraten.

    DMPS und DMSA gibt es inzwischen in Apotheken zu kaufen, sie müssen bei den Herstellerfirmen bestellt werden. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen diese Medikamente nicht.
  2. Die Entgiftung mittels homöopathischer Mittel in Kombination mit Thiolverbindungen
    Auf dem homöopathischen Markt gibt es inzwischen schon eine ganze Reihe von Medikamenten zur Ausleitung von Amalgam oder auch anderen giftigen Substanzen aus Zahnfüllungen.

    Die Mercurius solubilis compositum - Nosode, welche im vorigen Kapitel auch zum Testen erwähnt wurde, enthält folgende Verdünnungen:

    Mercurius solubilis (Quecksilber) in D 6, D 12 und D 30
    Kupferamalgam in D 8, D 12 und D 30
    Silberamalgam in D 8, D 12 und D 30

    Man sollte sie, je nach Bedarf und Verträglichkeit, etwa 1-2 mal pro Woche verwenden, einige Tropfen auf die Zunge nehmen und zergehen lassen, oder in die Kieferknochen, Stirn und andere betroffene Gebiete gut einmassieren. Man kann sie auch in die Nasenschleimhäute einreiben, inhalieren oder mit einem Q-Tip, wie bei der Nasenreflexzonentherapie, in die hintere, obere Nasenhöhle einbringen. Diese drei Möglichkeiten verstärken den Effekt des Medikaments zur Entgiftung des Gehirns.

    Da Kaffee und Alkohol die Wirkung aller homöopathischen Medikamente beeinträchtigen können, sollte man sowohl einige Stunden vor wie auch 12-24 Stunden nach der Medikamenteneinnahme darauf verzichten.

    Als KUF-Reihen sind folgende Medikamente in kleinen Ampullen zum Einnehmen oder Einspritzen erhältlich (KUF-Reihen enthalten die Substanzen in verschiedenen Verdünnungen von D 6 bis D 300 oder höher):

    Kupferamalgam, Silberamalgam, Merc. solub. Hahnemanni, Stannum metallikum (Zinn), Palladium-Silberlegierung, Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierung, Zahngoldlegierung und unter anderen auch Merkaptan, die homöopathische Variante der jahrzehntealten Vorgängerin.

    Von den KUF-Reihen nimmt man 1-2 mal pro Woche eine Ampulle, morgens nüchtern, je nach Verdünnung.

    Auch von der DHU (dt. homöopath. Union) und anderen Firmen sind Amalgamnosoden erhältlich.

    Homöopathische Medikamente können Schwermetalle aus ihren Verbindungen im Körper herauslösen und damit den 1. Schritt zur Entgiftung tun. Sie müssen allerdings durch die gleichzeitige Einnahme von Substanzen mit Thiolverbindungen unterstützt und begleitet werden, da homöopathische Medikamente diese nicht enthalten und ohne sie nicht fähig sind, den 2. Entgiftungsschritt zu tun: nämlich die gelösten Giftstoffe im Blut so zu binden, daß sie auch in die Entgiftungskanäle des Körpers gelangen und ausgeschieden werden können.

    Ein gesunder Mensch hat genügend körpereigene Thiolverbindungen, u.a. in Form von Glutathion. Ein Kennzeichen einer chronischen Vergiftung ist aber gerade Glutathionmangel, insgesamt ein Mangel an frei verfügbaren Thiolverbindungen, denn diese sind durch die Schwermetalle, insbesondere Quecksilber, blockiert, und auch die körpereigene Herstellung dieser Substanzen wird durch die Vergiftung gehemmt. Wird die homöopathische Entgiftungskur nicht mit Thiolverbindungen unterstützt, so zirkulieren das gelöste Quecksilber und andere Schwermetalle nur solange im Körper herum, bis sie wieder in Organen und Geweben eingelagert werden - und der ganze Aufwand war umsonst. Kommt etwas Quecksilber dabei aus dem Körper heraus, so ist dies ein Maß für immer noch vorhandene (geringe) Glutathionvorkommen im Körper. Aber je schwerer und langfristiger eine Vergiftung ist, desto weniger Glutathion ist verfügbar, und daher funktioniert die reine homöopathische Entgiftung nicht. Etliche Amalgamvergiftete wurden so behandelt. Sie berichten von vielen Reaktionen auf die homöopathischen Medikamente, aber leider hat es ihnen nicht geholfen, so daß sie schlußendlich bei der schulmedizinischen Behandlung mit DMPS und DMSA landeten. Daher wird von vielen Ärzten, nicht nur von Schulmedizinern sondern auch sogar von Homöopathen, zugegeben, daß die homöopathische Entgiftung bisher versagt hat. Die Ursache liegt in der Unkenntnis wichtiger Zusammenhänge; daher vergaß man bisher, die homöopathischen Mittel mit Thiolverbindungen (keine homöpathischen Thiolverdünnungen!) zu kombinieren. Das Ergebnis war frustrierend für viele Amalgamvergiftete. Wird dieser wesentliche Punkt beachtet, so funktioniert die homöopathische Entgiftung gut. Auch sie führt zu Entgiftungsschüben, die zwar nicht ganz so vehement sind wie jene, die durch DMPS und DMSA verursacht werden, aber auch zu einer Ausleitung führen, wobei die Entgiftungsorgane etwas mehr geschont werden. Sie sollten jedoch, besonders wenn es bereits Organprobleme gibt, bei jeder schubweisen Entgiftung immer mitunterstützt werden.

    Die Anwendung homöopathischer Hochpotenzen scheint zur Entgiftung wenig beizutragen. Sie können eventuell später, wenn der Körper in der Regenerationsphase ist, hilfreich sein. Wichtig ist die richtige Dosierung homöopathischer Medikamente. Generell lieber ein bißchen zu wenig als zu hoch dosieren.

    Der homöopathische Entgiftungsweg ist harmloser als der schulmedizinische Weg, weil die Substanzen nicht toxisch sind und der Körper daher weniger zusätzlich belastet wird. Schwierig zu beurteilen ist, ob bei einem homöopathisch verursachten Entgiftungsschub genauso viele Giftstoffe herauskommen wie bei einem DMPS- oder DMSA - Schub. Dies hängt auch wesentlich von der Menge des zusätzlich zugeführten Glutathions oder anderer Thiolverbindungen ab. Vor Beginn der homöopathischen Entgiftung sollten alle Amalgamplomben entfernt sein.
  3. Die Entgiftung mit dem Körperprotein Glutathion
    Schwedische Ärzte weigern sich bisher, die DMPS- und DMSA-Mobilisation zur Therapie chronischer Vergiftungen einzusetzen, vor allem wohl wegen der Toxizität der Substanzen. Da die Homöopathie in Schweden so gut wie unbekannt ist, mußte man nach anderen Entgiftungswegen suchen. Der natürliche Weg nicht nur zur Entgiftung sondern zur gleichzeitigen Gesundung mit Glutathion ist ein direktes ResuItat der Amalgamschadensforschung und ist seit mehreren Jahren in Schweden erfolgreich erprobt worden. Glutathion vermag Schwermetalle im Körper aus den Proteinverbindungen herauszulösen, bindet die gelösten Giftstoffe und kann sie so aus dem Körper herausleiten. Gleichzeitig bietet es als Ersatz für die 'vergifteten' Verbindungen die unvergiftete Glutathionverbindung an und verhilft so dem Körper zu einer umfassenden Regenerierung. Das Körperprotein Glutathion spielt eine zentrale Rolle in vielen Körperprozessen. Es geht im Körper eine Verbindung mit dem Enzym Peroxidase ein, wodurch das Enzym Glutathion - Peroxidase entsteht, welches nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen in allen Körperzellen enthalten ist. Es hat dort eine wichtige Funktion in der Zellmembran, regelt den Stoffaustausch der Zelle und schützt sie vor schädlichen Einflüssen. Außer den drei Aminosäuren enthält es auch vier Atome Selen, was die Bedeutung von Selen für die Entgiftung verdeutlicht, als auch den bei Amalgamvergifteten nachgewiesenen Selenmangel erklärt. Wurde bisher über die leichte Anbindung des Quecksilbers an Thiolverbindungen gesprochen, so ist damit im Körper vor allem die Anbindung an dieses Enzym gemeint. Wird über Glutathionmangel gesprochen, so ist korrekterweise der Mangel an den Bausteinen Cystein, Glycin und Glutaminsäure, die dieses Protein zusammenbauen, gemeint. Zur Entgiftung müssen dem Körper jene drei Aminosäuren plus Selen zugeführt werden.

    Die wichtige Bedeutung von Glutathion bei der Entgiftung ist bisher in Deutschland noch ganz erstaunlich wenig bekannt. Daher gibt es bis jetzt hier noch kein Medikament zu kaufen, welches diese drei Aminosäuren enthält und für die Entgiftungstherapie geeignet wäre. Ein Mangel, der hoffentlich bald behoben sein wird. Bis dahin muß ein solches Medikament entweder aus Schweden über den Großhandel und die Apotheken bestellt werden oder es kann beim Institut für Naturheilverfahren in Marburg angefordert werden, Adressen siehe im Anhang. Das speziell für Amalgamvergiftungen entwickelte Medikament in Schweden heißt Algamin und enthält außer den drei Aminosäuren noch einige Vitamine, Mineralstoffe und Algen, die entgiftungsfördernd sind.

    Je nach Vergiftungsgrad und -schäden sollte man täglich ca. 100 - 400 mg Cystein, 50 - 200 mg Glycin und 25 - 100 mg Glutaminsäure zu sich nehmen, die Einnahme von Selen und Vitamin C bei Mangel sollte aber auch nicht vergessen werden.

    Die Entgiftung mit Glutathion verläuft meistens kontinuierlich, ab und zu kommt es aber auch zu den typischen Entgiftungsschüben, bei Frauen offensichtlich besonders zur Zeit der Periode.

    Soweit die Darstellung der drei Entgiftungsmethoden. Es ist sehr schwer, Vergleiche über die Entgiftungsgeschwindigkeit und Effektivität zwischen diesen Behandlungsweisen anzustellen. Will man die Wirksamkeit der homöopathischen Entgiftung und der Glutathionentgiftung überprüfen, muß man zu Zeiten der Entgiftungsschübe Stuhlanalysen durchführen lassen, denn es wird viel mehr über den Stuhl als über den Urin entgiftet. Die drei Methoden lassen sich untereinander gut kombinieren. Da die homöopathische Methode sowieso mit einer Thiolverbindung gekoppelt werden muß, eignet sich dafür die gleichzeitige Behandlung mit Glutathion hervorragend. Und umgekehrt kann man die Entgiftung mittels Glutathion durch die gleichzeitige Einnahme homöopathischer Mittel beschleunigen. Ist man körperlich noch nicht allzu geschwächt, so daß man die DMPS - Mobilisation vertragen kann, so hat diese den Vorteil einer schnellen Entgiftung. Eine anschließende Behandlung mit homöopathischen Mitteln und vor allem Glutathion ist sehr empfehlenswert, um den Körper regenerieren zu können. Denn existiert weiterhin Glutathionmangel, so kann der Körper die Vergiftungsschäden nicht hinreichend reparieren und wird daher früher oder später wieder eine (andere) Vergiftung aufbauen. Es ist ratsam, nicht nur auf eine Therapieform zu schwören, sondern offen für die Vorteile der einzelnen Methoden, damit die Entgiftung gut klappen kann. Die Autorin hat im Verlauf der letzten 7 Jahre alle drei Methoden angewandt. Ihre Erfahrungen damit werden in Kapitel 9 geschildert.

    Bei jeder längerfristigen Vergiftung, die schon Organschäden verursacht hat, sollten die Entgiftungsorgane (Leber, Galle, Darm, Niere...) mitbehandelt werden, ansonsten verläuft die Entgiftung wenig erfolgreich. Es ist ja eine Art von Teufelskreis, in den der Körper hineingeraten ist: da ist ein Gift, wie Quecksilber, welches sich tief in alle Körperzellen hineingefressen hat, welches gleichzeitig die natürlichen Entgiftungssubstanzen wie Glutathion blockiert, so daß sie gerade jenes Gift nicht mehr abbauen können. Dann sind noch genau jene Organe, die für die Entgiftung zuständig sind, gerade durch das Quecksilber so geschädigt, daß sie ihre Aufgaben nicht oder nur unzureichend erfüllen können. Aus diesem Teufelskreis können Menschen, die leichte bis mittlere Vergiftungen haben, ohne eine spezielle Therapie im Verlauf von vielen Jahrzehnten nur ganz langsam herauskommen. Dann ist die Vergiftung jedenfalls kaum noch nachweisbar, außer mit der EAV-Testung. Diese Intoxikation hat aber Schäden im Körper hinterlassen und eventuell andere Folgekrankheiten initiiert. Solche Krankheiten, deren Ursachen bis jetzt unbekannt sind und die vielleicht durch eine chronische Vergiftung entstanden, sind z.B. Alzheimer, Krebsgeschwüre, AIDS, Multiple Sklerose.

    Menschen mit einer schweren Amalgamvergiftung, die jahrzehntelang währt, kommen ohne eine umfassende Entgiftungstherapie aus diesem Teufelskreis nicht mehr heraus. Sie geraten irgendwann in das Quecksilbersiechtum, auch die Merkurialkrankheit genannt, falls sie nicht vorher schon an einem Krebs o.ä. erkrankt sind. Wenn nicht die Krankheitsursache erkannt wird und es noch eine Therapiechance gibt, dann endet das Quecksilbersiechtum tödlich. Solch schwere Vergiftungen durch Amalgam sind glücklicherweise selten, recht üblich dagegen sind leichte bis mittlere Vergiftungen.

    Bei der Behandlung von Amalgamvergiftungen ist die Entgiftung eine Aufgabe, eine andere, ebenfalls wesentliche Aufgabe ist der "Wiederaufbau" des Körpers, damit er die zurückgebliebenen Schäden regenerieren kann. Mit schweren chronischen Vergiftungen kann der Körper in Blockaden geraten, die nicht durch die Entgiftung alleine durchbrochen werden können, so daß man, einigermaßen entgiftet, noch immer an Folgeschäden dahinsiechen kann. Die Regeneration (Stärkung des Immunsystems) des Körpers sollte möglichst parallel zur Entgiftung passieren. Weder DMPS und DMSA noch homöopathische Entgiftungsmedikamente können den Körper aufbauen, dies vermag parallel zur Entgiftung nur Glutathion.

    Zur Regeneration des geschädigten Organismus und gleichzeitigen Förderung des Entgiftungsvorgangs eignen sich vor allem die Grundbausteine, aus denen der Körper aufgebaut wird: Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Aminosäuren und einige Hormone. Man sollte sie aber nicht wahllos in sich hineinstopfen, denn in einigen Fällen können Überdosierungen zu Schäden führen. Folgende Vitamine und Mineralstoffe sind zur Unterstützung der Therapie empfehlenswert:
    • Vitamin C ist ein sogenanntes Antioxydant, welches Quecksilberionen durch Reduktion so umwandeln kann, daß diese dann die Zellen durch die Zellmembrane verlassen können, in den Blutkreislauf gelangen und in Verbindung mit Glutathion abgebaut werden können. Von einigen Ärzten werden Vitamin C-Injektionen ( 4 - 6 g/Injektion) zur Behandlung von Amalgamvergiftungen eingesetzt.
      Vitamin C sollte in Verbindung mit Cystein eingenommen werden, wobei die Vitamin C - Menge dreimal größer als die Cysteinmenge sein sollte. Wichtig bei der Behandlung ist, daß man nicht die handelsübliche Ascorbinsäure einnimmt, sondern das Ascorbinsalz (natrium ascorbicum, gibt es auch in der Apotheke), denn ein vergifteter Körper ist schon übersäuert, er benötigt die Salzform zur Wiederherstellung des Säure/Basen - Gleichgewichts im Körper. Am besten verwendet man natürliches Vitamin C, z.B. aus Acerola Tabletten, denn das enthält ebenfalls Vitamin P, welches die Aufnahme von Vitamin C im Körper verbessert. Sowohl Vitamin C als auch Vitamin P wirken stärkend auf das Immunsystem.
      Die Einnahme von Vitamin C sollte gerne gleichzeitig mit Vitamin E erfolgen, aber um mindestens 2-3 Stunden zeitlich versetzt mit Selen, da sich Vitamin C und Selen ansonsten gegenseitig bei der Aufnahme im Körper stören. Da manche Menschen Überdosierungen von bis zu dem 50 -100-fachen der normalen Tagesdosis benötigen, läßt sich dies nicht durch das Essen von 100 Orangen oder 60 Zitronen bewerkstelligen, da muß man schon zu Injektionen, Tabletten oder zur Pulverform greifen.
    • Vitamin E ist ebenfalls ein Antioxydant. Es kann die Zellmembran vor Schäden durch Oxydationsprozesse schützen, besonders kann Vitamin E vor den aggressiven freien Radikalen schützen. Weiterhin vermag es die schädlichen Wirkungen einiger Schwermetalle (wie Quecksilber) zu neutralisieren.
    • Vitamin A hat in vielen Zellen des Körpers den gleichen Effekt wie Vitamin E.
    • Die B-Vitamine können durch freie Methylquecksilber-Radikale geschädigt werden, daher kann eine zusätzliche Zufuhr dieser Vitamine sinnvoll sein.
    • Magnesium und Zink sind wichtige Bestandteile vieler Körperenzyme, die u.a. auch Schutzfunktionen ausüben. Da die Elektrolytbalance der Zellen durch Quecksilber gestört wird, kommt es häufig zu Magnesiummangel. Auch auf eine ausgewogene Kalium- und Kalziumbalance sollte geachtet werden. Auf die Bedeutung von Selen wurde schon früher verwiesen. Es ist nicht nur ein Bestandteil von Glutathion sondern auch mehrerer anderer Schutzenzyme im Körper. Selen und Zink sollten um einige Stunden zeitlich versetzt genommen werden. Man sollte sowohl organisches als auch anorganisches Selen nehmen.
    Je nach der Schädigung des Körpers durch die Vergiftung können erhebliche Überdosierungen unter Umständen nötig sein. Unproblematisch ist dies bei den wasserlöslichen Vitaminen (Vitamin C, Vitamin B), da der Körper die unbenötigte Menge einfach wieder ausscheidet. Etwas vorsichtig muß man mit der Überdosierung der fettlöslichen Vitamine (Vitamin A , D , E und K ) sein, da der Körper unbenötigte Mengen davon im Fettgewebe lagern kann und sie eventuell toxische Nebenwirkungen verursachen können.

    Überflüssige Mineralstoffe scheidet der Körper meistens wieder aus. Eine Überdosierung von Selen kann aber die Nierenfunktion beeinträchtigen. Am besten ist natürlich, genau jene Menge einzunehmen, die dem Körper fehlt. Es ist nicht leicht, dies herauszufinden, und das rechte Maß verändert sich auch im Laufe der Zeit. Es läßt sich mit neueren Elektroakupunkturgeräten messen. Sie können versuchen, es mit der Methode der Kinesiologie herauszufinden oder es eventuell erpendeln, falls sie diese Fähigkeit erlernen können, sie ist eine sehr praktische Alltagshilfe.

    Enzyme sind sehr vielseitige kleine oder große Helfer, es gibt sie zu Tausenden im Körper, aber weniger zahlreich in der Medikamentenform. Da durch die Vergiftung im Körper, jedenfalls solange das Immunsystem noch einigermaßen intakt reagiert, viele Entzündungen hervorgerufen werden, können Enzyme wie Bromelain, Rutosin und Trypsin entzündungslindernd und heilend wirken (Phlogenzym). Auch die Verdauung wird durch eine Vergiftung in Mitleidenschaft gezogen, hilfreich ist dann die Einnahme von Verdauungsenzymen wie Pankreatin und Aspergillus oryzae (Combizym Compositum).

    Falls ein Aminosäuremangel vorliegt, sollten die fehlenden Aminosäuren in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander und immer in Verbindung mit Glutaminsäure genommen werden. Leider fehlt bei vielen Aminosäurepräparaten die Glutaminsäure, welche die Umsetzung der .........gesamter text, siehe link!
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  #5  
Alt 15.11.2007, 18:45
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Hallo, Hallo,

klar kümmere ich mich drum. Ich muß doch definitiv wissen, was ich hier im Forum bedenkenlos empfehlen kann und was nicht.

Zitat:
Da durch eine langfristige Vergiftung der Zellschutz und das Immunsystem des Körpers geschädigt werden, kann von einer Art Saugwirkung gesprochen werden, die von den Zellen und dem Gewebe ausgeht. Außer den Amalgamgiften werden auch viele andere Gifte "aufgesaugt" mit denen wir in unserer verschmutzten Umwelt tagtäglich konfrontiert werden. Daher wurden bei Amalgamvergifteten häufig auch erhöhte Werte von z.B. Blei, Cadmium oder Formaldehyd gemessen.
Cadmium und Blei wurden bei mir gefunden.

Zitat:
DMPS und DMSA sind sogenannte Antidoten (Gegengifte), wobei DMSA nur ca. 1/4 der Toxizität von DMPS besitzt und das Gehirn besser entgiften kann.
Diese Aussagen habe ich schon an anderen Stellen gefunden und im Forum gepostet.

Zitat:
Vor Beginn der Therapie sollte festgestellt werden, ob Selenmangel besteht, und falls nötig, Selen zugeführt werden, denn dadurch wird die Ausscheidung gefördert.
Dies steht im Widerspruch zu Dr. Daunderer, der schreibt, Selen würde sich mit Amalgambestandteilen zu Selenit verbinden und im Gehirn ablagern.
http://www.toxcenter.de/artikel/Sele...t-zu-Krebs.php
Daß ca. 200 µg Selen pro Tag eingenommen werden sollten, habe ich im Forum wiederholt geschrieben. Meine HP hat mir Selen verordnet, Dr. Runow weist darauf hin, daß es bei der Schwermetallentgiftung unterstützend wirkt. Jetzt schreibt Dr. Daunderer genau das Gegenteil.

Zitat:
Die Behandlung chronischer Vergiftungen mit diesen Antidoten ist auch wegen ihrer Toxizität eine umstrittene Sache: es gibt etwa gleich viele Ärzte, die vor dieser Therapie warnen, wie andere, die dringend dazu anraten.
Die Ärzte sind sich wieder einmal nicht einig.


Zur homöopathischen Entgiftung kann ich nicht viel sagen, weil ich damit keine Erfahrungen habe.


Über Glutathion wurde im Forum aber schon mehrfach gesprochen:
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7460
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7748
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=9269
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=9358

Zitat:
Außer den drei Aminosäuren [Cystein, Glycin und Glutaminsäure - Anm. von Krasny] enthält es auch vier Atome Selen, was die Bedeutung von Selen für die Entgiftung verdeutlicht, als auch den bei Amalgamvergifteten nachgewiesenen Selenmangel erklärt. Wurde bisher über die leichte Anbindung des Quecksilbers an Thiolverbindungen gesprochen, so ist damit im Körper vor allem die Anbindung an dieses Enzym gemeint. Wird über Glutathionmangel gesprochen, so ist korrekterweise der Mangel an den Bausteinen Cystein, Glycin und Glutaminsäure, die dieses Protein zusammenbauen, gemeint. Zur Entgiftung müssen dem Körper jene drei Aminosäuren plus Selen zugeführt werden.
Deshalb also die notwendige Selenzufuhr: damit der Körper genügend von diesem Enzym bilden kann.

Zitat:
Je nach Vergiftungsgrad und -schäden sollte man täglich ca. 100 - 400 mg Cystein, 50 - 200 mg Glycin und 25 - 100 mg Glutaminsäure zu sich nehmen, die Einnahme von Selen und Vitamin C bei Mangel sollte aber auch nicht vergessen werden.
Immer wieder der Verweis auf ausreichende Selenzufuhr.

Zitat:
Diese Intoxikation hat aber Schäden im Körper hinterlassen und eventuell andere Folgekrankheiten initiiert. Solche Krankheiten, deren Ursachen bis jetzt unbekannt sind und die vielleicht durch eine chronische Vergiftung entstanden, sind z.B. Alzheimer, Krebsgeschwüre, AIDS, Multiple Sklerose.
Die Schulmedizin rätselt immer noch über die Ursachen z. B. von Alzheimer und MS. Daß dabei Quecksilbereinlagerungen im Gehirn eine Rolle spielen könnten, hat die Alternativmedizin seit Jahren vermutet.

Das nachfolgende habe ich mal im Zusammenhang gelassen und nur die wichtigsten Punkte unterstrichen:
Zitat:
Zur Regeneration des geschädigten Organismus und gleichzeitigen Förderung des Entgiftungsvorgangs eignen sich vor allem die Grundbausteine, aus denen der Körper aufgebaut wird: Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Aminosäuren und einige Hormone. Man sollte sie aber nicht wahllos in sich hineinstopfen, denn in einigen Fällen können Überdosierungen zu Schäden führen. Folgende Vitamine und Mineralstoffe sind zur Unterstützung der Therapie empfehlenswert:

* Vitamin C ist ein sogenanntes Antioxydant, welches Quecksilberionen durch Reduktion so umwandeln kann, daß diese dann die Zellen durch die Zellmembrane verlassen können, in den Blutkreislauf gelangen und in Verbindung mit Glutathion abgebaut werden können. Von einigen Ärzten werden Vitamin-C-Injektionen (4 - 6 g/Injektion) zur Behandlung von Amalgamvergiftungen eingesetzt.

Vitamin C sollte in Verbindung mit Cystein eingenommen werden, wobei die Vitamin-C-Menge dreimal größer als die Cysteinmenge sein sollte. Wichtig bei der Behandlung ist, daß man nicht die handelsübliche Ascorbinsäure einnimmt, sondern das Ascorbinsalz (Natrium scorbicum, gibt es auch in der Apotheke), denn ein vergifteter Körper ist schon übersäuert, er benötigt die Salzform zur Wiederherstellung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Körper. Am besten verwendet man natürliches Vitamin C, z. B. aus Acerola-Tabletten, denn das enthält ebenfalls Vitamin P, welches die Aufnahme von Vitamin C im Körper verbessert. Sowohl Vitamin C als auch Vitamin P wirken stärkend auf das Immunsystem.

Die Einnahme von Vitamin C sollte gerne gleichzeitig mit Vitamin E erfolgen, aber um mindestens 2 - 3 Stunden zeitlich versetzt mit Selen, da sich Vitamin C und Selen ansonsten gegenseitig bei der Aufnahme im Körper stören. Da manche Menschen Überdosierungen von bis zu dem 50- bis 100fachen der normalen Tagesdosis benötigen, läßt sich dies nicht durch das Essen von 100 Orangen oder 60 Zitronen bewerkstelligen, da muß man schon zu Injektionen, Tabletten oder zur Pulverform greifen.

* Vitamin E ist ebenfalls ein Antioxydant. Es kann die Zellmembran vor Schäden durch Oxydationsprozesse schützen, besonders kann Vitamin E vor den aggressiven freien Radikalen schützen. Weiterhin vermag es die schädlichen Wirkungen einiger Schwermetalle (wie Quecksilber) zu neutralisieren.

* Vitamin A hat in vielen Zellen des Körpers den gleichen Effekt wie Vitamin E.

* Die B-Vitamine können durch freie Methylquecksilber-Radikale geschädigt werden, daher kann eine zusätzliche Zufuhr dieser Vitamine sinnvoll sein.

* Magnesium und Zink sind wichtige Bestandteile vieler Körperenzyme, die u. a. auch Schutzfunktionen ausüben. Da die Elektrolytbalance der Zellen durch Quecksilber gestört wird, kommt es häufig zu Magnesiummangel. Auch auf eine ausgewogene Kalium- und Kalziumbalance sollte geachtet werden. Auf die Bedeutung von Selen wurde schon früher verwiesen. Es ist nicht nur ein Bestandteil von Glutathion sondern auch mehrerer anderer Schutzenzyme im Körper. Selen und Zink sollten um einige Stunden zeitlich versetzt genommen werden. Man sollte sowohl organisches als auch anorganisches Selen nehmen.

Je nach der Schädigung des Körpers durch die Vergiftung können erhebliche Überdosierungen unter Umständen nötig sein. Unproblematisch ist dies bei den wasserlöslichen Vitaminen (Vitamin C, Vitamin B), da der Körper die unbenötigte Menge einfach wieder ausscheidet. Etwas vorsichtig muß man mit der Überdosierung der fettlöslichen Vitamine (Vitamin A , D , E und K ) sein, da der Körper unbenötigte Mengen davon im Fettgewebe lagern kann und sie eventuell toxische Nebenwirkungen verursachen können.

Überflüssige Mineralstoffe scheidet der Körper meistens wieder aus. Eine Überdosierung von Selen kann aber die Nierenfunktion beeinträchtigen. Am besten ist natürlich, genau jene Menge einzunehmen, die dem Körper fehlt. Es ist nicht leicht, dies herauszufinden, und das rechte Maß verändert sich auch im Laufe der Zeit. Es läßt sich mit neueren Elektroakupunkturgeräten messen. Sie können versuchen, es mit der Methode der Kinesiologie herauszufinden oder es eventuell erpendeln, falls sie diese Fähigkeit erlernen können, sie ist eine sehr praktische Alltagshilfe.

Enzyme sind sehr vielseitige kleine oder große Helfer, es gibt sie zu Tausenden im Körper, aber weniger zahlreich in der Medikamentenform. Da durch die Vergiftung im Körper, jedenfalls solange das Immunsystem noch einigermaßen intakt reagiert, viele Entzündungen hervorgerufen werden, können Enzyme wie Bromelain, Rutosin und Trypsin entzündungslindernd und heilend wirken (Phlogenzym). Auch die Verdauung wird durch eine Vergiftung in Mitleidenschaft gezogen, hilfreich ist dann die Einnahme von Verdauungsenzymen wie Pankreatin und Aspergillus oryzae (Combizym Compositum) [oder regazym plus - Anm. von Krasny].

Falls ein Aminosäuremangel vorliegt, sollten die fehlenden Aminosäuren in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander und immer in Verbindung mit Glutaminsäure genommen werden. Leider fehlt bei vielen Aminosäurepräparaten die Glutaminsäure, welche die Umsetzung der Aminosäuren im Körper und damit ganz allgemein deren Ausnutzung verbessert.
Weitere Empfehlungen (Nahrungsmittel, Wasser, Immunsystemstärkung, EBV/Herpesviren, Sauna, Elektrosmog, Darmreinigung/Einläufe, Ölziehen, Wohnraumgifte, ) siehe Originaltext unter http://www.naturmednet.de/Studien/amalbuch6.html

Über folgenden Satz mußte ich ziemlich schmunzeln:
Zitat:
Besonders für Männer und Frauen, welche keine Menstruation mehr haben, ist für die Reinigung des Körpers ein Aderlaß (Blutentnahme) ab und zu wohltuend und entgiftungsfördernd.
Männer nach ihrer Menopause?
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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  #6  
Alt 16.11.2007, 09:46
wurstbrot wurstbrot ist offline
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noch eine meinung

zum thema ausleitung bzw. chlorella
http://www.homoeopathiker.de/homoeopathik/ausleit.html

lg
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  #7  
Alt 16.11.2007, 19:10
Markus83 Markus83 ist offline
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Bei Dr. Hulda Clark handelt es sich definitiv um Scharlatanerie. Man sehe sich nur mal den Zapper an, der nichts anderes als billiger Elektroschrott ist und sich für nicht mal 10€ selbst bauen ließe.

Man darf sich bei medizinischen Artikeln nicht durch etwaige Titel des Verfassers blenden lassen (ein Musterbeispiel ist hier das Thema Elektrosmog).
Letztendlich beruhen alle zitierten Empfehlungen von irgendwelchen Ärzten hier auf selbst zusammengedichteten Empfehlungen. Auch wenn vieles Plausibel klingt gibt es doch nie einen wissenschaftlichen Nachweis dafür, sogar Widersprüche untereinander tauchen auf. Ich habe zB noch nie eine wissenschaftliche Studie gesehen über die Wirksamkeit von Bioresonanz oder dem Ausleitungsvermögen von Algen. Ich lasse mich aber gerne eines besseren Belehren.
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  #8  
Alt 16.11.2007, 21:46
wurstbrot wurstbrot ist offline
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ja ja markus

ich sage immer 3 ärzte= 3 verschiedene diagnosen
ich bin auch der meinung man sollte sich nicht gleich verrückt machen.

lg
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  #9  
Alt 17.11.2007, 13:17
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Krasny Krasny ist offline
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Krasny genießt hohes AnsehenKrasny genießt hohes AnsehenKrasny genießt hohes AnsehenKrasny genießt hohes AnsehenKrasny genießt hohes AnsehenKrasny genießt hohes AnsehenKrasny genießt hohes AnsehenKrasny genießt hohes AnsehenKrasny genießt hohes AnsehenKrasny genießt hohes AnsehenKrasny genießt hohes Ansehen
Hallo, Leute,

wegen der weiter oben aufgeworfenen Fragen zu (Nicht)Wirksamkeit von Chlorella und Schädlichkeit von Selen habe ich heute eine längere E-Mail an Dr. Runow (Umweltmediziner am IFU Bad Emstal) und die Herren Dieter und Felix Henrichs von der Firma Supplementa geschickt. Mal sehen, was sie antworten werden.
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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  #10  
Alt 19.11.2007, 13:26
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hallo krasny,
bin gespannt auf deine antwort.

das chlorella kein quecksilber ausleitet kann mich auch nicht vorstellen, aber ob es den quecksilberanteil im nervenzentrum erhöht?

gibt es alternativen zu koriander, zum ausleiten der nervenzellen-
wo es auch keine rolle spielt, wenn noch amalgam in den zähnen vorhanden ist?

glutathion vielleicht?

viele grüße
s.

Geändert von hallo100 (19.11.2007 um 13:39 Uhr)
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