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Erfahrungsberichte Hier kannst du deine Erfahrungen mit Candida anderen Usern zur Verfügung stellen. Wie wurde es bei dir festgestellt? Wie wurde es behandelt? etc. Alles ganz ausführlich berichten oder einfach "Frust" von der Seele schreiben! :)



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  #1  
Alt 30.08.2010, 07:13
LarsMichael LarsMichael ist offline
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"Damit muss man leben"

Hallo liebes Formu,...
da Heilung immer erst in der Seele stattfinden muss, damit der Körper hinterher kommen kann, möchte ich mich hier mal den Balast der letzten Zeit befreien und beschreiben wie lang der Weg war, bis man mir die Candida Diagrnose gestellt hat.

Bei mir fing alles im Jahr 2000 an.

Bis in dieses Jahr hatte ich ein relativ normales Leben. Ich war jung, auch wenn ich mich heute nicht alt fühle, aber mit gerade 18 stand mir eigentlich alles im Leben noch bevor. Ich war sehr sportlich und nicht häufig krank. Ich neigte etwas zur Eitelkeit, weshalb es mich wie der Schlag von den Socken holte, als meine erste große Liebe nichts mehr von dieser wissen wollte.

Für mich brach damals eine Welt zusammen, und ich wurde regelrecht Depressiv. Kurz darauf hatte mein Vater einen Schlaganfall, und war ab da über viele Jahre bis hin zu seinem Tod Pflegefall.

Ich spürte regelrecht wie meine Stimmung mich hinabzog,... und ich fing an, von einem Infekt in den nächsten zu gleiten. Seiner Zeit wurden alle diese Infekte mit Antibiotika behandelt, und ich fand das gut. Immerhin versprach mir das Antibiotika ja rasche und schnelle Linderung, auch wenn es das eigentlich nicht tat. Aber ich dachte es mir so.

Von einer anschließenden Darmsanierung habe ich erst viel später erfahren, und so lies der Schaden auch nicht mehr lange auf sich warten.

Ungefähr ab dem Jahr 2001 war ich "Quartalskrank". Ich kann bis heute von einer unzähligen Reihe von wirklich nicht schwerwiegenden, aber mich immer für 2 - 5 Tage aus dem Leben ziehenden Infekten erzählen.

Wenn ich mit diese Thema zum Hausarzt gegangen bin, gab es immer die gleiche Prozedur. Blutabnahme. Die Feststellung das alles OK sei. Darauf hin folgte die Feststellung, dass ich ja ein unheimlich stressiges Leben führen würde, und ich doch etwas kürzer treten sollte. Und mit der Infektanfälligkeit müsste ich mich abfinden. "Damit muss man leben"...

Ich habe das getan. Ich habe mich damit im Leben arrangiert. Ich habe nur wenig zurück gesteckt. Habe meine Ausbildung erfolgreich durchgezogen. Und jetzt auch mein Studium erfolgreich abgeschossen.

Aber die Qualen unter denen ich das machen musste, die können sich bestimmt nur betroffene Vorstellen.

Für mich war am schlimmsten der damit einhergehende verlust des sozialen Lebens. Da die Kraft nicht mehr für den ganzen Tag gereicht hat, sondern gerade für alles nötige, habe ich mich über die Jahre immer mehr von meinen Freunden und meinen Freizeitaktivitäten entfernt. Wenn die meisten Abends feiern gegangen sind, brauchte ich die Pause um wieder für den Alltag zu Kräften zu kommen.

Wenn ich dann doch mal rausgegangen bin, hat mich zu der Schwäche die mit Spaß einher ging auch noch die Panik verfolgt. Über Jahre hat mich die Angst vor sich hergetrieben. Ich bin immer mehr Momenten aus dem Weg gegangen und habe mich viele Nächte von ihr wachhalten lassen.

Erst in den letzten zwei Jahren habe ich einen Umgang mit der Angst gefunden, der beiweiten nicht Zufriedenstellend ist, mir aber wieder viele Ermöglichte. Es ist keine Patentlösung, es war einfach die Einsicht, dass es nicht notwendig ist Angst zu haben.
Es hört sich vielleicht komisch an, aber aus der Erfahrung in welchen Situationen ich Angst und Panik bekomme habe ich gelernt mich schon vorher drauf vorzubereiten. Wenn ich zum Beispiel in der Fußgängerzone um eine Ecke biege, weiß ich das in dem Moment in dem ich die nächsten Menschen sehe, mein ganzer Körper zusammen zuckt und flüchten will. Ich schließe kurz die Augen. Stelle mir diese Harmlose Szene im vorraus vor und atme tief ein. Gehe um die Ecke und hab damit der Panik schon den Überraschungseffekt genommen.

Das klingt Banal. Ist aber in den letzten zwei Jahren ein Motor für enorme psychische Verbesserung gewesen. Die Lebensqualität ohne Angst stieg schonmal enorm.

Die anderen Symtome des Candida habe ich dann gerne ertragen...

Die ständigen Infekte habe ich durchgestanden...
Die Blähungen nicht mal hinterfragt...
Das After jucken ignoriert...


Das ging auch alles "gut"... Ich hatte mich mit meinem Pilz schon eingerichtet, ohne das ich wusste, dass er da war.

Erst im Juni diesen Jahres habe ich ihn bemerkt. Ich habe meine Bachelorarbeit geschrieben und mehr Süßigkeiten und Junkfood in mich hineingestopft als je zuvor. Nachts bin ich aufgewacht, weil ich einen so entsätzlichen Geschmack auf der Zunge hatte wie nie zuvor. Ich hab mir ständig die Zähne geputzt, aber dieser Geschmack kam immer wieder.

Irgendwann kamen Halsschmerzen und Schluck beschwerden dazu. Und ich habe mir Halsschmerzentabletten besorgt, in der Hoffnung auf Entspannung aber es wurde nur schlimmer...

Dann habe ich das erste mal bewusst die Zunge rausgestreckt und den weißen Schwamm auf meiner Zunge gesehen...

Da war er nun. Der Pilz im Mund.

Als ich den bei meiner Hausärztin vorstellt habe, war er eine Kleinigkeit. Eigentlich war er ihr das Gespräch nicht mal wert. Im vorbei gehen wurde mir gesagt... Sie müssen dringend ihren Stress abbauen und weniger Zucker essen... ich hab ihnen mal was aufgeschrieben... das nehmen Sie mal...

Nystatin Suspension...

Ich bin blauäugig in diese Sache gelaufen, und habe das Nystatin genommen, und meine Ernährung umgestellt.

Der Erfolg gegen den Pilz war nach jeder Anwendung spürbar, aber nie von Dauer... Dafür hat sich der gesamte Körper häftigst gegen die neue Ernährungsweise gewehrt.

Und damit kommen wir im jetzt an.
Die letzten vier Wochen. Die mit abstand anstrengenste Zeit in meinem Leben, obwohl ich überhaupt nichts mache.

Das Nystatin habe ich nicht vertragen, nach 3 Wochen Nystatin habe ich eine Magenschleimhautentzündung durch Vitamin B mangel bekommen.

Das hat aber kein Arzt Diagnostiziert. Die Ärztin sagte... sie müssen sich jetzt von ihrem Stress erholen. Nehmen sie das Nystatin weiter.

Und so habe ich 2 Wochen lang Nystatin auf die Gastritis gekippt, und die qualen waren Beispiellos. Ich hatte nicht nur Magenschmerzen sondern auch Herzrasen,... so extrem das ich jeden Schlag des Herzens im Körper als quälenden Schmerz empfunden habe. Ich hatte das Gefühl, und warscheinlich war es auch der Fall, dass sich der Magen unter das Herz geschoben hat... Und so mein Leid potenzierte...

Weil ich keinen Ausweg mehr sah aus meinen Leiden habe ich das Nystatin abgesetzt... und die Leiden wurden besser. Aber erst als ich mich selbst über die 3 Typen der Gastritis informierte, und mir gegen ein Vitamin B-Komplex gekauft habe wurde es wieder erträglich.

Seit genau einer Woche nun ist das Herzrasen auf ein erträgliches Maß zurück gegangen. Meine Vitalität ist noch in Urlaub.

Ein kurzer Spaziergang... 15 oder 20 Minuten erschöpft mich wie früher ein Halb-Marathon. Hier im Forum habe ich gelesen, dass viele diese Symtomaik zeigen, wenn sie mit der Therapie beginnen.

Was mich dabei nun am meisten stört ist, dass ich nicht das Gefühl habe, eine abgerundete Therapie zu bekommen.

Meine Ärztin hat mir den Tipp gegeben... "Vollkornbrot zu essen... das würde den Pilz von der Zunge holen"... trotz Stuhlprobe in der stand... "hoher Anteil Hefepilze"

Ich esse immer nur Vollkornbrot. Das war nen schlechter Scherz...

Nun bin ich in Behandlung einer wirklich netten Heilpraktikerin. Meine Beschwerden nehmen ab. Aber ob die Pilze wirklich richtig bekämpft werden weiß ich nicht. Bin verunsichert...

Die HP hat mir folgendes verschrieben:

Fortakehl und Abicansan zum Einreiben in die Ellenbogen
Zink
Mutaflor Mite
Probio-Cult laktosefrei

Und ich nehme noch...
Regazym Plus
Vitamin B-Komplex von Ratiofarm

Gegen den Pilz auf der Zunge hat mir meine Heilpraktikerin empfhohlen mit Basensalz zu gurgeln. Das bringt für einen Moment auch Erleichterung. Aber der Pilz ist ruck zuck wieder da.

Ich habe das Gefühl ein Pilztötendes Mittel würde in diesem Therapieplan fehlen.

Ich hatte mir schon vor Wochen Geocidal bestellt in 100ml Flaschen, und möchte damit nun anfangen. Einmal zum Gurgeln und einmal zum Schlucken.

Aber ich kann die Dosierung nicht abschätzen. Die Tropfen sind so groß... Entsprechen die den Tropfen, die man hier als Dosierungsvorschlag liest???

Naja, dass hat wohl nichts mehr mit Erfahrungsbericht zu tun. Mehr mit Fragen und Antworten...

Ich werd mehr über mein Leben mit dem Candida schreiben, sobald ich wieder ewas besser zu Kräften gekommen bin.

Danke für jeden der sich die Zeit genommen hat, dass zu lesen. Allein das schreiben tat mir grad schon gut!

Beste Grüße

Lars
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Der folgende User sagt LarsMichael Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag:
Krasny (30.08.2010)
  #2  
Alt 30.08.2010, 13:00
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Krasny Krasny ist offline
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Hallo, Lars,

willkommen bei uns.

Es ist tatsächlich so, daß Nystatin ein Vitamin-B-Räuber ist.

Die Dosierung vom GKE ist nicht so einfach, wenn man noch ungeübt ist. Die Tropfen dürfen auf keinen Fall zu groß sein und dicke, lange Fäden ziehen. Wenn das passiert, hast du schnell die doppelte oder dreifache Menge erwischt als gewünscht und überdosiert.

Dosierungsangaben für das GKE findest du in unserem FAQ- und Infobereich:
http://www.candida-info.de/forum/gke...ida-t7715.html
http://www.candida-info.de/forum/gke...gen-t7716.html
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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LarsMichael (30.08.2010)
  #3  
Alt 30.08.2010, 13:25
Kaidrun Kaidrun ist offline
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Hallo Lars,
in meinen 30 Jahren Tätigkeit in der Mykologie ist der Ausspruch "damit müssen Sie leben" der am weitesten verbreitete aber auch der dümmste gewesen. Bei Dir fehlt eine zielgerichtete Diagnostik. Die Aussage "reichlich Hefepilze" aus der Stuhlprobe ist nicht geeignet ein großes Vertrauen zu diesem Labor aufzubauen. Um eine
Diagnose fundiert zu erheben ist eine genaue Keimidentifizierung unabdingbar. Wenn, wie in Deinem Fall, eine Infektion schon lange anhält ist es außerdem wichtig eine Candida-Serologie durchführen zu lassen. Hier werden die relevanten Immunglobuline IgA, IgE, IgG, IgM gemessen. Diese Untersuchung wird durch das
Labor Dr. Bayer
Bopserwaldstraße 26
70184 Stuttgart
Tel.: 0711-16418-0
durchgeführt. Empfehlenswert sind die Paneele 1 u. 2. Benötigt werden je 3 ml Serum. Ferner sollte eine Stuhlprobe (Bei 1 x Stuhlgang an 10 - 12 verschiedenen Stellen ein erbsenstück-großes Teil entnehmen, beachte bei Tiefspülertoilette Stuhl sollte nicht ins Wasser fallen vorsorge dagegen treffen - es gibt Stuhlfänger -) ferner ist eine Urinprobe wichtig. Über das Nierenparenchym können Candida-Sprosse ins Blut gelangen und dort für eine Candidaämie sorgen. Ein solcher systemischer Befall ist eine ernste unter Umständen lebensbedrohliche Erkrankung. Auch Pilze sind Vitamin B-Räuber. Nur wird die orale Applikation keinen Zweck haben, da Deine Darmflora zerstört ist und damit die Aufnahme der B- Gruppe verhindert ist. Abhilfe kann hier nur eine parenterale Gabe schaffen. Wenn die Untersuchungsergebnisse vorliegen stehe ich Dir gerne mit einer Therapieempfehung zur Seite.
Liebe Grüße
Kaidrun
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Die folgenden 4 User sagen Dankeschön an Kaidrun für diesen sinnvollen Beitrag:
Hummel (30.08.2010), Krasny (30.08.2010), LarsMichael (30.08.2010), lucky (30.08.2010)
  #4  
Alt 30.08.2010, 20:28
LarsMichael LarsMichael ist offline
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@ Krasny...
Vielen Dank. Auch für die Adressen. Werde mich jetzt langsam mal ran tasten.

@Kaidrun
Dir auch vielen Dank. Und du hast völlig Recht. Unabhängig von deinem Beitrag habe ich genau auf diesen zielgerichteten Befund gedrängt. Und meine Heilpraktikerin hat mir Stuhlröhrchen und Abstrichröhrchen mitgegeben... das werd ich morgen zu dem Labor von einem Dr. Hauss in Eckernförde schicken.

Wäre ein "Hefepilz spezialist"...

Das Material und der Diätplan, den man dazu schon vorab bekommt, scheint recht gut zu sein. Muss es später mal in Ruhe studieren. Habs erst seit 2 Stunden...

Nach der Urinprobe werde ich am Montag auch direkt mal fragen. Ich bin mal optimist und rechne nicht mit dem schlimmsten, aber man sollte es trotzdem alles ausschließen.

Wenn ich Ergebnisse habe, würde ich mich sehr freuen wenn wir die hier mal besprechen könnten. Und die Empfehlungen abgleichen.

Es scheint auf den ersten Blick keinen Königsweg zu geben, keine schnelle Lösung. Ich probiere mich drauf einzustellen... und mich Schritt für Schritt in Leben zurück kämpfen.

Sobald es was neues gibt,... schreib ich hier wieder.

Nochmal Danke euch beiden...

Bin heute voller Zuversicht.


Beste Grüße

Lars
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  #5  
Alt 14.09.2010, 10:49
LarsMichael LarsMichael ist offline
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Mal ein kurzer Zwischenstand...

Nach den Labor-Untersuchungen wurde jetzt festgestellt, dass der zu erst diagnostizierte Pilz im Mund garkein Pilz war. Sondern das der Belag von der Zunge von der Gastritis kam / kommt.

Ein Pilz im Darm wurde aber nachgewiesen. Deshalb seh ich das irgendwie als Glücksfall an... Weil ohne die Fehldiagnose wäre ich nie auf den Pilz im Darm gestoßen...

Jetzt in Woche 5 der schmerzhaften Gastritis wurde das Blut auf Helibactor untersucht,... welche auch nachgewiesen wurden. Dagegen wurde mir jetzt ein Antibiotikum verschrieben.

Meine Heilpraktikerin hat mir davon abgeraten. Meine Hausärztin sagte... ich werd nicht dran vorbei kommen.

Jetzt meine Frage... Nach dem 5 Wochen heilpraktische Behandlung gegen die Gastritis nichts gebracht hat... Antibiotikum ja oder nein. Und wenn ich mich für Ja entscheide, wohin ich grad einfach tendiere... weil ich die Magenbeschwerden nach 5 Wochen nicht mehr ertrage... Was kann ich tun um den Pilz im Darm, trotz Antibiotika zumindest erstmal nicht größer werden zu lassen.

Ich mache streng diese Pilz-Diät.
Nehme Pro-Bioflor Lactose frei...

Fortakehl und Abicansan als D5
Fortakehl noch mal als D4
Vux Vomica
Uni Zink

Und zum entgriften / Darm entlasten

Froximmun Toxaprevent natur Cinoptiloite
Heilerde


Wäre froh über einen Tipp,... wie ich den Pilz zumindest klein halte, bis ich die Gastritis weg habe... und dann mich auf den Darmpilz konzentrieren kann... Aber beides gleichzeitig klappt nicht.

Nochmal danke für das drängen hier im Forum eine zielführende Diagnose zu erhalten. Drei Ärzte haben sich den Belag auf der Zunge angeguckt, und drei Ärzte haben gemeint, es wäre ein Pilz. Erst nachdem das Labor gesagt hat... es ist kein Pilz, wurde nach weiteren Gründen für den Belag gesucht...

Ich hoffe jetzt, dass ich diese Beschwerden in den Griff bekomme... mich mit dem Pilz auseinander zu setzen wird ja auch noch mal anstrengend.

Beste Grüße

Lars
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  #6  
Alt 14.09.2010, 16:10
Kaidrun Kaidrun ist offline
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Hallo Lars,

das bei H. pylori eingesetzte "Italian-Triple" (2 Antibiotika + 1 H2-Ionenantagonist) wirkt nur bedingt und kurzzeitig. Insbesondere dann wenn ein Candidabefall des Darmes vorliegt. Candida und H. pylori gehen eine Symbiose ein. Wirksamer ist eine Kur mit Wismutsalzen (vgl. Mutschler "Arzneimittelwirkungen") Deine HP sollte entsprechend agieren. Wenn sie einen Rat braucht kann sie sich an mich wenden.

LG Kaidrun
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Krasny (15.09.2010), LarsMichael (14.09.2010)
  #7  
Alt 14.09.2010, 16:20
LarsMichael LarsMichael ist offline
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Hallo Kaidrun,
danke für den Hinweis. Kann ich die Wissmuthsalze mit dem Antibiotika kombinieren? Also die Kur gleichzeitig oder im Anschluss daran durchführen. Werde meine HP morgen darauf ansprechen.

Ich glaube aber, sie hat nicht soviel Erfahrungen mit Candida.
Und ich habe auch noch nie was von Wissmuthsalzen gehört.

Wie könnte Sie dich erreichen?

Beste Grüße & vielen Dank!

Lars
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