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  #1  
Alt 14.01.2012, 22:00
Binchen Binchen ist offline
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Einahme von Enzymen sinnvoll??

Hallo,

da ich immer noch unter starken Blähungen leide, überlege ich, ob mir vielleicht Enzyme helfen könnten. Habe auch das Gefühl, dass die Nahrung nicht richtig verdaut wird. Außerdem nehme ich nicht an Gewicht zu - im Gegenteil! Kann das evtl. an einem Enzym-Mangel liegen?

Habe gehört, dass durch die Einnahme von Enzymen auch die schädlichen e-colis, die bei mir vermehrt sind, PH-Wert liegt bei 8,0) reduziert werden können. Kann dies jemand bestätigen und hat durch die Einnahme von Enzymen in dieser Hinsicht schon Erfolge erzielt?

Wenn ja, kann man diese "auf eigene Faust" testen oder kann die Einnahme auch schaden?

Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Viele liebe Grüße...
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  #2  
Alt 15.01.2012, 02:02
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Hallo, Binchen,

Verdauungsstörungen können vielfältige Ursachen haben, u. a. gestörte Darmflora, Pankreasinsuffizienz, zu wenig Gallensäuren.
Es kann sein, daß deine Bauchspeicheldrüse infolge einer Reizung/Entzündung nicht genügend Verdauungsenzyme produziert oder nicht genügende Gallensäuren zur Aktivierung dieser Enzyme abgegegeben werden.

Die Einnahme von Verdauungsenzymen ist erst einmal nicht schädlich. Du kannst also versuchen, ob dadurch eine Verbesserung eintritt. Besser wäre aber eine vorherige Abklärung durch Laboruntersuchungen (Pankreasenzyme).
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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  #3  
Alt 15.01.2012, 07:53
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Hallo Krazny,

vielen Dank für deine Antwort. Ich habe am Donnerstag einen Termin beim Gastro und werde dies mal untersuchen lassen. Wird dies anhand einer Stuhlprobe untersucht oder durch Blutabnahme?
Sollte es an den Enzymen liegen, lässt sich dadurch erklären, dass ich nicht an Gewicht zulege, sondern weiter abnehme?

Viele Grüßen Binchen....
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  #4  
Alt 15.01.2012, 15:09
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Krasny Krasny ist offline
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Hallo, Binchen,

manche Pankreasenzyme werden im Stuhl und andere im Blut bestimmt. Einen ersten Hinweis auf Verdauungsstörungen kann ein erhöhter Fettwert im Stuhl geben.

Zitat:
FETT IM STUHL:

Warum bestimmt man Fett im Stuhl?
Die Bestimmung von Fett im Stuhl ist die wichtigste Methode um zu erkennen, dass mit der Verdauung oder Aufnahme der Nahrungsstoffe im Darm irgendetwas nicht stimmt. Das liegt daran, dass die Fettverdauung meist die erste ist, die bei einer Verdauungsstörung nicht mehr richtig funktioniert. Erst später wird auch die Kohlenhydrat- und Eiweißverdauung beeinträchtigt.

Normalbefund
Normalerweise wird Fett in der Nahrung durch die Wirkung der Gallenflüssigkeit und des Saftes der Bauchspeicheldrüsen aufbereitet und zerkleinert, damit es von der Darmwand aufgenommen werden kann. Im Stuhl bleibt nur wenig Fett übrig (ca. 7 g im Tag).

Was sind Fettstühle?
Scheidet man mehr als 7 g Fett pro Tag aus, spricht man von Fettstühlen oder von Steatorrhoe. Fettstühle sind lehmartige, glänzende, klebrige, säuerlich bis scharf riechende Stühle. Auch die Bezeichnungen Butterstuhl, Salbenstuhl und Pankreasstuhl (Bauchspeicheldrüsenstuhl) sind in Verwendung.

Wie erkennt man Fettstühle?
Durch der Begutachtung des Stuhls kann der Verdacht auf Fettstuhl ausgesprochen werden. Besteht gleichzeitig Durchfall, wird dies auch als Fettdurchfall bezeichnet. Um ihn nachzuweisen, gibt es Labormethoden:
Sudan-III-Färbung: Dabei bringt man verdünnten Stuhl mit dem Fettfarbstoff Sudan III zusammen und erhitzt das Ganze ein wenig. Fett färbt sich rot an. Im Mikroskop kann man das erkennen. Vorteil: sehr einfache Methode. Nachteil: Es muss schon recht viel Fett im Stuhl sein, damit man das mit dieser Methode erkennt (ca. 20 g Fett/Tag).

Fettfärbung des Stuhls
Beispiel einer Fettfärbung des Stuhls mit Sudan III nach leichtem Erhitzen. Betrachtung im Mikroskop.

Klassische chemische Stuhlfettbestimmung: Stuhl wird 3 Tage lang gesammelt. Der Patient soll jeden Tag mind. 80 g Fett zu sich nehmen. Der gesammelte Stuhl muss dann vermischt werden. Aus einer Probe davon wird das Stuhlfett bestimmt. Vorteil: relativ exakte Methode. Nachteil: Auf der stuhlsammelnden Abteilung und im Labor extrem unbeliebte Methode. Wird daher kaum durchgeführt.
Beta-Karotin-Bestimmung in der Blutflüssigkeit: Es wäre natürlich sehr elegant, die Fettmenge im Stuhl zu bestimmen, ohne Stuhl analysieren zu müssen. Eine Möglichkeit ist die Messung des Beta-Karotin-Spiegels im Blut. Beta-Karotin der Nahrung wird normalerweise aus dem Darm in das Blut aufgenommen. Wenn der Stuhl aber fettreich ist, wird weniger Beta-Karotin aufgenommen, der Spiegel im Blut sinkt. Normalwerte sind 0,47 bis 4,1 mg/l. Weniger als 0,47 mg/l spricht für Fett im Stuhl.


Welche Erkrankungen verursachen Fett im Stuhl?

1. Fett der Nahrung wird nicht aufbereitet (Maldigestion)

• Mangel an Gallensäuren
Gallenwegsverschluss (Gallenstein, Tumor, Engstellen an der Mündung in den Darm)
Leichte Fettvermehrung bei primär biliärer Zirrhose möglich (Autoimmunerkrankung, bei der Entzündungen in den kleinen Gallenwegen der Leber zu Gallerückstau führen)
• Mangel an Bauchspeicheldrüsenflüssigkeit
Verschluss des Bauchspeicheldrüsenganges (Stein, Tumor, Engstellen an der Mündung in den Darm)
Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, z. B. Entzündungen (Fettstühle erst wenn 90 % der Drüse ausgefallen sind) oder Mukoviszidose (nicht so seltene Erbkrankheit mit Lungen- und Verdauungsproblemen)
• Nach Magenentfernungen

2. Fett der Nahrung wird aus dem Darm nicht aufgenommen (Malabsorption)

• Aufnahmestörung im Darm
Schwere Durchfälle verschiedenster Ursache
Zoeliakie (Unverträglichkeit gegen ein Getreideprotein, meist - aber nicht nur - bei Kleinkindern ab der Getreideproduktzufütterung
Whipple-Syndrom (seltene Infektionskrankheit v. a. bei Männern mittleren Alters)
Auch bei Sklerodermie des Darmes möglich (Autoimmunerkrankung mit Faservermehrungen und Verhärtungen)
Verschiedene andere Krankheiten der Dünndarmschleimhaut
• Abflussstörung der Lymphgefäße des Darmes (über diese wird nämlich das Fett ins Blut geleitet)
Krebs der Lymphdrüsen des Darms

3. Nahrungsbrei kommt direkt aus dem Magen in den Dickdarm (selten)

Bei Geschwüren, Tumoren oder Entzündungen kann es zur Bildung eines Kanals (einer sog. Fistel) zwischen dem Magen und dem Dickdarm kommen.

4. Zu hoher Verzehr von Fett

Werden zu große Mengen in der Nahrung aufgenommen, können diese nicht verdaut werden. Therapie: geringere Fettzufuhr


Quelle: http://www.med4you.at/laborbefunde/l...tt_staerke.htm
Lies bitte auch hier: http://www.candida-info.de/forum/opt...yse-t7487.html

Zur Beurteilung der Verdauungsleistung der Bauchspeicheldrüse wird meist erst einmal die Konzentration des Enzyms Pankreaselastase im Stuhl bestimmt.
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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Binchen (15.01.2012), sini26 (17.01.2012)
  #5  
Alt 17.01.2012, 14:39
sini26 sini26 ist offline
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Nimm auch Magnesium das hilft der Verdauung ungemein...-das sagen die dir Ärzte in der Regel nicht.Im Gegenteil viele meinen "das wirkt aubführend".Aber wenn man es richtig dosiert hilft es der Verdauung,denn Magnesium ist für den Darm wie Benzin fürs Auto.
Ausprobieen kannst du es..des weiteren esse ich Flohsamen+Leinsamen das fördert auch die Verdauung und dem Darm.Dies steht auch im Buch von Hildegard von Bingen...
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Binchen (17.01.2012), carisma (18.01.2012), Krasny (17.01.2012)
  #6  
Alt 18.01.2012, 07:50
bärbel72 bärbel72 ist offline
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hallo binchen,
wir haben ja ähnliche probleme, ich habe jetzt mal nahrungsmitteltests machen lassen und das traurige ergebnis wurde mir montag abend mitgeteilt, glutenunverträglichkeit, allergie gegen vollei und kuhmilchprodukte. muss meine ernährung jetzt nochmal komplett umstellen, kann fast gar nichts mehr essen, das könnte bei dir auch ein grund sein, dass du sachen isst, die dein darm nicht mehr verträgt, daher ist es dann mit dem zunehmen auch ein problem. lasse mal beim internisten per blutuntersuchung nahrungsmittelunveträglichkeiten testen, zahlt die kk aber nicht, das ist wichtig, damit dein darm entlastet wird. ich habe jetzt noch das groß programm machen lassen (kosten ca. 400 euro) damit ich weiss, was ich überhaupt noch essen darf,momentan nur fleisch und gemüse, hirse, buchweizen, amaranth. war gestern im reformhaus, gibt sogar hirsenudeln. mal sehen, ob ich das vertrage
lg bärbel72
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Hummel (18.01.2012)
  #7  
Alt 18.01.2012, 08:24
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Hallo Bärbel72,

ich vermute bei mir auch ähnliches. Habe morgen einen Termin beim Internisten und werde ihn bitten, alle möglichen Tests zu machen. lHoffentlich ist er dazu bereit, denn so geht es nicht weiter!! Es muß jetzt etwas passieren!!
Ich vermute ja, dass bei mir der Hauptgrund für all meine Symptome eine hohe Quecksilberbelastung durch meine vielen Amalgamfüllungen ist, zumal der Kaugummitest sehr schlecht ausgefallen ist. Ich habe schon seit vielen Jahren die dazupassenden Symptome, sie aber nie wirklich zuordnen können. Ich habe schon immer zu meiner Familie gesagt, dass ich das Gefühl habe, irgendwie "vergiftet" zu sein. Glaube, dass das viele AB im Sommer letzten Jahres das Fass zum überlaufen gebracht hat.
Mal sehen, was der Doc dazu sagt!! Einen Termin beim ZA habe ich in 2 Wochen.

Hoffe, dass ich morgen etwas schlauer bin. Werde dann berichten, was er gesagt hat.

Viele Grüße...
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  #8  
Alt 18.01.2012, 09:20
carisma carisma ist offline
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Hallo Binchen,
genau diesen Satz(das Gefühl vergiftet zu sein)hab ich über Jahre gebraucht.Nur ist kein Arzt auf Schwermetall gekommen.Mittlerweile hab ich dieses Gefühl nur noch wenn ich schlecht esse oder öfter mal vor meiner Regel.Ansonsten ist es nach Zahnsanierung ,Darmaufbau und Ausleitung mit DMPS und Chlorella verschwunden.
Ich denke das bei mir die Schwermetalle nach und nach meine Darmflora zerstört haben.Dadurch hab ich eine Hit entwickelt und Selenmangel nachgewiesener Weise.Wahrscheinlich noch andere Mängel.Damit begann der Teufelskreislauf.Ich denke die Ursache bei mir war Amalgam und Metallbrücken in meinem Mund.Da ichunter einer Nickel und Kobaltallergie leide haben mir die Metallbrücken Kronen auch sehr geschadet.
Meiner Meinung nach kann es nicht besser werden wenn die Ursache nicht behoben wird.Mein Darm ist immer noch nicht richtig fit aber um Längen besser.
Liebe Grüße carisma
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Hummel (18.01.2012)
  #9  
Alt 18.01.2012, 09:27
bärbel72 bärbel72 ist offline
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hallo binchen,
wie viele amalgamfüllungen hast du denn und lässt du sie alle auf einmal entfernen, nimmst du jetzt schon chlorella algen zu dir und ist deine zunge auch belegt?
ich habe noch vier amalgamfüllungen, diese werde ich im märz entfernen lassen unter dreifachschutz und sauerstoff pp. jetzt kämpfe ich gerade gegen eine entzündung im oberkiefer, da man mir letzten donnerstag zwei zähne gezogen hat. hoffe um antibiotika herumzukommen. der kieferdoc sagte gestern, dass sieht alles gut aus und das pochen sind wundheilungsstörungen. mal sehen wie schnell das heilt bei meinem schlechten immunsystem. habe schon wieder abgenommen, weil ich nicht richtig essen kann
hoffe wir überleben das alles, irgendwie habe ich totale angst, daran zu sterben/zu verhungern lg
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  #10  
Alt 18.01.2012, 09:41
Binchen Binchen ist offline
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Hallo Carismna, hallo Bärbel72,

genau, so denke ich, ist es bei mir auch. Der Hauptgrund sind die Amalgamfüllungen. Ich hoffe nur, dass der Arzt mich ernst nimmt und all dies testen wird. Hat das bei dir der HA getestet oder welcher Arzt ist dafür zuständig? Habe keine Lust von einem Arzt zum anderen zu laufen, bis endlich die Diagnose feststeht. Will jetzt keine Zeit mehr verlieren, da es mir sehr schlecht geht und endlich dagegen angehen will!
Ist deine Ausleitung jetzt abgeschlossen und wie lange hat diese bei dir gedauert?
Am schlimmsten ist, dass ich nicht mehr zunehme, im Gegenteil - und das macht mir Angst. Hoffe, dass es in dieser Hinsicht bald wieder bergauf geht.

Mir ist noch eingefallen zu erwähnen, dass ich außer 9 Amalgamplomben auch noch eine große Goldbrücke sowie eine Metallkrone habe!
Viele Grüße....

Geändert von Binchen (18.01.2012 um 09:45 Uhr)
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