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  #1  
Alt 20.03.2011, 19:37
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Energiereiche Schonkost?

Hallo,

ich neige zu Untergewicht, mir wird schnell kalt und ich habe viel Hunger - schon ohne Antipilzdiät. Rohkost, Vollkornbrot etc vertrage ich schlecht.

Um den Wegfall der Energie aus Kohlenhydraten auszugleichen, bin ich nun erstmal auf (Schaf)Käse und Nussmus umgeschwenkt (nicht gleichzeitig). Das vertrage ich zwar prinzipiell, aber leider nicht in den Mengen - mein Magen grummelt und ich bekomm Blähungen

Was kann ich da machen?
Kennt ihr Energiereiche, leicht verdauliche, laktosarme und Pilzdiät taugliche Nahrungsmittel? Soja vertrage ich auch nur in Maßen. Seitan vielleicht? Fällt euch sonst noch was ein?

lieben gruss,
or
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  #2  
Alt 20.03.2011, 20:43
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Achja - bin ovo-lacto Vegetarier. Gekochte Eier vertrag ich ganz gut.
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  #3  
Alt 20.03.2011, 20:53
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Hallo obenrollen!

Klingt so, als suchtest Du die "wollmilchlegende Eiersau". Frieren, andauernder Hunger, Auskühlen - alles Anzeichen eines möglichen Nährstoffmangels und/oder Entgiftung, Pilzsymptome (Blutzucker zB) usw.

Du verdaust Nahrung momentan schlecht, was gleich zu setzen ist mit mangelhafter Verwertung. Wenn Du jetzt sehr "dichte" Lebensmittel in grösseren Mengen (tierisches und pflanzliche Proteine vor allem - Öl scheint meist die Ausnahme) zu Dir nimmst, wird die Verdauung überlastet, was die Probleme auf Dauer sogar noch verschlimmert. Noch "dünner", noch mehr Hunger, noch stärkeres Kälteempfinden.

Da bleibt nur - Aufbau. Schrittweise und regelmässig. Neben den "Richtlinien" für Darmaufbau gilt es, die Verdauung und Verwertung der Nahrungsmittel zu erhöhen.
  • Enzyme helfen dabei. (Aus Papaya zB) Gewürze ebenfalls. Generell gilt - Gemüsesuppen bzw. gegartes Gemüse dazu jede Menge (soviel wie vertragen wird) an Ölen (Leinsamen- und Kokosöl zB.)- drüber kippen.
  • Morgens kannst Du Salzsole trinken, dass unterstützt die Bildung von Magensäure. Denn durch "Schonkost" verringert sich die Bildung der Magensäure auf Dauer massiv.
  • In die Suppen kannst Du zB. Fleisch geben und einfach mit garen. Die entstehende Flüssigkeit ist sehr nahrhaft, leichter zu verdauen.Nicht umsonst ist zB. die "Hühnerbrühe" ein klassisches Rezept bei Krankheit.
  • Gemüse nicht einfach meiden! Im Gegenteil - immer wieder kleine Mengen essen. Vor allem - so essen, dass kein grosses Mischen mit anderen Lebensmitteln statt findet. Als "Vorspeise" zu einer Suppe / etc. zB. mit 20-30 Minuten Abstand.
  • jedes Mischen von bestimmten Lebensmittelgruppen verringert u.U. die Verdauung! Hier ein Link zur Einteilung von Lebensmitteln. Ich ernähre mich meist entsprechend, mit kleinen Anpassungen bzw. Abweichungen und mir erscheint es absolut stimmig. Wer viel kocht, kann damit uU nicht viel anfangen oder wird kreativ. Ähnliche "Konzepte" gibt es noch einige, weniger ausgeprägt allerdings. http://www.rohkostwiki.de/wiki/Der_E....28Gruppe_1.29
Der Winter ist schon so gut wie überstanden. Ich habe mir in den letzten Monaten den Allerwertesten abgefroren, was zT. sehr unangenehm war. Da ging es mir so wie Dir.

Aber dennoch - entweder Aufbauen oder weiter leiden. Sobald die Verdauung und Verwertung wieder langsam besser wird, der Darm hoffentlich "entschlackt" ist und die Bakterien wieder in schöner Eintracht "singen", sollte sich auch das Gewicht erhöhen und die Energie- und Wärmegewinnung funktionieren.
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Marcaur
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Hummel (20.03.2011), Krasny (20.03.2011), obenrollen (20.03.2011)
  #4  
Alt 20.03.2011, 20:57
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Ohne Fleisch würde ich mich dann wohl verstärkt auf Öle konzentrieren, Nüsse in Salzwasser einweichen und evtl. ebenfalls in eine Suppe / Garwasser geben. Dabei darauf achten - nicht mehr als 2-3 Gemüsesorten und auf Verdauung achten.

MvGrüssen
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Marcaur
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  #5  
Alt 20.03.2011, 23:13
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Danke für den Link. Hab auch schon gemerkt, dass ich manche Dinge nicht mischen sollte. Werde mal testen, wie es mir geht wenn ich die Gruppen wirklich trenne.

Aber wie setzt du das praktisch um?

Bei 3 Mahlzeiten am Tag hätte ich ja ein Frühstück aus Cashews, ein Mittagessen aus Eiern und ein Abendessen aus Gemüse.

Mehr Zwischenmahlzeiten? Oder verstehst du das "trennen" eher im Sinne von mehreren Gängen innerhalb einer Mahlzeit?

Reines Öl geht mit allen anderen Nahrungsmitteln? Wie siehts mit Essig aus? Insbesondere japanischer Um Su, falls das jemand kennt, benutze ich gerade ganz gerne.
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Marcaur (21.03.2011)
  #6  
Alt 21.03.2011, 09:33
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Hallo Obenrollen.

Hilfreich könnte es sein, noch weitere Ernährungslehren zu studieren. Der Link von mir geht in Richtung "Rohkost". Hier im Forum findest Du zB. Infos zur sog. "Trennkost". Arjuna, der den von mir geposteten Ernährungsfahrplan "entworfen" hat, studierte meines Wissens so ziemlich alle bekannteren Studien, Ernährungslehren mit Schwerpunkt - rohköstliche Ernährung. Finde das für Dich passende Maß.

Zu Deinen Fragen:
Zitat:
Aber wie setzt du das praktisch um?
Ich esse morgens gar nicht. Meist ein sog. Smoothie - mit Salat, Selleriestangen zB. Oder, wie in der letzten Woche aus Sauerkraut (frisch) inkl. einiger Gewürze.

Allgemein esse ich vor oder nach jeder Mahlzeit Salat bzw. Gemüse, je nach dem welches Lebensmittel die Hauptnahrung ist - Proteine, Kohlenhydrate usw.

Also zB. Salat, gefolgt von tierischem od. pflanzlichen Proteinen, Fetten. Oder - Gemüse und dann eine kleine Menge Obst. Esse ich Fleisch, was max. 1-2 mal pro Woche ansteht, dann also Salat gefolgt vom Fleisch. Ausnahmen - Suppen. Hier achte ich eher darauf, dass nur 2-3 Gemüsesorten und ein Protein bzw. Fett vorkommen. Öle "haue" ich dann über das fertige Gericht und lasse die "Lehren" ausser acht.

Zitat:
Bei 3 Mahlzeiten am Tag hätte ich ja ein Frühstück aus Cashews, ein Mittagessen aus Eiern und ein Abendessen aus Gemüse.
Genau! Allerdings ist Salat zu jeder Mahlzeit möglich. Bestimmte Gemüsesorten wie zB. Fenchel, Sellerie vertragen sich ebenfalls gut mit den meisten "Gattungen". Wurzelgemüse und Kohlsorten dagegen weniger, passt meiner Meinung nach eher zu Kohlenhydraten und weniger zu tierischen Fetten. Fleisch / Nüsse und Wurzelgemüse belastet bei mir die Verdauung verstärkt. Fleisch und Kohlsorten geht. (Beobachten/Experimentieren gerade zu Beginn wichtig.)

Um die Verdauung von Nüssen zu verbessern, kannst Du diese über Nacht einweichen - in Meersalzwasserlösungen zB. Einfach einen Teelöffel in Wasser auflösen. Allerdings - dadurch isst man zT. auch mehr Nüsse als sonst.

Zitat:
Mehr Zwischenmahlzeiten? Oder verstehst du das "trennen" eher im Sinne von mehreren Gängen innerhalb einer Mahlzeit?
Sowohl als auch! Je nach dem, was Dir bekommt. Besser mehrere kleine Mahlzeiten zu Beginn. Aber auch - hintereinander mehrere "Gänge", allerdings mit zeitlichem Abstand je nach Hauptmahlzeit.

Zitat:
Reines Öl geht mit allen anderen Nahrungsmitteln? Wie siehts mit Essig aus? Insbesondere japanischer Um Su, falls das jemand kennt, benutze ich gerade ganz gerne.
Öle sind das, was satt macht. Nachhaltig. Ob ein "zuviel" problematisch sein kann... Wenn zB. die Verdauung von Fetten gestört ist, mit Sicherheit. Ansonsten wohl eher nicht. Bei mir klappts (immerhin etwas .

Bgl. des Essigs - soweit ich es richtig verstehe, sollte Essig eingeschränkt werden bzw. am besten Apfelessig. Diesen quasi als "Gewürz" über Salate, in Suppen sollte kein Problem sein. Mache ich auch gerne bei Kohlsuppen oder wenn es "süss-sauer" sein soll.

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Marcaur
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Der folgende User sagt Marcaur Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag:
Krasny (21.03.2011)
  #7  
Alt 21.03.2011, 10:03
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Mit ayurveda hab ich mich ein wenig beschäftigt. Das ist für mich bisher das stimmigste System, da es die individuellen Unterschiede betont und gleichzeitig über Ernährung hinausgeht.

Und das deckt sich ja mit dem, was du schreibst. Danke für die Anregungen zum Ausprobieren und Anpassen
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Krasny (21.03.2011)
  #8  
Alt 12.05.2011, 22:36
leray leray ist offline
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ich habe gedacht weißweinessig ist der der geeignet ist?? lg
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  #9  
Alt 12.05.2011, 22:44
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Krasny Krasny ist offline
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Hallo, Leray,

Kaidrun hat zum Thema Essig folgendes geschrieben:

Zitat:
Zitat von Kaidrun
Grundfalsch, die Essiggeschichte stammt von Udo Lamek, einem Partner von Reinhard Hauss. Lamek preist Essig in den verschiedensten Zubereitungen als Heilmittel an. Auch das Umrühren des Stuhls ist so eine alte Geschichte, die aus den späten 70ern stammt. Um eine Stuhlfloraanalyse richtig machen zu können, darf der Stuhl nicht zu viel Sauerstoff bekommen. Daher die Probe zügig entnehmen und fest verschließen.
Zitat:
Zitat von Kaidrun
Apfelessig hilft nicht wirklich beim Pilztöten, denn solche Mengen, um einen therapeutische Effekt zu erzielen, kannst du gar nicht trinken. Aber er verfälscht die Stuhlprobe, und das macht ihn bei Untersuchungen zum Problem. Viele User hatten eine positive Stuhlprobe, nach Essig plötzlich negativ.
Zitat:
Zitat von Kaidrun
Manchmal ist aber auch ein falsch negativer Befund einer unzureichenden Stuhlentnahme geschuldet. Der Stuhl darf nicht mit Wasser oder Urin in Verbindung kommen, eine ausreichende Menge muss in das Röhrchen, nicht umrühren, an 10 - 12 verschiedenen Stellen ein erbsenstückgroßes Teil entnehmen; keinen Obst-, Apfel- oder sonstigen Essig trinken (Essig wirkt basisch und vertreibt die Pilze bzw. innerhalb der Stuhlprobe werden diese inaktiviert und wachsen dann auf den Agarplatten nicht an). Du siehst also, dass viele Fehler gemacht werden können.
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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