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  #31  
Alt 18.01.2010, 00:57
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Krasny Krasny ist offline
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Zitat:
Zitat von Hania
Hallo Krasny,

kannst du bitte, wenn es so weit ist, wie die Antwort der Experten ausgefallen ist? Würde mich wirklich interessieren.
Ja, mach ich.
Die Antwort von Martin Michael vom Labor Ganzimmun hatte ich hier schon mal veröffentlicht. Ich stelle sie zur Information noch mal hier rein:

Zitat:
Hallo Herr ...,

besten Dank für Ihre ausführliche Mail. Wir liegen hinsichtlich der Bedeutung von Schwermetallbelastung gar nicht so weit auseinander. Mein Hinweis bezog sich lediglich auf die Schwierigkeiten, eine solche zu objektivieren. Ich habe die Problematik ausführlich in meinen Büchern "Umweltmedizin für Heilpraktiker" sowie "Labormedizin in der Naturheilkunde" beschrieben. Ich selbst habe in meiner Praxis über Jahre den intravenösen Mobilisationstest mit Unithiol [= DMPS zur Injektion aus russischer Produktion, Anm. v. Krasny] und später mit Dimaval angewendet. Aufgrund der Tatsache, dass sich Schwermetalle nur kurzfristig in der Zirkulation befinden und rasch in Depots "verschwinden", haben wir nur mittels der Chelatbildner die Möglichkeit, eben diese Depotbildung sichtbar zu machen und deren Umfang zu beurteilen.

Und zum Abschluss noch etwas zum Thema Entgiftung: Bitte bedenken Sie, dass die Entgiftungsleistung empfindlich abhängig ist vom Zusammenspiel und der Potenz der unterschiedlichen Entgiftungsenzyme, die sich in Enzyme der Phase I und Enzyme der Phase II unterscheiden. Bei vielen Patienten kommt es zu toxisch-bedingten Problemen, weil das Zusammenspiel der Phase I und II ungünstig verläuft.

Hintergrund: In der Phase I der Entgiftung entstehen Zwischenmetabolite, die oftmals toxischer sind als die Ausgangssubstanz. Wenn nun die Phase II, deren Aufgabe es ist, dieses Zwischenprodukt "abzuholen", ausreichend aktiv ist, gibt es keine Probleme. Ist dem nicht so, wird die Bemühung des Organismus zu entgiften, zu einer bösen Falle: Die sog. Intermediate bleiben zunächst "liegen" und begünstigen Zellschäden, deren Umfang davon abhängig ist, welches Ausgangssubstrat entgiftet wurde und welcher Metabolit in der Phase I daraus entstand (zum Beispiel entsteht aus Alkohol das Zwischenprodukt Acetaldehyd, welches eben giftiger ist als Alkohol selbst).

Die gute Nachricht: Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe modulieren das Zusammenspiel dieser Enzymsysteme. Das ist mit ein Grund dafür, warum eine gesunde - an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen reiche - Ernährung vor Krebs schützt: Die gesunde Ernährung optimiert unsere Entgiftungsenzyme, so dass krebsauslösende Toxine rasch genug eliminiert werden können. Im Umkehrschluss führt eine an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen verarmte Ernährung zu einem erhöhten Tumorrisiko. Das kann man - oder besser gesagt: muss man - nutzen, indem man im Rahmen einer Entgiftungstherapie stets sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe berücksichtigt. Zu nennen wären hier in erster Linie die sog. Glucosinolate, wie sie besonderes reich in Brokkoli, Brunnenkresse und Meerrettich etc. vorkommen. Natürlich ist es auch möglich, ein Konzentrat dieser Stoffe als Nahrungsergänzung einzunehmen - z. B. PhytoDetox von Biogena (Tel. 08654/771565) oder das Produkt Phytoprotectoren von vitOrgan (0711/44812-0). Fazit: Eine Entgiftungstherapie, die die Enzymleistung nicht berücksichtigt, kann keine Entgiftungstherapie sein.

Übrigens kann man das Zusammenspiel der Entgiftungsenzyme labordiagnostisch erfassen und darüber hinaus eventuell vorliegende Genschäden, die sich sehr häufig im Bereich derjenigen Gene, die die beschriebenen Entgiftungsenzyme hervorbringen, nachweisen.

Mit den besten Grüßen aus Mainz und ein schönes Wochenende,
Michael Martin

GANZIMMUN
Labor für funktionelle Medizin AG
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55128 Mainz

06131-7205-0
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martin@ganzimmun.de
www.ganzimmun.de
Zitat:
Hallo Herr ...,

danke für Ihre Mail. Bezüglich S-Acetylglutathion + Alpha-Liponsäure: lt. Ohlenschläger ist nur das acetylierte Glutathion zellgängig. Es geht hier allerdings weniger um die Schleimhautresorption. Die funktioniert gut. Aber Glutathion muss in die Zelle transportiert werden - und das geht fast nicht (Glutathion wird intrazellulär synthetisiert). Acetyliertes Glutathion
[= S-Acetylglutathion, Anm. v. Krasny] soll die Zellmembran aber überwinden können.

Alpha-Liponsäure ist eine hochinteressante Substanz. Unter anderem cheliert a-Liponsäure auch Schwermetalle und kann so gezielt zur Entgiftung eingesetzt werden. Diese beiden Substanzen gemeinsam mit sekundären Pflanzeninhaltsstoffen gegeben, ergibt ein äußerst wirksames Entgiftungsregime.
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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Irene (18.01.2010), lucky (18.01.2010)
  #32  
Alt 18.01.2010, 20:00
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Irene Irene ist offline
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Hallo,

mir geht es heute so was von schlecht, dass ich überhaupt nicht weiß, wie ich das ganze noch krammen soll.

Habe Schwindel, Herzrasen, Schüttelfrost und Schweißausbrüche, Benommenheit im Kopf. Jetzt bin ich am rätseln, ob ich den Bärlauch zu schnell gesteigert habe, oder es verspätete Herxe ist. Ich habe Bärlauch ziemlich schnell gesteigert. Wahrscheinlich war es zu viel des guten. Aber am Anfang habe ich es gut vertragen. Wahrscheinlich akkumuliert sich die Wirkung über ein paar Tage und dann rutscht das ganze auf einen los wie eine Lavine. Wie lange dauert das denn, bis sich das wieder beruhigt hat?

Man lernt wirklich nie aus. Mir ist es schon einmal passiert, und jetzt schon wieder.

Aber ich schwöre, das war jetzt das letzte Mal, dass ich mich beeilt habe. Eher hocke ich auf einer verträglichen Dosis zwei Wochen zu lang, als das mir so was nochmal passiert.

Heute keine liben Grüße. Bin total sauer auf mich. Hania

P. S. Habe euch aber immer noch lieb.
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  #33  
Alt 18.01.2010, 20:15
Hummel Hummel ist offline
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Oh Hania frag nicht wie oft ich das schon gesagt habe und dann doch zu schnell wieder gesteigert habe .

Hab aber seit heute auch so leichten Schwindel/benommenheit. Nicht schlimm, aber unangenehm und vermute es kommt vom Bärlauch. Bin bei 2x 5 Tropfen und das jetzt den 3ten Tag. Wollte morgen wieder steigern, überlege aber gerade, ob ich das wirklich mache oder nicht .
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  #34  
Alt 18.01.2010, 20:21
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Irene Irene ist offline
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Hallo Hummel,

wenn du irgendwelche Symptome hast, würde ich nicht steigern. Erst, wenn du paar Tage Symptomfrei gewesen bist. (Ich weiß, ich kann gute Ratschläge geben). Ich habe heute schon fast 20 gr Chlorella genommen, Apfelpektin, Medizinische Kohle und Kieselsäuregel und jetzt fängt es ein wenig nachzulassen. Obwohl, ich traue dem Braten noch nicht - vielleicht ist es einfach die Ruhe vor dem nächsten Sturm.

Wie lange hat es bei dir gedauert, bis sich die Symptome gelegt haben, als du Bärlauch überdosiert hast?

Liebe Grüße, Hania
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  #35  
Alt 18.01.2010, 22:05
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hasi2 hasi2 ist offline
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Leute, ihr solltet mit Kohle und Co lieber zurückhaltend sein, wenn ihr Chlorella und Bärlauch nehmt.
Diese Entgiftung ist aufeinander aufgebaut und wenn dann noch was anderes hinzukommt, zB Kohle bindet dies auch Mineralien, die aber bei der Entgiftung mit Chlorella und Co gebraucht werden.

Wichtig ist, dass man die Intervalle einhält, auch wenn angeblich Klinghardt was Gegenteiliges empfohlen haben soll.

Ich habe das noch nicht gelesen und fahre seit langem sehr gut damit.
Entgiftung ist nun mal Höchstleistung für den Körper. Da kann man den Körpe nur so gut es geht unterstützen.
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Hummel (19.01.2010), Irene (19.01.2010), Krasny (19.01.2010)
  #36  
Alt 18.01.2010, 22:29
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also ich finde es nicht gut wenn man zu schnell steigert,aus eigener erfahrung kann ich das sagen.
ich lasse die dosis mindestens 3 wochen so.bis ich mich richtig gut damit fühle,merke das iwie.später dann versuch ich mal 1 hoch zu gehen habe aber die letzen male immer psychische symptome bekommen. also erstmal gelassen und abgewartet dann gings irgendwann.
so dass ich schon bei 2x15 tropfen bin,davon hätte ich vor ein paar monaten noch träumen können.
anfangs ging es nur schleppend,erst 2x4 dann 3 monate nur 2x5 und dann recht schnell wegen taubheitsgefühlen und kribbeln dann auf
2 x15.mir haben immer symptome gezeigt das ich steigern sollte...

aber zu schnell steigern hat mir vor allem die letzten tage gezeigt das es einen echt umhauen kann!die reaktion kommt nicht sofort,du wachst auf und du denkst dir hat einer nen hammer übern kopf gezogen,echt wahr.also aufpassen!!!

wir schaffen das schon! ich machs seit april,nochn bisschen dann ein jahr und was ich für lebensqualität wieder hab ist echt unglaublich!kann mehr essen fühle mich besser usw...
es lohnt sich wirklich
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  #37  
Alt 19.01.2010, 06:40
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Hasi ich mach das genauso wie du mir das erklärt hast .

Ich werd auch erst noch bei 2x 5 Tropfen lassen, sobald es weg ist steiger ich wieder. Bin zwar auch ungeduldig, aber hilft ja nichts.

Hania ist unterschiedlich gewesen wann das wieder weg war. Bisher hatte ich das nur bei Nystatin und Chlorella.
Bärlauch jetzt das erste Mal.
Auch heute morgen ist es aber noch da.
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  #38  
Alt 19.01.2010, 15:11
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Hallo,

heute geht es mir schon wesentlich besser. Heute früh noch ein leichtes Herzrasen, aber jetzt ist alles wieder gut.

Jetzt werde ich schön langsam tun. Die Intervale einhalten (das hatte ich ja sowieso vor) und immer nur tröpfchenweise höher und höher. Auch wenn es eine Ewigkeit dauern solltte. Der Tag gestern wird mir in Erinnerung bleiben.

Hallo Hasi,

ich weiß, dass die Entgiftung nach Klingshardt auf Chlorella & Co. abgestimmt ist, aber gestern habe ich gedacht, ich werde verrückt von dem ganzen Zeug, dass in mir nur rumschwirte. Ich hätte vielleicht auch 100 gr Chlorella schlucken können, um das ganze zu binden, aber das wollte ich auch nicht. Ich habe schon einmal sehr viel Chlorella genommen und nachher konnte ich eine Zeit lang keine Grünlinge Vertragen.
Bin froh, dass ich jetzt wieder entgiften kann.

Heute aller liebsten Grüße, Hania
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  #39  
Alt 19.01.2010, 15:20
Hummel Hummel ist offline
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Und wie machst du das jetzt Hania *steh gerade auf dem Schlauch*.
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  #40  
Alt 19.01.2010, 15:23
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Hallo Hummel,

ich weiß nicht was du meinst. Meinst wie ich jetzt mit meiner Entgiftung vorgehe?

Hania
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