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Nähr- und Vitalstoffe/Nahrungsergänzungen Infos zu Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen, Aminosäuren, speziellen Nahrungsergänzungen für die Antipilztherapie



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Alt 27.12.2006, 14:11
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Enzyme

Enzyme


Enzyme sind Katalysatoren in unserem Organismus. Sie sind im Pflanzen- und Tierreich reichlich vorhanden. Während tierische Enzyme in der Regel ein eingeschränktes Wirkungsoptimum (um pH 8 ) haben, liegt das der pflanzlichen ca. bei pH 6 - 8. Dies ist vorteilhaft, da Entzündungen sich meist im sauren Milieu abspielen und die meisten Patienten übersäuert sind. Aus diesem Grunde sind pflanzliche Enzyme zu bevorzugen, wenn wir einmal von der kontroversen Diskussion um tierische Produkte absehen. Die Arbeit der Enzyme wird unterstützt und verstärkt durch Co-Enzyme wie Vitamine und Spurenelemente. Eine basische Mineralstoffzugabe dient zur Einstellung des pH-Wertes und damit zur Optimierung der Enzymaktivität. Alle diese Vorzüge haben wir in dem Präparat REGAZYM PLUS der Firma SYXYL. Es enthält keinerlei tierische Produkte und ist frei von Gelatine, Gluten, Hefe, Milchzucker und Konservierungsstoffen. Seine Enzymaktivität ist sehr hoch und liegt bei 2400 F.I.P.- Einheiten, es kann also vergleichsweise niedrig dosiert werden.

Erfreulich ist auch der Preis, 60 Dragees liegen bei ca. 19,- Euro, 120 Dragees bei rund 34,- Euro.

Geschichte
Der Mensch machte sich die Enzyme von Anfang an zum Helfer, kannte sie aber bis ins 19. Jh. nicht. Er nutzte sie zur Herstellung von Käse und Brot, aber auch zu Bier und Wein. Er beobachtete die Gärung und nannte es (lat.) fermentum. Dies war bis ins 20. Jahrhundert ihre Bezeichnung. Erst jetzt gab man ihnen den Namen Enzyme.
Mit ihrer genauen Untersuchung begann man im 18. Jahrhundert, jedoch erst Mitte es 19. Jahrhundert konnte das erste Enzym isoliert und therapeutisch eingesetzt werden. Inzwischen kennen wir ca. 3000, und etwa 5 % wurden bisher isoliert und genauestens untersucht.

Einteilung
Enzyme sind hochmolekulare Proteinverbindungen die ein Molekulargewicht von 40.000 und mehr erreichen können. Man teilt sie, um sie besser unterscheiden zu können, in sechs Hauptklassen auf:

1. Oxydoreduktasen, diese ermöglichen die biologische Oxidation und Reduktion.
2. Transferasen, sie übertragen chemische Gruppen von einem Molekül aufs andere.
3. Hydrolasen spalten Verbindungen unter Einlagerung von Wasser auf.
4. Lyasen, sie bilden oder öffnen Doppelbindungen zwischen Atomen durch Anlagerung oder Abspaltung chemischer Gruppen.
5. Isomerasen lagern chemische Gruppen innerhalb des selben Moleküls um.
6. Ligasen, sie bauen unter Energieverbrauch chemische Verbindungen auf.

Für die Enzymtherapie werden in der Regel nur die Hydrolasen eingesetzt. Sie werden unterteilt in Proteasen, die Eiweißverbindungen, Amylasen, die Stärke und Glykogen, Glykosidasen, die Zuckerverbindungen und Esterasen, die Fettverbindungen spalten.
Da Enzyme überwiegend bei entzündlichen und degenerativen Prozessen, bei denen Proteine eine Rolle spielen, eingesetzt werden, kommen von den Hydrolasen durchweg die Proteasen zum Einsatz.

Enzymaktivität
Um die Leistung der Enzyme vergleichen zu können, nutzt uns die Gewichtsangabe pro Kapsel nichts. Daher hat man sich auf eine Standardmessung geeinigt, die in F.I.P.- Einheiten (Federation Internationale Pharmaceutique) ausgedrückt wird. Diese Einheiten geben uns die enzymatische Leistung, oder besser ausgedrückt, Aktivität an. Nur wenn diese von den Präparaten bekannt ist, können sie miteinander verglichen werden.

Kontraindikationen
Da der Einsatz einer systemischen Enzymtherapie sehr vielseitig ist, sollten wir zunächst einmal abklären, wann und in welchen Fällen auf eine solche verzichtet werden sollte.
Für Patienten, die unter Eiweißallergie leiden, ist die Enzymtherapie kontraindiziert. Auch bei anderen Allergiearten sollte Vorsicht geboten sein.
Ebenfalls muss verzichtet werden bei Patienten mit Gerinnungsstörungen, sei es nun angeborene oder erworbene, wie z. B. solche bei fortgeschrittenen Leber- und Nierenleiden.
Bei einer Therapie mit gerinnungshemmenden Substanzen (z. B. Dicumarol) dürfen keine Enzyme verabreicht werden.
Bei gleichzeitiger Gabe von Thrombozytenaggregationshemmern (z. B. Aspirin) können Enzyme diese Wirkung verstärken.
In der Schwangerschaft sollte eine Therapie mit Enzymen tunlichst nicht angewendet werden.
Vor Operationen oder größeren Zahnbehandlungen müssen Enzyme mindestens 48 Stunden vorher abgesetzt werden.

Wirkungsoptimum
Um eine optimale Enzymwirkung zu erzielen, benötigt man neben der richtigen Temperatur (die Körperwärme ist für sie eine Idealtemperatur) auch den entsprechenden pH-Wert. Hier müssen wir sehr deutlich zwischen Enzymen pflanzlicher und tierischer Herkunft unterscheiden. Während die pflanzlichen Enzyme ihr Wirkungsoptimum zwischen pH 6 - 8 haben, liegt dies bei denen tierischer Herkunft bei pH ca. 7,5 - 8,5, also im basischen Bereich.
Da die meisten Menschen heutzutage übersäuert sind, kommt es kaum zum Wirkungsoptimum. Im Gegensatz hierzu beginnen die Enzyme pflanzlicher Herkunft bereits im sauren Milieu ihre Tätigkeit. Ja selbst die Magensäure kann ihnen nichts anhaben. Im Gegenteil, sie beginnen hier bereits ihre Aktivität. Trotzdem ist es wichtig, die Patienten mit der Behandlung gleichzeitig zu entsäuern, denn mit der Enzymeinnahme, besonders bei entzündlichen Prozessen, entsteht zusätzlich Säure, die so abgefangen werden kann.

Co-Enzyme
Zur Optimierung der Wirksamkeit im Organismus benötigen die Enzyme Co-Enzyme wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. In der Spirulinaalge sind diese ausreichend vorhanden. Man spricht hier vom Schlüssel-Schloss-Prinzip.

Zusammensetzung
Alle die oben genannten Eigenschaften vereint das Präparat REGAZYM PLUS der Firma SYXYL.
Seine Hauptenzymlieferanten sind der Pilz mit Namen Aspergillus oryzae mit 100 mg, Ananas- und Papayafruchtpulver mit je 51,2 mg.
Neben diesen hydrolytischen Enzymen - Amylasen, Proteasen und Cellulasen - enthält es Co-Enzyme aus Spirulinaaglenpulver sowie die basischen Mineralstoffe Calciumcarbonat, Kaliumcitrat und Magnesiumhydoxidcarbonat. Um noch eine zusätzliche Unterstützung der enzymatischen Entzündungshemmung zu erzielen, ist noch Curcuma longa in Pulverform vorhanden. Dies auch im Curry enthaltene Gewürz dient unter anderem zur Anregung des Gallenflusses, hat antioxidative Eigenschaften und gibt dem REGAZYM PLUS noch zusätzlich eine antiphlogistische Wirkung. Außerdem unterdrückt das in der Gewürzpflanze enthaltene Curcumin karzinogene Stoffe.
REGAZY PLUS hat ferner eine sehr hohe enzymatische Aktivität (rund 2400 F.I.P.-Einheiten) und braucht aus diesem Grunde nicht so hoch dosiert zu werden. Es enthält keine tierischen Produkte und ist frei von Gelatine, Gluten, Hefe, Milchzucker und Konservierungsstoffen.
Die Maximaldosierung ist mit 3 x 2 Dragees angegeben. In den meisten Fällen kommt man nach meiner Erfahrung mit 3 x 1 Dragee, zum Essen eingenommen, völlig aus.
Preislich ist es kaum noch zu unterbieten. Die 60-Dragee-Packung kostet z. Z. ca. 19,- Euro, die 120er-Packung ca. 34,- Euro.

Indikationen
Die Domäne der Enzyme ist die Therapie der entzündlichen Prozesse im Organismus. Hier sollen besonders die Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, der Atemwege, der Nebenhöhlen, der Prostata, Eierstöcke und Harnwegsinfektionen erwähnt werden.
Alle rheumatischen Erkrankungen von der Arthritis bis zur Arthrose schlagen bei der Behandlung gut an. Nicht zu vernachlässigen sei die große Zahl der Verletzungen und im besonderen die des Sportes, welche in jüngster Zeit deutlich zunehmen.
Bei Gefäßerkrankungen und Durchblutungsstörungen leisten Enzyme Erstaunliches.
Infektionen jeglicher Art sowie Autoimmunerkrankungen sprechen sehr gut auf hochaktive Enzyme an. Hier können sie mit anderen Substanzen gut kombiniert werden.
Das Tumorgeschehen sollte an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben.
Im Alter ist es zu empfehlen Enzyme prophylaktisch einzunehmen, denn die körpereigene Produktion nimmt mit zunehmendem Alter ab.
Zur Stärkung des Immunsystems ist eine 40tägige Kur mit 3 x 1 Dragee REGAZYM PLUS täglich im Frühjahr und Herbst sehr von Nutzen und jedem anzuraten.

Ernährungshinweise
Zum Schluss seien mir noch einige Bemerkungen zur Ernährung gestattet.
Unter einer Enzymkur muss auf fettes und gebratenes Fleisch, fetten und geräucherten Fisch verzichtet werden. Mageres, gekochtes Fleisch und magerer, gedünsteter Fisch, beides in geringeren Mengen als sonst üblich, kann ohne Bedenken gegessen werden. Genussmittel, wie Nikotin, Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee und Süßigkeiten, vom Kuchen bis zur Schokolade, sollten stark reduziert oder eingestellt werden.
Der Anteil basischer Nahrungsmittel muss entsprechend erhöht werden. Gemüse, Salate, Kartoffeln und Vollkornprodukte sind bei einer Enzymbehandlung angezeigt und sollten einen größeren Platz in der täglichen Ernährung einnehmen. Fetten Würsten, stark Geräuchertem und fetten Käsesorten sind magere vorzuziehen. Es schmeckt auch ein mit Tomaten oder Gurken belegtes Brot, es muss nicht immer dick Wurst, Schinken oder Käse sein.

Fazit
Mit REGAZYM PLUS haben wir ein hochwirksames, durch Co-Enzyme verstärktes, mit basischen Mineralsalzen versehenes, preisgünstiges Enzympäparat. Wir können nun mit Enzymen gut und erfolgreich therapieren, ohne den Geldbeutel unserer Patienten allzu sehr zu strapazieren, was heute wichtiger denn je ist.


© Bertold Heinze 05/02

Quelle: http://www.freieheilpraktiker.com/se...header1834.htm

Produktinfos: http://www.syxyl.de/index.cfm?uuid=0...fo&prod_id=371

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Dominic (30.12.2010), lucky (10.12.2011)
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