|
|
|||||||
| Fragen & Antworten Hier kannst du Fragen stellen und Antworten finden :) |
![]() |
|
|
Themen-Optionen |
|
#1
|
|||
|
|||
|
enzyme?
@ krasny oder wer sich auskennt :-)
wo bekommt man diese enzyme wie reganzym plus oder wie das heist? das war doch auch das präperat was im alten forum empfohlen wurde?! kann mich nur erinnern das mal irgentwo erwähnt wurde das man damit vielleicht die pilze schneller vertreiben könnte... was kostet es ungefähr wie lange soll man nehmen. und wozu ist es nochmal gut? kann man merken ob einem sowas fehlt? in der apo die konnten mir nix sagen,zum doc geh i ja schon lang net mehr die kosten nur kohle und helfen eh net. und was nimmt man bei gallebeschwerden wie unverträglichkeit von fett? auch mariendistel? lg |
|
#2
|
||||
|
||||
|
Du bekommst es in der Apotheke,
hier noch einige Infos: Enzyme sind Katalysatoren in unserem Organismus. Sie sind im Pflanzen- und Tierreich reichlich vorhanden. Während tierische Enzyme in der Regel ein eingeschränktes Wirkungsoptimum (um pH 8 ) haben, liegt das der pflanzlichen ca. bei pH 6 - 8. Dies ist vorteilhaft, da Entzündungen sich meist im sauren Milieu abspielen und die meisten Patienten übersäuert sind. Aus diesem Grunde sind pflanzliche Enzyme zu bevorzugen, wenn wir einmal von der kontroversen Diskussion um tierische Produkte absehen. Die Arbeit der Enzyme wird unterstützt und verstärkt durch Co-Enzyme, wie Vitamine und Spurenelemente. Eine basische Mineralstoffzugabe dient zur Einstellung des pH-Wertes und damit zur Optimierung der Enzymaktivität. Alle diese Vorzüge haben wir in dem Präparat REGAZYM PLUS der Firma SYXYL. Es enthält keinerlei tierische Produkte und ist frei von Gelatine, Gluten, Hefe, Milchzucker und Konservierungsstoffen. Seine Enzymaktivität ist sehr hoch und liegt bei 2400 F.I.P.- Einheiten, es kann also vergleichsweise niedrig dosiert werden. Erfreulich ist auch der Preis, 60 Drag. liegen bei ca. 19 €, 120 Dragees bei rund 34 €. Geschichte Der Mensch machte sich die Enzyme von Anfang an zum Helfer, kannte sie aber bis ins 19.Jh. nicht. Er nutzte sie zur Herstellung von Käse und Brot, aber auch zu Bier und Wein. Er beobachtete die Gärung und nannte es (lat.) fermentum. Dies war bis ins 20. Jh. ihre Bezeichnung. Erst jetzt gab man ihnen den Namen Enzyme. Mit ihrer genauen Untersuchung begann man im 18. Jh., jedoch erst Mitte des 19. Jh. konnte das erste Enzym isoliert und therapeutisch eingesetzt werden. Inzwischen kennen wir ca. 3000 und etwa 5% wurden bisher isoliert und genauestens untersucht. Einteilung Enzyme sind hochmolekulare Proteinverbindungen die ein Molekulargewicht von 40.000 und mehr erreichen können. Man teilt sie, um sie besser unterscheiden zu können, in sechs Hauptklassen auf: 1. Oxydoreduktasen, diese ermöglichen die biologische Oxidation und Reduktion. 2. Transferasen, sie übertragen chemische Gruppen von einem Molekül aufs andere. 3. Hydrolasen spalten Verbindungen unter Einlagerung von Wasser auf. 4. Lyasen, sie bilden oder öffnen Doppelbindungen zwischen Atomen durch Anlagerung oder Abspaltung chemischer Gruppen. 5. Isomerasen lagern chemische Gruppen innerhalb des selben Moleküls um. 6. Ligasen, sie bauen unter Energieverbrauch chemische Verbindungen auf. Für die Enzymtherapie werden in der Regel nur die Hydrolasen eingesetzt. Sie werden unterteilt in Proteasen, die Eiweißverbindungen, Amylasen, die Stärke und Glykogen, Glykosidasen, die Zuckerverbindungen und Esterasen, die Fettverbindungen spalten. Da Enzyme überwiegend bei entzündlichen und degenerativen Prozessen, bei denen Proteine eine Rolle spielen, eingesetzt werden, kommen von den Hydrolasen durchweg die Proteasen zum Einsatz. Enzymaktivität Um die Leistung der Enzyme vergleichen zu können nutzt uns die Gewichtsangabe pro Kapsel nichts. Daher hat man sich auf eine Standartmessung geeinigt, die in F.I.P.- Einheiten (Federation Internationale Pharmaceutique) ausgedrückt wird. Diese Einheiten geben uns die enzymatische Leistung, oder besser ausgedrückt, Aktivität an. Nur wenn diese von den Präparaten bekannt ist, können sie miteinander verglichen werden. Kontraindikationen Da der Einsatz einer systemischen Enzymtherapie sehr vielseitig ist, sollten wir zunächst einmal abklären wann und in welchen Fällen auf eine solche verzichtet werden sollte. Für Patienten die unter Eiweißallergie leiden ist die Enzymtherapie kontraindiziert. Auch bei anderen Allergiearten sollte Vorsicht geboten sein. Ebenfalls muss verzichtet werden bei Patienten mit Gerinnungsstörungen, sei es nun angeborene oder erworbene, wie z. B. solche bei fortgeschrittenen Leber- und Nierenleiden. Bei einer Therapie mit gerinnungshemmenden Substanzen (z. B. Dicumarol) dürfen keine Enzyme verabreicht werden. Bei gleichzeitiger Gabe von Thrombozytenaggregationshemmern (z. B. Aspirin) können Enzyme diese Wirkung verstärken. In der Schwangerschaft sollte eine Therapie mit Enzymen tunlichst nicht angewendet werden. Vor Operationen oder größeren Zahnbehandlungen müssen Enzyme mindestens 48 Stunden vorher abgesetzt werden. Wirkungsoptimum Um eine optimale Enzymwirkung zu erzielen benötigt man neben der richtigen Temperatur (die Körperwärme ist für sie eine Idealtemperatur) auch den entsprechenden pH-Wert. Hier müssen wir sehr deutlich zwischen Enzymen pflanzlicher und tierischer Herkunft unterscheiden. Während die pflanzlichen Enzyme ihr Wirkungsoptimum zwischen pH 6-8 haben, liegt dies bei denen tierischer Herkunft bei pH ca. 7,5-8,5, also im basischen Bereich. Da die meisten Menschen heutzutage übersäuert sind, kommt es kaum zum Wirkungsoptimum. Im Gegensatz hierzu beginnen die Enzyme pflanzlicher Herkunft bereits im sauren Milieu ihre Tätigkeit. Ja selbst die Magensäure kann ihnen nichts anhaben. Im Gegenteil, sie beginnen hier bereits ihre Aktivität. Trotzdem ist es wichtig die Patienten mit der Behandlung gleichzeitig zu entsäuern, denn mit der Enzymeinnahme, besonders bei entzündlichen Prozessen, entsteht zusätzlich Säure, die so abgefangen werden kann. Co- Enzyme Zur Optimierung der Wirksamkeit im Organismus benötigen die Enzyme Co-Enzyme, wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. In der Spirulinaalge sind diese ausreichend vorhanden. Man spricht hier vom Schlüssel-Schloss-Prinzip. Zusammensetzung Alle die oben genannten Eigenschaften vereint das Präparat REGAZYM PLUS der Firma SYXYL. Seine Hauptenzymlieferanten sind der Pilz mit Namen Aspergillus oryzae, mit 100 mg, Ananas- und Papayafruchtpulver, mit je 51,2 mg. Neben diesen hydrolytischen Enzymen - Amylasen, Proteasen und Cellulasen - enthält es Co‑Enzyme aus Spirulinaaglenpulver, sowie die basischen Mineralstoffe Calciumcarbonat, Kaliumcitrat und Magnesiumhydoxidcarbonat. Um noch eine zusätzliche Unterstützung der enzymatischen Entzündungshemmung zu erzielen ist noch Curcuma longa in Pulverform vorhanden. Dies auch im Curry enthaltene Gewürz dient unter anderem zur Anregung des Gallenflusses, hat antioxidative Eigenschaften und gibt dem REGAZYM PLUS noch zusätzlich eine antiphlogistische Wirkung. Außerdem unterdrückt das in der Gewürzpflanze enthaltene Curcumin karzinogene Stoffe. REGAZY PLUS hat ferner eine sehr hohe enzymatische Aktivität (rund 2400 F.I.P.-Einheiten) und braucht aus diesem Grunde nicht so hoch dosiert zu werden. Es enthält keine tierischen Produkte und ist frei von Gelatine, Gluten, Hefe, Milchzucker und Konservierungsstoffen. Die Maximaldosierung ist mit 3 x 2 Dragees angegeben. In den meisten Fällen kommt man, nach meiner Erfahrung, mit 3 x 1 Drag., zum Essen eingenommen, völlig aus. Preislich ist es kaum noch zu unterbieten. Die 60 Drageepackung kostet z. Z. ca. 19 €, die 120er Packung ca. 34 €. Indikationen Die Domäne der Enzyme ist die Therapie der entzündlichen Prozesse im Organismus. Hier sollen besonders die Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, der Atemwege, der Nebenhöhlen, der Prostata, Eierstöcke und Harnwegsinfektionen erwähnt werden. Alle rheumatischen Erkrankungen von der Arthritis bis zur Arthrose schlagen bei der Behandlung gut an. Nicht zu vernachlässigen sei die große Zahl der Verletzungen und im besonderen die des Sportes, welche in jüngster Zeit deutlich zunehmen. Bei Gefäßerkrankungen und Durchblutungsstörungen leisten Enzyme Erstaunliches. Infektionen jeglicher Art, sowie Autoimmunerkrankungen sprechen sehr gut auf hochaktive Enzyme an. Hier können sie mit anderen Substanzen gut kombiniert werden. Das Tumorgeschehen sollte an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben. Im Alter ist es zu empfehlen Enzyme prophylaktisch einzunehmen, denn die körpereigene Produktion nimmt mit zunehmendem Alter ab. Zur Stärkung des Immunsystems ist eine 40tägige Kur, mit 3 x 1 Drag. REGAZYM PLUS täglich, im Frühjahr und Herbst sehr von Nutzen und jedem anzuraten. Ernährungshinweise Zum Schluss seien mir noch einige Bemerkungen zur Ernährung gestattet. Unter einer Enzymkur muss auf fettes und gebratenes Fleisch, fetter und geräucherter Fisch, verzichtet werden. Mageres, gekochtes Fleisch und magerer, gedünsteter Fisch, beides in geringeren Mengen als sonst üblich, kann ohne Bedenken gegessen werden. Genussmittel, wie Nikotin, Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee und Süßigkeiten, vom Kuchen bis zur Schokolade, sollten stark reduziert oder eingestellt werden. Der Anteil basischer Nahrungsmittel muss entsprechend erhöht werden. Gemüse, Salate, Kartoffeln und Vollkornprodukte sind bei einer Enzymbehandlung angezeigt und sollten einen größeren Platz in der täglichen Ernährung einnehmen. Fette Würste, stark Geräuchertes und fette Käsesorten sind mageren vorzuziehen. Es schmeckt auch ein mit Tomaten oder Gurken belegtes Brot, es muss nicht immer dick Wurst, Schinken oder Käse sein. Fazit Mit REGAZYM PLUS haben wir ein hochwirksames, durch Co-Enzyme verstärktes, mit basischen Mineralsalzen versehenes, preisgünstiges Enzympäparat. Wir können nun mit Enzymen gut und erfolgreich therapieren ohne den Geldbeutel unserer Patienten allzu sehr zu strapazieren, was heute wichtiger denn je ist. © bertoldheinze05/02 |
| Der folgende User sagt Molly Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag: | ||
candidine (17.10.2011) | ||
|
#3
|
||||
|
||||
|
Zugabe,
für die Galle kannst Du ein Artischockenpräparat nehmen gibt es auch in der Apotheke. Aber Du solltest erstmal überprüfen lassen, ob Du ein Problem mit der Galle hast. |
|
#4
|
||||
|
||||
|
@Molly
Vielen Dank für deinen informativen Beitrag. @Blubblub Regazym Plus verhindert, daß sich die Hefen in den Makrophagen verstecken können. Lies mal bitte folgenden Beitrag: http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7447 Außerdem helfen die enthaltenen Enzyme bei der Verdauung, besonders, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht richtig funktioniert. Es sollte mind. 4 Wochen eingenommen werden. Zur Unterstützung der Galle kannst du 2 x täglich 1/2 TL Tumerik (Kurkuma, Gelbwurz, = Curcuma longa indica) in lauwarmem Wasser aufgelöst nehmen. Bei Übersäuerung keine Artischockenpräparat nehmen! LG, Krasny |
|
#5
|
|||
|
|||
|
danke!!!
und wo gibt es tumerik? lg |
|
#6
|
||||
|
||||
|
Hallo, Blubblub,
Tumerik ist Kurkuma oder Gelbwurz. Das bekommst du in jedem Kräuterladen, Naturkostladen oder Reformhaus. Es sollte aber die Art Curcuma longa indica sein. Nur die ist voll wirksam. Lies auch mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kurkuma LG, Krasny |
|
#7
|
|||
|
|||
|
Ich glaube ich versuche es auch mal mit dem Regazym, da es wohl das beste Enzympräparat ist, oder? Oder ist z.B. Wobenzym besser?
Jedoch sind das ja Drages, sprich mit Zucker überzogen, kann man das dann so wie bei den Nystatinpillen einfach abwaschen? |
|
#8
|
||||
|
||||
|
Hallo, mckowski,
laut meiner HP ist regazym plus besser. Ich kann das aber nicht aus eigener Erfahrung bestätigen, weil ich nur regazym plus genommen habe. Der Überzug der Dragees ist so dünn, daß er nicht ins Gewicht fällt. Die Zuckermenge ist verschwindend gering. Du kannst es aber ausprobieren, ob sie sich abwaschen läßt.
__________________
Liebe Grüße, Krasny |
|
#9
|
||||
|
||||
|
hallo, zusammen
in regazym ist kein zucker. das ist im wobenzym. regazym ist frei von gluten, farbstoffen, konservierugsstoffen zucker und gelatine |
|
#10
|
||||
|
||||
|
ups. überlesen
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Escapeverhalten virulenter Hefen | Krasny | Candidose | 0 | 10.12.2006 22:47 |