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#1
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Evt Darmpilz bei meiner Tochter (14)
Guten abend,
Seit ca ende August hat meine Tochter immer wieder Probleme mit Scheidenpilzen, sie ist 14. Sie wurde nun schon 5 mal behandelt, mal mit 3 Tage Medikamenten, und die letzten beiden male mit 6 Tagen. Kurz nach Behandlungsende fängt es aber schon wieder an und selbst die FA ist mittlerweile mit ihrem Latein am ende. Heute musste sie schon wieder zum Frauenarzt, diesmal hat sie einen Abstrich weiter zu einem anderen Labor geschickt, da kommt aber erst nächste Woche das ergebnis. Ich habe dann heute einfach mal im Netz einen dieser Onlineärtzeportale benutzt und wurde dort halt auf eine Darmmykose hingewiesen. Ihr essverhalten ist sicher nicht das Gesündeste, Mc Donalds Süsskrams und co lassen in dem alter wohl grüssen Sie klagte wohl schon desöfteren wegen Bauchschmerzen, aber ansonsten kann ich da nichts weiter nennen. Wie sollte ich da nun weiter fortfahren? Einfach eine Stuhlprobe zum kinderarzt bringen mit der bitte auf Untersuchung nach Pilzen? Habe schon gelesen das man bei solch einer Erkrankung die Ernährung umstellen muss, was sicher bei einer Jugendlichen nicht so einfach wird Was kann noch alles durch eine Darmpilzinfektion kommen? Ich bin zwar gerade dabei mich zu Informieren, aber das was ich bislang so gefunden habe ist nicht wirklich schön. Ist sowas ansteckend? Meine jüngste Tochter ist gerade 1, was wäre dann mit ihr? Vielelicht könnt ihr mir Tipps geben was ich nun tun soll, muss Lg Andrea |
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#2
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Hallo, Andrea,
willkommen bei uns. Bei wiederkehrenden Vaginalpilzen kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß auch der Darm betroffen ist. Wird der Darm nicht ebenfalls saniert, werden auch die Vaginalpilze ständig wiederkommen. Sinnvoll wäre ein Komplettstatus der Darmflora (KyberStatus + KyberMyk), weil sicher auch eine Dysbiose (Ungleichgewicht der guten Darmbakterien) vorliegt. Die gute Darmflora muß im Zuge der Pilzbekämpfung wieder aufgebaut werden. Die Ernährung muß unbedingt umgestellt werden. Zucker in jeder Form, Weißmehlprodukte, Alkohol, süßes Obst sind während der Antipilztherapie tabu. Gleichzeitig wird ein pilztötendes Medikament für den Darm und eine Suspension oder ein Gel für den Mundbereich angewendet. Falls deine Tochter einen Freund hat, mit dem sie intim ist, sollten die jungen Leute unbedingt Kondome benutzen und auf Zungenküsse verzichten. Hefepilze wie Candida sind ansteckend beim Austausch von Körperflüssigkeiten (Küssen, Sex). Lies mal bitte die Artikel in unserem FAQ- und Infobereich: http://www.candida-info.de/forum/faq...reich-f54.html Zur Ansteckung kannst du bitte folgende früheren Themen im Forum nachlesen: http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7880 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7917 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=8184 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=8359 http://www.candida-info.de/forum/ans...81.html?t=9081 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=10210 http://www.candida-info.de/forum/par...1.html?t=10711 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7865 Artikel von Prof. Hans Rieth (Beitrag von Kaidrun): http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=13296
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Liebe Grüße, Krasny |
| Der folgende User sagt Krasny Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag: | ||
Hummel (01.12.2011) | ||
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#3
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Ich danke Dir für deine schnelle Antwort.
Wir haben nächste Woche einen Termin beim Arzt, werde dort dann auch direkt eine Stuhlprobe mitnehmen Ich habe meine grosse heute morgen den Spucketest machen lassen. Sehr schnell zog die Spucke fäden und sank dann zu boden. Sollte sich der Darmpilz bestätigen wird es sicher nicht leicht für eine Jugendliche so strikt auf die Ernährung zu achten, ich glaube da werden sogar einige erwachsene probleme mit haben. Meine jüngste hatte im April (mit 5 Monaten) nach einer Antibiotikabehandlung den Soor bekommen, im Mund und Windelbereich, sollte ich bei ihr evt auch vorsichtshalber noch mal nachschauen lassen? Lg Andrea |
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#4
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Hallo, Andrea,
damit das Ergebnis nicht verfälscht wird, die Stuhlprobe am Anfang der Woche frisch entnehmen und sofort ins Labor schicken. Auf keinen Fall über Nacht im Kühlschrank lagern. Hinweise zur korrekten Probennahme findest du hier: http://www.candida-info.de/forum/kor...hme-t7627.html Ich weiß leider, wie Jugendliche und junge Menschen reagieren. Sie wollen "Spaß" haben und sich nichts sagen lassen. Ich habe in meinem Reitverein auch so ein "Exemplar", welches raucht ohne Ende, sich ungesund ernährt und nur Sinn für Partys und Diskos hat. Bei ihr trat letztens Durchfall und Tinnitus auf. Als ich ihr ein paar Dinge zum Lebenswandel sagen wollte, stieß ich auf Unverständnis und hätte mich beinahe unbeliebt gemacht. Wer nicht hören will, muß fühlen!Ja, du kannst deine Jüngste überprüfen lassen. In der Regel verkraften sie den Soor aber ganz gut. Hat sie Antimykotika (z. B. Nystatin) und Probiotika (Symbioflor) bekommen?
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Liebe Grüße, Krasny |
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#5
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Die kleine bekam ein Mykoderm Mundgel, wirkstoff Miconazol und für den Windelbereich die Multilind Heilsalbe mit Nystatin, es hatte damals auch sehr gut angeschlagen, aber ich denke mal nachgucken lassen kann nicht schaden
Danke für den link zur korrekten Stuhlprobe, damit wäre eine miner nächsten Fragen schon bantwortet Meine Tochter ist zwa ziemlich launisch aber ich denke schon wenn man ihr vernünftig erklärt warum weshalb wieso wird sie das schon vernünftig mitmachen, denke es wird halt schwer wenn man mit Freunden ein Eis essen gehen will, oder wenn die nach Mc Donalds wollen ect Allerdings habe ich mit meiner auch Glück das sie unheimlich gern Gemüse isst, sei es Tomaten Gurken Paprika ect....naja unf Fleisch isst sie zb seit einiger Zeit auch nicht mehr Als ich ihr gestern abend den Verdacht und was damit zusammenhängt, also Nahrungsumstellung erklärt hatte wurden die Augen immer grösser und es kam ein "ohh" Musste ihr ja erklären wieso ich will das sie in einem Glas spucken soll.. Eine Frage habe ich aber noch, werden betroffene eigentlich irgendwann "geheilt" oder müssen diese ihr lebenlang auf Nahrung achten ect ? Lg Andrea |
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#6
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Hallo, Andrea,
Heilung ist möglich, aber man muß konsequent sein. Auch kommt es darauf an, wie lange man schon mit dem Pilz infiziert ist. Je früher die Behandlung beginnt und keine Fehler gemacht werden, umso besser. Sehr wichtig ist auch der Wiederaufbau einer gesunden Darmflora, die Unterstützung des Immunsystems, die ausreichende Gabe von Vitaminen und Mineralstoffen, die Entsäuerung und Entgiftung des Körpers. Wie ich bereits weiter oben schrieb, muß deine Tochter auch aufpassen, daß es nicht zum Pingpong-Effekt kommt (Wiederansteckung durch sich selbst oder einen Partner). Also Hygiene beachten. Meine HP verbietet ihren jungen Patientinnen u. a. das Tragen von Tanga-Slips und Slips aus synthetischen Materialien. Statt dessen ist Baumwollunterwäsche sinnvoll, die man in der Waschmaschine bei > 90 °C waschen kann.
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Liebe Grüße, Krasny |
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