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  #1  
Alt 06.07.2009, 14:08
Rokky Rokky ist offline
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Rokky wird schon bald berühmt werden
Fragen und Vorschläge

Hallo, ihr Lieben,

na denn, mich hat es auch erwischt. Gestern habe ich das Ergebnis bekommen. Pilz bis unter die Dachkante. Nach monatelangen Untersuchungen bei verschiedenen Spezialisten wegen der unterschiedlichen Symptome (Tenor meistens: Ja, da ist das und was, Ursache unbekannt und ansonsten vielleicht psychosomatisch) habe ich am Ende das Heft selbst in die Hand genommen und bin u.a. auch durch eure Hilfe dem Pilz auf die Spur gekommen.

Jetzt beiße ich mich durch die verschiedenen Texte, Therapievorschläge und Möglichkeiten und stelle fest, hm, teils ganz schön kompliziert.

Ich will auch Verschiedenes probieren und habe noch die eine oder andere Möglichkeit auszuloten, bevor ich dem Pilz hoffentlich den Garaus mache.

Verschiedene Ideen drängen sich mir auf, vielleicht hat jemand damit bereits Erfahrungen gemacht und kann mir dazu berichten?

Neben Ausleitung, Medizin und Diät wären das beispielsweise:

1. Bekämpfung des Pilzes mit einem Pilz.
Wie bei Anti- oder Pro-biotika glaube ich, gibt es auch Anti- und Pro-Pilz.
Der Shiitake oder der CordycepsRaupenpilz sind Vitalpilze und man sagt, sie haben für den Menschen positive Wirkung. Ersterer ist erschwinglich, man kann eine eigene Zucht im mitgelieferten Gewächshaus anlegen und regelmäßig ernten. Infos unter http://www.pilzshop.de/Vitalpilze - Der Raupenpilz ist teuer, weil er selten ist, doch er erscheint mir in meinem Fall sinnvoll, ganz besonders, weil er die Atemwege unterstützt und ich gerade mit dem Atmen seit der Pilzerkrankung attestierte Probleme habe. Bronchitis und Asthma sind mein Begleiter geworden. Deswegen transportiert mein Blut in etwa einem Volumen von 800 ml keinen Sauerstoff mehr. Dies ist dann gleichzeitig eine mögliche Kettenreaktion hin zu den die Kreislaufproblemen. Abgeschlafftheit, Schwindel bis hin zu Lähmungserscheinungen bspw. in den Beinen, bei körperlicher Belastung. Das alles war bei mir plötzlich vorhanden.

Hier bitte ich darum, zu überdenken, ob man Atemwegsprobleme in die Symptomatik mit aufnehmen möchte. Dazu gehört auch einfach immer wiederkehrender Schnupfen, verstopfte Nase oder Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Lungenentzündung bis hin zu Bronchitis und Asthma. Auch immer wiederkehrende Mittelohrentzündungen können ein Abbild geben. Sicher spielt die schwer geschädigte Darmflora hier eine Rolle. Eigene Erfahrung und die Beschreibungen Anderer scheinen mir dies zu bestätigen.

2. Ich will EM-Produkte (Antioxidationsmittel) ausprobieren. EM steht für die Mischung EFFEKTIVE MIKROORGANISMEN und wurde vom Japaner Teruo Higa entwickelt.
Alles, was wir an Nahrung zu uns nehmen ist im Körper, im Darm Oxidationsprozessen unterworfen. Und mir scheint es so, dass der Pilz diese Prozesse nicht nur mag, sondern sogar noch fördert. Wenn er Kohlenhydrate und Zucker liebt und sogar in der Lage ist, eigenen Alkohol in nicht geringer Menge zu produzieren, dann finden Gärungsprozesse (Oxydationsprozesse) statt (Blähungen, Blähbauch). Auch Lebensmittel, die länger im Darm verarbeitet werden, wie Fleisch beispielsweise, und dann im Verbindung mit Zucker bieten diesen Gärungsprozessen und somit auch dem Pilz reichlich Nahrung.
EM, als Antioxdationsmittel kann dem m.E. dem entgegen wirken. Im menschlichen Organismus entfaltet EM seine Wirkung durch eine Verbesserung der Verdauung und positive Effekte der Stoffwechselprodukte der Mikroben.

Ich habe einmal das EM-Buch gelesen und fand einiges sehr logisch. In der Landwirtschaft wird dieses Mittel bereits seit Jahren in der Bekämpfung von Schimmel und Pilz erfolgreich eingesetzt. Neuerdings gibt es wohl auch Produkte für den Menschen. Eine Freundin berichtete mir außerdem, dass man EM in Verbindung mit Heilerde einnehmen kann. Die Heilerde würde dann wohl die Schwermetalle binden und ganz normal über die Verdauung ausscheiden. Ich werde mich in diesem Feld weiter schlau machen und später noch einmal berichten.

Zum Abschluss noch ein Tipp bzgl. dem Aufbau der Darmflora mit Probiotika. Wer die Möglichkeit hat, nach Belgien oder Luxemburg zu kommen, sollte sich hier damit eindecken. Ein hochwertiges Probiotika z.B. von der Firma ORTIS mit dem Namen Beneflora kostet dort ca. 8 €. Ein vergleichbares Produkt in Deutschland ca. 28 €.

So, wer also schon Erfahrung hat mit Heilpilzen oder EM-Produkten, der möchte mir bitte berichten. Danke.


Dann habe ich noch zwei Fragen:


Wie weit muss ich mein Umfeld, Freundin, Kinder, Mutter etc, mit untersuchen oder mit behandeln lassen?


Kennt jemand einen Spezialisten im Raum Bitburg oder Gerolstein PLZ 54570?

Geändert von Rokky (06.07.2009 um 14:11 Uhr) Grund: titel gibt es schon
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  #2  
Alt 06.07.2009, 15:16
golden golden ist offline
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hallo und herzlich willkommen!

heilpilze find ich sehr interessant...hab vor ca. einer woche damit angefangen (reishi + hericium) - also leider noch nicht lang genug, um hier wirklich was zu berichten. aber ich vertrag sie zumindest sehr gut (was schonmal toll ist wenn man sonst fast nix verträgt )
bin gespannt was du uns berichten wirst!

mit EM hab ich mich auch beschäftigt...ich nehm die probiotischen mikroorganismen von agenki...die basieren auf dem "rezept" von herrn higa - bei mir das einzige probiotikum, dass anschlägt
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  #3  
Alt 06.07.2009, 22:01
Betty Blue Betty Blue ist offline
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Hallo Rokky,

was ist denn in Beneflora genau drin? Man kann es auch über Amazon kaufen, steht aber keine Zusammensetzung bei.

Klar können die Pilze z.B. beim Sex oder Knutschen übertragen werden.

Ich hab hier ein paar Spezialisten gefunden, die mit dem Labor ganzimmun zusammenarbeiten:
http://www.luft-im-bauch.de/04_seite...dler&country=D
Du kannst da Deine PLZ eingeben.
LG BB
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  #4  
Alt 06.07.2009, 22:10
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Krasny Krasny ist offline
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Hallo, Rokky,

willkommen bei uns.

Lies bitte erst einmal die Artikel in unserem FAQ- und Infobereich. Dort bekommst du die grundlegenden Infos über die Krankheit und ihre Behandlung.

Es ist schwer zu sagen, ob diese Pilze bei einer Pilzerkrankung helfen können. Ernährungstechnisch hat mir meine HP Ende 2003 von allen Speisepilzen mit Ausnahme des Austernpilzes abgeraten. Das Immunsystem ist so geschwächt, daß es zwischen guten und krankmachenden Pilzen oftmals nicht unterscheiden kann.

Die Einnahme von Probiotika ist ein wichtiger Teil der Antipilztherapie, um die geschädigte Darmflora zu sanieren.

Heilerde bindet Schwermetalle, aber nur die, welche sich im enterohepatischen Kreislauf befinden. Bereits im Gewebe deponierte Schwermetalle müssen erst mobilisiert und dann ausgeleitet werden. Dazu dienen Substanzen mit hohem Schwefelgehalt wie Bärlauch oder Chelatbildner.

Zur Ansteckung von Candida lies mal bitte hier:
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7880
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=8184
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=8359
http://www.candida-info.de/forum/ans...81.html?t=9081
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=10210
http://www.candida-info.de/forum/par...1.html?t=10711
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7865

Arzt- und HP-Adressen schicke ich dir per PN.
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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  #5  
Alt 07.07.2009, 01:21
Rokky Rokky ist offline
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Da bin ich wieder

Da bin ich wieder, vielen Dank erst einmal für Eure Antworten.

Ich stehe erst am Anfang meiner Recherche und damit auch noch vor der Therapie. Erst einmal möchte ich mir ein Bild machen von den verschiedenen Möglichkeiten. Der Hefepilz ist intelligent und sehr anpassungsfähig. Er kann sich verwandeln und auch mutieren. Nicht nur das er, falls er nicht gefüttert wird, die Darmwand anschneidet und sich den Blutzucker holen will, nein, falls er nicht genug Kohlenhydrate und Zucker bekommt, dann schwenkt er einfach auf Eiweiße um. Außerdem scheint er in der Lage zu sein, Medikamente, d.h. Dinge, die ihm Schaden können, zu erkennen und bringt dann ein Verhalten hervor, welches man Pumpen nennt. Schaut mal in die folgenden Links rein. Interessante Artikel:

http://reform-rundschau.de/archiv/ar...im%20Darm.html

http://reform-rundschau.de/archiv/ar...Hefepilze.html

http://www.welt.de/wissenschaft/arti...orpediert.html

Wie gesagt, ich trage noch zusammen. Der 2. Artikel aus der reform…. Diät beschreibt die mögliche Wirkung von Hefearten, wie Bäcker-, Wein- oder Bierhefen, wobei die noch lebendigen gemeint sind und der Autor geht davon aus, das dadurch die Candida Hefen weit zurückgedrängt werden können. Das wäre schon gut.

Ich glaube, daß ich den Pilz schön länger in mir trage, genau wie etwa geschätzte 75% der Bevölkerung. Vielleicht kommt der Pilz erst, wenn man bereits eine Schwermetallbelastung im Körper hat. Vielleicht ist das sogar ein glücklicher Zufall, denn der Pilz bindet das Schwermetall, und so wird verhindert, das Leber und Nieren schwer geschädigt werden….denn

vor achtzehn Jahren habe ich mir alle Amalgan-Füllungen, das waren eine Menge, an der Uni-Klinik in Köln entfernen lassen. Dabei ist einiges den Hals runtergegangen, eine Untersuchung oder Ableitung auf Schwermetall wurde nie gemacht. Nehmen wir mal an, auch da war schon ein kleines Häufchen Hefepilz vorhanden, so hat er evtl. die Schwermetalle gebunden.

Da ich immer ein gut funktionierendes Immunsystem hatte, konnte ich allerdings den Hefepilz in Schach halten. Vor drei Jahren hatte ich eine Lungenentzündung und nahm Antibiotika. Ich habe erstmalig negativ darauf reagiert (dicke Gelenke) und anschließend aus diesem Grund gleich ein Probiotika genommen. Danach ging es mir gut. Letztes Jahr im November hatte ich einen Infekt und bekam ein anderes Antib. Da ich es scheinbar gut vertrug, hatte ich auf Probiotica verzichtet. Doch schon ein wenig später ging es mit meinen Wohlbefinden bergab. Meine Darmflora war wohl nicht mehr in der Lage, den Hefepilz in Schach zu halten. Wenn man sich da vor Augen hält, daß er in der Lage ist, sich selber alle 20 Minuten! zu verdoppeln….

So……ich werde mir, s.o., das mit den nicht schädigenden Hefen durch den Kopf gehen lassen.
Candida-Hefepilz vs. Bierhefe & Heilpilz. Eine interessante Begegnung?!


Weiter finde ich den Zuckerausstauschstoff Xylitol spannend, den ich in eurem Forum fand, siehe hier
http://www.candida-info.de/forum/xyl...ida-t7753.html
Ich habe mir Xylithol schon mal bestellt. Pulver und Kaugummis.

Wie und in welcher Reihenfolge ich nun therapeutisch vorgehe, ist noch nicht klar….

An KRASNY:
Den Shitake Pilz werde ich wohl erst einsetzen, wenn ich in der Genesung weiter fortgeschritten bin, evtl. als Teil meiner speziellen Diät. Ob Pro-Pilz hilft weiß ich nicht, doch weiß ich, dass man manche Pilze essen kann und manche nicht. Und da habe ich doch lieber eine Heilpilz-Kultur im Bauch statt dem Candida albicans.
Vielen Dank für deinen Hinweis bzgl. der Ausleitung und der Heilerde. Ich werde wohl mit einem DMPS-Mobilisationstest beginnen, um zu sehen, wie weit eine Schwermetall-Belastung vorliegt.

An Betty Blue:
In Belgien bekommt man eine 125 g Packung mit folgenden Bakterien:
Lactobacillus acidophilus, Bifidobacterium species, Streptococcus thermophilus,
Lactobacillus casei, Lactobacillus bulgaricus, Bifidobacterium longum.

Sechs Stämme, insgesamt etwa 50 Milliarden Bakterien, eine 10-Tage-Kur für 8,30 €.

An Golden:
Ich bleibe am EM dran, eine Freundin informiert mich demnächst, sie sitzt an der Quelle.

An Alle:
Wie jeder Mensch individuell ist, so sollte auch jede Therapie individuell sein. Ich werde meine Therapie selbst in die Hand nehmen und auf mein Krankheitsbild abstimmen. Ärzte, Spezialisten, Heilpraktiker und auch ihr dürft mich gerne dabei begleiten. Nachdem ich sieben Monate hin- und hergeschickt worden bin (gottseidank noch nicht in die Psychatrie) vertraue ich in erster Linie mir selbst.

Über weitere Erkenntnisse werde ich gerne informieren und abschließend meinen Therapieplan vorlegen. Und wenn es mir hoffentlich besser geht, dann schreiben wir zusammen ein Buch.

Willst du ein Ganzes begründen, musst du Einzelnes verbinden. (Zitat Turnvater Jahn).
…….Schau mal an, der konnte nicht nur turnen.


Bis bald......
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  #6  
Alt 07.07.2009, 08:07
Rokky Rokky ist offline
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Rokky wird schon bald berühmt werden
Vitamine & Mineralien

Guten Morgen,

bin gerade wieder mal mit Kopfschmerzen aufgewacht und bemerke, daß der Pilz mir Mineralstoffe und Vitamine wegschnappt. Ich muss ergänzen....damit

http://www.granovital.de/granovital/.../3waechter.php

Eine Monatspackung kostet 8,75 €. Es ist in vielen Reformhäusern erhältlich, machmal nur auf Nachfrage, weil es günstig ist. Es enthält außerdem Traubenkernextrakt, ist reich an Oligomeren Procyanidinen (OCP), ein Anti-Oxydanz, welches Oxydationsprozesse (Gärung) verhindert.

......und damit
Magnesium und Calcium aus norwegischen Dolomitgestein, d.h. das sind organische Muschelkalkablagerungen, also relativ natürlich. Wird zur Mahlzeit eingenommen, enthält allerdings den Zuckeraustauschstoff Sorbit.
(Sorbit ok?)

Dafür ist es unverschämt günstig, deswegen kenne ich keine Apotheke, die es vorrätig hat (nur auf Nachfrage, meine Erfahrung)

Im Internet findet man verschiedene Anbieter, der Packungspreis für 250 Stück! beginnt bei 4,98 €, siehe hier
http://www.dooyoo.de/nahrungsergaenz...letten-210-st/

und für den gleichen Inhalt bis zu 11,40, siehe hier
http://www.yatego.com/biovitalshop/p...etten---250-st
.........Dafür kann man hier die Zutatenliste lesen

Bis später.....schönen Tag
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  #7  
Alt 07.07.2009, 09:12
golden golden ist offline
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mir gefällt deine art an die sache ran zu gehen
freu mich drauf, weiter von dir zu lesen wie sich alles entwickelt!

die beiden texte von dr. mohr sind sehr interessant und differenziert betrachtet. besonders die stelle, wo er von den versuchen mit dem glucose-nährboden schreibt. das hatte ich schonmal irgendwo gelesen...und auch bei mir selbst festgestellt nach einem glucose-atemtest. da musste ich 80 g (!!) glucose trinken und hatte echt bedenken, wie sich das wohl auswirkt. und was war: nix, keine verschlechterung. vielleicht eine erklärung...
das spricht natürlich überhaupt nicht gegen die richtigkeit der diät, aber wahrscheinlich funktioniert sie eher in dem maß, dass der körper allgemein stabilisiert wird und schädigende einflüße wegfallen.
ich finde auch, dass man sich gar nicht so sehr auf candida selbst fixieren sollte/muss - ist er doch meistens nur ein "mitbringsel" von einem ganz anderen problem (ok, vielleicht außer in fällen wo die infektion direkt nach ner antibiotika-gabe wuchert)
z.b. bei mir ist der zusammenhang wahrscheinlich wie folgt:
damals unbekannte allergien auf mehrere grundnahrungsmittel -> reizung/entzündung der darmschleimhaut -> entwicklung von LI und FM -> viel unverdauter zucker im darmtrakt+ geschädigte darmflora durch allergien/intoleranzen -> candida
ich weiß, genau das oben geschriebene wird hier im forum auch immer betont - kommt aber oft bei vielen leuten nicht so wirklich an.
in dem zusammenhang halte ich es auch nicht für sinnvoll, ständig alles und jedes symptom auf candida zu "schieben" - könnten diese symptome doch vielleicht von der URSACHE des candida-befalls rühren und sollten deshalb nicht vorschnell mit candida wegerklärt werden.

viele grüße + danke für die reingestellten artikel!
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  #8  
Alt 07.07.2009, 09:39
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Krasny Krasny ist offline
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Hallo, Rokky,

in dem Präparat Perenterol ist Saccharomyces boulardii (Handelsname von Saccharomyces cerevisiae Hansen CBS 5926) enthalten. Das ist Bäckerhefe. Es wird bei Durchfall genommen und kann auch Candida verdrängen. Allerdings wird darauf hingewiesen, daß es bei stark geschwächtem Immunsystem auch zur Ansiedelung von Saccharomyces kommen kann. Dann hat man den Teufel mit dem Bezelbub ausgetrieben. Vorsicht ist also angebracht.
Hier ein Zitat aus dem Buch "Candida, Intestinaltrakt, Immunsystem, Allergie" zu Saccharomyces:
Zitat:
Zur Gattung gehören sieben Arten, die für ihre Fermentationsleistungen in der Industrie bekannt sind. Saccharomyces cerevisiae wird in Brauereien, Weinkellern und Bäckereien (Bäckerhefe) genutzt. [...] Diese Hefe gehört zu der Normalflora des Rachenraumes und des Intestinaltraktes. Untersuchungen der Enzymleistung haben ergeben, dass bestimmten Stämmen dieser Art eine pathologische Relevanz zugesprochen werden muss. Saccharomyces cerevisiae kann für Soor, Vulvovaginitis und Harnwegsinfektionen (bei Diabetikern) verantwortlich sein. Erkrankungen der Lunge bei europäischen Bierbrauern sind bekannt. Die Zahl der opportunistischen Erkrankungen durch diese Hefe ist im Anstieg.
Wurden die Amalgamfüllungen ohne Dreifachschutz (Sauerstoff, Kofferdam, Clean-up-Sauger) entfernt?

Was Xylitol betrifft, ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Zwei Forumsmitglieder testen diesen Zuckeraustauschstoff gerade.

Hast du einen erfahrenen Arzt an deiner Seite, der den DMPS-Mobilisationstest macht?

Ich finde in einem der Artikel die letzten Sätze des Arztes erstaunlich, zumal er selbst ausgebildeter Schulmediziner ist. Schade, daß viel zu wenige Ärzte zu so einer Erkenntnis finden:

Zitat:
Die offizielle Medizin am Ende des 20. Jahrhunderts leidet selber schwer an ihrer fehlenden Gesundheitsorientierung. Sie ist krankheitsfixiert und aufwendig, aber wenig weiterbringend, dadurch ganzheitlich gesehen wenig erfolgreich, aber teuer. Die neue Medizin muß symbiotisch gesundheitsfördernd sein, um den Menschen und der Gesellschaft weiterhelfen zu können.
Ich habe mir das GranoVital mal angesehen. Es fehlen Zink, Selen, Eisen, an denen gerade bei Candida oft ein Mangel besteht. Die empfohlenen Mengen betragen 50 mg Zink (Gluconat oder Picolinat) pro Tag und 200 µg Selen (möglichst in Form von Selenomethionin) pro Tag. Auch die Mengen der anderen Vitalstoffe sind recht niedrig angesetzt. Schau dir mal bitte folgende Tabelle an: http://www.candida-info.de/forum/spa...ene-t7932.html
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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  #9  
Alt 08.07.2009, 11:57
Rokky Rokky ist offline
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Rokky wird schon bald berühmt werden
Guten Tag

Das ist gut, das ihr euch meldet und wir dadurch in der Diskussion bleiben. Eure Anregungen und deine Einwürfe, Krasny, treiben mich in meinem Wissensdrang weiter voran, vielen Dank.

Krasny, ich möchte jetzt mal auf deine Fragen eingehen:

- Wurden die Amalgamfüllungen ohne Dreifachschutz (Sauerstoff, Kofferdam, Clean-up-Sauger) entfernt?

Ich hatte mich als studentisches Objekt zur Verfügung gestellt, Uni Köln, Abt. Zahnerhaltung. Über Monate bin ich 3 Mal die Woche dahin, lag dann jeweils für Stunden kopfüber und habe einen Studenten an mir rumbohren lassen. Ich weiß noch, ich habe ein gutes Gedächtnis, das einiges den Hals runter gegangen ist. Solche Dinge, wie du sie beschreibst, haben nicht stattgefunden, ich glaube damals war man noch nicht soweit.

- Was Xylitol betrifft, ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Zwei Forumsmitglieder testen diesen Zuckeraustauschstoff gerade.

Drei! Ich jetzt auch, aber ganz vorsichtig. Ich habe ja kein Amalgan mehr in den Zähnen, darum habe ich die Kaugummis schon mal ausprobiert.
Der Belag auf der Zungenspitze war relativ schnell verschwunden und hatte ich gestern noch angegriffene Mundwinkel, so tun mir die heute nicht mehr weh. Also, da passiert was.

Doch ich bin sehr vorsichtig. Wenn ich durch den Hefepilz gebundene Schwermetalle im Körper habe, gehe ich davon aus, daß diese freigesetzt werden. Das wäre für meine Leber, für meine Nieren nicht gut. Also, schön die Reihenfolge einhalten, Schwermetalle durch Test bestimmen und erstmal raus damit, bzw. dafür sorgen, dass dies mindestens auf jeden Fall zeitgleich geschieht mit der Verabreichung von Xylitol oder anderen Medikamenten, mit dem man den Pilz verkleinern möchte.

- Hast du einen erfahrenen Arzt an deiner Seite, der den DMPS-Mobilisationstest macht?

Ich suche mir einen. Über Betty Blues Linkhinweis habe ich in meiner Nähe einen gefunden. Danke BB. Doch erstmal gehe ich morgen zum Dermatologen, der will mich behandeln, hat er verlauten lassen (auch mal schön, wenn ein Arzt so bemüht ist). Ich werde mir mal anhören, was der zu sagen hat und vorschlägt, tue so, als wenn ich mitmache, und sammele mal erst weiter Infos und Vorschläge ein.
Heute Nachmittag kommt mich außerdem ein Freund besuchen, der in Belgien eine Zulassung als HP hat. Auch er möchte mir nützliche Vorschläge machen, mal sehen, was der an Ideen mitbringt.

Zu deinem Einwand wg. GranoVita. Danke für deinen Hinweis.
Das was fehlt, werde ich ergänzen. Ich finde das Zeug, was ich vorgeschlagen habe, allerdings preislich sehr günstig. Ich habe nämlich nicht viel Geld. Weiterhin betrachte ich diese Mittel nur als Nahrungsergänzung.

Lieber ziehe ich mir diese Substanzen aus dem normalen Essen, aus dem Gemüse.
Zink, Selen, Eisen ist enthalten grundsätzlich in allem, was rot ist, z.B. Rote Beete, und manchem, was grün ist. (Spinat, Mangold, allerdings nicht soviel wie man landläufig meint). Viel mehr Eisen ist z.B. in Hirse, wer hätte das gedacht. Dazu würde ein Heilpraktiker wahrscheinlich noch Ferrum phosphoricum D6 empfehlen.



Doch mit den homöopathischen Mitteln ist es auch speziell, denn positive Reaktionen darauf verlangen besondere Umstände.
Ich glaube bspw. nicht das sie etwas bringen, wenn man zeitgleich ein Antimykotikum wie Nystatin einwirft, schon die falsche Zahnpasta kann den Einsatz von HP-Medizin zunichte machen. Da wirft man das Geld zum Fenster heraus.

Überhaupt Nyastin stelle ich im Moment noch in Frage. Viele berichten davon, das der Pilz wenige Tage nach Absetzen von N. wieder da war und dann noch heftiger als zuvor.

Vergessen wir nicht, dieser Pilz ist sehr anpassungs- und lernfähig. Siehe noch mal oben den Verweis auf den Artikel aus der Welt. Der Pilz bemerkt, er wird angegriffen und er fängt an, das Medikament wegzupumpen. Er zieht sich zurück, bemerkt das er angegriffen wird und schlägt nach Absetzen des Medikamentes doppelt zurück, er will sich stärken und wächst um so mehr.

Ich betrachte den Pilz mittlerweile als ein Ding, wie die Pilze, die für uns sichtbar in der Natur vorkommen. Auf der Erde sehen wir ganz viele Pilze, unter der Erde sind sie miteinander verbunden, also ein Wesen. So ähnlich ist es auch bei mir. Ich habe ihn an den verschiedenen Schleimhäuten oder Fußpilz oder an den Augen etc. usw., doch die fette Mama sitzt im Darm. Ich muss der Mama klarmachen, das sie sich zurückziehen soll, weil sie mir nicht gut tut (und sich damit übrigens auch nicht, denn ich bin ja ihr Wirt) Wenn ich das schaffe, wird automatisch die übrige Symptomatik besser werden.

Ich glaube nicht, dass ich ihn ganz loswerde, zuallererst möchte ich Möglichkeiten finden, ihn zurückzudrängen. Ich glaube auch, dass ich ihn schon ganz lange habe, nur bisher kam ich, durch ein gutes Immunsystem mit ihm zurecht.

Golden…..hier bin ich nun schon mit deinem Thema beschäftigt, was ist die Ursache.

Nun, hier habe ich eine Theorie: Der Pilz kommt, wenn Schwermetalle kommen. Der Mensch ist ebenfalls sehr anpassungsfähig und bedient sich der Natur. Menschen, die empfindlich auf Umweltgifte reagieren, die viel Umweltgiften ausgesetzt sind oder waren, reagieren, ja mutieren ebenfalls. Der Organismus holt sich den Pilz an Bord, um zu überleben und damit wir nicht an schweren Nieren- oder Leberschäden verenden. Das ist Evolution, das ist Fortschritt. Wird ein Kind geboren, so sagt man, es erbt vier Krankheiten vom Vater, vier von der Mutter und es kommen zwei NEUE hinzu. Mit den neuen sind nicht irgendwelche gemeint, sondern tatsächlich neue, bisher nicht bekannte, nicht in der Familie bekannte, auch in dem Ausmaß nicht in der Gesellschaft bekannte. Warum? Der Mensch lernt daraus, hat teils schwer damit zu kämpfen, das geht in die Gene über, somit in meine Nachfahren und diese wiederum kommen dann besser damit zurecht. Global betrachtet gibt es viele neue Krankheiten, weitaus Schlimmere als Candida, z.B. Krebs oder Aids, oder betrachtet einmal, wie Grippeviren sich verändern, anpassen, mutieren und sich fortentwickeln.

Das macht der Mensch auch, er passt sich veränderten Umweltbedingungen an, das ist Evolution. Und Mikrokosmos ist gleich Makrokosmos, nicht vergessen!

Doch bevor ich jetzt hier zu weit schweife, wieder zurück zu mir. Denn eins weiß ich, zuviel von Giften, zuviel vom Pilz ist verheerend für ALLES, verheerend für mich.

Also - ZURÜCKDRÄNGEN und KLEIN halten, lautet meine Devise.
Andere Hefen scheinen das zu Schaffen. Mit dem Thema bin ich noch nicht fertig. Krasny, dein Einwand und das Zitat aus dem Buch haben Berechtigung. Du scheinst die Idee ja nicht grundsätzlich abzulehnen, doch du gebietest zur Vorsicht. Ich bin mit dir einer Meinung, ein gutes Immunsystem ist die Grundlage für jede Verbesserung unserer Zustände. Das braucht Zeit. Wenn hier manche glauben, die lange Zeit den Pilz überwuchert in sich haben, ihn innerhalb kurzer Zeit los zu bekommen, so ist das ein Trugschluss. Bei mir hat die Candida vor sieben Monaten angefangen zu wuchern, nach der Antibiotika-Geschichte, s.o., jetzt gehe ich davon aus, dass ich mindestens sieben Monate brauche, ihn wieder klein zu bekommen, wenn nicht länger. Die Ernährung umstellen, auf das achten, was ich zu mir nehme und in welchem Maß, das wird mich wohl ein Leben lang begleiten und müssen. Und wahrscheinlich auch der Pilz oder andere Pilze oder Hefen.

Und da ich noch keine Therapie aktiv begonnen habe, füttere ich meinen Pilz noch verhalten und das werde ich jetzt tun (Frühstück). Ich mache noch keine Diät, denn ich möchte nicht, das er an meinen Blutzucker geht. Ich werde auch keine Diät anfangen, bevor ich nicht schlüssig weiß, daß meine Schwermetalle raus sind.

Ich werde mich wieder melden und weiter berichten. Allerdings habe ich seit gestern meine Jungs auf Urlaub hier (8 und 9 Jahre) und will mich auch um die kümmern. Das schränkt meine Zeit ein wenig ein. Auf jedem Fall lasse ich aber ihren Stuhl jetzt auch untersuchen. Da darf der Dermatologe mir gerne schon mal helfen.

Bis Bald - Liebe Grüße
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  #10  
Alt 08.07.2009, 23:43
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Hallo, Rokky,

nur durch die Diskussion können unklare Dinge geklärt werden. Wir sind ja alle medizinische Laien.

Du wirst wohl so einiges an Quecksilber geschluckt/eingeatmet haben. Das ist vorsätzliche Körperverletzung! Aber du warst ja ausdrücklich einverstanden.

Vor einer Ausleitung mit Sachen wie DMPS erst mal den Entgiftungsstatua von Leber und Nieren bestimmen lassen! Sonst könnten sie überfordert werden, was ggfs. sogar zum Nierenversagen führen kann.

Wenn die Darmflora und die Darmschleimhaut geschädigt und außerdem noch Pilze vorhanden sind, werden die Vitalstoffe aus der Nahrung schlecht aufgenommen. Meine HP hat mir deshalb in den ersten Monaten Zink (Zinkokehl), Magnesium, Calcium, Kalium (Zentramin Bastian N), Folsäure, Vitamin B1 direkt ins Blut gespritzt.

Von welchen homöopathischen Mitteln sprichst du, von den SANUM-Mitteln gegen die Pilze?
Man muß ätherische Öle meiden, wenn man Homöopathika einnimmt, weil es zur Beeinflussung kommen kann. Von Nystatin habe ich das bisher nicht gehört.

Diese Erfahrung habe ich selbst gemacht.

Dieser Theorie stehe ich eher skeptisch gegenüber. Der Körper holt sich nicht den Pilz an Board, sondern der Pilz siedelt sich an, weil die Schwermetalle, Antibiotika oder andere Einflüsse die Bakterienflora und das Immunsystem geschwächt haben. Daß der Pilz die Schwermetalle an sich binden kann, ist in der Tat für den Körper ein positiver Nebeneffekt. Ich glaube aber nicht, daß er sich den Pilz quasi eben deshalb aussucht und in den Körper holt.
Alle Candida-Betroffenen sind schwermetallbelastet, aber nicht alle Schwermetallbelasteten haben Candida!

Genau, man sollte das nicht in Eigenregie machen, sondern unter Überwachung.

Ja, melde dich wieder und halte uns auf dem Laufenden.
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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