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  #1  
Alt 05.02.2008, 12:52
timo27 timo27 ist offline
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Gibt es schon Erfahrungen mit Anidulafungin?

(über forum-suche nichts gefunden)


hallo leute,

bin neu hier, und plage mich auch schon seit ewigen zeiten mit candida rum (die 27 hinter meinem nick, ist nicht mein alter ) !

ich habe folgendes problem: ich hab schon eine über 20 jährige arzt zu arzt odyssee hinter mir, ohne einer wirklichen diagnose von der schulmedizinischen seite (außer psychoschei* und so, oder einer borreliose die angeblich mal war, aber nicht mehr ist, aber dennoch 2 wochen stationär mit antibiotika-infusionen behandelt wurde)!

bei heilpraktikern, naturärzten (usw.), kommt man aber früher oder später immer (durch übliche laboruntersuchungen) zur diagnose: candida belastung

(schon bestimmt 10 x positiv)

bei einer dunkelfeldmikroskopie beim bhs-labor in der schweiz (über diese seite damals gefunden: http://www.horusmedia.de/1994-pilze/pilze.php ) diagnose: starke bis sehr starke blutmykose (1999)

was sind meine haupt-symptome?:

die üblichen candida-symptome, nahrungsmittelunverträglichkeiten ohne ende (kohlenhydrate jeglicher art), magen-darm-probleme generell, gastritis, teilweise leichte neurodermitis im gesicht (kommt und geht), und eben komplett kaputt, wie schlapp, keine kraft usw.! sobald ich mal wieder mehr zucker esse (egal in welcher form), bekomm ich sofort wieder bläschen im mund, und alles verschlimmert sich wieder sehr schnell!

mein hauptproblem aber ist: am ganzen körper ständiges muskelzucken, oder das gefühl, als ob millionen ameisen im körper bzw. unter der haut rumkrabseln, oder anders ausgedrückt: ein gefühl, als ob man ständig unter strom stehen würde (hunderte kleiner stromschläge in de minute)!

der fachbegriff hierfür ist: gutartige faszikulationen

und die kann man sogar sehen, und das schaut bei mir genau so aus, wie auf diesem video bei youtube:

http://de.youtube.com/watch?v=BgptXzxZvSE

(zum aus dem fenster springen)

das ist sozusagen seit über 15 jahren ein dauerzustand, jedoch in der intensität unterschiedlich, aber bis zum heutigen tage nicht dran gewöhnt, .. manchmal fast nicht mehr zum aushalten!

wie schon gesagt, bin ich schlulmedizintechnisch absolut durchgescheckt, war deswegen zur diagnose schon öfter stationär auch in unikliniken, in verschiedenen richtungen, wie neurologisch, oder internistisch, aber halt ohne befund!

was bleibt ist der candida befund, und der zumindest stimmt, was den magen-darm-trakt anbelangt (laut dunkelfeld auch das blut), man wird ja immer sehr schnell bestraft, wenn man zuviel zucker futtert!

(ich glaub vor 15 jahren war ich mal kurz vor dem abnippeln, konnte kaum mehr was essen, bauch war so hart wie eine steinplatte, im ganzen mund überall bläschen, hab fast nichts mehr gesehen, außer weißer schleier, nur noch im bett liegend im zimmer eingeschlossen, usw., hab dann intuitiv das richtige gemacht, .. erst mal eine zeitlang nichts mehr gegessen (ging ja auch kaum), danach qonsequent alle kohlenhydrate (ohne hintergrundwissen) weggelassen (nur noch käse, fleisch, salat), dann ging es mir langsam wieder besser)

(bin der meinung candida kann tödlich sein)

zur therapie: alles durch, was ernährung anbelangt (entsprechende übliche diät, auch schon über einen längeren zeitraum, auch entsäuert, auch über 3 wochen fasten, alles drum und dran, auch schon atkins-diät usw..), und behandlung mit nystatin (über heilpraktiker), oder kolloidalem silber (meinerseits), mit mäßigem erfolg (nicht nachhaltig), symptome klingen zwar ab, insbesondere magen-darm technisch, aber faszikulationen bleiben!

mit ärzten in bezug auf candida habe ich extrem schlechte erfahrungen gemacht, die wollen davon alle nichts wissen (zumindest bei denen wo ich war, .. wird man nur ausgelacht), von daher war es auch sehr schwierig, mir ein rezept für "fluconazol" (für blutmykose) zu besorgen (in einer naturheilklinik rezept erbettelt)! leider mußte ich damals (vor ca. 7 jahren) die einnahme wieder schnell stoppen, weil die nebenwirkungen für mich zu stark waren (sehr starkes druckgefühl auf leber, extreme schwäche, usw.), also blieb mir nichts anderes übrig, mit meinen symptomen mehr schlecht als recht einfach zu leben (man kann es ja so einigermaßen mit ernährung und gegebenenfalls nystatin oder k.silber im schach halten)!

---

nun zu meinen fragen:

jetzt gibt es ja ein relativ neues medikament, bzw. ein neues antimykotikum (echinocandin) "anidulafungin (ecalta)" das erst seit kurzem eine europaweite zulassung hat (september 2007), das bei klinischen studien (therapie bei invasiver candidiasis) eine deutliche überlegenheit gegenüber standardtherapie mit fluconazol zeigt, bei weitaus weniger nebenwirkungen!

hier die beschreibung als pdf-dukument: klick

hat jemand schon erfahrung damit?

was haltet ihr davon?

was meint ihr, besteht eine chance sich anidulafungin von einem arzt verschreiben zu lassen (ist ja nicht ganz billig, ich glaub so knapp 600 eur), ohne dass man sich gleich wieder komplett auseinandernehmen lassen muß (sonstige sinnlose untersuchungen)?

gibt es von der schulmedizin einen anerkannten bluttest, der eine blutmykose bestätigen od. ausschließen kann?


lg

.
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  #2  
Alt 05.02.2008, 20:01
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Hallo, Timo,

willkommen bei uns.

Ich kannte das neue Mittel Anidulafungin bisher nicht. Beim Googeln habe ich einige Artikel dazu gefunden:

http://www.p-e-g.org/sac/fruehjahrst...on_zepelin.pdf

http://medizin-telegramm.com/mediapo...andidiasis.pdf

http://www.tellmed.ch/tellmed/Fachli...andidiasis.php

Na ja, die schlimmsten Nebenwirkungen, die bei systemischen Mitteln auftreten, sind die Erstverschlimmerungen durch das massenhafte Freiwerden der Pilzgifte. Man muß aber auch eine Initialdosis einhalten (zumindest beim Fluconazol), weil es sonst zur Resistenzausbildung kommen kann.

Ich glaube nicht, daß ein "normaler" Schulmediziner das Mittel verschreiben wird. Da mußt du schon einen erwischen, der deinen prekären Gesundheitszustand richtig einschätzt. Aber auch dann gibt es Alternativen, z. B. die Ozontherapie. In jedem Fall mußt du dich wahrscheinlich auf eine sehr lange Behandlung einrichten. Auch reicht die Einnahme oder Gabe von Medikamenten allein nicht aus. Nur ein ganzheitlicher Therapieansatz kann im Laufe der Zeit Besserung bewirken. Du mußt viel Geduld haben und konsequent mitarbeiten.

Lies dir bitte mal in unserm FAQ- und Infobereich die Artikel "Die Säulen der Antipilztherapie" und "Darmsanierung" durch sowie die anderen Artikel unter "Candidose", "Ernährung", "Säure-Basen-Haushalt", "Schwermetalle": http://www.candida-info.de/forum/forumdisplay.php?f=54
Ohne Ernährungsumstellung, Entsäuerung, Darmsanierung geht es nicht.

Es gibt die Bestimmung von Antikörpern im Blut (spezifische Immunglobuline IgG, -IgM, -IgA) und die Dunkelfeldmikroskopie.
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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