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  #1  
Alt 03.02.2012, 11:32
Hogan Hogan ist offline
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Hogan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Histaminintoleranz durch candida

Hallochen,
hat jemand einen Tipp, was man direkt gegen die Histaminsymptome machen kann. Vertrage fast garnichts mehr, gleich nach der Einnahme von Nahrungsmitteln oder teilweise auch von Getränken, bekomme ich ein Taubheitsgefühl im Kopf und am Hals habe ich das Gefühl, die Lymphknoten anschwellen. Baue ja schon 2 Jahre meinen Darm auf ! Bloß garnichts essen bringt ja auch nichts! Nehme jetzt noch zusätzlich Schwarzkümmelöl-Kapseln und Weihrauch-Kapsel,Symbioflor 1, außerdem schon 2 Jahre Mutaflor.
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  #2  
Alt 03.02.2012, 11:47
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Krasny Krasny ist offline
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Hallo, Hogan,

lies mal bitte hier:
http://www.candida-info.de/forum/lis...3.html?t=14623
http://www.candida-info.de/forum/his...7.html?t=14897
http://www.candida-info.de/forum/nah...7.html?t=14997

Zitat:
Unverträgliche Nahrungsmittel
Nahrungsmittel, die einen hohen Histamingehalt haben:
  • eingelegte/konservierte Lebensmittel
  • geräuchertes Fleisch, Salami, Schinken, Innereien
  • viele Fischprodukte, insbesondere Fischkonserven
  • Meeresfische: Hering, Sardelle, Makrele, Thunfisch, Sardine, Rollmöpse, Russen, Goldbarsch
  • Süßwasserfische: Hecht, Lachs, Forelle, Aal, Flußbarsch (z. B. Victoria-), Karpfen, Felchen, Schleie, Wels, Zander, Pangasius, Tilapia, Flußbrassen
  • Meeresfrüchte, Schalentiere
  • gereifte Käsesorten (je höher der Reifegrad, desto höher der Histamingehalt)
  • einige Gemüsesorten (Sauerkraut, Tomaten, Melanzani (Auberginen), Spinat, Avocados)
  • einige Obstsorten (alle Citrusfrüchte (z. B. Orange, Mandarine, Grapefruit), Bananen, Rote Pflaumen, Birnen, Kiwi, Erdbeeren, Himbeeren)
  • alle eingelegten Gemüse aus der Dose/dem Glas
  • Bohnen und Hülsenfrüchte (besonders Kichererbsen und Sojabohnen, auch Erdnüsse)
  • Sojaprodukte (Sojamilch, Sojasahne, Tofu, Sojasoße)
  • Produkte aus Weizen
  • bestimmte Biersorten wie Hefeweizen, (Rot-)Wein
  • Orangen-, Grapefruit-, Zitronen-, Ananas-, Bananen-, Erdbeer-, Himbeer-,Tomaten- , Multivitamin- und Sauerkrautsaft
  • lactosefreie Milch (Berichte durch HIT-Betroffene)
  • schwarzer Tee, Kaffee
  • Schokolade, Kakao, Marzipan, Nougat, Knabbergebäck, Süßigkeiten mit Konservierungs- und/oder Farbstoffen
  • Nüsse, Walnüsse, Cashewkerne
  • Hefe
  • Weinessig (besonders Rotweinessig), Tafelessig
  • scharfe Gewürze begünstigen die Histaminaufnahme im Magen- Darmsystem

Nahrungsmittel, die Histamin freisetzen (Histaminliberatoren, enthalten biogene Amine):
  • Zitrusfrüchte wie z. B. Orangen, Grapefruit etc.
  • Ananas, Bananen, Birnen, Pflaumen
  • Papaya
  • Fruchtsäfte
  • Nüsse, insbesondere Walnüsse, Cashewnüsse
  • Erdbeeren, Himbeeren
  • Tomaten
  • Hülsenfrüchte, Weizenkeime
  • Avocado
  • Kiwi
  • Champignons
  • Kakao und Schokolade
  • evtl. Zusatzstoffe wie z. B. Glutamat, Benzoate, Farbstoffe, Sulfite, Nitrite

Diaminoxidase blockierende Nahrungsmittel:
  • Alkohol
  • Kakao
  • schwarzer und grüner Tee
  • Matetee
  • Energy Drinks (Bestandteil Theobromin blockiert die DAO)

Nahrungsmittel, die problematische Substanz bei HI enthalten, ein Histaminliberator sind oder die DAO blockieren:
  • Aubergine (= Melanzane)-Histamin
  • Bier-Tyramin, Histamin
  • Eiweiß-Histaminliberatoren
  • fermentierte Nahrungsmittel-vasoaktive Amine
  • Getreide-Histaminliberatoren, Schimmeltoxine (Aflatoxine)
  • japanische Hirse-Schimmeltoxine (Aflatoxine)
  • Kokosnuss-Schimmeltoxine (Aflatoxine)
  • Mais-Schimmeltoxine (Aflatoxine)
  • Paprika-Capsaicin
  • Schweinefleisch-Histaminliberatoren
  • Spinat-Histamin
  • Zitrusfrüchte-vasoaktive Amine, Tyramin, Chlorogensäure

Zusatzstoffe mit Histamin:
  • Farbstoffe: Tartrazin (E 102), Chinolingelb (E-102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123), Cochenillerot A (E 124), Erythrosin (E 127)
  • Konservierungsstoffe: Sorbinsäure und Salze (E 200-203), Benzoesäure und Salze (E 210-213), PHB-Ester (E 220-227), Dipheyl und Orthaphenyl (E 231-232), Thrabenrudazol (E 223)
  • Sonstige: Nitrate (E 251-252), Glutamate (E 620-625)
  • Säureregulatoren (Di-, Tri- und Polyphosphate)
  • Antioxidantien: Butylhydroxianisol (BHA), -droxitoluol (BHT)


Histaminarme Lebensmittel
Lebensmittel mit geringem Histamingehalt. Aufgrund weiterer, ebenfalls vorliegenender Unverträglichkeiten/Kreuzallergien ist zu beachten, dass die Histaminarmut eines Lebensmittels allein noch nichts über seine Verträglichkeit für den Betroffenen aussagt.
  • Fleisch (frisch, gekühlt, gefroren)
  • Fisch (frisch oder tiefgefroren, z. B. Adlerfisch, Rascasse, Glattbutt, Heilbutt, Hoki, Kabeljau, Dorsch, Knurrhahn, Meerbarbe, Meerbrassen/Dorade, Merlan, Rotbarsch bzw. Goldbarsch, (Alaska-)Seelachs (Köhler), Scholle, Schellfisch, Seehecht, Seeteufel, Seezunge, Limande (Rotzunge), Lengfisch, Petersfisch, Rochen, Schwertfisch, Steinbeißer, Steinbutt, Stint)
  • frisches Obst: Melone, Heidelbeeren (= Blaubeeren), Preiselbeeren, Litchi, Mango, Khaki, Kirschen, Johannisbeeren, Aprikosen, Äpfel
  • frisches Gemüse: Grüner Salat, Kohlsorten, Rote Beete, Kürbis, Zwiebel, Radieschen, Rettich, Rapunzel, Paprika, Karotten, Brokkoli, Kartoffeln, Gurke, Lauch, Zucchini, Mais, Spargel, Knoblauch, Rhabarber
  • Getreide, Teigwaren (Dinkel-, Mais-, Reisnudeln, Hefefreies Roggenbrot, Mais-Reis-Knäckebrot, Reis, Haferflocken, Reiswaffeln Mais-, Reis-, Hirsemehl)
  • Milchersatz (Reis-, Hafer-, Kokosmilch)
  • Obst- und Gemüsesäfte (ausgenommen Orangen-, Grapefruit-, Zitronen-, Ananas-, Bananen-, Erdbeer-, Himbeer-,Tomaten- , Multivitamin- und Sauerkrautsaft, sowie Säfte aus anderen bei HI nicht geeigneten Obst- und Gemüsesorten)
  • Kräutertee
  • untergärige Biere, klare Schnäpse (Wodka, Rum etc.), Weißweine
  • grüner Tee
  • Proteine: Eigelb, Lopino (strittig, da ebenfalls Hülsenfrucht)


Wirkung von Medikamenten auf den Histaminabbau [3]
Personen mit Histamin-Intoleranz sollten schmerzhemmende Medikamente mit folgenden Wirkstoffen meiden: Meclofenaminsäure, Mefenaminsäure, Diclofenac und Acetylsalicylsäure, da diese die allergenspezifische Histaminfreisetzung steigern. Schmerzhemmende Medikamente mit folgenden Wirkstoffen hemmen die die allergenspezifische Histaminfreisetzung bei Allergikern und sind daher für diese gut geeignet: Fenbufen, Levamisol und Ibuprofen. Histamin-H1-Rezeptorenblocker bewirken eine bessere Verträglichkeit von Histamin (sei es durch Zufuhr aus Lebensmitteln oder Bildung im Körper durch allergische Reaktionen).


Diaminoxidase (DAO) blockierende Medikamentenwirkstoffe
  • ACETYLCYSTEIN z. B. in Aeromuc, Pulmovent
  • AMBROXOL z. B. in Ambrobene, Ambroxol, Mucosolvan, Mucospas
  • AMINOPHYLLIN z. B. in Myocardon, Euphylliin
  • CLAVULANSÄURE z. B. in Augmentin
  • METAMIZOL z. B. in Buscopan comp., Novalgin
  • METOCLOPRAMID z. B. in Paspertin, Ceolat comp.
  • VERAPAMIL z. B. in Isoptin


Histaminfreisetzende Medikamentenwirkstoffe
  • MEFENAMINSÄURE z. B. in Parkemed
  • DICLOFENAC z. B. in Deflamat, Diclobene, Voltaren, Neodolpasse, Neurofenac
  • NAPROXEN z. B. in Proxen, Miranax
  • ACETYLSALICYLSÄURE z. B. in Aspirin
  • Röntgenkontrastmittel
  • Opiate


Geeignete Medikamente
  • bei Schmerzzuständen z. B. Mexalen oder Seractil; Vorsicht bei nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR wie z. B. Voltaren)
  • gut verträgliches Antibiotikum wie Erythromycin/Erythrocin; Vorsicht bei Augmentan (s. Medikamentenwirkstoffe)


Biogene Amine
Folgende biogene Amine wirken potentiell als Histaminliberatoren: Serotonin, Dopamin, Tyramin, Phenylethlyamin, Octopamin


Quellen:
1. Reinhart Jarisch (2004): Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit. Thieme, ISBN 3-13-105382-8, Kapitel 8, Seite 140
2. Reinhart Jarisch (2004): Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit. Thieme, ISBN 3-13-105382-8, Kapital 11, Seiten 168/169
3. Reinhart Jarisch (2004): Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit. Thieme, ISBN 3-13-105382-8, Kapitel 5, Seiten 123 - 126
4. Artikel "Histamin-Intoleranz" auf der Website des DAAB


Quelle: http://www.libase.de/wbb/index.php?p...Nahrungsmittel
Weitere Infos:
http://www.histaminintoleranz.ch (auch mit Lebensmittellisten)
http://www.histaminintoleranz.ch/dow...Ernaehrung.pdf
http://www.symptome.ch/vbboard/histamin-intoleranz/ (FORUM)
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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Bayernmami27 (04.02.2012), Betty Blue (04.02.2012)
  #3  
Alt 04.02.2012, 14:12
Bayernmami27 Bayernmami27 ist offline
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Hallo Hogan!

Ich habe auch so Probleme mit dem Histamin.

Ich nehme zur Zeit noch ein Mittel vom Hersteller der auch Pro-Bio-Cult herstellt.

Das heisst Allergolact.

http://www.syxyl.de/doc/doc_download...3D6BCF6710FBBA

So richtig austesten konnte ich es allerdings noch nicht, weil ich sowieso versuche die Lebensmittel zu meiden, da ich einfach Angst davor habe. Denn ich möchte nicht unbedingt wieder im KH landen.

Das könntest du evtl. auch mal probieren.

LG
Melanie
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Krasny (04.02.2012), lucky (04.02.2012)
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Alt 04.02.2012, 15:16
Renehd Renehd ist offline
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Hi,
bei HIT musst du auf vieles achten,auch Probiotika bildet Histamin.
Bifidos bilden keins,der Rest Ja.
wenn ich den Link finde poste ich Ihn.
Auf jeden Fall ist Mutaflor auch dabei.
Dann bei NEMs auf die Zusatzstoffe achten.
Informieren:
www.Libase.de
Renehd
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Krasny (04.02.2012)
  #5  
Alt 04.02.2012, 18:58
carisma carisma ist offline
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Hallo,
der Flora Essence Tee (eigenes Thema) soll,
laut des staatlichen russischen Forschungsinstitut
für traditionelle Behandlungsmethoden unter Leitung von Dr. med. Vladimir K.Kolkir unter anderen auch,
die Ausschüttung von Histamin hemmen.
Für mich noch ein Grund mehr diesen Tee zu testen.
Grüße carisma
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Krasny (04.02.2012)
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