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| Ernährung Infos zu Ernährung, Antipilzdiät, Nahrungs- und Süßungsmitteln, Nahrungsmittelzusatzstoffen |
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Kohlenhydrate
Zu den Kohlenhydraten gehören alle Arten von Zucker sowie auch die Stärke. Sie bestehen beide aus den gleichen Molekülen, nämlich dem Traubenzucker (Glukose) und/oder dem Fruchtzucker (Fruktose). Haushaltszucker z. B. besteht aus einem Molekül Glukose und einem Molekül Fruktose. Je länger die Kette wird, desto weniger süß schmeckt es dann. Schlussendlich ist es dann kein Zucker mehr, sondern Stärke. Diese langen Ketten werden vom Körper immer mehr aufgespalten, bis nur noch einfache Zuckermoleküle vorhanden sind. Denn Traubenzucker braucht unser Körper.
Hier eine kleine Liste der Zuckersorten. Damit man auch weiß, was man da beim Einkaufen vor sich hat Traubenzucker Traubenzucker wird sehr oft auf Packungen als Dextrose oder Glukose angegeben. Traubenzucker besteht aus einem einfachen Zuckermolekül und ist somit für die Pilze ein gefundenes Fressen. Fruchtzucker Auch als Fruktose bekannt. Auch dies ist ein Einfachzucker und ein Bestandteil von Haushaltszucker. Da er auch ein Einfachzucker ist, sollte man ihn während einer Anti-Pilz-Diät meiden. Haushaltszucker Der Haushaltszucker wird meistens aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen, auch bekannt als Kristallzucker und Saccharose. Er besteht aus zwei Molekülen: Fruktose und Glukose. Malzzucker Dieser ist auch bekannt als Maltose und besteht aus zwei Glukose-Molekülen. Zu finden ist er meistens in Backwaren und in Bier. Milchzucker Milchzucker ist auch als Laktose bekannt. Auch er besteht aus zwei Molekülen: Glukose und Galaktose. Galaktose kommt in allen Milchprodukten vor. Pilze können mit ihm nichts anfangen, denn es gelingt ihnen nicht, die Moleküle aufzuspalten. Für die Darmflora ist er allerdings ziemlich wichtig, denn die Darmbakterien ernähren sich von Laktose. Glukosesirup und Maltrodextrin Diese beiden bestehen aus kurzen bis mittleren Glukoseketten. Stärke Stärke schmeckt nach nichts und ist auch kein Zucker. Das merkwürdige dabei ist aber, dass sie aus sehr langen Ketten von Zuckermolekülen besteht. Stärke dient uns Menschen als wichtiger Energielieferant. Pilze könnten diese Ketten zerlegen, allerdings ist es für sie mit einem großen Aufwand verbunden. Enthalten ist Stärke in Weizen, Reis, Mais und Kartoffeln. Bei diesen sind die Molekülketten aber fadenartig. Außerdem ist Stärke in allen Hülsenfrüchten enthalten. Hier sind die Ketten aber knäulförmig. Gerade diese Knäul bieten den Pilzen erhebliche Probleme. Da Stärke auch zu den Ballaststoffen zählt und somit sehr schnell durch den Darm rutscht, haben die Pilze doch erheblich Probleme aus der Stärke den begehrten Zucker herauszulösen. Stärke dient dem Körper als langfristiger Energielieferant und ist somit besser geeignet als irgendwelche Süßigkeiten. Diese liefern nämlich nur kurzfristig Energie. Zuckeraustauschstoffe Es gibt auch sog. Diabetikerzucker. Meistens sind dies: Sorbit, Mannit und Xylit. Auch auf diese sollte man verzichten, denn die Pilze kennen hier keinen Unterschied! Süßstoffe Zu den Süßstoffen zählen z. B.: Saccharin, Cyclamat, Aspartam und Acesulfam. Dies sind kohlenhydratfreie Stoffe, die süß schmecken. Sie sind alle chemisch hergestellt. Im Rahmen einer Anti-Pilz-Diät sind sie erlaubt. Man sollte sich allerdings in Erinnerung rufen, dass dies Chemie ist. Wer darauf verzichten will, sollte also nicht zu diesen Stoffen greifen.
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-Koenig- (15.08.2010), anike (18.07.2010), canilen (21.08.2010), emp58 (28.11.2009), Evelin (29.09.2011), flöhchen (08.07.2011), Kichererbse (26.07.2010), spacytracy (02.02.2011) | ||
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