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Erfahrungsberichte Hier kannst du deine Erfahrungen mit Candida anderen Usern zur Verfügung stellen. Wie wurde es bei dir festgestellt? Wie wurde es behandelt? etc. Alles ganz ausführlich berichten oder einfach "Frust" von der Seele schreiben! :)



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  #1  
Alt 10.11.2008, 19:21
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Meine Geschichte; Weitere Tipps zur Behandlung?

Hallo zusammen,

bei mir wurde zwar Candida (noch) nicht explizit diagnostiziert, jedoch bin ich mir fast ganz sicher, dass ich davon betroffen bin. Der auf dieser Webseite beschriebene Speicheltest zeigt bei mir aber die Fäden.

Doch ich fange am besten am Anfang an...

Mitte August diesen Jahres bin ich eines Morgens aufgewacht und hatte ein sehr seltsames Gefühl im Magen. Ein leichter Druck, minimale Übelkeit gepaart mit Appetitlosigkeit und eigentlich lässt es sich tatsächlich am besten mit dem Wort "seltsam" am besten beschreiben. Es fiel mir sehr schwer überhaupt feste Nahrung aufzunehmen. Nach wenigen Tagen wurde es wieder besser, bin deswegen auch erstmal nicht zum Arzt gegangen. Wiederum nach wenigen Tagen war mein Zustand wieder wie zuvor auch. Bin dann also zum Hausarzt gegangen. Diagnose: Vorerst Unbekannt/ Verdacht auf leichte Gastritis aber mir wurde versichert, es sei nichts Schlimmes. Wurde also wieder nach Hause geschickt. Geholfen hat mir das ganze nicht, denn es wurde nicht besser. Also nach einer Woche wieder zum Arzt, Ultraschalluntersuchung des Oberbauchs wurde gemacht -> Unaufällig. Wurde wieder mit der Aussage "Es ist nichts Schlimmes" nach Hause geschickt. Habe dann angefangen Maaloxan einzunehmen, Beschwerden wurden leicht besser, aber keine deutliche Besserung war zu bemerken. Also wieder zum Arzt, diesmal hat er mich zur Magenspiegelung überwiesen.

Also bei der Magenspiegelung angemeldet, und einen Termin 3 Wochen später bekommen. In diesen 3 Wochen war es ein Auf und Ab mit den Beschwerden. Mal besser, dann wieder schlechter, aber der allgemeine Zustand ging minimal bergauf.

Dann kam die Magenspiegelung, war unangenehm aber ging...was sein muss das muss. Befund: Unauffällig. Später hat mir mein Arzt noch erzählt, dass wohl die Klappe zwischen Speiseröhre und Magen nicht richtig schließt und meine Beschwerden darauf geschoben. Das ich dann aber Sodbrennen und saures Aufstoßen haben müsste, wurde verschwiegen.

In der Zwischenzeit hatte ich mir andersweitig Meinungen eingeholt, von einem Heilpraktiker und vom Vater eines Bekannten von mir, der pensionierter Arzt ist. Von beiden kam eigentlich dieselbe Vermutung: Übersäuerung des Körpers und wohl Candida. Während der ganzen Geschichte hatte/Habe ich parallel noch starke Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule. Deswegen besuche ich auch Krankengymnastik, was meine Beschwerden deutlich bessert. Aber zurück zum Thema...

Ich fing also an mein Leben um beinahe 180° zu drehen. Ernährung so gut es mir möglich ist auf Vollwertkost/Naturkost/Biokost umgestellt. Habe wieder angefangen regelmäßig Sport zu treiben und nehme nebenbei noch Alkala N und Infi Momordica ein. Außerdem nehme ich fast jeden 2. Tag ein Natronbad (~20min). Und siehe da, es fängt an mit meinem Gesundheitszustand und vor allem mit meinem Wohlbefinden bergauf zu gehen.

Seit nun 3 Wochen ziehe ich das durch, und jeden Tag fällt es einem leichter das ganze zum Alltag werden zu lassen, damit es nicht nur eine "gesunde Phase" bleibt. Jedoch fehlt mir noch ein wenig "der letzte Schliff" das es mir tatsächlich wieder so gut geht wie früher auch, quasi komplett Beschwerdefrei. Bisher bin ich auf einem Niveau angekommen, auf dem mir wenigstens wieder einigermaßen leicht fällt, den Alltag zu meistern.

Habt ihr noch irgendwelche Tipps was ich noch tun kann. Habe irgendwo gelesen, dass bestimmte Jogurts noch gut sein sollen, weiß da jemand mehr`? Sollte ich auch eine Stuhluntersuchung mit Test auf Candida durchführen lassen? Wenn ja, wo und wie funktioniert das, denn das muss ja ein über einen Arzt oder Heilpraktiker laufen?

Vielen Dank für Eure Ratschläge

Grüße,
Jörg
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  #2  
Alt 10.11.2008, 21:40
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Hallo, Jörg,

willkommen bei uns.

Es wäre schon gut, wenn vor dem Beginn der Antipilztherapie eine eindeutige Diagnose gestellt würde. Eine Stuhlprobe kannst du auch privat an ein Labor schicken, mußt sie dann aber selbst bezahlen. Soviel ich weiß, bezahlen die Kassen aber auch vom Arzt veranlaßte Stuhluntersuchungen auf Pilze nicht mehr. Labore, die in Frage kommen, sind das Labor Dres. Hauss und das Labor in Herborn. Du kannst dort anrufen oder eine E-Mail schicken und die Proberöhrchen anfordern. Zur korrekten Probennahme lies mal bitte in unserem FAQ- und Infobereich: http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7627
Dort findest du auch die Kontaktdaten.

Es sollte keine strenge Antipilzdiät gemacht werden, wenn nicht gleichzeitig ein pilztötendes Medikament eingenommen wird. Die Pilze lassen sich sowieso nicht aushungern, aber sie können auf der Suche nach Nahrung die Darmwand durchdringen und sich im ganzen Körper ausbreiten.

Du solltest auch mal einen Test auf Schwermetallbelastung machen lassen. Hast du evtl. Amalgamplomben im Mund oder hatte deine Mutter während ihrer Schwangerschaft welche?

Die Dezimierung der Pilze ist das eine, auf der anderen Seite muß auch die Bakterienflora des Darms - die guten Darmbakterien - wieder aufgebaut werden. Lies mal bitte dazu den Artikel "Darmsanierung" in unserem FAQ- und Infobereich: http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7472
Lies bitte auch mal den Artikel "Die Säulen der Antipilztherapie": http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=8016

Du kannst ruhig auch die anderen Artikel in unserem FAQ- und Infobereich lesen, vor allem in den Rubriken "Candidose", "Ernährung", "Säure-Basen-Haushalt", "Schwermetalle".

Generell ist es empfehlenswert, die Antipilztherapie nicht in Eigenregie zu machen, sondern einen erfahrenen Therapeuten an seiner Seite zu haben (Arzt oder Heilpraktiker).
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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