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  #1  
Alt 17.10.2011, 13:34
Anika Anika ist offline
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Meine Kampfansage für Candida und Schwermetalle

Hallo liebe Community!

Nun lese ich hier und andernorts schon seit geraumer Zeit viel mit und möchte mich jetzt auch einmal zu Wort melden. Vielmehr bräuchte ich von euch Hilfe und Kritik. Ich habe mir in den letzten Wochen einen „Kampf-Plan“ ausgearbeitet und wäre sehr froh, wenn er von einigen „alten Hasen“ mal auf „Tauglichkeit“ überprüft wird. Ich habe in den letzten Wochen so viel gelesen, dass ich die Sätze vor lauter Buchstaben nicht mehr sehe. Entschuldigt also bitte schon vorab, falls ich mal „auf dem Schlauch stehe“.

Kurz zu meiner Geschichte:
Mit 4 Jahren zerbrach ich beim Fiebermessen (Quecksilberthermometer, gemessen im Mund) das Thermometer und die Kügelchen rieselten auf mich herab (lag auf dem Rücken). Einige landeten in meinen Augen (Augenarzt spülte sie heraus).
Mit 6 Jahren bekam ich schuppige, juckende Stellen auf der Kopfhaut. Außerdem wurde die Gesichtshaut um meinen Mund herum feuerrot und brannte höllisch, ich befeuchtete diese Stellen immerzu mit meinem Speichel, dadurch wurde es extrem schlimm. Irgendwann ging es weg, ich weiß heute nicht mehr, warum oder wodurch.
Mit 12 Jahren bekam ich die Diagnose Candida albicans. Ich musste strikte Diät halten und nahm ein Antimykotikum, von welchem ich mich nach kurzer Zeit nur noch übergeben musste. Ich wurde dramatisch dürr und meine Mutter entschied, das Mittel abzusetzen. Nach wie vor achtete sie auf die Diät, ich bildete mir ein, die Pilze seien für immer verschwunden.
Mit 13 Jahren begannen die Depressionen, Haarausfall, allgemeine Müdigkeit und Antriebslosigkeit.
Mit 14 Jahren begann ich, die Pille zu nehmen und mein Zustand verschlechterte sich (wurde mir aber erst in der Rückschau bewusst).
Mit 22 Jahren begann ich, Antidepressiva zu schlucken (nur wenige Monate, da keine Wirkung), Therapien zu machen, mich aufzugeben.
Mit 23 Jahren begab ich mich in die Hände einer Kinesiologin und machte außerdem ein Wochenendseminar bei einem renommierten Trauma-Therapeuten. Seither habe ich keine Depressionen mehr gehabt, fühle mich psychisch stabil und habe an Vitalität und Lebensfreude gewonnen. Die Kinesiologin stellte bereits bei unserer ersten Sitzung eine Quecksilbervergiftung durch kinesiologische Tests fest, ohne von meinem Quecksilberunfall in der Kindheit zu wissen (ich hatte es auch „vergessen“).


Heute bin ich fast 25 Jahre alt. Die Pille habe ich nun vor 1 Monat endgültig abgesetzt, das Rauchen habe ich vor 4 Monaten aufgegeben

Meine heutigen Candida-Symptome äußern sich in einem extremen Blähbauch, Verstopfungen und Durchfall im Wechsel, Sehstörungen, Kopfschmerzen. Außerdem habe ich stets das Gefühl, dass ich aufgrund meiner „wiederentdeckten“ Lebensfreude und Vitalität vom Kopf her mehr möchte, als mein Körper schafft. Bin ständig müde und schlapp ohne dabei auch in einem Stimmungstief zu sein (wie früher).

Die Schulmedizinischen Untersuchungen (Hausarzt, Augenarzt, Gastroenterologe, Internist) bescheinigt mir: Sie sind kerngesund!

Laut Blutbild habe ich mit 3700 zu wenig Leukozyten, vor 3 Monaten lag der Wert bei 4200, also generell recht niedrig (laut meiner Kinesiologin: schulmedizinischer Bereich: 4000-11000 ; ganzheitlich gesehen ist man „gut drauf“ mit einem Wert von ca. 6000). Laut Schulmediziner sind diese meine Werte aber nicht zu niedrig. Ich bin da aber anderer Ansicht. Zunächst habe ich große Angst gehabt, denn wenn man „wenig Leukozyten“ mal durch gängige Suchmaschinen jagt, landet man bei sehr schlimmen Erkrankungen.

Durch ein Telefonat mit meiner Kinesiologin fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen: Candida albicans. Der Pilz wurde in meiner Jugend nie richtig besiegt, außerdem habe ich jahrelang extrem pilzfreundlich gegessen, natürlich ist er noch da….

Wer bis hierhin durchgehalten hat: Danke Nun aber zu dem Plan, den ich mir erarbeitet habe:

Stärkung der Ausleitsysteme:

Leber: Herbanest 3x täglich 30 Tropfen
Niere: Solidago 3x täglich 10 Tropfen
Lymphe: Grindelia 3x täglich 5 Tropfen

Weitere Maßnahmen:

Echinacea: 1 Woche lang empfohlene Tagesdosis

Basenpulver: pascoe 1x täglich 1TL auf ein Glas Wasser

Basische Bäder: 2x wöchentlich 60-120 Minuten, am Anfang nur Fußbäder

Basischer Tee: 1 Liter täglich + 2,5 Liter stilles Wasser

Basische Ernährung: ab sofort

Nahrungsergänzung: 200μg Selen, 50mg Zink (für 1 Monat, dann Reduzierung), Omega-3,
Vitamin- und Mineralstoffkomplexmittel (inkl. Folsäure, Magnesium, Calcium, Vitamin C,D,B und weiteres)

Pilzbekämpfung:

Strikte Candida-Diät
  • Kein Zucker, keine Zuckeraustauschstoffe/ersatzstoffe (nur Stevia erlaubt)
  • Kein Obst, da Fruchtzucker enthalten (auch kein saures Obst/Zitrus, da ebenfalls viel Fruktose enthalten!)
  • Keine Weißmehlprodukte bzw. Produkte, mit solchen Inhaltsstoffen (z.B. nur Dinkelvollkornnudeln, welche zu 100% aus Dinkelvollkornmehl bestehen)
  • Kein Reis (auch Vollkornreis ist tabu, da Hülle beim Kochvorgang aufplatzt und sich der Candida anschließend über ein schmackhaftes Mahl freut!)
  • Keine Hefe, Hefeextrakte, Trockenhefe oder dergleichen
  • Nur milchgesäuerte Produkte (z.B. Sauerkraut), Gegorenes (z.B. Essig) meiden
GKE Citricidal:
1. Woche: 1x täglich 3-9 Tropfen auf 150ml

2. Woche: 2x täglich 3-9 Tropfen auf 150ml

3. Woche: 3x täglich 3-9 Tropfen auf 150ml
(jeweils Erhöhung, wenn keine Herxheimer-Reaktion)

Schwermetallausleitung mit Chlorella Algen-Tabletten (500mg):

1. Tabletten-Menge über einen Zeitraum von 3-4 Wochen steigern, bis Symptome wie Sodbrennen, Übelkeit, Muskelschmerz, Kopfschmerz, Schlafschwierigkeiten oder Blähungen auftreten. Meist liegt die Dauerdosis bei 4-6 Tabletten (2g-3g Chlorella) pro Einnahme. Diese Menge sollte 4 Mal täglich eingenommen werden und zwar alle 6 Stunden.

Zu probierendes Schema:
1. Woche 4x täglich 2 Tabletten (1g pro Einnahme / 4g pro Tag)
2. Woche 4x täglich 4 Tabletten (2g pro Einnahme / 8g pro Tag)
3. Woche 4x täglich 6 Tabletten (3g pro Einnahme / 12g pro Tag)
4. Woche 4x täglich 8 Tabletten (4g pro Einnhame / 16g pro Tag)

2. Jeden 9. & 10. Tag die 10-fache Menge der Dauerdosis einnehmen (max. 60 Tabletten = 30g). Während dieser 2 Tage werden täglich 30 Tropfen Bärlauchtinktur eingenommen.
3. Zwei Tage Pause einlegen

Mit 1) bis 3) solange fortfahren, bis keine Symptome mehr auftreten, d.h. alle Schwermetalle aus dem Bindegewebe ausgeleitet sind.

Korianderextrakt:

Nach 2 – 3 Monaten Chlorella-Einnahme wird mit Korianderextrakt begonnen. Die Dosis langsam auf 2x5 Tropfen steigern, kann bei guter Verträglichkeit auch bis auf 3 x 10 Tropfen erhöht werden. Bei Entgiftungs-Symptomen Koriander-Dosis senken und Chlorella-Dosis erhöhen. Wichtig: Jedenfalls 30 min vor der Mobilisierung mit Koriandertinktur die Chlorella-Dosis einnehmen, damit es während der Mobilisierung bereits im Darm vorhanden ist.
Achtung: Vitamin C hebt die Wirkung von Koriander auf. Daher nicht gleichzeitig einnehmen! Lieber einige Stunden warten, Koriander mobilisiert in relativ kurzer Zeit, daher kann Vitamin C später eingenommen werden.


Aufbau der Darmflora:

Hiermit beginne ich erst nach ca. 2 Monaten Candida- und Schwermetallbekämpfung

Pro-Symbioflor (1 Monat lang)
Symbioflor 1 (4 Monate lang)
Symbioflor 2 (2 Monate lang)

1x pro Jahr wiederholen, Kontrolle mittels Stuhlanalyse (Komplettstatus der Darmflora)


Meine Fragen an euch wären nun im Speziellen folgende:

1. Ist -in der Theorie- die Chlorella-Einnahme nach dem obigen Schema o.k. ? Klar, ich muss es testen, es geht mir auch nur um eine Orientierung. Aber 8/12/16 Gramm pro Tag hört sich so viel an

2. Die Leber/Nieren/Lymph-Mittel: wie lange würdet ihr diese einnehmen? Bei einem kinesiologischen Test kam heraus, dass ich sie komplett aufbrauchen soll (je 50ml). Wären ca. 4 Wochen. Zunindest bei dem Lymphmittel steht im Beipackzettel jedoch was von "nicht länger als 2 Wochen ohne Rücksprache mit ihrem Arzt").

3. Ich bin mir noch immer unsicher, ob ich nun die Schwemetallausleitung und die Candida-Bekämpfung gleichzeitig beginne oder erst die Schermetallausleitung mache... ich tendiere im Moment dazu, mit der Chlorella-Dosis jetzt anzufangen, meine Verträglichkeitsdosis zu finden und dann (in ca. 2-3 Wochen) mit dem GKE zu starten. Also ein zeitversetzter Start. Was haltet ihr davon?

So, nun habe ich euch alles erzählt...ich danke euch, für das Lesen und freue mich über Ratschläge und Meinungen.

Liebe Grüße, Anika
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  #2  
Alt 17.10.2011, 13:54
Hummel Hummel ist offline
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Hallo Anika, herzlich Willkommen bei uns und erst einmal Hut ab!!! Ganz toll zusammen gestellt und aufgelistet. Damit wirst du definitiv es schaffen und hast schon einen guten Überblick.

Die Leber- und Nieren Mittel kenne ich persönlich nicht, kann aus eigener Erfahrung aber nur sagen das man sie gerade in den starken Ausleitungsphasen (egal ob nun abtötende Pilzleichen oder Schwermetalle) nehmen sollte und viele Symptome damit abmindern und verhindern kann. Mariendistel, Basentabletten, Basenbäder, Vitamine etc. kann man sicherlich längerfristig nehmen. Machen viele von uns so, gerade am Anfang. Später kann man mehr auf sien Gefühl hören was man braucht und was nicht, das lernt man irgendwie automatisch finde ich.

Bei den Chlorella musst du testen. Meine optimale Dosis pro Einnahme war z.B. 3g. Wie schnell das geht, wie oft du zurück musst etc. das ist wirklich nur ausprobieren. Der eine hat eine höhere Zieldosis als der andere.
Allerdings versteh ich deine Einnahme von Bärlauch nicht. Bärlauch nimmt man zu den Chlorellas sobald du deine Chlorella-Zieldosis erreicht hast. Den Bärlauch steigerst du dann auch nach und nach bis auf 2x 30 Tropfen.
Vielleicht habe ich deinen Text aber auch einfach falsch verstanden.

Was du zuerst machst ist dir überlassen. Ich hab z.B. erst meinen Candida behandelt (wußte damals noch nichts von Schwermetallen) und danach angefangen auszuleiten. Paralell hätte ich aus Schwäche es nicht machen können.

Noch einen Hinweis zum Darmaufbau. Eventuell reicht Symbioflor alleine nicht aus und du solltest noch andere Mittel nehmen. Hängt sicherlich auchd avon ab was eine Darmfloraanalyse aussagt.

Viel Glück!
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Der folgende User sagt Hummel Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag:
Krasny (17.10.2011)
  #3  
Alt 17.10.2011, 14:08
Anika Anika ist offline
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Hallo, Hummel!

Ich danke dir, für deine schnelle Antwort. Habe mich sehr gefreut, dass mein Plan irgendwo Sinn macht.

Die Mittel für Leber/Niere/Lymphe sind übrigens von der Firma Nestmann und es handelt sich um homöopatische Komplexmittel.

Das Einnahmeschema mit der Bärlauchtinktur habe ich hier gefunden:


Zitat:
Zitat von Krasny Beitrag anzeigen

Am 9. und 10. Tag: Erhöhen der Chlorellaeinnahme auf das 10fache der Verträglichkeitsdosis. Während dieser 10 Tage werden täglich 30 bis 50 Tropfen Bärlauchtinktur eingenommen. Am 11. und 12. Tag legen Sie eine Einnahmepause ein.

Danach fängt man wieder mit der ursprünglichen Verträglichkeitsdosis an.

Diese Kur mit wechselnder Dosierung hat sich bewährt, weil damit bei geringeren Nebenwirkungen genügend Quecksilber ausgeschieden werden kann.

Faustregel: Je niedriger die verträgliche Dosis ist (evtl. nur 1 Algentablette), umso voller steckt das Bindegewebe mit Quecksilber.
Dieses Vorgehen wird auch andernorts beschrieben. Ist dieses Schema nicht so empfehlenswert?

Wegen Symbioflor: Werde zusätzlich auch noch SymbioLAC nehmen, das wären dann noch zusätzlich Milchsäurebakterien.

Liebe Grüße, Anika
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  #4  
Alt 17.10.2011, 14:32
Hummel Hummel ist offline
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Anika, doch das stimmt so, dann habe ich deinen Text einfach nur falsch verstanden, passiert manchmal wenn ich hier im Büro nebenbei lese und schreibe :-)

Ja SymbioLac kann man nehmen. Ich persönlich bin nicht von den Symbio Produkten überzeugt. Mir haben sie nicht ausreichend etwas gebracht, das ist natürlich bei jedem anders. Da wäre eine Darmfloraanalyse halt sehr sinnvoll um zu wissen was da ist und was nicht.
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Die folgenden 2 User sagen Dankeschön an Hummel für diesen sinnvollen Beitrag:
candidine (22.10.2011), Krasny (17.10.2011)
  #5  
Alt 17.10.2011, 17:57
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Ja, die Darmfloraanalyse werde ich dann sowieso machen lassen, um gezielter aufbauen zu können

Eine Sache will und will mir einfach nicht einleuchten (bisher nehme ich es einfach so hin, ich würde es aber auch gerne verstehen): Es heißt bei Chlorella ja, dass bei kleine Mengen die Mobilisierungsfunktion größer ist, bei großen Mengen die Bindungsfunktion. Wenn ich nun -theoretisch- 1g Chlorella einnehme und es mir hundeelend geht, dann muss ich die folgende Dosis (6 Stunden später) erhöhen...auf z.B. 2g?
Warum nimmt man dann nicht gleich, sagen wir mal, 10g pro Einnahme?
Liebe Grüße, Anika
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  #6  
Alt 17.10.2011, 21:52
Anika Anika ist offline
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Zitat:
Zitat von Krasny Beitrag anzeigen

Am 9. und 10. Tag: Erhöhen der Chlorellaeinnahme auf das 10fache der Verträglichkeitsdosis. Während dieser 2 Tage werden täglich 30 bis 50 Tropfen Bärlauchtinktur eingenommen. Am 11. und 12. Tag legen Sie eine Einnahmepause ein.
Hierzu habe ich nun doch eine Frage: Ist es wirklich sinnvoll, nur an diesen 2 Tagen Bärlauchtropfen einzunehmen und dann auch noch in einer so hohen Dosis?
Wäre es eine Alternative, wenn ich zunächst meine Zieldosis Chlorella finde und dann mit 1x1 Bärlauchtropfen starte und bis auf 2x30 Tropfen erhöhe?
Kann ich mir dann diese Erhöhung auf die 10fache Menge sparen oder ist dieses Vorgehen sehr entscheidend?

Liebe Grüße und eine gute Nacht, Anika
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  #7  
Alt 18.10.2011, 06:56
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Ich glaub wir reden irgendwie an einander vorbei :-)

Chlorella:
1.-8. Tag alle 6 Std. seine (irgendwann gefundene) Zieldosis zwischen 3g-4g.
Am 9.+10. Tag nimmt man alle 6 Stunden die Doppelte Menge an Chlorella seiner Zieldosis. Am 11. Tag macht man Pause und nimmt keine Chlorella.
Danach fängt man den Rhythmus wieder von Vorne an. Es hat sich aus den Erfahrungen gezeigt das ein Pausentag meistens besser vertragen wird als zwei.

Bärlauch:
Erst mit Bärlauch anfangen wenn man die Zieldosis Chlorella längere Zeit ohne Probleme verträgt. Und wenn KEINE Amalganfüllungen mehr vorhanden sind!
Zieldosis sollten ca. 50-60 Tropfen am Tag sein, also 2x 25-30 Tropfen. Diese ganz langsam anfangen zu steigern, Bärlauch kann auch erst zeitversetzt Symptome auslösen, vorsichtig sein. Bärlauch frühestens 30 Minuten nach Chlorella Einnahme nehmen, spätestens 1,5 Stunden nach Chlorella Einnahme. Bärlauch nimmst du vom 1.-10. Tag ein, am 11.Tag machst du damit Pause. Danach wieder von Vorne das Spiel.

Koriander:
Fängt man erst an, wenn man Chlorella und Bärlauch in der Enddosis über längeren Zeitraum gut verträgt.
Zieldosis sind ca. 2x 30 Tropfen. Gaaanz langsam steigern, mit einmal die Woche anfangen. Koriander kann sehr tückisch sein.
Auch da vom 1.-10. Tag einnehmen, am 11. Tag Pause machen und danach wieder von Vorne.


Wichtig noch: Während der Doppelten und Pausen Tagen braucht der Körper erhöhten Bedarf an Vitaminen/Mineralien, die Leber unterstützen und den Körper entsäuern.
Ganz toller Thread: http://www.candida-info.de/forum/ent...ght=Entgiftung
Und gut erklärt, Beitrag #12 http://www.candida-info.de/forum/wei...uch#post103141
Und hier noch: http://www.candida-info.de/forum/neu...nder#post96160
Ansonsten Stichworte über Suche eingeben und als Benutzer "hasi2", das ist unser Experte hier was Entgiftung angeht.


Ich hoffe, ich hab jetzt hier alles richtig aufgeschrieben, Kollegen bitte meckern wenn was falsch ist , hab das alles nicht mehr so gut im Kopf.
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Die folgenden 2 User sagen Dankeschön an Hummel für diesen sinnvollen Beitrag:
Anika (18.10.2011), Krasny (18.10.2011)
  #8  
Alt 18.10.2011, 12:02
Anika Anika ist offline
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Hallo, Hummel!

Ich danke dir, für diese Erklärung! Nun habe auch ich es endlich verstanden
Habe den Vormittag mal wieder mit Recherche verbracht, da heute meine Lieferung GSE Bio-Chlorella eingetroffen ist... ehrlich gesagt machen mir die Algen Angst Ich lese hier so viel über die Ausleit-Symptome und habe auch viele kritische Artikel erneut gelesen. Leider hat es dazu geführt, dass ich nun endgültig verwirrt und ängstlich bin. Zu Beginn meiner Recherche war ich anscheinend "mutiger" (oder naiver) ... morgen beginnt mein Master-Studium und ich muss leistungsfähig sein. Wenn ich mir vorstelle, dass ich durch die Schwermetallausleitung völlig zusammenbreche.... das geht einfach nicht. Darum schwirrt mir der Kopf - ich muss alles nochmal überdenken Ursprünglich wollte ich eine Schwermetallausleitung in den nächsten Semesterferien (Februar-April) angehen und bis dahin den Pilz bekämpfen. Nur lese ich hier immer wieder, dass es sinnlos sei, den Pilz ohne vorherige (oder gleichzeitige) Schwerrmetallausleitung zu bekämpfen. Außerdem bräuchte ich ja so oder so Chlorella, um die entstehenden Pilzgifte zu binden.
Ich hoffe, mein verwirrtes Geschreibsel versteht überhaupt jemand.
Nun sitze ich hier,starre die Dose Algen an und habe gar kein gutes Gefühl dabei... Habe auch nach Alternativen gesucht, z.B. diese hier nach Frau Dr. Clark: http://www.dr-clark-center.com/theme...kategorieid=13

Dieser recht einfach klingenden Methode steht aber der Theorie von Cutler gegenüber, der anscheinend davon ausgeht, dass zunächst mit DMSA behandelt werden muss, bevor Alpha-Liponsäure genommen werden darf. Außerdem heißt es auf anderen Websites, dass die 1xtäglich-Einnahme von Alpha-Liponsäure - wie bei der Methode von Clark- folgendes bewirkt: "Falls weniger frequent verwendet, z.B. alle 8 Std., führt es zu Konzentration von Quecksilber im Gewebe mit der höchsten Affinität für Quecksilber (i.e. höchster Fettgehalt, v.a. Nervenzellen)". (aus: http://www.gesund-im-net.de/hbs8.htm#alpha-cu )

Meine Suche nach Alternativen für Chlorella, Bärlauch und Koriander gipfelt also in totaler Verwirrung.
Eigentlich möchte ich einfach diesen Pilz bekämpfen und die Schwermetallausleitung vertagen. Aber das scheint relativ sinnlos zu sein, oder?
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  #9  
Alt 18.10.2011, 12:16
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Hallo Anika, diese Panik, das Gefühl nichts mehr zu verstehen kenne ich von damals auch, ging mir auch so und dachte Oh Gott das machst du nie im Leben.
Ich hab z.B. erst 6 Monate den Pilz behandelt und nach den 6 Monaten habe ich dann zusätzlich mit der Ausleitung angefangen. Hatte auch riesen Bammel davor, aber dank dem Forum und ganz tollen Mitstreitern hab ich es gewagt, hab jeden Tag tausend Sachen gefragt und es ging.

Die Chlorella sind wirklich nicht schlimm, da hört sich vieles schlimmer an als es ist, vor allem weil es einem ja auch ohne Behandlung schon schlecht geht von der Krankheit.
Du solltest Chlorella wirklich nehmen um die Pilzgifte aufzufangen. Alternativ kann man auch med. Kohle oder Heilerde nehmen. Aber Chlorella kannst du dich halt schon gut einfuchsen und dann einfach irgendwann mit der Entgiftung anfangen.

Die Entscheidung kann dir natürlich keiner abnehmen. Für und Wider gibt es wohl immer und bei allem.
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Anika (18.10.2011)
  #10  
Alt 18.10.2011, 12:39
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Wenn ich die Chlorella verwende, um die Pilzgifte aufzufangen, sorgt die Alge dann nicht automatisch auch für das Mobilisieren von Schwermetallen? Und müsste es mir dann nicht hundeelend gehen, wenn ich z.B. 6 Monate lang täglich 3g Chlorella nehme, um bei gleichzeitiger Anwendung von GKE die Pilzgifte aufzufangen? Es würden dann doch immer wieder ziemlich viele Schwermetalle mobilisiert werden... ich meine damit: die Schwermetallausleitung erstmal zu "ignorieren" und trotzdem Chlorella zu nehmen geht doch dann gar nicht...?
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