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Erfahrungsberichte Hier kannst du deine Erfahrungen mit Candida anderen Usern zur Verfügung stellen. Wie wurde es bei dir festgestellt? Wie wurde es behandelt? etc. Alles ganz ausführlich berichten oder einfach "Frust" von der Seele schreiben! :)



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  #31  
Alt 05.04.2011, 14:39
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Hey Hirnaufrezept.

Ich werfe ganz ketzerisch in die Runde:

Deine Ernährung ist a.) unausgeglichen b.) sieht sie viel zu wenig Gemüse, Nüsse, Öle usw = Vitalkost vor und im Verhältnis dazu zu viel Fleisch. c.) Ich würde meinen Allerwertesten darauf verwetten, dass Du bei Getreidekarenz (mind. 2-3 Wochen) eindeutige Verbesserung so mancher Beschwerden erfahren wirst.

Dazu müsstest Du jedoch radikal Deine Ernährung umstellen, ansonsten wird daraus nichts, weil der Verstand sonst "die Wände hoch geht". Entweder oder.

Siehe dazu auch den Medivere-Vortrag, da wird alles in quasi mundgerechten Stücken, die das Hirn nicht überfordern, erklärt (außerdem wird u.a. auch Bluthochdruck erwähnt):

http://www.medivere.de/seiten/videos.php?video_id=78
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Marcaur
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Der folgende User sagt Marcaur Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag:
Hummel (05.04.2011)
  #32  
Alt 05.04.2011, 15:03
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Und was die Psyche, Depressionen und Angstzustände betrifft:

Der gute Sigmund Freund hat mit Sicherheit ganz grosses geleistet, in dem er (und ihm folgend viele Andere) die Psychoanalyse quasi entwickelte. Das daraus resultierende Verständnis für das Denken, Handeln, Fühlen des Menschen ist von grossem Wert.

Dummerweise ist das ganze Konzept derart löcherig, da kein noch so schlauer und gebildeter Psychiater, Therapeut usw. Dir jemals das "Unterbewusste", die Psyche usw. wird "zeigen können". Es ist und bleibt ein Erklärungsansatz. Dieses "Loch" ermöglicht jedoch, dass man es mit allem möglichen stopfen kann. Heutzutage passen da dann häufig die psychosomatischen Beschwerden rein, alles was nicht ohne weiteres diagnostiziert und befundet werden kann.

Der menschliche Organismus wird durch alle möglichen Botenstoffe, Transmitter - durch Hormone usw. gesteuert und bestimmt. Heute weiss man, dass zB. bei diversen Krankheiten die "Feinabstimmung" gestört ist. Teilweise sind Hormone stark erniedrigt. Botenstoffe finden keinen "Abnehmer" usw. Schwermetalle ist hier nur ein Stichwort!

Ich habe schon von vielen Menschen gehört, gelesen, kennen gelernt, die zB. nach Umstellung der Ernährung plötzlich entspannter wurden, sich leichter fühlten, fröhlicher waren, "geerdeter". Das gleiche gilt für Schwermetallausleitung - siehe oben.

Ausserdem - wenn der Körper nur noch auf Sparflamme fährt, muss man entweder auf Drogen sein oder gleichmütig bis zum Erbrechen, um nicht hin und wieder "verstimmt" bis "depressiv" zu reagieren. Dem kann man jedoch gezielt und umfassend entgegen wirken! Ernährung ist hier grundsätzlich der erste Baustein. Der zweite wäre meiner Erfahrung nach Entspannung. Gezielt. Dafür gibt es zig Angebote heutzutage, aus denen sich jeder das für ihn oder sie passende heraus suchen darf.

Lass' die Ärzte schwafeln, manche wissen es einfach nicht besser. Da hilft nur - ein jeder muss sein eigener Experte werden/sein. In jedem Bereich, allen Belangen.

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Marcaur
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  #33  
Alt 05.04.2011, 15:17
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Zitat:
Das meine ich ja auch das es keine Dauerlösung ist. Du und ich kennen die Ursache. Die Ursache die hier dutzende Menschen haben bei denen der Befund Candida ist und die die gleichen Symtome schildern und immer lese ich Angst und Panik oder Herzrasen ect. Können soviele Menschen sich irren?
Mit Sicherheit nicht. Aber sag das lieber keinem Arzt/Mediziner.

Ich habe seit Jahren hin und wieder, eine zeitlang sogar sehr häufig, die als "Sprünge" bekannten Unregelmässigkeiten des Herzschlags erfahren. Während der letzten Nystatinbehandlung sogar ziemlich heftig inkl. Druck auf der linken Seite, kurzzeitigem Taubheitsgefühl in den Extremitäten usw.

Für manche wäre das ein Grund sofort in die Ambulanz zu fahren. Ich habe es ignoriert, bzw. mich bewusst "rein gefühlt". Das klappt natürlich nicht immer, aber letztlich doch erstaunlich gut. Denn - das rein spüren und fühlen hat den Effekt gehabt, dass ich deutlich merkte - "das ist nicht (lebens-)gefährlich". Und letztlich hat sich dann gezeigt, dass es tatsächlich mit dem Darm, Unverträglichkeiten, Pilz zu tun hatte.

Ich musste allerdings auch erst einmal von Pontius zu Pilatus rennen, bis mir klar wurde, dass es wohl andere Gründe gibt als a.) schwere organische Erkrankungen oder b.) die Psyche. Bis ich für mich ganz klar gesehen habe, dass ich gar nicht so extrem verrückt bin wie ich selbst dachte oder andere mir nahe legen wollten hat es doch einige Jahre gedauert.

Dann stellt sich mit der Zeit nur noch die Frage, wie gross meine Bereitschaft ist, mein Leben zu verändern und jene Dinge zu akzeptieren, die erst einmal nicht veränderlich erscheinen. Das ist, glaube ich, die Krux. Statt unser Leben, den Moment zu geniessen, befassen wir uns mit Dingen, die wir gar nicht ändern können, keinen unmittelbaren Einfluss haben. Das Ergebnis kann jeder entweder morgens im Spiegel oder auf der Strasse sehen. Ob das erstrebenswert ist...
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Marcaur
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