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Schwermetalle/Ausleitung/Entgiftung Infos zu Risiken von Schwermetallen und deren Ausleitung



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Alt 22.02.2007, 21:44
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Merkblatt zur Amalgamproblematik

Merkblatt zur Amalgamproblematik


Die Vergiftung mit Amalgam wirkt schleichend; im Laufe der Jahre wird immer mehr Quecksilber aus den Amalgamfüllungen freigesetzt. Da der Körper diese Gifte schlecht ausscheiden kann, lagert er sie im Bindegewebe und Organen ab. Da mit der Zeit die Menge des abgelagerten Quecksilbers zunimmt, nehmen während dieser Zeit auch die Vergiftungssymptome langsam aber sicher zu. Meistens bringt man diese Symptome gar nicht mit den Amalgamfüllungen in Verbindung.
Besonders betroffen ist das lymphatische System: So sieht man bei quecksilberbelasteten Menschen oftmals eine zunehmende Schwächung des Immunsystems und Erhöhung der Infektanfälligkeit. Rheumatische und allergische Erkrankungen werden gefördert, Symptome bezüglich des Nervensystems sind häufig (nach Professor Daunderer gibt es keinen Multiple-Sklerose-Kranken ohne Amalgamfüllungen im Mund). Wichtig für Eltern, wenn ein Kind mit Allergien, Neurodermitis oder anderen chronischen Krankheiten zu tun hat: Sofern die Mutter Amalgamfüllungen im Mund hat, kann beim Kind eine Amalgamvergiftung die Ursache der Leiden sein, denn die Mutter gibt 1/3 ihres gespeicherten Quecksilbers an ihr erstes Kind ab.

Die Entfernung der Amalgamfüllungen (Amalgamsanierung) sollte von einem ganzheitlich orientierten Zahnarzt durchgeführt werden. Es müssen dabei bestimmte Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um den Schaden nicht noch zu vergrößern.
Ungefähr drei Wochen vor der ersten Behandlung sollte mit einer Stärkung der Ausscheidungsorgane Leber, Darm, Nieren begonnen werden, die über die ganze Zeit der Sanierung beibehalten wird. Dies geschieht z. B. mit homöopathischen Mitteln wie Derivatio H, 3 x 2 Tabl. Dazu hochdosiert Zink: Curazink, 2 x 1 Tabl.
Beim Herausbohren sollte der Zahnarzt ein Gummischlitztuch (Kofferdamm) in den Mund legen, damit keine Metallstücke verschluckt werden; zur Verhinderung einer gefährlichen Quecksilberdampfentwicklung muß ein besonders langsamer Bohrer verwendet werden. Durch Röntgen- und Magnet-Panoramaaufnahmen können Ablagerungen im Kieferknochen nachgewiesen werden.
Je nach schwere der Krankheitssymptomatik sollte nach der Herausnahme der Plomben eine Ausleitung des abgelagerten Quecksilbers durchgeführt werden. Die "grobstoffliche" Ausleitung kann bei einem naturheilkundlich versierten Arzt mittels DMPS-Spritzen durchgeführt werden. Diese Spritzen werden so oft wiederholt, bis kein Quecksilber mehr in der folgenden Urinprobe nachweisbar ist. Im Anschluß an diese grobstoffliche kann dann eine feinstoffliche Ausleitung mittels Quecksilbernosoden (Fa. Pascoe) und der Phönix-Entgiftungstherapie durchgeführt werden. Zur Regeneration des Immunsystems sind auch Therapien wie Darmsanierung, Eigenbluttherapie und ähnliches angezeigt.

Beratungsstelle für Amalgamvergiftete Stuttgart e. V.
Bussenstraße 60
70184 Stuttgart
Telefon: (07 11) 46 52 93 (Anrufbeantworter)

Gesellschaft für ganzheitlich arbeitende Zahnmediziner vermittelt Therapeutenadressen:
Telefon: (06 21) 47 64 00


Quelle:
Heinz-Gerhard Müller
- Heilpraktiker -
Am Steckelberg 8
21368 Dahlenburg
Telefon/Fax: (0 58 51) 94 49 00
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Die folgenden 2 User sagen Dankeschön an Krasny für diesen sinnvollen Beitrag:
leylana (27.09.2010), VERPILZT (01.01.2012)
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