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Nähr- und Vitalstoffe/Nahrungsergänzungen Infos zu Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen, Aminosäuren, speziellen Nahrungsergänzungen für die Antipilztherapie



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Alt 26.05.2007, 14:44
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Mumijo

Mumijo


Mumijo ist seit 2000 Jahren in der asiatischen Medizin (Rußland, China, Persien, Tibet usw.) bekannt. Schon Aristoteles (griesch. Arzt und Philosoph) erkannte und beschrieb die Wirksamkeit von Mumijo.

In den verschiedenen Sprachen gibt es viele Namen für Mumijo. In Indien ist es unter dem Namen "Saljit" oder "Mumijo" bekannt. In Birma nennt man Mumijo "Kao-tun", was soviel wie "Blut des Berges" bedeutet. In der südsibirischen Region des Altai-Gebirges wird es "Barachgschin" - "Öl der Berge" - genannt. In Tibet, der Mongolei und Transbaikalien findet man den Namen "Brogschaun" (Bergsaft), im Iran und Irak den Namen "Arakul dshibal" gleich "Bergschweiß". In den Regionen Kasachstan, Usbekistan und Kirgisistan und in den meisten GUS-Staaten wird es Mumijo genannt.

Mumijo ist durch tektonische Erdaktivitäten gepreßter Bergsaft aus der zentralasiatischen Flora. Infolge der über 20 Jahre dauernden Reifezeit von Mumijo finden bisher nicht völlig erforschte biochemische Prozeße statt, welche die Wurzelpflanzensäfte unter Beteiligung einer Anzahl von biologischen Prozessen zu Mumijo werden lassen, das von erfahrenen Einheimschen in den Höhenlagen bestimmter Regionen gesammelt wird. Mumijo enthält in der Orginalgrundsubstanz mehr als 80 verschiedene Mikro- und Makroelemente, mehr als 10 essentielle Aminosäuren (lebenswichtige Bausteine), Vitamin K sowie Vitamine der B-Gruppe.

Daraus bedingt ist Mumijo eine ernährungsphysiologisch sinnvolle, natürliche Kombination, um die tägliche Ernährung mit lebenswichtigen Stoffen anzureichern. Bei starken täglichen Belastungen, Umweltteinflüssen, Streß, Krankheitsanfälligkeit u. v. a. m. ist auf eine ausreichende Zufuhr dieser in Mumijo enthaltenen Nährstoffe zu achten. Diese Nährstoffe sind für einen gesunden Zellstoffwechsel wichtig. Auch einseitige Kost und ungesunde Lebensweise können zu Schwankungen in der Versorgung führen.


Mumijo wird empfohlen
  • zum schnellen Knochenaufbau, vor allem nach komplizierten Frakturen
  • als entzündungshemmendes Mittel zur schnelleren Wundheilung
  • bei Mandelentzündung, Sinusitis, Bronchitis
  • bei Osteoporose, vorbeugend auch bei Altersosteoporose (Klimakterium)
  • zur Stärkung des Immunsystems und allgemeinen Leistungssteigerung
  • zur Normalisierung der Potenz, bei Libidoverlust, Unfruchtbarkeit und allgemeinen Problemen in den Wechseljahren bei Frauen
  • bei Magen- und Darmgeschwüren
  • bei entzündlichen Prozessen verschiedener Genese in der urogenitalen Sphäre
  • bei Allergien verschiedener Genese, bei Hämorrhoiden, zur Blutbildverbesserung
  • bei Mangelerscheinungen im Mineralstoffhaushalt, bei Selen-, Magnesium-, Zink-, Jod-, Kalium-, Kalzium-, Schwefel-, Mangan-, Natrium- oder Kupfermangel und z. B. bei Eisenmangelanämien
  • zum Einsatz bei Extrem- und Ausdauersportarten (Marathon, Triathlon, Langzeitsegeln, Radrundfahrten usw.

Einnahmeempfehlung
  • 10 Tage 2 - 3 x täglich eine Tablette Mumijo
  • 5 Tage Einnahmepause, danach 10 Tage 2 - 3 x täglich eine Tablette Mumijo
  • 5 Tage Einnahmepause, danach 10 Tage 2 - 3 x täglich eine Tablette Mumijo
  • Einnahmepause über 20 Tage, danach wieder neu beginnen 10/5/10/5/10
  • Dieses Vorgehen sollte mindestens 2 x jährlich durchgeführt werden.

"Der Stein der Gesunden"

Das Wort Mumijo stammt aus dem Griechischen und bedeutet "den Körper vor Krankheiten schützen". Die Wortverwandtschaft zu "Mumie" hat vor allem in den westeuropäischen Aufzeichnungen für viel Verwirrung gesorgt. Mumijo hat nichts zu tun mit der Mumia vera aegyptiaca - echte ägyptische Mumie. In den verschiedenen Sprachregionen gibt es, wie schon erwähnt, die vielfältigsten Namen für Mumijo, gemeinsam ist in allen Bezeichnungen in den jeweiligen Sprachen, daß sie auf die Erscheinungsform des Mumijo hindeuten - es wird dargestellt als eine Art Ausschwitzung der Berge.


Die Substanz Mumijo

Mumijo ist eine sehr stark mineralhaltige Substanz, die alle heute bekannten Spurenelemente enthält und sehr interessante Eigenschaften hat. Es existieren uralte Überlieferungen der manchmal mystisch klingenden Erfolge mit Mumijo. In Persien wurde früher Mumijo mit Gold aufgewogen. Über die alten Handelswege entlang der Seidenstraße gelangte Mumijo im Laufe der Zeit nach Vorderasien und bis nach Griechenland, wo sich der berühmte griechische Philosoph und Naturheiler Aristoteles eingehend mit den Wirkungen von Mumijo befasste und diese auch aufzeichnete. Sein Schüler Alexander der Große unterstützte die Arbeiten seines Lehres. Der berühmte persische Arzt und Philosoph Avicenna (12./13. Jahrhundert) mischte Mumijo mit Pflanzenöl und behandelte damit Prellungen, Geschwüre und Entzündungen der Gehörgänge. Außerdem beschrieb Avicenna Mumijo als ein Mittel, daß den Magen heilt, die Gefühle weckt und das Atmen erleichtert. Ein weiterer berühmter persischer Arzt, Muhammed Hussein Schirasi (1762), befasste sich mit den Wirkungen von Mumijo und beschrieb in seinem Buch "Machsach-uladwija" (Schatzkammer der Arznei): Mumijo wirkt positiv auf das Nervensystem, verbessert die Funktion des Herz- und Kreislaufsystems, wirkt besonders gut bei Behandlungen des Magen- und Darmtraktes, bei Hämorrhoiden, vielen Frauenkrankheiten, Verdauungsproblemen, Traumata und Knochenfrakturen. Er empfahl Mumijo in Honig, Milch oder in Pfirsichöl gelöst einzunehmen. Muhammed Tabib (12. Jahrhundert) fand heraus, daß Mumijo, vermengt mit Karottensaft, die Geschlechtsfunktion beim Menschen stärkt und die Fruchtbarkeit bei Frauen erhöht. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (1776) beschrieb der Pharmakologe Robert James Mumijo wie folgt: schwarze, harzähnliche, wasserlösliche Substanz, Geschmack säuerlich-bitter mit spezifischem angenehmen Geruch (etwas rauchig, aromatisch entfernt an die Öle bei uns heimischer Taxusarten erinnernd), als Heilmittel gegen Entzündungen und Toxikosen. In der ehemaligen Sowjetunion erschienen seit den Sechzigern eine Menge wissenschaftlicher Arbeiten zu Mumijo, alle haben die Beobachtungen der alten Ärzte bestätigt und teilweise verblüffende Erklärungen gefunden. Beim Studium der wissenschaftlichen Literatur und in den alten Überlieferungen ist die Kombination mit Honig eine sehr weit verbreitete Anwendungsform des Mumijos. Dies hat durchaus praktische Gründe: Einmal läßt sich der eigenwillige Geschmack kaschieren, zum anderen sind die Erfolge der Honiganwendung, die sich mit Mumijo gut kombinieren läßt, hinlänglich bekannt.


Wo gibt es Mumijo

Mumijo-Fundstätten gibt es nur in Zentralasien in den Ausläufern des Himalaja-, des Altai-, Alatau-, Pamir- und Tien-Shan-Gebirges sowie in einigen Bergregionen Südkasachstans. Etliche Forschungsinstitute beschäftigen sich neuerdings zum Teil in staatlichem Auftrag mit der Herkunft, Entstehung und vor allem mit der Anwendung von Mumijo. Bislang ist der Entstehungsprozeß des Mumijos noch nicht aufgeklärt. Trotz genauer botanischer und geologischer Aufnahme der Vorkommen kann man noch keine endgültige Aussage über den exakten Entstehungsprozeß, der je nach Fundstätte variieren kann, treffen. Der Reifeprozeß ist ein hochkomplexer Vorgang und von vielen Faktoren abhängig. Wissenschaftlich gesichert sind die notwendigen Standortvoraussetzungen: Allen Fundstätten ist gemeinsam, daß sie einer langen und intensiven Sonnenbestrahlung unterliegen, die Luft besonders sauber ist und eine spezielle Fauna und Flora gegeben sein muß. Der Reifeprozeß wird in der Fachwelt mit 20 bis 50 Jahren diskutiert und analog zur Humusbildung gesehen.


Schwierige Ernte

Die untere Verbreitungsgrenze von Mumijo liegt bei ca. 1000 m über dem Meeresspiegel, in Tibet wurde es sogar in 5000 m Höhe entdeckt. Rohmumijo wird dabei in Höhlen, Nischen und Felsspalten als poröse Gesteinsbrocken sowohl auf dem Boden als auch an der Decke hängend gefunden. Mumijo wird von speziell ausgebildeten Sammlern in den oben genannten Regionen Zentralasiens in recht mühsamer Art ausschließlich von Hand aus den Felsritzen und Höhlen gekratzt oder gebrochen.


Inhaltsstoffe von Mumijo

Grundsätzlich besteht Mumijo aus zwei verschiedenen Inhaltsstoffgruppen, wie sie in der Natur überall vorkommen. Eine Gruppe ist die der mineralischen Bestandteile, die zweite die der kohlenstoffhaltigen Elemente, die auf pflanzlichen und tierischen Ursprung hindeuten.


Mineralische Verbindungen

In Mumijo sind alle heute bekannten Spurenelemente enthalten. Stand der heutigen Ernährungswissenschaft ist, daß viele in hohen Dosierungen als giftig eingestufte Elemente wie Arsen, Chrom, Selen, Kupfer oder Zink in subtherapeutischen Dosierungen als essentiell für verschiedene Stoffwechselvorgänge anzusehen sind. Das besondere an Munijo ist unter anderem der hohe Gehalt an natürlichem Strontium, das in Kombination mit Kalzium für einen verstärkten Einbau von Kalzium in den Knochen sorgt.


Organische Inhaltsstoffe

Im Mumijo sind gesichert nachgewiesen: Kohlenhydrate, Wachse, Alkaloide, Lipide, Harze, Balsame, Steroide, Polyphenole (hier vor allem die bedeutsame Fulvinsäure) und in Spuren Vitamine der B-Gruppe sowie etherische Öle. Es enthält eine große Menge an Huminsäuren, die maßgeblich an der schleimhautprotektiven Wirkung beteiligt sind und ihm seine charakteristische Farbe geben. Daneben konnten in Mumijo folgende Aminosäuren nachgewiesen werden: Leucin und Methionin sowie in Spuren die nicht essentiellen Aminosäuren Asparaginsäure, Arginin, Glutamin, Histidin, Glycin, Prolin, Thyrosin und Serin.


Indikationsgebiete

Folgende Anwendungsgebiete sind in der Volksmedizin bekannt und durch verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen russischer und indischer Universitäten belegt:
  • Magen- und Darmschleimhautentzündungen
    Der Gehalt an Fluvinsäuren zeichnet hier für die schleimhautprotektiven Wirkungen verantwortlich. Diskutiert wird zur Zeit eine leicht antibiotische Wirkung gegen den Keim Helicobacter pylori, dessen Anwesenheit im Entzündüngsgeschehen eine Rolle spielt.

  • Osteoporose/Frakturen
    Hier ist besonders das Strontium als Kalzium-Schlepper für die Wirkung verantwortlich. Die positive Wirkung von Strontium bei der sogenannten Hungerosteopathie ist in der Literatur seit langem beschrieben. Unter Mumijo-Gabe kommt es nach Frakturen zu einer erheblich beschleunigten Callusbildung und Verfestigung des Knochengerüstes.

  • Diarrhoe (Durchfall)
    Wirkmechanismus liegt auch hier in der Schleimhautprotektion in Kombination mit der Anregung des unspezifischen Immunsystems.

  • Stärkungsmittel/Immunmodulation/Allergie
    Mumijo wird in Asien vielfach als Kräftigungsmittel (Roborans) eingesetzt, die Neigung zu Infekten ist unter Mumijo-Gabe deutlich erniedrigt. Auch hier erfolgt die Wirkung über die Schleimhautprotektion, die antiallergische Wirkung ist zurückzuführen auf eine Stabilisierung der Mastzellen.

    Folgende Beobachtungen belegen die immunstabilisierende Wirkung von Mumijo:

    Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wurden Strahlengeschädigte mit Mumijo behandelt. Hier bestätigte sich die bereits 1968 veröffentlichten Ergebnisse, daß durch Strahlen bedingte Blutveränderungen, besonders die Senkung der Leukozytenzahl, unter Mumijo-Gabe normalisiert werden konnten. Die Infektanfälligkeit bei Hals-, Nasen- und Ohreninfekten ist geringer. Infekte der Harnwege sind deutlich geringer. Infekte unter Streßbedingungen, einer typischen abwehrschwächenden Situation, sind ebenfalls seltener.

  • Hämorrhoidalleiden/Analfissuren
    Der Gerbsäuregehalt des Mumijos hat eine heilende Wirkung auf Hämorrhoiden, extern angewendet heilen Analfissuren schneller ab.

    Eine breit angelegte Studie über Mumijo, ausgehend von obrigen Beobachtungen, belegt, daß Personen, die zwei- bis dreimal (oder bei hoher Dauerbelastung durchgehend) pro Jahr eine Mumijo-Kur mit 120 Tabletten durchführen, deutlich seltener oder gar nicht erkranken.

  • Impotenz
    Mumijo enthält Zink und Eisen, was in der männlichen Fortpflanzungsfähigkeit von Bedeutung ist. In der asiatischen medizinischen Literatur gibt es viele Fallbeschreibungen und jahrtausendealte Erfahrungswerte über die Wirkung des Mumijos bei erektiler Dysfunktion und mangelnder Spermaqualität. Zur Verbesserung der Spermaqualität wird in der Literatur die Kombination von Mumijo mit Sandornsaft oder -öl, Heidelbeer- oder Möhrensaft beschrieben.




__________
Quelle: http://www.mumijo.info/nahrungsergaenzung/mumijo.htm
Stilistisch leicht geändert von Krasny

Produktinfos:
http://www.alatau-mumijo.de
http://www.alatau-mumijo.de/04_ratge...Mumijo_End.pdf
http://www.alatau-mumijo.de/04_ratge...umijo_Fach.pdf

Bezugsquellen: Apotheke oder http://www.alatau-mumijo.de
60 Tabletten à 200 mg/Tablette (PZN: 1890349)
120 Tabletten à 200 mg/Tablette (PZN: 1890332)
60 Kapseln à 200 mg/Kapsel (PZN: 1890361)
120 Kapseln à 200 mg/Kapsel (PZN: 2944366)

Buchtip: Dr. rer. nat. Wolfgang Windmann, "Mumijo - Das schwarze Gold des Himalaya", Windpferd-Verlag, ISBN 3-893854-75-4
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