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#1
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Neu hier und habe Fragen...
Tach zusammen,
bin neulich auf dieses Forum gestoßen und habe mich auch schon ein wenig umgeschaut. Bevor ich zu meinen Fragen komme, sollte ich wohl erst einmal meine Probleme schildern. Ich werde probieren mich dabei aufs nötigste zu beschränken. Ich bin 23 Jahre alt und Student. Soviel erst mal zu mir. Müde und abgeschlagen fühle ich mich nun schon seit längerem. Ich habe auch mal mehr, mal weniger mit Bauchschmerzen und Durchfall zu kämpfen, da ich unter Morbus Crohn leide. Diesen habe ich allerdings seit geraumer Zeit ganz gut unter Kontrolle. Krank bin ich ziemlich häufig und ich musste auch schon diverse Male Antibiotika schlucken. Vor 2 Monaten manifestierten sich dann aber meine gegenwärtigen Probleme. Eines Abends wurde mir ziemlich plötzlich schwindelig. Müde und kaputt war ich sowieso also legte ich mich schlafen und am nächsten Morgen war alles soweit wieder in Ordnung. Der Schwindel kam in den nächsten Wochen aber immer mal wieder und dann auch um einiges heftiger und länger. Der Schwindel wich dann einer mehr oder weniger konstanten Benommenheit. Mir kommt es vor als ob ich nicht richtig klar denken kann, habe absolut keine Motivation mehr, bin permanent müde und kann mich schlecht konzentrieren. Grade beim Lernen macht sich dies extrem bemerkbar. Ab und an meldet sich auch der Schwindel mal leicht zurück. Ich habe nun eine Menge Arzttermine hinter mir, von denen ich nun kurz berichten werde. Zuerst ging ich natürlich zu meinem Hausarzt. Dieser machte eine Blutuntersuchung und stellte fest, dass ich erhöhte Entzündungswerte und leicht erhöhte Leberwerte habe. Da es mir wirklich dreckig ging (Schwindel, Benommenheit etc.) überwies er mich vorsichtshalber ins Krankenhaus, da er unbedingt einen Morbus Crohn Schub ausschließen wollte. Ich war mir sicher, dass es das nicht ist, da ich weder Bauchschmerzen, noch Durchfall hatte. Irgendwas anderes stimmte nicht mit mir. Ich ging trotzdem bereitwillig ins Krankenhaus, da ich dachte die checken mich mal richtig durch und finden dann heraus was mit mir nicht stimmt. Der Ultraschall des Bauches (Leber etc. inkl.) ergab nichts Auffälliges außer einer Zyste an der Niere um die ich mir aber keine Sorgen machen sollte, da dies normal ist. Stuhluntersuchung auf Blut oder Keime ergab nichts, Urin ok. MRT des Kopfes ergab auch nichts, neurologische Untersuchung auch nichts. Da es mir nach 3 Tagen einigermaßen gut ging, also der Schwindel fast weg war und sie nichts mehr für mich tun konnten da mit mir soweit alles in Ordnung zu sein schien wurde ich entlassen. Die Probleme gingen aber natürlich nicht weg. Ich ließ mich zu einer Internistin überweisen, die mich auch noch mal komplett durchcheckte und niedrigen Blutdruck feststellte, außerdem leicht niedrigen Schilddrüsenwert. Also bekam ich was für die Schilddrüse und sollte mehr Sport treiben dann wird alles wieder gut. Wurde es aber nicht. Ich tippte mittlerweile daauf das meine Halswirbelsäule nicht in Ordnung ist, da ich auch schon länger unter Nackenschmerzen litt. Außerdem habe ich ständig wiederkehrende Schmerzen am Hüftgelenk. Ich ging also zum Orthopäden, der mir etwas Physiotherapie für meine Nackenschmerzen verschrieb und die Schmerzen am Hüftgelenk als Muskelentzündung diagnostizierte, eine Spritze rein und der Schmerz ging tatsächlich, kam aber kurz darauf wieder. Meine Benommenheit blieb aber und ebenso das Gefühl das ich nicht wirklich "da " bin. Mein Kopf fühlte sich einfach leer und ich war auch immer noch ständig kaputt. Mein Weg führte mich dann zum HNO Arzt. Mein Gehör ist 100% in Ordnung, aber meine Nasenschleimhäute seine irgendwie auffällig, das wird aber wohl von meiner Hausstauballergie kommen und nicht meine Beschwerden verursachen. So langsam war ich wirklich am Ende, da ich mich echt allein gelassen vorkam mit meinen Problemen. Ich fühlte mich einfach nicht richtig ernst genommen, da die Ärzte nichts schwerwiegendes feststellen konnten. Ich forschte aber selbst weiter und kam darauf das Candida meine Probleme verursachen könnte. Das ich früher schon einmal einen Pilzbefall des Darms hatte wusste ich noch, mein Hausarzt unternahm aber damals nichts weiter und ich nahm es damals auch nicht weiter ernst und vergaß das ganze auch schnell. Mit diesem Verdacht ging ich zur Internistin die mich nach meiner Anfrage auf eine Stuhluntersuchung nach Pilzen offensichtlich nicht mehr allzu ernst nahm. Der Test wurde auf mein Drängen hin trotzdem gemacht. Der Test war dann auch positiv, der Grenzwert war überschritten, wie weit weiß ich nicht, aber das war mir in dem Moment auch egal, ich hatte Recht mit meiner Candida Vermutung. Sie verschrieb mir Adiclair und meinte 2 Wochen nehmen und kein Weißmehl und kein Zucker in der Zeit. Nach diesen doch recht kanpp gehaltenen Instruktionen fragte ich sie noch, ob meine Symptome vielleicht durch diesen Pilzbefall verursacht werden könnten. Da lachte sie nur kurz. "Das glaube ich nicht." Ich war mittlerweile aber vom Gegenteil überzeugt und landete hier im Forum in dem ich nun fleißig gelesen habe um mich auf meine Therapie vorzubereiten, die ich bisher noch nicht begonnen habe. Zu meiner jetzigen Situation: Der Schwindel ist weg, die Benommenheit nicht ganz, ab und an fühle ich mich immer noch benebelt. An manchen Tagen geht es mir wiederum ziemlich gut. Durchfall oder Bauchschmerzen habe ich nicht. Vor ein paar Tagen nocheinmal zur Nachuntersuchung im Krankenhaus gewesen. Leberwerte sind schlechter geworden. Ich habe ziemlich viele Lymphknoten die zum Teil deutlich geschwollen sind. Müde und abgeschlagen bin ich nach wie vor desöfteren. Die Schmerzen am Hüftgelenk und im Nacken sind immer noch vorhanden. Tja, ist doch ein langer Bericht geworden. Was haltet ihr von alledem. Ist schon merkwürdig das ich keine Durchfälle habe oder? Die Durchfälle und Bauchschmerzen waren aber bis vor ein paar Monaten noch ein ständiger Begleiter der immer mal wieder kam und nach ein paar Tagen wieder ging. Warum sie jetzt weg sind ist mir ein Rätsel, bin aber sehr zufrieden damit. Meint ihr das meine Beschwerden mit meinem Candida Befall zusammenhängen? Morgen geht es nochmal zu einem Gespräch ins Krankenhaus, da meine Werte nicht besser geworden sind und ich mich immer noch schlecht fühle, wollen sie wohl jetzt eine Leberpunktion machen und irgendwie die Lymphknoten untersuchen. Das würde ich gerne vermeiden. Ich plane nun nächste Woche zu meinem Hausarzt zu gehen und ihm meine Vermutungen zu schildern. Ich denke das bei mir nur Adiclair (Nystatin?) allein nicht reicht, sondern die ganze Sache schon systemisch geworden ist und deshalb Fluconazol angebracht ist. Was meint ihr? Bin auf eure Meinungen gespannt. Auch würde mich interessieren was ich mir noch an Präparaten insbesondere für meine Leber und Lymphknoten besorgen soll um meine Therapie zu unterstützen. Hatte hier schon ein bisschen was gelesen aber vielleicht kann ja jemand etwas individuell auf meine Probleme bezogenes empfehlen. Von was ich mich dann ernähren soll ist mir auch noch nicht ganz klar, da ich morgens und abends Brot esse und der Zuckerentzug auch eine große Hürde wird. Bezüglich des Essens werde ich aber wohl nochmal ein extra Thema erstellen wenn ich mir über meine Fragen im Klaren bin. Hoffe der Text ist einigermaßen verständlich geschrieben und ich habe nichts wichtiges vergessen, ansonsten beantworte ich gerne evtl. auftretende Fragen. War nicht wirklich einfach diesen Bericht zu schreiben da ich immer noch Schwierigkeiten habe mich zu konzentrieren. Naja, danke erstmal an jeden der sich die Zeit genommen hat das alles zu lesen und vielleicht kann mir ja jemand meine Fragen beantworten oder seine Meinung kundtun. |
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#2
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Hallo,
ich würde eins zu hundert wetten, dass Du keinen "Morbus Crohn" hattest, sondern Candida. Was ist Morbus Crohn überhaupt ? Doch eigentlich eine Verlegenheitsdiagnose der Ärzte, wenn sie nicht weiter wissen. Denn DIE Behandlungsmethode für Morbus Crohn gibt's nicht, und damit auch nicht DIE Ursache. Wenn die Durchfälle nach der Nystatin-Behandlung weg sind, liegt doch die Vermutung sehr nahe, dass sie durch Candida verursacht wurden, vor allem weil Nystatin nur gegen diesen Pilz wirkt und nicht zufälligerweise noch gegen andere Erreger. Durchfälle entstehen u.a. dann, wenn bestimmte Nährstoffe, z.B. Zucker oder Fruchtzucker, im Dünndarm nicht mehr resorbiert werden. Sie gelangen dann unverdaut in den Dickdarm, wo der Candida haust & sich von ihnen ernährt. Er vergärt sie zu Alkohol (deswegen auch Blähungen, Benommenheit), und durch Osmose wird Wasser in den Nahrungsbrei geleitet, statt dass es ihm entzogen wird. Das ergibt dann den Durchfall. Wie der Zusammenhang ist, dass die Nahrung im Dünndarm nicht resorbiert wird, weiss ich nicht, ich glaube aber, dass das eine Strategie des Candida ist, um die Nahrung für sich zu behalten. Vielleicht zerstört er die Enzyme, die nötig sind, um Zucker durch die Darmschleimhaut zu transportieren. Oder er unterdrückt die Produktion dieser Enzyme. Wenn Du zurückdenkst: kamen die Durchfälle vielleicht immer dann, wenn Du besonders viel Zucker gegessen hattest ? Mein Tip: mach noch was für den Darmaufbau mit probiotischen Bakterien! Warum die Leberwerte und die Lymphknoten jetzt so auffällig sind - tja. Dieser Pilz ist noch nicht hundertprozentig erforscht, weil er offiziell ja keine Probleme macht, und es deswegen auch kein Geld für Forschungen gibt. Aaaaber kann in den Organen siedeln, er belastet die Leber, und er schädigt das Gehirn. Und er ist extrem wandlungsfähig und reagiert, wenn er bekämpft wird. Vielleicht versucht er bei Dir, die Leber zu befallen, weil Du ihn aus dem Darm vertrieben hast ? Oder durch die absterbenden Pilze sind so viele Toxine freigeworden, dass Deine Leber belastet ist. Dann allerdings hättest Du eine sog. Herxheimer-Reaktion, eine Erstverschlimmerung, merken müssen. Nystatin selber soll auch die Leber belasten. Ob das allerdings nach 2 Wochen schon der Fall ist, weiss ich nicht. Thema Fluconazol: ich habe das auch schon gelesen, dass nach einer Candida-Behandlung im Darm unbedingt Fluconazol gegeben werden soll, um zu vermeiden, dass der Pilz ins Blut übergeht. Andere Ärzte wiederum meinen, dass er im Blut nicht lange überlebt. Aber die Meinung der Ärzte ist im Fall Candida nicht der Weisheit letzter Schluss. Wenn es Dir nach der Nystatin-Behandlung besser geht, solltest Du das Programm auf jeden Fall weiter verfolgen. Das Thema Industriezucker sollte für Dich erledigt sein. Als Preis dafür winkt Dir das Verschwinden des Morbus Crohn, das ist ja schonmal was, oder ? Zitat:
Zur Entgiftung kannst Du Chlorella-Algen nehmen, die versorgen den Körper zudem mit wichtigen Mineralien & schützen die Leber. Präparate mit Mariendistel sind auch gut, denn sie immunisieren die Leberzellen gegen Eindringlinge. Und Du solltest genug trinken, um Gifte und abgestorbene Candida-Bestandteile aus Deinem Körper zu spülen. Das spült gleichzeitig die Lymphbahnen durch. lg, Kimbala |
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#3
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Hallo, Aberklar,
Morbus Crohn ist eine Darmreizung oder -entzündung. Doch wodurch kommt sie zustande? Danach scheint die Schulmedizin kaum zu forschen. Es ist eine ähnlich schwammige schulmedizinische Diagnose wie das sog. Reizdarmsyndrom: Nichts genaues weiß man nicht. Doch die Reizung muß ja eine Ursache haben. Sie kommt ja nicht aus heiteren Himmel von allein. Eine mögliche Ursache kann Candida sein. Zitat:
Die gestörte Resorption der Nährstoffe im Dünndarm hängt mit seiner Reizung oder gar Entzündung und den fehlenden daran beteiligten Mikroorganismen ("gute" Bakterienflora) und Verdauungsenzymen zusammen. Der Pilz verstoffwechselt Zucker und andere niedere Kohlenhydrate zu Alkohol (meist fiese Fuselalkohole) und Kohlendioxid. Das macht der Leber arg zu schaffen. Wer die Pilze seit längerem hat, bei dem sind die Leberwerte meist erhöht (Säuferleber, ohne daß man Alkohol trinkt). Die Ärzte schütteln dann meist ungläubig den Kopf. Der Pilz kann direkt im Blut definitiv nicht überleben (pH = 7,35 - 7,45, er braucht 4 - 6), aber er schafft sich sein eigenes Mikromilieu, indem er um sich eine Hülle bildet, innerhalb derer optimale Bedingungen herrschen. Auch kann er in den Makrophagen (große Freßzellen) überleben und diese töten. Dadurch wird das Immunsystem noch weiter geschwächt, als es ohnehin schon ist. Zitat:
LG, Krasny |
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#4
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Hallo,
Zitat:
Für den Dünndarm spricht, dass Candida diesen Darm schädigt, also muss er logischerweise dort auch vorhanden sein. Zudem ist die Nährstoffdichte im Dünndarm höher, und die Besiedelung durch andere Bakterien geringer, also gibt es weniger Verdrängung. Auf der anderen Seite, wenn Candida überall im menschlichen Körper siedeln kann, warum dann nicht auch im Dickdarm, der sich schließlich direkt an den Dünndarm anschließt. Zitat:
Der menschliche Speichel hat normalerweise einen pH-Wert von 7 - 8 und das stört den Pilz nicht. Im Dünndarm herrschen Werte von 8 oder mehr, weil der Speisebrei, der im Magen durch Säure vorverdaut wurde, durch Sekrete der Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse basisch gemacht wird. Viele Enzyme brauchen einen pH-Wert von 8, um überhaupt arbeiten zu können. Zwar können die pH-Werte von Speichel und Darm bei stark säurehaltiger Nahrung unter 7 sinken, aber das ist sicherlich nicht bei allen Personen der Fall, die Candida haben. Ich habe z.B. meinen Speichel oft gemessen, er bewegt sich zwischen 7 und 8, und ich habe Candida im Mund und im Rachen. Bei einer systemischen Mykose siedelt der Pilz im Blut und den Organen (pH-Wert 6,9) und er überlebt, der Mensch dagegen nicht. Dass der Pilz im Blut Nester bauen und eine Hülle um sich herum bilden würde, habe ich auch gelesen, aber ich glaube es nicht. Das sind Behauptungen von HP Ekkehard Scheller, der sie selbst teilweise im gleichen Atemzug in Frage stellt. (runterladen kann man den Artikel unter: http://www.semmelweis.de/sanumpost/62/candida_blut.pdf) Ich denke, der Pilz hat eher deswegen Schwierigkeiten im Blut zu überleben, weil er dort vom Immunsystem angegriffen wird. Im Darm ist er diesen Angriffen nicht ausgesetzt. Der pH-Wert hat allerdings dennoch Einfluss auf die Besiedlung mit Candida, denn je nach pH-Wert ändert er seine Form. Dazu haben u.a. Sascha Thewes (www.diss.fu-berlin.de/2007/484/) und Prof.Mühlschlegel (http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/39915/) geforscht. Beide kommen zu dem Ergebnis: im basischen Milieu wird der Candida aggressiver und gefährlicher, weil er sich von der Hefen- zur Hyphenform verwandelt. Nur letztere ist in der Lage, die Darmwand zu durchdringen. Genauso verhält sich der Pilz bei Nährstoffmangel, deswegen warnen manche Ärzte vor strengem Zuckerverzicht, weil man den Pilz damit nur ins Blut treibt. Hierzu ein Link: http://www.weiss.de/Candida/Magen/Duenn.htm Ob das mit dem Zuckerverzicht so stimmt, weiss ich nicht, weil die Berichte von Betroffenen genau auf das Gegenteil verweisen, nämlich dass konsequenter, langfristiger Zuckerverzicht positive Effekte hat. Es kann sein, dass diese Personen eine Unterform von Candida in sich tragen, die nicht in der Lage ist zu mutieren, oder dass der Pilz AUF DAUER (1 Jahr) nicht ausserhalb des Darms existieren kann. Um das herauszufinden, müsste mehr Forschung betrieben werden. Aber die immer wieder vorgebrachte Behauptung, dass "basische" Lebensmittel den Candida in Schach halten würden, glaube ich nicht. Im Magen wird dem Speisebrei Salzsäure zugesetzt, dann wird eh alles extrem sauer. Und im Darm werden ihm Galle und Bauchspeichel zugesetzt, dann wird alles wieder basisch. WIE basisch, das kann der Körper steuern durch die Menge an Galle und Bauchspeichel, die er ausschüttet. Nimmt man nun sehr viele Säuren zu sich, dann schüttet der Körper einfach weniger Magensäure und/oder mehr Bauchspeichel zu dem Nahrungsbrei, und dann hat er wieder den gewünschten alkalischen pH-Wert im Darm. Das macht ja auch Sinn, dass der Körper in der Lage ist, die schwankenden pH-Werte von unterschiedlichen Nahrungsmitteln auszugleichen. Aber aus dem gleichen Grund kann man den pH-Wert im Darm kaum mit dem beeinflussen, was man isst. Man müsste dann z.B. so viel auf einmal essen, dass der Magen mit der Produktion von Magensäure nicht hinterherkommt, und dann gelangt basischer, aber z.T. nicht genügend vorverdauter Nahrungsbrei in den Darm. Das wäre aber bestimmt nicht gut für die Gesundheit, da dann auch Bakterien in den Darm gelangen könnten, die sonst in der Magensäure abgetötet würden. lg, Kimbala |
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#5
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Hey,
danke für die Antworten. Ich habe mich wohl wie ich bereits vermutete zu unklar ausgedrückt. Tut mir leid, bin wie gesagt geistig zur Zeit nicht so auf der Höhe. Ich habe bisher noch absolut kein Nystatin genommen, die Tabletten wurden mir nur verschrieben. Bevor ich diese nehme, möchte ich mich aber noch ein wenig vorbereiten. Sprich: was darf ich essen, was sollte ich neben dem Nystatin noch einwerfen (vor allem um die Leber und die Lymphknoten zu entlasten). Ein Aufbau der Darmflora nach der Nystatin Behandlung will ich auch unbedingt durchführen. @Krasny: Eppstein-Barr-Virus hatte ich auch vermutet und mich bereits testen lassen. Ergebnis ist zum Glück negativ ausgefallen. @Kimbala: Ich habe schon seit einigen Jahren ein starkes Verlangen nach Süßem. Habe meinen Konsum aber mittlerweile doch etwas zurückgefahren. Ob deswegen die Durchfälle und Bauchschmerzen seit ein paar Monaten weg sind, kann ich nicht sagen, glaube aber eher nicht, da ich immer noch einiges an Süßem und Weißmehlhaltigem konsumiere. Was genau tut man denn wenn die Organe durch den Pilz befallen sind? Dann ist doch Fluconazol angebracht oder? Und wie überzeuge ich meinen Arzt (und mich selber) das es notwendig ist dieses Mittel anzuwenden? Candida Antikörper Untersuchung des Blutes? Sind meine unregelmäßig wiederkehrenden Gelenkschmerzen evtl. auch auf Candida zurückzuführen? |
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#6
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Für die Leber habe ich vom HP Mariendistel bekommen. Beim Lesen über Mariendistel und auch Artischocke habe ich festgestellt, dass das offenabr wirklich gute pflanzliche Medikamente sind.
Die Kombination Nackenschmerz, Schwindel/Benommenheit, und Hüftschmerz können auch eine ganz andere Ursache haben: Probleme mit dem Kiefergelenk. Das hatte ich selber, es war einfach nur eine Verspannung des Kiefergelenks, die mir jahrelang Schwindel (mal leicht, mal anfallsartig) verursacht hat. Das setzt sich dann in der Halswirbelsäule und nachfolgend in der gesamten Wirbelsäule fort. Diagnostizieren können das: Zahnärzte, die in dem Gebiet Gnathologie tätig sind, Kieferchirurgen, Oralchirurgen, Chiropraktiker. Häufig wird es mit dem Hinweis auf Verspannung nicht getan sein und erst eine Schiene erforderlich sein und später eine Ausrichtung des Aufbisses. Ich habe das sehr eindrucksvoll erlebt, hatte nur den Hinweis, habe entspannt, ganz bewusst, und bemerkte unglaubliche Verbesserungen. Als wenn man einen Nebelschleier wegpusten würde, und ganz viel neue Lebensenergie dazu, binnen Tagen. Dazu mehr Kopfbeweglichkeit. Schwindel hatte ich danach nur nach zwei - oder dreimal andeutungsweise. Allerdings schlafe ich nachts noch immer so, das ich dabei den Oberkörper hochlagere, weil flaches Liegen früher die schlimmen Schwindelattacken ausgelöst hat. Pilze hab ich trotzdem ... muss also nicht alles immer nur von den Pilzen kommen
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#7
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Zitat:
Ich habe mich kürzlich deswegen mit einem Arzt rumgestritten, weil ich der -naiven, laienhaften- Auffassung bin, dass es zwischen "gesund" und "tot" doch auch ein paar Abstufungen geben müsste. Z.B. ist das Immunsystem nicht komplett supprimiert wie bei einem Aidskranken, sondern nur sehr angeschlagen, deswegen kann sich der Pilz so ein bisschen einnisten in Organzellen, aber er schafft es nicht, sich weiter auszubreiten, weil das Immunsystem ihn bekämpft. Dieses wiederum ist nicht so stark, ihn sofort einzudämmen, sondern das zieht sich eine Weile lang hin, und in der Zeit fühlt sich der Patient so richtig besch.... Unmöglich, sagt da der Arzt, bleibt mir dann aber die Antwort schuldig, wieso das unmöglich sein soll. Das aber ist der Grund, warum die meisten Ärzte kein Fluconazol verschreiben, denn das sei ein Medikament für die Intensivstation. Oder es gibt andere Gründe .... Ich glaube aber, dass ein ordentlich funktionierendes Immunsystem mindestens genauso gut ist wie Fluconazol. Man kann es aufbauen, und man kann ihm auch wieder beibringen, den Pilz zu bekämpfen (mit homöopathischen Präparaten der Firmen Heel oder Sanum, z.B.) Versuch erst mal was, gegen den Darmbefall zu tun, vielleicht geht's Dir dann ja schon wieder Gold ? Zusätzlich kannst Du was für den Darmaufbau einnehmen, Chlorella-Algen zum Entgiften, und Regazym, damit der Pilz sich nicht in den Makrophagen verstecken kann ( Zink, Kalzium, Magnesium, viele Vitamine sind auch gut für den Gesamtzustand des Körpers. Und viel trinken zum Entgiften. Und sich vielleicht mal auf Schwermetalle untersuchen lassen ? Übrigens: wenn Du wegen Schwierigkeiten im Nacken zum Orthopäden gehst, kannst Du gleich zu Hause bleiben. Ich war früher Leistungssportler, und ich bin in den letzten 25 Jahren bestimmt zu 20 verschiedenen Orthopäden gerannt. Die kannste ALLE vergessen, nicht einer hat mir geholfen. Orthopäden sind ok fürs Grobmotorische, wenn man operieren oder einen gebrochenen Arm schienen muss. Aber Zusammenhänge erkennen oder Ursachen suchen ? Fehlanzeige. Auch die Physiotherapeuten haben nur an den Symptomen herumgedoktert und nicht die Ursachen herausgefunden. Seit ich aber bei einem (guten) Osteopathen bin, hilft endlich mal was ! Osteopathie ist die Zukunft der Körpertherapie, davon bin ich überzeugt. Nur ein Beispiel: Letztens hat er festgestellt, dass mein Zwerchfell verkrampft ist und zu tief sitzt. Folge: die Zentralvene, die von der Leber direkt durch das Zwerchfell hindurch zum Herzen führt, ist leicht geknickt wie ein Gartenschlauch, so dass das Blut (immerhin 25% des Gesamtvolumens) nicht frei fließen kann. Dadurch staut sich das Blut in der Leber, diese kann nicht frei arbeiten, wird zu schwer & zieht das Zwerchfell runter. Das wiederum drückt auf andere Organe, die dann auch nicht perfekt funktionieren können. Ursache der Verkrampfung ist entweder psychisch oder ein alter Sportunfall. Das nur mal als Beispiel, was für unglaublich komplizierte Kettenreaktionen im menschlichen Körper auftreten können, auf die man alleine oft gar nicht kommt. Ein Orthopäde findet sowas IM LEBEN NICHT raus, das kann nur ein Osteopath, weil die irgendwie sensibler sind und mehr Ursachenforschung betreiben. lg, Kimbala |
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#8
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sorry, der Link zum Thema Regazym:
www.hauss.de Dann klicken auf Fachinfo, und dann auf Escapeverhalten, Enzyme. lg, Kimbala |
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#9
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Zitat:
Zitat:
Ah, ich sehe, du hast es im Anschluß auch geschrieben. Bei der basischen Nahrungsaufnahme geht es weniger um den pH, den der Speisebrei im Magen bekommt, sondern ob das Nahrungsmittel überwiegend basisch wirkende Mineralstoffe enthält, die von der Darmschleimhaut resorbiert werden und zur Neutralisierung von Säuren und Giften in den Geweben dienen. Werden nicht genügend Mineralstoffe aufgenommen, aber viel säureüberschüssige Nahrung gegessen, können die Mineralstoffe aus der Nahrung evtl. zur Neutralisierung nicht ausreichen. Dann greift der Körper eigene Depots an wie z. B. den Haarboden (Resultat: Glatzenbildung beim Mann), in letzter Instanz Knochen (führt zu Osteoporose) und Zähne. Unabhängig davon kommt es aber auch im Magen-Darm-Trakt zu Schwankungen des pH-Wertes. Der Körper kann nicht alles in voller Höhe ausgleichen. Wenn man ein Basensalz einnimmt, kann der pH des Magensaftes um bis zu 0,2 oder 0,3 steigen. Schon diese geringe Änderung kann bewirken, daß bestimmte Eiweiße nicht oder nur ungenügend vorverdaut werden und in diesem Zustand in den Darm gelangen, wo sie allergische Reaktionen auslösen können. http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7460 Auch die Enzyme arbeiten nur in einem engen pH- und Temperaturbereich optimal. Wenn es nur zu geringen Abweichungen kommt, sind Verdauungsprobleme die Folge. Zitat:
Der Link zum Regazym ist einfacher zu haben. Ich habe nämlich den Artikel von der Internetseite des Labors Dres. Hauss in unseren FAQ-Bereich übernommen. Und noch einen weiteren: http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7447 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7569 LG, Krasny |
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#10
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@blueice: hey, vielen dank für den tip. das werde ich wohl mal verfolgen müssen. Was für ein Arzt hat das denn bei dir festgestellt? zum Chiroprakiker wollt ich sowieso mal gehen um meinen Nacken durchchecken zu lassen, dann soll er mal gleich nach meinem Kiefer gucken.
@kimbala: dank dir für die tips. muss ich mal gucken ob es hier irgendwo einen osteopathen gibt. kann das sein das es auch die kombo osteopath und Heilpraktiker gibt? meine so etwas mal gesehen zu haben, wäre ja recht praktisch. werd mich da noch mal schlau machen. was meine candida therapie angeht, werde ich dann wohl jetzt erst mal mit dem nystatin und der diät anfangen. außerdem werde ich mir mal diese chlorella algen besorgen. kann man die bedenkenlos gleichzeitig mit dem nystatin einnehmen? sollte ich mir dort eine bestimmte marke holen oder muss ich da auf irgendwas achten? gibt es irgendein präparat was man nhemen kann um das lymphsystem zu unterstützen? helfen da auch die chlorella algen? fragen über fragen... |
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