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Erfahrungsberichte Hier kannst du deine Erfahrungen mit Candida anderen Usern zur Verfügung stellen. Wie wurde es bei dir festgestellt? Wie wurde es behandelt? etc. Alles ganz ausführlich berichten oder einfach "Frust" von der Seele schreiben! :)



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  #1  
Alt 25.10.2008, 18:28
charles77 charles77 ist offline
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Richtig Hier oder endlich angekommen?

Hallo,

ich möchte kurz meine Geschichte wiedergeben. Ich bin nicht sicher, ob Pilze wirklich mein Problem sind, vielleicht könnt ihr mir aus der Erfahrung mit euren Beschwerden aber helfen meine Symptome richtig einzuordnen.

Bewusst begonnen hat meine "Darmgeschichte" im Mai diesen Jahres.

Nach einer Impfung für eine Afrikareise (Hepatitis A+B, Thyphus, Gelbfieber) hatte ich bereits am selben Abend leicht stechende Schmerzen im rechten Oberbauch und ganz rechts unten in, da wo die Leiste ist.

Das hielt ca. eine Woche an, dann entwickelten sich richtig Blähungen, die immer unter den Rippenbögen am Deutlichsten spürbar waren.

Wenige Tage später gesellte sich breiiger Stuhl zu den Symptomen hinzu. Allerdings ging ich wie immer nur morgens früh auf Toilette, nur das der Stuhl jetzt eben breiig war und leicht säuerlich gerochen hat.

Also ab zu meiner HÄ, die hat eine Stuhlprobe veranlasst und mich mit Lefax wieder nach Hause geschickt.

Das Ergebnis der 3 Stuhlproben zeigte an:
Candida Albicans ++
Geotrichum Candidum +++

Zu wenig gute Bakterien.

Ihre Aussage dazu: Weiter Mutaflor einnehmen, dann stabilisiert sich meine normale Darmflora wieder.

Ich muss gleich anfügen, dass ich seit ca. 10 Jahren kein Antibiotikum mehr genommen hatte.

Die folgenden Wochen verstrichen, ohne dass sich irgendeine Besserung eingestellt hätte. Blutwerte wurden überprüft, alles i.O., lediglich bei einer der Proben war der Ferritin Wert sehr niedrig. Ansonsten, Leberwerte gut, Bauchspeicheldrüse i.O., Ultraschall unauffällig.

Ich habe auf Anraten meiner Ärztin keinen Zucker mehr gegessen.

Weitere Wochen ziehen ins Land, ich nahm immer noch Mutaflor, weiterhin keine Besserung, jeden Tag starke Blähungen, weiterhin breiiger Stuhl.

In den Wochen hatte ich dazu die ersten 6 Kilo Gewicht verloren, es war Mitte August.

In diesem Monat bemerkte ich nach einem Friseurbesuch, dass mir Haare ausfallen und die Haare total brüchig und dünn aussahen.

Zu diesem Zeitpunkt fing ich an mir richtig Gedanken zu machen was da los sei. Also wieder zum Arzt, diesselbe Aussage, organisch alles i.O. nächste Station Darmspiegelung. Es gab aber für Kassenpatienten keine Termine in naher Zukunft, ich habe damals nur einen Termin für Oktober machen können, die Spiegelung findet nächste Woche statt.

Inzwischen habe ich rund 14 Kilo Gewicht verloren.

Ich denke ich habe diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten entwickelt. Vor 6 Monaten konnte ich noch alles essen und hatte mich relativ gesund ernährt, viel Roggenbrot, Vollkornbrot, Müsli, Obst und Gemüse, mäßig Zuckerkonsum. Einzig Kaffee hatte ich immer viel getrunken.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich das alles nicht mehr essen. Vollkornprodukte führen zu schmerzhaften Blähungen, ebenso Kartoffeln, Nudeln (auch Vollkornnudeln), Rohkost sowieso, aber auch gekochtes Gemüse.

An basische Ernährung ist im Moment gar nicht zu denken. Die Blähungen halten sich nur im Rahmen, wenn ich vollständig auf Kohlenhydrate verzichte.

Ich fühle mich aufgrund des starken Gewichtsverlustes inzwischen sehr schlapp und auch irgendwie "krank".

Eine erneute Stuhlprobe vor drei Wochen hat keine pathologische Anzahl an Candida mehr gezeigt, keine Symbioselenkung erforderlich hat das Labor geschrieben.

So, das war meine 6 monatige Geschichte.

Passen die Symptome zu einer Darmmykose?

Ach ja, zur Ergänzung: Ich habe seit Jahren einen hartnäckigen Nagelpilz am dicken Zeh.

Liebe Grüße

Charles
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  #2  
Alt 26.10.2008, 02:56
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Krasny Krasny ist offline
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Hallo, Charles,

willkommen bei uns.

Vermutlich war deine Darmflora schon vor der Impfung gestört. Vielleicht war die Impfung nur der sog. letzte Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte. Ob wirklich die Impfung der Auslöser deiner Beschwerden war, kann aber nur eine Vermutung sein. Ich habe mal einen Artikel zur Schädlichkeit des Impfens herauskopiert:
Zitat:
Bedenklich giftige Mischung

Es sind nicht nur die Erreger, die den Impfstoff so gefährlich machen. Damit dieser überhaupt erst gebrauchsfertig wird, muß man ihm eine Reihe anderer Begleitsubstanzen beimischen. Dies nennt man die ,Formulierung’ eines Impfstoffes.
So enthalten beispielsweise Impfungen gegen Diphterie, Tetanus und Influenza (,Grippe’) den
krebserregenden Stoff Formaldehyd. Es werden auch Antibiotika beigemischt. Ihre Konzentration ist zwar sehr niedrig, dennoch haben sie ihre Wirkung auf den Körper. Dr. Walter Huber, Chemiker an der Technischen Universität Wien untersuchte 1993 den Impfstoff gegen Hepatitis B etwas genauer. Bei diesem Impfstoff wird die eigentliche Impfung auf Aluminiumhydroxid aufgezogen. In der Natur hat dieser Stoff die unangenehme Eigenschaft, daß er in saurem Milieu im Boden gelöst wird. Er wird von den Wurzeln aufgenommen und verstopft die feinen Leiterbahnen darin. Das führt zum Absterben der Pflanze.
Wird Aluminiumhydroxid gespritzt, kann es sich im Lymphsystem des Menschen festsetzten, die Lymphbahnen verstopfen und Knoten bilden, die herausoperiert werden müssen. Dieser Stoff wird 29 vom Körper nur sehr langsam wieder ausgeschieden. Bekannt ist auch ein Zusammenhang zwischen der Alzheimer-Krankheit (Senilität) und einer Aluminium-Ablagerung im Gehirn.
Die Hepatitis-B-Impfung enthält zur Stabilisierung zusätzlich das Pilz- und Bakteriengift Thiomersal. Dies besteht zu über 50 Prozent aus Quecksilber, einem hochgiftigen Schwermetall. Es kann Hirn und Zentralnervensystem schädigen. So starben 1956 in Japan 46 Menschen, weil sie mit Quecksilber verseuchten Fisch gegessen hatten. Durch eine einzige Impfampulle gelangt die Hälfte des täglichen Quecksilber-Grenzwertes für Erwachsene in den menschlichen Körper. Huber weißt darauf hin, daß diese Grenzwerte von einem oralen Aufnehmen über die Verdauung ausgehen und nicht von einem direkten Einspritzen ins Muskelgewebe und in die Blutbahnen, wie bei der Impfung.
"Bedenkt man weiter, daß bei uns Kleinkinder geimpft werden, die weniger als ein Jahr alt sind, dabei nur ein Zwanzigstel des Körpergewichtes eines Erwachsenen wiegen und auch noch kein vollständig ausgebildetes Immunsystem zum eigenen Schutz besitzen, so kann diese Menge durchaus an die giftige Wirkung herankommen." Da Hepatitis B oft gemeinsam mit Diphterie-Tetanus geimpft wird, spritzt man einem Kleinkind die gleiche Dosis Quecksilber ein, die ein Erwachsener maximal pro Tag einnehmen darf - und zwar oral.
Hinzu kommt, daß Thiosalicylat in einer biologischen Abbaureaktion oft in den Entzündungshemmer Salysilsäure umgewandelt wird. Sie ist bekannt als potentieller Allergie- und Asthma-Auslöser.
Neueste Forschungen haben zudem ergeben, daß Thiomersal gentoxische Wirkungen hat. Selbst
geringste Dosen verändern das Erbgut, schädigen die Chromosomen. Welche Folgen dies für die
nachfolgenden Generationen haben wird, werden wir erst wissen, wenn es zu spät ist.
(Anm.: Ebenfalls im Zeitenschrift Heft Nr. 12 sind noch weitere Artikel übers Impfen enthalten wie z. B. "Pandoras Büchse - Wie Impfungen Krebs und ,Aids’ mitverursachen und welche unabsehbaren Folgen das Manipulieren an Viren sonst noch haben kann.")


Quelle: http://www.gandhi-auftrag.de/Artikel...eser_Welt).pdf
Es ist gut, daß deine HÄ eine Stuhlprobe hat untersuchen lassen, die den Befund Candida albicans und Geotrichum candidum erbracht hat. Der Rat, weiter Mutaflor zu nehmen, ist OK. Allerdings glaube ich nicht, daß man allein damit die Pilze in den Griff bekommen kann, auch wenn dies die Selbsthilfegruppe Berlin bzw. deren Leiterin behauptet. Ohne pilztötendes Medikament haben die guten Darmbakterien keine Chance, sich zu normalisieren.

Daß dein Ferritin-Wert erniedrigt war, bestätigt meine Vermutung, daß bei dir ein Vitamin- und Mineralstoffmangel besteht. Dadurch gehen dir auch die Haare aus. Du solltest ein hochdosiertes Multipräparat einnehmen, um die leeren Körperdepots wieder aufzufüllen.

In der Antipilztherapie ist jegliche Art von Zucker und Weißmehl verboten. Insofern war der Rat deiner HÄ, keinen Zucker mehr zu essen, richtig.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind oftmals die Folge einer Pilzinfektion mit Candida. Durch die gestörte Bakterienflora und gereizte oder entzündete Darmschleimhaut können Nahrungsmittelbestandteile ins Blut gelangen, die bei intakter Darmflora diese nicht passieren könnten.

Für eine erfolgreiche Antipilztherapie sollten noch weitere Maßnahmen ergriffen werden als Antipilzmittel + Diät. Lies mal bitte in unserem FAQ- und Infobereich:
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=8016
http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=7472
__________________
Liebe Grüße, Krasny
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