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Alt 30.01.2007, 23:14
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SANUM-Therapie bei Vaginalmykosen

Therapie bei Vaginalmykosen

veröffentlicht in SANUM-Post Nr. 44/1998, Seite 27


Den Mykosen der Vagina liegt meistens ein Befall mit dem Hefemikroorganismus Candida albicans zugrunde. Dieser Befall hängt in vielen Fällen zusammen mit einem Befall auch anderer Organe wie zum Beispiel des Darmes. Die Ursache der Vermehrung und der Zunahme der Pathogenität von Candidahefen ist eine Veränderung des inneren Körpermilieus, die unter anderem mittels der mikroskopischen Untersuchung des vitalen Blutes im Dunkelfeld festgestellt und kontrolliert werden kann.

Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang eine Körperbelastung durch Schwermetalle, zu deren Bindung im Körper die Mikroorganismen der Candida albicans wirksam werden. Daher ist bei Vorliegen einer Vaginalmykose immer bzw. zunächst auf eine Belastung durch Schwermetalle zu testen, wie insbesondere auch auf Quecksilber (hierzu der Beitrag „Candida - Freund und Helfer oder Feind“ von Dr. Thomas Rau in SANUM-Post Nr. 43/1998, Seite 18ff.).

In der Therapie der Vaginalmykosen ist neben einer eventuellen Ausleitung der Schwermetalle eine Diät nach Werthmann (siehe Buch „Ernährungsumstellung für chronisch Kranke und Allergiker“ von Dr. Konrad Werthmann) einzuhalten. Den Gang der Gesamttherapie bei Vaginalmykosen gibt die folgende Tafel wieder (nach Dr. med. AI-Haj).

Zitat:
Therapie bei Vaginalmykosen


Basistherapie

Therapie mit Pilzpräparaten
EXMYKEHL-Suppositorien
Einmal täglich 1 Suppositorium vor dem Schlafengehen rektal einführen.
Verabreichungsdauer 10 bis 20 Tage.

Therapie mit Bakterienpräparaten
Diese Therapie wird gleichzeitig mit der Therapie mit Pilzpräparaten begonnen und durchgeführt, wobei die beiden folgenden Präparate im Wechsel an verschiedenen Wochentagen eingenommen werden.

1. LATENSIN-schwach-Kapseln
Einmal wöchentlich (mittwochs) 1 Kapsel nüchtern mit etwas Flüssigkeit einnehmen.
Verabreichungsdauer 5 Wochen.

2. REGARCIN-Kapseln
Einmal wöchentlich (sonntags) 1 Kapsel nüchtern mit etwas Flüssigkeit einnehmen.
Verabreichungsdauer 5 Wochen.


Zusatztherapie
ALKALAN
Einen Meßlöffelvoll mit Flüssigkeit schluckweise über den Tag verteilt einnehmen.

Spülungen oder Sitzbäder mit 1 Eßlöffel LACTISOL, 20 Tropfen SANKOMBI, 10 Tropfen PEFRAKEHL in Kamillentee.


Zusatztherapie bei Juckreiz
ALBICANSAN- oder PEFRAKEHL-Salbe
Zweimal täglich die juckenden Stellen einreiben.
__________
Quelle: http://www.semmelweis.de/sanumpost/4...nalmykosen.pdf

__________________________________________________ __________________________________________________ ______________

Aus der Praxis für die Praxis

SANUM-Therapie in Fallbeispielen
Die Vaginalmykose


veröffentlicht in SANUM-Post Nr. 49/1999, Seite 29


Ein Befall mit dem Hefepilz Candida albicans, hauptverantwortlich für eine Vaginalmykose und vorkommend u. a. auch im Darm, weist wohl immer auf einen Grundzustand mit gestörter Ökologie hin. Der Beitrag von Dr. Thomas Rau in der SANUM-Post Nr. 43, Seite 18, gibt hierzu nähere Aufschlüsse. Zu dem Befall können mehrere und verschiedene Faktoren hinführen und beitragen, nicht zuletzt auch der Faktor Ernährung. Bekannt ist hierzu die Zuckervorliebe des Pilzes. Ein Pilzbefall ist immer ein Folgegeschehen und geht in der Regel auf Vorbelastungen verschiedener Art zurück, so auch durch manche Medikamente, die ja verschiedentlich sogar immunschwächend sind. Zur Feststellung eines Befalles werden oft nur Stuhluntersuchungen durchgeführt, die aber dann nur einen vollen Wert haben, wenn sie durch eine Fahndung nach Antikörpern vom IgE-Typ im Blut ergänzt werden. Bei den Pilzerkrankungen im gynäkologischen Bereich steht der Candidabefall zwar im Vordergrund, weitere Mikroorganismen können zu einer Vaginalmykose aber beitragen. Für Frauen und Mädchen stellen Vaginalmykosen äußerst lästige Beschwerden dar, mit denen sich Gynäkologen immer wieder befassen müssen. Mit SANUM-Mitteln lassen sich aber auch Vaginalmykosen recht gut therapieren.


Therapieempfehlung von Dr. med. Werthmann

Zunächst wird zweimal täglich ein Suppositorium EXMYKEHL D3 über zehn Tage rektal verabreicht.

Danach werden oral verabreicht je eine Tablette MUCOKEHL D5 morgens und NIGERSAN D5 abends an den Tagen Montag bis Freitag, dazu am Samstag und Sonntag die EXMYKEHL-Suppositorien.

Einreibungen kommen im täglichen Wechsel zur Anwendung mit SANUKEHL CAND D6 und mit SANUKEHL MYC D6. Von beiden Präparaten werden jeweils fünf Tropfen um den Bauchnabel nacheinander eingerieben.

Auch beim Vaginalbefall verlangt der Darmraum unbedingt Beachtung; er erfordert gegebenenfalls eine zusätzliche Behandlung. Des weiteren ist eine Panoramaröntgenaufnahme der Zähne angezeigt, vorrangig von den Schneidezähnen. Wurzelbehandlungen und Granulome beeinflussen das Krankheitsbild sehr und erfordern dringend eine Sanierung. Sonstig belastende, den Pilzbefall fördernde Faktoren, so auch anhaltende Fehler in der Ernährung mit viel Zuckerzubereitungen, sollten weitgehend vermieden und ausgeschaltet werden. Ein im ganzen intaktes, abwehrstarkes Immunsystem läßt es nicht zu einer Mykose kommen. Weshalb auch alles zur Kräftigung der körpereigenen Immunität getan werden sollte.

__________
Quelle: http://www.semmelweis.de/sanumpost/49/vaginalmykose.pdf
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