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| Ernährung Infos zu Ernährung, Antipilzdiät, Nahrungs- und Süßungsmitteln, Nahrungsmittelzusatzstoffen |
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Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe
Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe
Süßstoffe und Zuckerausstauschstoffe sind Ersatzstoffe für Zucker. Sie süßen meist um ein Vielfaches besser als Zucker, liefern dem Körper aber wenig (die meisten Zuckeraustauschstoffe) oder gar keine Energie (die meisten Süßstoffe). Aus diesem Grund werden Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe hauptsächlich im Rahmen einer energiereduzierten Kost (Diät) empfohlen und eingesetzt. Außerdem beeinflussen Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe den Insulin- bzw. Blutzuckerhaushalt wenig (Zuckeraustauschstoffe) bzw. gar nicht (Süßstoffe) und sind somit für Diabetiker geeignet. Zuckeraustauschstoffe Zuckeraustauschstoffe nennt man die Zuckeralkohole (mehrwertige Alkohole, Polyole). Zuckeraustauschstoffe liefern Energie in Form von Kalorien, allerdings nur etwa die Hälfte der Energie, die Zucker liefert. Zuckeraustauschstoffe können im Körper insulinunabhängig verwertet werden. Deshalb werden sie in einer Diät für Diabetiker verwendet. Zuckeraustauschstoffe wirken bei größeren Mengen abführend und entwässernd. Zuckeraustauschstoffe sind: • Mannit (E 421) • Sorbit (E 420) • Isomalt (E 953) • Maltit (E 965) • Maltitol-Sirup (E 965) • Lactit (E 966) • Xylit (E 967) Süßstoffe Süßstoffe liefern bei gleicher Dosierung eine ungleich höhere Süßkraft als Zucker, liefern aber keine Energie in Form von Kalorien. Süßstoffe verursachen außerdem keine Karies. Die Bedeutung der Süßstoffe liegen vor allem im diätischen Bereich beispielsweise bei Übergewicht oder bei Zuckerkrankheit. Bis heute ist jedoch noch nicht endgültig geklärt, ob Saccharin oder Cyclamat gesundheitsgefährdend und insbesondere krebserregend sind. Medizinische Studien sind hierbei zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen. Kritiker der Süßstoffe behaupten auch, Süßstoffe hätten eine appetitisteigernde Wirkung (Süßstoffe werden u. a. auch in der Schweinemast eingesetzt). Dies ist jedoch bis heute weder bewiesen noch widerlegt. Der Zusatz von Süßstoffen muss auf Fertigpackungen kenntlich gemacht werden. In der EU sind derzeit acht Süßstoffe zugelassen: Acesulfam (E 950) gute Löslichkeit; gute Hitzebständigkeit Aspartam (E 951) Zerfällt im sauren Bereich; schlechte Hitzebeständigkeit. Die WHO empfiehlt für einen 70 kg schweren Menschen eine tägliche Höchstdosis von 155 Tabletten (40 mg pro kg/Tag) Kann nicht zum Kochen und Backen verwendet werden Aspartam:Acesulfam 1:1 (E 962) Cyclamat (E 952) gute Löslichkeit; gute Hitzebständigkeit Die WHO empfiehlt für einen 70 kg schweren Menschen eine tägliche Höchstdosis von 14 Tabletten (11 mg pro kg/Tag) Cyclamat darf derzeit nur noch energieverminderten Erfrischungsgetränken zugesetzt werden. Saccharin (E 954) Löst sich schlecht im kalten Wasser; zerfällt im sauren Bereich Die WHO empfiehlt für einen 70 kg schweren Menschen eine tägliche Höchstdosis von 11 Tabletten (11 mg pro kg/Tag) Sucralose (E 955) Thaumatin (E 957) Neohesperidin (E 959) __________ Die Zuckeraustauschstoffe sind alle tabu. Von den künstlichen Süßstoffen kann man bei Beachtung der angegebenen Hinweise (Löslichkeit, Hitzebeständigkeit) Acesulfam, Aspartam und Cyclamat verwenden. Allerdings handelt es sich durchweg um künstlich-chemische Substanzen mit einer E-Nummer. Die Verwendung sollte nur in kleinen Mengen und nicht auf Dauer erfolgen. Einige der Süßstoffe (z. B. Aspartam, Saccharin und Cyclamat) stehen auch im Verdacht, Krankheiten wie Krebs und andere Leiden auszulösen. Lest bitte auch hier: http://www.suessstoff-verband.de/suessstoffe/ http://www.das-gibts-doch-nicht.de/seite1383.php http://www.tu-berlin.de/www/software...aspartam.shtml |
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