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#1
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Therapie bei Geotrichum candidum, candida species
Ich habe nach euren Empfehlungen hier bei einem Herrn Dr. Heufers eine Darmdiagnostik bei Biovis gemacht. Da kam folgende abweichende Werte von der Norm raus:
Geotrichum Candidum (erhöht): 6 x 10^4 Normal ist < 10^3 Candida Species (erhöht) : 8 x 10^3 Normal ist < 10^3 Bifildo Bakterium Species : 5 x 10^8 Normal ist zw. 10^9 und 10^11 Enterobakter Species : 1 x 10^6 Normal ist < 10^4 Sonst kam noch raus: das die Spaltungsaktivität bei Fructose zu gering war. 5,0 g/l und beim Bluttest eine Diaminoxidaseallergie (Histamin) vorlag : 32,20 HDU/ml und ein leicht erhöhter Nachweis von Fett mit 4,48 g/ 100 g und Zucker 3,11 g/100g im Stuhl So jetzt mache nach Anraten des Arztes bereits seit 3 Wochen folgende Therapie 3 x Täglich Pro Symbioflor Tro 20 Tropfen (gesteigert von 5 auf 20 langsam) 2 x Täglich Symbiolact B BEU 2 x Täglich Adiclair Nyastin Mundgel 3 x Täglich Aidclair Nyastein Filmtabletten Das soll ich nach meinen Arzt ein halbes Jahr nehmen. Ist das so richtig ? Kommt mir ja ewig vor. Er meinte, ich würde leider erst nach 3 Monate überhaupt eine Besserung meiner Magenblähungen merken Ich habe auch gelesen bei Herrn Müller-Buzler das Symbioflor nicht gut ist, wegen der Unverträglichkeit von Kolibakterien im Magen und Dünndarm. Was meint ihr ? Darüberhinaus habe ich Angst das das Nyastin Mundgel Karies fördert, weil da auch Zucker drin ist ? Ich sage schon mal jetzt für eure kompetenten und hilfreichen Antworten vielen Dank ! Viele Grüße aus Berlin, Mario |
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#2
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Du sollst 6 Monate Nystatin nehmen
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#3
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Hallo, Mario,
du leidest an einer Dysbiose: Die Milchsäurebakterien (Bifidos) sind erniedrigt, Enterobakter ist erhöht. Geotrichum candidum ist ein Hefepilz, der auf Milchprodukten lebt. Um ihn zu bekämpfen, mußt du auf alle Milchprodukte verzichten. Schade, daß die Candida-Arten nicht näher bestimmt wurden. Nicht alle reagieren gleichermaßen gut auf Nystatin. Die Einnahme von Probiotika (Symbioflor und SymbioLact) über einen Zeitraum von 6 Monaten ist OK. Ggf. muß man sie sogar noch länger einnehmen. Bei Nystatin hingegen macht eine solch lange Einnahmedauer keinen Sinn. Das Maximum sind 4 Wochen, im Extremfall 6 Wochen. Gerade Non-Albicans-Pilze können auch resistenz gegen Nystatin werden. Deshalb empfiehlt sich der regelmäßige Wechsel auf andere Antimykotika alle 3 - 4 Wochen. Momentan nimmst du Pro-Symbioflor. Das ist nur zur einschleichenden Gewöhnung des Darms an lebende Bakterien gedacht. Danach kommt Symbioflor 1 (enthält Enterokokken) und dann Symbioflor 1 + Symbioflor 2 (enthält E. colis). Wirksamer als Symbioflor 2 ist Mutaflor. Es wird in Form von Kapseln genommen, die eine magensaftresistente Wachsschutzschicht haben. Zur Frage, warum die Hersteller den Nystatinsuspensionen und -gels Zucker zufügen, haben wir u. a. hier diskutiert: http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=8609 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=8756 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=9294 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=9504 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=10441 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=10577
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Liebe Grüße, Krasny |
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#4
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Danke Krasny für die schnelle Antwort.
Ich bin jetzt ein bisschen verwirrt und verunsichert, ob ich noch weiterhin bei meinem Arzt Dr. Heufers in Berlin bleiben soll, wenn er mir nicht sagt, dass ich keine Milch, Käse, etc mehr essen soll und darüber hinau Nyastin mir schon für die nächsten Monate verschrieben hat, obwohl das ja angeblich nicht gut ist für mich ist ? Soll ich mir einen neuen Arzt suchen bzw. eigenhändig die Therapie weitermachen oder brauche ich unbedingt als Begleiter einen Arzt dafür ? Soll ich auch nochmal die Candida Arten näher bestimmen lassen, also einen neuen Test machen oder ist das nicht so dringlich ? |
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#5
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Hallo, Mario,
die Entscheidung, ob du bei dem Arzt bleiben sollst, kann ich dir nicht abnehmen. Zumindest scheint er Pilzinfektionen nicht als Unsinn abzutun. Ob er sich mit deren Behandlung ausreichend gut auskennt, steht auf einem anderen Blatt. Jede Art von Milchprodukten ist zu meiden, auch Schafs- und Ziegenmilchprodukte, weil sich der Pilz von Milcheiweiß ernährt. Geotrichum kann auch als "Verunreinigung" der Darmflora im Stuhl auftauchen, wenn du vor der Probennahme Käse gegessen hast, z. B. Camembert. Bei geschwächtem Immunsystem kann sich der Pilz auch ansiedeln. Mehr als 4 Wochen Nystatin zu nehmen ist Unsinn. Ein Arzt als Begleiter ist schon besser, als auf eigene Faust zu therapieren. Wurde denn vom Labor getestet, auf welche Wirkstoffe die bei dir gefundenen Pilze reagieren? Falls ja, mußt du keinen neuen Test machen lassen.
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Liebe Grüße, Krasny |
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#6
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Denk auch an Chlorella....
Es gibt kaum gute Ärzte die sich mit der Thematik auskennen,fange am besten an dich selber einzulesen und dir ein eigenes Bild darüber zu machen was gut ist und was nicht!!! |
| Der folgende User sagt sini26 Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag: | ||
Krasny (17.01.2012) | ||
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#7
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Müller Buzzler empfiehlt vor allem Heilerde (ist auch günstiger) um die Gifte zu binden, für eine Schwermetallausleitung ist Chlorella nicht das Mittel der Wahl. Er empfiehlt für eine Leberentgiftung das Toten Meer Salz TSM D 33 und wenn die Entgiftug stärker wird die Zugabe von Vitamin B Complex und Vitamin C
Zitat von Müller Burzler: Lebertherapie: Wir unterscheiden grundsätzlich drei Leberstaustadien: 1. Das erste Stadium ist dadurch gekennzeichnet, dass die Leber aufgrund einer zu intensiven Bindegewebsentgiftung oder Direktzufuhr von Umweltgiften oder chemisch-pharmazeutischen Medikamenten mehr ausscheiden muss, als sie normalerweise kann. Bei dieser Belastung reicht es in der Regel aus, die Leber nur leicht in der Ausleitung der Gifte zu unterstützen, wofür sich unter anderem das TMS D33 hervorragend eignet. 2. Beim zweiten Stadium entgiftet die Leber hingegen bereits so intensiv, dass der Vorrat der bei diesem Prozess am meisten benötigten Biokatalysatoren zur Neige geht. Das sind vor allem die Vitamine C, B1 und B6. Wenn daher bei stärkeren oder länger anhaltenden Leberstausituationen das TMS D33 auch bei zweistündiger Anwendung nicht mehr hilft (vorausgesetzt, es wurde nach den Angaben in „Gesund und Allergiefrei“ hergestellt, denn zu wenig geschütteltes TMS D33 wirkt kaum!), ist das meistens ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die B-Vitamine und das Vitamin C verbraucht sind. Die reine Energiezufuhr mit dem TMS D33 hilft in solchen Fällen dann wie gesagt nicht mehr. 3. Im dritten Leberstaustadium sind nicht nur wichtige B-Vitamine und das Vitamin C in der Leber verbraucht, sondern es liegt dann auch ein Zink- und Coenzym-Q10-Mangel vor. Denn beim Entgiften werden auch diese Vitalstoffe in „großen“ Mengen benötigt. Wer daher bei einem Leberstau schon fünf- bis sechsmal täglich das TMS D33 und mindestens zweimal einen Vitamin-B-Komplex (mit ca. 10 mg pro B-Vitamin) zu sich nimmt und nach spätestens einem Tag immer noch keine Linderung der Leberstausymptome verspürt, sollte als Erwachsener zusätzlich ca. 30 bis 60 mg Zink in ein bis zwei Gaben täglich einnehmen. Die Leberstausymptome nehmen natürlich mit jedem Stadium an Intensität zu und können ab dem dritten Stadium in die unangenehmen Entgiftungskrisen übergehen, bei denen zusätzlich Fieber mit oder ohne Schüttelfrost und sogar gelbsuchtähnliche Symptome auftreten können. Natürlich kann man die Ausleitung auch noch mit 1000 bis 2000 mg möglichst natürlichem Vitamin C (Acerola- oder Camu-Camu-Extrakt etc., siehe Adressenliste) und mit ca. 60 bis 90 mg Coenzym Q10 täglich unterstützen, jedoch spielen diese Vitalstoffe erfahrungsgemäß im Verhältnis zu den B-Vitaminen und dem Zink nur eine sekundäre Rolle beim Entgiften der Leber (siehe hierzu auch die Empfehlung zur Lebertherapie auf den Seiten 149 bis 151 im „Handbuch für Allergiker“). Also noch einmal im Klartext: Bei stärkeren Entgiftungsprozessen des Körpers werden in der Leber viele Vitalstoffe in so großer Menge verbraucht, dass man auch mit der besten Ernährung die notwendigen Mengen nicht mehr zuführen kann – mit einer Ausnahme: den höheren Ebenen der 3. Trennkoststufe, bei denen diese Mengen in der Regel ständig gebildet werden! Man bedenke: Wer den Körper in der heutigen Zeit entgiftet, belastet die Leber mit zusätzlichen Altlasten, die ja normalerweise gar nicht da sein sollten! Daher werden nun alle Ausscheidungsorgane (primär die Leber, Nieren und der Darm; sekundär die Haut und Lungen) übermäßig beansprucht und müssen, wenn man nicht unter dieser Entgiftung leiden will, entsprechend der Entgiftungsintensität in der Ausleitung unterstützt werden. Bei dieser Ausleitungsunterstützung kann es auch ausgesprochen hilfreich sein, wenn man viele faserstoffreiche Lebensmittel (Vollkorngetreide, Gemüse, Obst etc.) isst, so dass die Gifte, die über die Galle in den Darm gelangen, hier auch gebunden werden. Denn sonst werden sie teilweise rückresorbiert und gelangen über die Darmvenen (Pfortadersystem) erneut zur Leber und belasten diese natürlich wiederum. Heilerde, Chlorella-Algen und die vielen verschiedenen Darmreinigungsmethoden setzen unter anderem auch an diesem Punkt an. Man kann daher zur Unterstützung der Darmausleitung neben der Heilerde (z.B. Luvos-Heilerde aus der Apotheke) entsprechende Präparate, zum Beispiel nach Gray oder dem Clean-me-out-Programm, einsetzen. Falls bei Ihnen daher das TMS D33 auch bei mehrmaliger Anwendung (kurzfristig bis zu achtmal) pro Tag nicht mehr hilft, sollten Sie als nächstes zusätzlich ein- bis zweimal täglich einen Vitamin-B-Komplex (Vitamin B-Complex von Natur´s Plus oder Vitamin-B-Komplex forte ratiopharm in der Apotheke) einnehmen. Der Urin verfärbt sich durch diese Vitamine übrigens nach spätestens ein bis zwei Stunden gelb, da die Überschüsse relativ schnell über die Nieren ausgeschieden werden. Lesen Sie hierzu auch die Antwort Re: Entgiftung durch Heilnahrung. Wenn diese Maßnahmen nicht helfen, kaufen Sie sich von Natur´s Plus das "Zinc 30 mg" oder von der Firma Wörwag (Apotheke) das "Zinkorot 25" und nehmen davon in den ersten 3 Tagen morgens und abends zum Essen eine Tablette. Bessern sich die Symptome, nimmt man so lange, wie es notwendig ist, ein bis zwei Tabletten von dem entsprechenden Zinkpräparat. Nach einigen Tagen bis Wochen kann man das Zink dann reduzieren, um es schließlich ganz wegzulassen, und auch die B-Vitamine und die Häufigkeit der TMS-D33-Anwendungen allmählich reduzieren. Bessern sich die Symptome auch mit den Zinkgaben nicht, sollten Sie zusätzlich 1000 bis 2000 mg natürliches Vitamin C in zwei bis vier Gaben über den Tag verteilt einnehmen und ca. zwei- bis dreimal täglich eine Kapsel Coenzym Q10 á 30 mg (siehe Adressenliste). Falls Sie auch durch diese Maßnahmen keine Hilfe erfahren, denken Sie bitte daran, dass Sie geswitcht sein könnten (siehe die Seiten 370 bis 372 in „Gesund und Allergiefrei“). Ich hoffe, dass mit diesen Angaben nun allen Personen mit einem Leberstau geholfen wird. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie Ihren Körper – so wie ich es in „Gesund und Allergiefrei“ beschrieben habe – immer nur so intensiv aufbauen und entgiften, dass Sie möglichst nie das erste Leberstaustadium überschreiten. Trotz aller Warnungen in meinen Büchern, muss ich jedoch immer häufiger zur Kenntnis nehmen, dass viele Leser die Entgiftungsmethoden zu intensiv anwenden und dann sogar stärkste Entgiftungskrisen dadurch provozieren. Das liegt vor allem daran, dass man sich anfangs einfach nicht vorstellen kann, wie intensiv die beschriebenen Entgiftungsmethoden sind und wie stark man selbst möglicherweise verschlackt und vergiftet ist! Außerdem bewirkt, wie gesagt, unter anderem eine erhöhte Außentemperatur eine zusätzliche Entgiftung, wenn man solche Temperaturen nicht gewöhnt ist, und die kosmischen Energien sind auch in diesem Jahr wieder deutlich gestiegen, so dass viele Menschen, die mit diesen Energien in Resonanz treten, ebenfalls mehr oder weniger stark zu entgiften beginnen (siehe Kapitel 24 in "Gesund und Allergiefrei"). An alle Schwermetall-Ausleitungsinteressierten, zuerst einmal möchte ich betonen, dass wir die Ausleitungsmethoden von Dr. Klinghardt nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch kennen. Wir haben nämlich schon viele Patienten untersucht und behandelt, die sogar bis zu drei Jahren die Schwermetallausleitung nach seinen Empfehlungen gemacht hatten. Außerdem kennen wir die Psycho-Kinesiologie nicht nur aus seinem gleichnamigen Buch, sondern meine Frau Jutta hat auch ein Wochenendseminar bei ihm mitgemacht. Grundsätzlich ist es absolut nicht meine Art, eine andere Methode mit der unseren zu vergleichen. Denn die Wirkung und die Erfolge unserer Arbeit sprechen für sich. Da sich Dr. Klinghardt jedoch selbst zum Teil ausgesprochen kritisch über andere Entgiftungsmethoden äußert, werde ich nun den Versuch einer Klarstellung machen, die nicht immer mit seinen Behauptungen konform geht. 1. Die Belastung jedes Körperteils oder Organs lässt sich sehr wohl mit allen Substanzen, die man überprüfen möchte, exakt austesten. Dabei werden selbstverständlich sowohl die intrazellulären als auch extrazellulären Belastungen erfasst! Allerdings kann man mit den herkömmlichen kinesiologischen Verfahren nach unserer Erfahrung keine genauen Ergebnisse erzielen, weshalb wir dazu ausschließlich bestimmte aurakinesiologischen Tests machen, einer kinesiologischen Weiterentwicklung, über die in den nächsten Jahren ein Buch geplant ist. Aufgrund ihrer Komplexität kann ich auf sie an dieser Stelle nicht weiter eingehen. 2. Mit Hilfe dieser genaueren aurakinesiologischen Tests konnten wir feststellen, dass die Entgiftung mir Koriander, Bärlauch und Chlorella-Algen ausgesprochen langsam vor sich geht. Darüber hinaus waren viele Anwender davon überzeugt, dass sie nach einer mehrmonatigen Anwendung dieser Methode, die durchaus auch bis zu zwei Jahren oder länger gedauert hatte, von Schwermetallen, wie Quecksilber, Blei oder Kadmium, völlig befreit sind. Dies konnten wir in der Regel jedoch nicht bestätigen, auch wenn sie schon einen Teil der Gifte mobilisiert und ausgeschieden hatten. 3. Alle Schwermetalle werden sowohl über die Leber als auch die Nieren ausgeschieden. Daher sollte man einerseits während einer Entgiftungstherapie grundsätzlich möglichst viel sauberes und lebendiges Wasser trinken und die Nieren eventuell sogar mit Zinnkraut- oder Brennnesseltee in der Ausscheidung unterstützen. Andererseits brauchen viele Menschen eine Leberunterstützung (siehe Re: Ausführliche Beschreibung der Leberausleitung). Damit die Gifte, die über die Galle in den Darm ausgeschieden werden, möglichst wenig rückresorbiert werden, empfehlen sich Heilerde, Chlorella- und andere Algen, eine faserstoffreiche Ernährung, insbesondere mit Vollkorngetreide, oder die Massebildner eines Darmreinigungsprogramms (Robert Gray, Europa, Clean-me-out etc.). All diese Substanzen haben die Fähigkeit, die über die Galle in den Darm ausgeschiedenen Gifte zu binden, wodurch sie weniger in das Blut rückresorbiert werden und die Leber nicht aufs Neue mit ihnen belastet wird (enterohepatischer Kreislauf). 4. Nach unserer Erfahrung funktioniert die homöopathische Quecksilberentgiftung mit Tiefpotenzen hervorragend (siehe Re: Amalgamausleitung), ohne dass mit größeren Nebenwirkungen gerechnet werden muss. Wenn man nur Kurzzeitimpulse gibt, die nicht länger als eine Stunde dauern, und das ist bei dieser Entgiftungsvariante mit Mercurius solubilis C6, C9 oder D9 gewährleistet, werden die Leber und Nieren in der Regel auch nicht überbelastet und es kommt keinesfalls zu einer Verschiebung des Quecksilbers in die Nerven, ins Gehirn oder in andere Organe. Ganz das Gegenteil ist sogar der Fall: Man kann den ganzen Körper, inklusive die Knochen, mit dieser Methode hervorragend vom Quecksilber befreien und zwar wesentlich schneller als mit dem Klinghardt-Programm! Dies ist unsere Erfahrung, die wir aufgrund unserer aurakinesiologische Ergebnisse und der vielen positiven Patientenaussagen gemacht haben. Ausdrücklich warnen muss ich allerdings vor der homöopathischen Quecksilberausleitung mit Hochpotenzen, zum Beispiel mit Potenzen, die höher als die D12 oder C12 sind. Wir haben schon schlimme Fälle in der Praxis behandeln müssen, die mit Mercurius solubilis C200, C1000 oder sogar C10.000 behandelt wurden, ohne dass die Leber oder die Nieren in der Ausleitung unterstützt wurden. Dann tritt genau das ein, was Dr. Klinghardt sagt, dass nämlich die Leber und Nieren derart überbelastet werden, wodurch sich das gelöste Quecksilber im Blut staut und in Organe und Körperbereiche abgeschoben wird, in denen es zuvor möglicherweise weniger abgelagert war. 5. Da die meisten Menschen in der heutigen Zeit tagtäglich vielen hundert bis tausend giftigen Substanzen ausgesetzt sind, ist es ausgesprochen wichtig, den Körper von all diesen Giften zu befreien. Erfahrungsgemäß ist die Koriander/Bärlauch/Chlorella-Entgiftung dafür keinesfalls ideal, weshalb wir sie auch nicht (ausschließlich) in unserer Praxis empfehlen. Viele Patienten hatten sie bereits längere Zeit angewandt, konnten ihre Allergien damit aber keineswegs in den Griff bekommen, auch wenn sich die Gesamtsituation bei einzelnen Patienten durchaus schon gebessert hatte. Für die heutige Zeit sind diese Pflanzen unserer Erfahrung nach daher zu schwach, zumal sie den Körper auch nur von einem Teil der Umweltgifte befreien können. Aus diesem Grund habe ich weiter geforscht und die Aufbau- und Entgiftungstherapie mit der Nahrung (= Heilnahrung, siehe "Gesund und Allergiefrei"), die Vitamin-Entgiftung (siehe "Das Handbuch für Allergiker") und unsere homöopathischen Entgiftungsvarianten entwickelt, die den Körper von allen Umweltgiften und Stoffwechselschlacken befreien können. Als „Allrounder“ entgiftet die Vitamin-Entgiftung (mit natürlichen Vitaminen!) den Körper zum Beispiel sogar noch intensiver als das Klinghardt-Programm - selbstverständlich ohne dass Schwermetalle in andere Organe verschoben werden!. Ich hoffe, ich konnte all Ihre Fragen beantworten. Viele Grüße H. Müller-Burzler Geändert von relaxfirst74 (18.01.2012 um 09:38 Uhr) |
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#8
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Das homöpathische TSM D 33 zur Leberentgiftung kann man wunderbar bei folgender Apotheke kaufen:
http://www.herrenbach-apotheke.de/ha_apo_eigenherst.asp http://www.mueller-burzler.de/cms-li...fehlungen.html |
| Der folgende User sagt relaxfirst74 Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag: | ||
Krasny (18.01.2012) | ||
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#9
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Wir hatten das Thema wiederholt auch schon im Forum. Das Zeug heißt TMS.
http://www.candida-info.de/forum/ent...4746#post94746 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=12617 http://www.candida-info.de/forum/sho...30&postcount=6 http://www.candida-info.de/forum/showthread.php?t=12617
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Liebe Grüße, Krasny |
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#10
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Sorry, ich hatte noch nicht die Zeit alle Seiten des Forums durchzulesen. Werde ich aber gleich machen.
![]() Seit gestern abend gehts mir ziemlich dreckig, konnte kaum schlafen wegen Oberbauchdruck,Blähbauch und Übelkeit, hatte auch leichtes Nierenziehen. Hatte auch gestern das erste Mal 2 x 2 Tabletten Heilerde nach der Einnahme dazugenommen. Aber daran wird es ja wohl kaum liegen Ich glaube mein Körper verträgt nicht das ProSymbioflor (zur Zeit 3 x 15 Tropfen) so gut. Ihr habt mir ja auch Mutaflor empfohlen. Habe bisher auch gelesen, dass dies wirksamer und besser verträglicher ist. Ich habe zwar noch 4 x 50 ml Flaschen bei mir gebunkert. Aber zur Not schmeiß ich die halt weg, bevor ich noch mehrere Nächte wie heute verbringe. Ich bin ja auch schon 37 Jahre, also scheinbar kommt mein Immunsystem bzw. mein Magen bzw Darm nicht so gut klar mit den Bakterien. Was meint ihr soll ich auf Mutaflor umsteigen ? Wollte sowieso heute evtl meinen Doc anrufen und mit ihm die weitere Therapie nach jetzt 4 wöchiger Einnahme besprechen ? |
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