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| Erfahrungsberichte Hier kannst du deine Erfahrungen mit Candida anderen Usern zur Verfügung stellen. Wie wurde es bei dir festgestellt? Wie wurde es behandelt? etc. Alles ganz ausführlich berichten oder einfach "Frust" von der Seele schreiben! :) |
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#1
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Eine weitere Leidensgenossin...
Hallo!
Zu Beginn möchte ich euch erstmal sagen dass das wirklich ein tolles Forum ist. Vor allem die Ausführungen in dem „Sie haben nichts..“ Beitrag kamen mir sehr bekannt vor (wenn auch nicht unbedingt mit den Amalgamfüllungen). Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Mit den „schlimmeren“ Symptomen oder chronologisch.. Die schlimmsten Beschwerden haben in den letzten Wochen begonnen wobei ich im Nachhinein festgestellt habe, dass ich die Symptome, wenn auch in schwächerer Form, schon wesentlich länger habe. Auch habe ich hier erst festgestellt inwiefern zunächst völlig unabhängig voneinander scheinende Symptome doch genau auf dasselbe Ergebnis hindeuten. Zunächst wie ich nun auf Candida gekommen bin. Vor ein paar Wochen, wobei ich zugeben muss dass das nach ein paar wirklich Süßigkeitsintensiven Tagen war (so viel zu den Symptomen, das geht nämlich schon länger so, dass ich das einfach nicht lassen konnte), bin ich Nachts aufgewacht und hatte so schlimme Magenkrämpfe wie noch nie und ein paar Stunden später ging es mit dem Durchfall los (In den letzten Monaten hatte ich öfter ein bisschen Durchfall..habe mir aber nichts weiter dabei gedacht weil es immer gleich wieder weg war). Dass das aber gar nicht der Anfang war wurde mir hier klar. Da ich aber sonst bisher fast nie solche Beschwerden hatte wurde mir klar, dass die seit ein paar Wochen aufgetretenen wie hier im Forum beschriebenen Blähungen natürlich direkt damit zusammenhängen… Der Durchfall war (durch Perenterol und Iberogast) ziemlich schnell vorbei, die Magenkrämpfe dann auch. 1-2 Tage später hatte ich wieder einen unglaublichen Heißhunger auf Süßes, dem ich (leider) auch nachgab. Dann gingen die Blähungen wieder los. Ich war wieder bei meiner Ärztin, schilderte ihr die Symptome und wurde (obwohl ich wirklich drauf bestand irgendwas zu testen) mit den Worten „ach da vertragen sie irgendwas nicht, achten sie einfach mal darauf wann es schlimmer wird“. Ärztin gewechselt..das Selbe in grün. Dann fing ich an zu googeln und stieß auf dieses Forum und wie es hier schon öfter zu lesen war: Es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Es ist einfach alles genau so wie es hier beschrieben wird. Unerklärlicher Heißhunger auf Süßes (ich hatte schon angst ich hätte Diabetes), Blähungen, Durchfall, kann mich seit ein paar Monaten immer schlechter konzentrieren was leider auch langsam Auswirkungen auf mein Studium hat, manchmal komme ich auch gar nicht richtig aus dem Bett weil ich mich so schlapp und schwach fühle, Stimmungsschwankungen (momentan nicht so schlimm), seit ein paar Monaten sehe ich immer schlechter und kann kaum ohne Brille aus dem Haus obwohl ich eigentlich nur sehr schwache Gläser habe, ich habe immer wieder eingeklemmte Nerven und BWS mit Blockierungen, Gelenkprobleme und der Spuck-test war auch mehrere Tage hintereinander positiv. Ich hatte übrigens meine letzte Behandlung mit Antibiotika bevor die Symptome eingesetzt haben…das ist mir auch erst beim Lesen hier wieder eingefallen. //Hier eine kleine Zwischenfrage: kann es sein, dass ich vor ein paar Jahren schon einmal eine solche Infektion hatte die dann von selbst schwächer wurde oder weg ging? Da hatte ich nämlich eine schlimme Lungenentzündung mit Antibiotika-Therapie und danach ähnliche, nur nicht so schlimme Symptome.// Seit dem Wochenende halte ich eine strenge Anti-Pilz Diät (Kein Zucker, kein Weißmehl, etc.) und seit dem habe ich kaum noch Blähungen. Nun habe ich die Ärztin gewechselt und diese hat immerhin zugestimmt einen Stuhltest zu machen. Nach all meinen bisherigen Erlebnissen mit Ärzten die bisher weder geschafft haben meinem Knie zu helfen und mich nie, nie ernst genommen haben mit irgendwas, habe ich nun wieder Angst, dass der Test negativ ist, ich wieder nicht ernstgenommen werde und ich einfach nicht herausfinden kann was mit mir los ist. Ich habe allerdings noch weitere Symptome. Diese waren zwischendurch auch besser. Ich bekomme ständig rote Wangen. Keine roten Kältebäckchen sondern fast bis runter zum Kinn. Das war schon fast weg und nun ist es seit ein paar Monaten wieder da. Dazu kommt, dass ich zwischendurch auch immer mal wieder heiße, rote Ohren bekomme. Nun könnte man meinen, dass das vielleicht kurz durch Stress ausgelöst wird. Allerdings verschwinden diese manchmal auch wenn es erst richtig stressig wird und ich mich viel bewege..und ich merke auch dass es damit nichts zu tun hat. Ich habe in einem anderen Forum gelesen, dass die Ohren und Wangen mit der Leber und der Niere zu tun haben. Kennt das jemand? Vielleicht auch Hormonprobleme, Schwermetallbelastung? Übersäuerung? Es wird auch viel über Magen-Darm-Störungen geschrieben weil wohl niemand weiß was genau die Ursache für so etwas ist. Ich weiß wirklich nicht wie das weitergehen soll..musste auch mehrere Male ansetzen um diesen Text zu schreiben. Übermorgen wird die Stuhlprobe abgegeben und dann kann ich nur noch hoffen dass das irgendetwas bringt. Es war schon mal ein bisschen befreiend mir das alles von der Seele zu schreiben auch wenn es doch etwas lang geworden ist. Danke schon einmal fürs Lesen! Liebe Grüße |
| Der folgende User sagt yoona Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag: | ||
carisma (21.11.2010) | ||
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#2
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hallo yoona,
deine Symptome sind sowohl zu Candida als auch zu einer Chemikalienunverträglichkeit zu zuordnen. Die nachstehend aufgeführten Symptome können sowohl nebeneinander als auch überhaupt nicht bestehen.: Candida: Ständiges Nasenreiben; Augenringe; knallrote Ohren; glühende Wangen; Falten unter den Augen; Mimikverlust; fleckige Zunge; Aggressivität; Kopfschmerzen,Sehstörungen; Abgeschlagenheit; allgemeines Unwohlsein; Schwäche; Übelkeit; Blähungen; Durchfall/Verstopfung , oft auch im Wechsel; Hautprobleme; Taubheitsgefühl und Kribbeln; Muskelschwäche- und krämpfe; Verwirrtheit; schlechte Konzentrationsfähigkeit; Launenhaftigkeit; Depressionen; Müdigkeit; verstärktes Schwitzen, Schimmelpilze: Allgemeines Unwohlsein; Hitzewallungen; Augenreizungen; verstopfte oder laufende Nase;Heuschnupfen; trockene Kehle; Hautprobleme; Husten und Asthma; Gewichtsverlust; Schlaflosigkeit; Wassereinlagerungen; Stimmverlust oder Stimmbandentzündungen; Hörverlust; Herzrhythmusstörungen Chemikalienunverträglichkeit: Heuschnupfen; Schmerzen: Kopf, Genick, Rücken, Muskeln, Gelenke; Wachstumsschmerzen oder Schmerzen die nichts mit körperlicher Betätigung zu tun haben; Magen-Darm- Probleme: Bauchschmerzen, Blähungen, Mundgeruch, Aufstossen, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung; Blasenprobleme: unkontrollierter Urinabgang,(nachts oder tagsüber), häufiger Harndrang, brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen; Gesicht: dunkle Augenringe, verschwollene Tränensäcke, gerötete Ohren, gerötete Wangen; verschwollene Lympfknoten am Hals ohne Hinweis auf eine Entzündung; klingeln der Ohren; Ohrenentzündungen (Aussenohr); Schwindelgefühl; starkes Schwitzen, auch ohne körperliche Betätigung oder Anstrengung, auch nachts; leichtes Fieber, ohne Grund; unkontrollierter Stuhlabgang; Tics: ausgelöst durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten- und allergien bei bestimmten Chemikalien in der Nahrung (Azofarben (Lebensmittelfarben) Gluten, Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker) Nervensystem: müde, schwach, ausgelaugt, erschöpft, lustlos; ununterbrochenes Schnattern, Wortwiederholungen, lautes Sprechen, Stottern; kurze Aufmerksamkeitsspanne; unfähig sich zu konzentrieren; unaufmerksam, impulsiv, zerstörerisch; unruhige Beine (restless legs); Fingerkribbeln; Schwerfälligkeit; schlechte Körperbeherrschung und Koordination; Zittern; Schlaflosigkeit, Albträume, Schwierigkeiten beim Einschlafen und beim Aufwachen; nervös, ablenkbar, aufgeregt, ungeduldig, launisch; Hochgespannt, leicht erregbar, überaktiv; niedergeschlagen, nahe am Wasser gebaut; Stimmungsschwankungen; Überempfindlichkeit auf Gerüche, Licht, Geräusche, Schmerz und Kälte. Wenn eine Cemikalienunverträglichkeit besteht bilden sich zusätzlich noch folgende allergien aus: Nahrungsmittelallergien, Jodintoleranz, Schimmelpilzallergien, Kontaktallergien bei Farben, Terpenen, Benzol, Plastikweichmachern, Parabene ( sind in vielen Medikamenten enthalten), ferner Allergien auf Halogene (Jod, Fluor - Zahnpasta -, Astat). Bei einer Kombination von Pilinfektionen mit einer Chemikalienunverträglichkeit entstehen noch folgende Krankheitsbilder: dick belegte oder fleckig weiße Zunge; roter Ring um den Anus oder im gesamten Analbereich, starker Juckreiz im Genitalbereich; ständig ein abstossender Geruch in den Haaren oder an den Füssen; aufgeblähter Bauch und Bauchbeschwerden; juckende Haut ohne Ausschlag; Niedergeschlagenheit, Müdigkeit und extreme Reizbarkeit. Dise Symptome gelten als Kardinalssymptome bei diesen Krankheitsformen. Ich glaube das diese Übersicht zeigt, wie schwierig für einen nicht als Umweltmediziner ausgebildeten Therapeuten eine Diagnose ist. Gruß Kaidrun Geändert von Kaidrun (21.11.2010 um 13:59 Uhr) |
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#3
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@yoona....herzlich willkommen....
das mit den heissen Ohren kenne ich auch.... bei mir war das aber immer nur bei einem Ohr so.. kein plan warum.... ja ich bin auch froh hier im forum mit anderen "leidensgenossen/innen" erfahrungen auszutauschen.....das gibt einem echt kraft..... |
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#4
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Danke!
Vielen Dank Kaidrun für die ausführliche Antwort..ja es kommen mir sehr viele Symptome leider nur zu bekannt vor. Candida würde einfach passen wie aus dem Lehrbuch..Augenringe etc. kommen auch noch dazu.
Ich wollte nicht dass das als Angriff auf alle Ärzte klingen sollte. Nur die bei denen ich bisher war. Schon wenn man diese Symptome liest finde ich es verwunderlich dass überhaupt etwas richtig diagnostiziert werden kann Momentan geht es mir, vielleicht auch durch die Anti-Pilz-Diät etwas besser und ich will unbedingt was tun dass das alles einfach aufhört. Ich habe das Gefühl dass seit mindestens einem halben Jahr mein Leben einfach an mir vorüber zieht. Wie lange dauert eine solche Stuhlanalyse so im Schnitt? Oder ist das völlig unterschiedlich? Das stresst mich gerade fast am meisten dass da vielleicht nichts rauskommt (was auch immer die Ärztin testen lässt, ich musste sie ja praktisch überreden und ich weiß nicht wie ich einen Arzt finden soll bei dem ich mich endlich gut aufgehoben fühle) und ich dann wieder nicht weiter weiß. Liebe Grüße |
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#5
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achja
..habe noch einmal die Symptome durchgelesen und ich habe auch öfter Kribbeln in den Beinen und leichte Taubheitsgefühle, kann manchmal schlecht oder auch gar nicht einschlafen (wobei ich das immer auf meine Psyche geschoben habe..wenn man sich einfach zu viele Gedanken macht kann das ja auch schlafraubend sein)...und noch ein paar weitere kleinere Dinge von denen ich jetzt nicht weiß ob das auch Symptome sind..
Wie kann ich denn Chemikalienunverträglichkeiten feststellen lassen? Fragen über Fragen..es tut mir echt leid wie ich euch zutexte aber es ist einfach so toll wenn man offen darüber sprechen kann und merkt, dass man ernst genommen wird. Ich muss das jetzt angehen. Wenn ich nicht bald schaffe mich auch wieder mehr zu konzentrieren dann kann ich mein Studium und meine Arbeit vergessen und dann ist mein Leben restlos im Eimer. Jetzt hab ich wenigstens noch die Hoffnung dass sich wieder alles..normalisiert oder zumindest bessert. |
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#6
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@yoona...es wird wieder.... da bin ich mir sicher...ich bin auch auf dem weg der besserung....vlg
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#7
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Hallo yoona,
Chemikalienunverträglichkeiten werden durch Umweltmediziner oder entsprechende Kliniken festgestellt. Dabei werden umfangreiche Blutanalysen vorgenommen. Doe Qualitätssicherunggruppe für Umweltmedizin hat einen Fragebogen entwickelt den ich dir gerne per PN sende. Alles lässt sich heilen wenn die entsprechenden Ursachen gefunden sind. Unsere Ärzte kranken daran, dass sie keine Diagnostiker mehr sind sondern nur symptomatisch behandeln. Arthur Stiles hat einmal gesagt : "Ärzte müssen Gesundheit finden, Krankheit kann jeder finden" wenn die Stuhlprobe richtig entnommen wurde und auch das richtige Labor sich damit beschäftigt sollte ein auch ein Ergebnis erfolgen. eine negative Stuhlprobe sagt jedoch nicht, dass keine Pilze vorliegen. Es sollte weniger auf diese Proben geschaut werden, sonder die klinischen Beschwerden der Betroffenen sollten im Vordergrund stehe. Wenn dir die Diät schon geholfen hat bist du auf dem richtigen Weg. Liebe Grüße Kaidrun |
| Die folgenden 3 User sagen Dankeschön an Kaidrun für diesen sinnvollen Beitrag: | ||
Codeknacker (21.11.2010), Krasny (21.11.2010) | ||
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#8
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Das mit dem Fragebogen wäre wirklich toll!
Vielen Dank, auch für den Zuspruch, den konnte ich gerade wirklich gebrauchen |
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#9
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@yoona..ich werde morgen früh eine stuhlprobe machen und wegschicken...hoffe ich mache alles richtig hiihi
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#10
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Hallo yoona,
ein Großteil deiner Symptome kenn ich auch.Wenn man alles einem Arzt aufzählt wird man oft nicht mehr für voll genommen.Einige Ärzte bemühen sich noch aber wenn das Standartprogramm durch ist , hat man das Gefühl das sie einen schnell loswerden wollen.Und um so mehr Ärzte man besucht (eventuell Befunde mitbringt)umso schneller kommt man in die Psychoecke.Ich bin auch froh dieses Forum gefunden zu haben.8 Lange Jahre hat es gedauert.Hab schon einen Ordner mit Befunden.Lass dir von allen Befunden eine Kopie geben. Aber Dank Krasny,Kaidrun und der Mitleidenden packen wir es. Man kann sich nicht genug bedanken für die Zeit die Kaidrun und Krasny uns schenken. Gute Besserung carisma |
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