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  #1  
Alt 19.01.2007, 18:58
Conny Conny ist offline
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Conny wird schon bald berühmt werden
Xylitol wirkt angeblich gegen Candida

Hallo,

es wurde bestimmt im alten Forum schonmal darüber geredet, aber da man ja jetzt nicht mehr nachschauen.
Bin gerade zufällig auf etwas Interessantes gestoßen und zwar auf Schokolade, welche mit Xylitol gesüßt ist, ein natürliches Süßungsmittel, welches aus der Birke gewonnen wird.
Die Recherche in google ergab dann, dass es sogar gegen Candida wirken soll und somit den Pilz nicht füttert.
Hier was dazu auf Englisch:
http://www.thefinchleyclinic.com/shop/xylitol-p-34.html
"Xylitol not only does not feed candida, it actually has anti candidal effects. So you can now make an anti candidal hot chocolate!"

Da gibt es aber auch zwiespältige Meinungen, was z.B. dieser englische Bericht zeigt:
"This week has certainly been challenging. Remember how I was talking about having candida and wondering how to deal with it? Well, I was reading a thread on Curezone where someone got rid of their candida by taking up to 1/4 of a cup of xylitol a day, so Ross and I decided to add it to our regime until it did the job. We got to day 2 and the cravings to eat cooked food were so strong that they nearly overwhelmed our resolve. We came so close to actually going and having a cooked meal that it was frightening. We weren't even enjoying our salads as much and were losing the taste for the raw foods.

I realised what it was and so we stopped having the xylitol straight away after a narrow escape. So back to the drawing board. We have decided to do a serious bowel cleanse and colonic to clear out old pockets plus I have ordered Gabriel Cousens book that talks about dealing with candida from a raw perspective and apparently lays out menus and guidelines to follow. Can't wait for the cravings to be gone completely, they are still hanging around a little and I don't like having them back at all. So beware any of you that are thinking of trying xylitol as a candida cure."

Wenn man aber weiter danach googlet, findet man immer Aussagen, dass Xylitol Candida nicht füttert und ihn sogar bekämpfen soll.

Vorher hab ich aber immer nur gelesen, dass Xylitol genau wie Sorbit usw. ein Zuckerausstauschstoff ist und dieser schlecht bei Candida ist. Was jetzt wirklich stimmt, weiß ich nicht.

Jedenfalls hier der Link zu der Schokolade:
http://vegan-wonderland.de/catalog/p...roducts_id=399

Gruß Conny (ehemals C27)
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  #2  
Alt 19.01.2007, 19:28
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Hallo, Conny,

vielen Dank für die interessanten Infos.
In unserem FAQ-Bereich sind folgende allg. Infos zu Zuckeraustauschstoffen zu finden, zu denen auch Xylitol gehört:

Zitat:
Zuckeraustauschstoffe

Zuckeraustauschstoffe nennt man die Zuckeralkohole (mehrwertige Alkohole, Polyole). Zuckeraustauschstoffe liefern Energie in Form von Kalorien, allerdings nur etwa die Hälfte der Energie, die Zucker liefert. Zuckeraustauschstoffe können im Körper insulinunabhängig verwertet werden. Deshalb werden sie in einer Diät für Diabetiker verwendet. Zuckeraustauschstoffe wirken bei größeren Mengen abführend und entwässernd.

Zuckeraustauschstoffe sind:

• Mannit (E 421)
• Sorbit (E 420)
• Isomalt (E 953)
• Maltit (E 965)
• Maltitol-Sirup (E 965)
• Lactit (E 966)
Xylit (E 967)
Ich habe auch mal etwas gegoogelt und widersprüchliche Aussagen gefunden. In der Wikipedia steht folgendes:
Zitat:
Candida yeast

A recent report suggests that consumption of xylitol may help control oral infections of Candida yeast; in contrast, galactose, glucose and sucrose may increase proliferation.[12]


Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Xylitol
Auf der deutschen Seite steht dazu überhaupt nichts: http://de.wikipedia.org/wiki/Xylitol

Keine Ahnung, was man davon halten soll. Im Zweifelsfall weglassen, bis gesicherte Erkenntnisse vorliegen. Oder weiß jemand was verläßliches dazu? Bitte melden!

LG, Krasny
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  #3  
Alt 23.01.2007, 11:42
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Hallo, Leute,

bei der Arbeit am Diätplan am Wochenende (siehe FAQ-Bereich) habe ich in 3 verschiedenen Pilzbüchern Sorbit und Xylit unter den verbotenen Sachen gefunden. Zwar sind die Bücher schon ein paar Jahre alt, aber ich gehe mal davon aus, daß sie gut recherchiert sind (unter Mitarbeit von Ernährungsberatern).

Geht bitte kein Risiko ein und verzichtet auf Xylitol, solange keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen. Bei Veröffentlichungen im Internet kann man nie sicher sein, wie seriös sie sind.

LG, Krasny
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  #4  
Alt 29.01.2007, 19:49
Conny Conny ist offline
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Conny wird schon bald berühmt werden
lohnt sowieso nicht. gibt kaum Produkte wo als Süßungsmittel nur Xylitol drin ist. Außer eben z.B. diese unten genannte Schokolade. Hab sie mal bestellt und nach nur einem Stück ausgespuckt.. is nich grad wirklich n Gaumenschmaus.. war halt nur ein Versuch...
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  #5  
Alt 25.12.2007, 09:04
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Hallo,

gibt es zum Thema mittlerweile gesicherte Erkenntnisse, vielleicht sogar persönliche Erfahrungen hier?
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  #6  
Alt 25.12.2007, 10:15
Chidori Chidori ist offline
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also ich reagier auf xylitol gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz übel .... einmal und nie wieder, werd das zeug nicht mehr anrührn

hab ne zahnpasta ausprobiert in der nur xylitol drin war. mir gings noch nie so dreckig, das war ganz am anfnagn der pilzbehandlung. mir war ne stunde später kotzübel, ich hab gezittert wie sonstwas und es wurd erst besser nachdem ich ne halbe stunde aufm klo verbracht hab und mir viiiiel wasser einiges an giften ausspülen konnte.
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Die Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche und wiegt 1,2 Gramm. Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen.
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  #7  
Alt 25.12.2007, 10:30
humba humba ist offline
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Hallo,

könnte demnach was dran sein, dass der Pilz bekämpft wird und bei seiner Vernichtung z.B. die gebundenen Toxine auf einen Schlag freiwerden? Oder hat er durch diese Aktion erst so richtig Nahrung erhalten hat um z.B. Toxine herzustellen? Oder was ganz anderes?

An anderer Stelle wird auch behauptet, dass ein positiver Effekt auf Mittelohrentzündungen festzustellen sei. Könnte natürlich auch sein, dass der Pilz lediglich weniger aggressiv ist, wenn er gut gefüttert wurde, mal überhaupt einen Kausalzusammenhang unterstellt.
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  #8  
Alt 25.12.2007, 15:24
Chidori Chidori ist offline
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also ich hatte so anfälle immer, wenn ich zu viel zucker gegessen hab. und nicht durchs antimykotikum. insofern denk ich eher dass es den pilzen futter gibt.
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  #9  
Alt 07.06.2009, 16:20
Becks Becks ist offline
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Becks wird schon bald berühmt werden
Sorry, dass ich diesen alten Thread wieder ausgrabe

Aber ich denke ihr liegt falsch, mit der These, dass sich das Xylitol in die Gruppe der "bösen Zuckerarten" einreihen lässt.

Xylitol ist, anders als Zucker und Zuckerersatzstoffe, ein fünfwertiger Zucker.
Diese Eigenschaft ist sehr speziell, und gibt dem Xylit seine phänomenalen Eigenschaften.

Außer dem Geschmack und der Konsistenz hat Xylit mit Zucker nichts gemeinsam. Xylit wird im menschlichen Körper noch nicht mal mit Insulin verstoffwechselt, und kann somit problemlos von Diabetikern verwendet werden.

Kariesbakterien, und Candida Kulturen werden durch Xylit(ol) im Wachstum gehemmt, bzw abgetötet.

Das kann man leicht selbst nachprüfen, indem man versucht, einen Hefeteig mit Xylit zu backen. Im Gegensatz zu Zucker und anderen Zuckerersatzstoffen geht der Hefeteig mit Xylit nicht hoch!

Warum das so ist, fragt ihr euch jetzt sicher!

Kariesbakterien und Hefepilze nehmen das Xylit auf als wäre es Zucker, können es aber nicht verstoffwechseln, und verenden daran. Man hungert sie mit Xylit sozusagen aus.

Für den Menschen ist Xylit dagegen unbedenklich, bzw sogar gesund. Die meschliche Leber produziert sogar selbt ca. 15g Xylit täglich.

Da Xylit nicht patentierbar ist, gibt es seitens der Pharmaindustrie leider kein Interesse, teuere Doppelblind-Studien durchzuführen.

Fragt mal die Finnen nach Xylit. Da bekommt schon jeder Knirps in der Schule Xylit Kaugummis zur Kariesprophylaxe. Und das schon seit 30 Jahren!

Es gibt kleinere Studien, die belegen, dass Xylit bei Karies, Parodontose, Mundgeruch, Candida, Mittelohrentzüngen, etc. helfen, und sogar heilen kann. Wenn man es nur konsequent in ausreichenden Mengen konsumiert.

Der Erfolg der Therapie mit Xylit soll allerdings maßgeblich mit der applizierten Menge in Zusammenhang stehen. Wo für die reine Kariesprophylaxe schon 3-6 Xylit Kaugummis oder Bonbons ausreichen sollen, sind bei bestehender Karies und Parodontose größere Menge nötig (Ein halber Teelöffel nach jeder Mahlzeit wird oftmals empfohlen)

Ich möchte euch hier dringend ans Herz legen, euch noch mal genauer mit dem Thema Xylit auseinander zu setzen, und selbst mal zu recherchieren.

Ich habe Xylit selbst erst vor ein paar Tagen entdeckt, und mit dem Verzehr von Xylit vorgestern erst angefangen. Werde Euch über meine Erfolge berichten.

Gruss
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Der folgende User sagt Becks Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag:
Anais (26.06.2011)
  #10  
Alt 07.06.2009, 16:37
Becks Becks ist offline
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Becks wird schon bald berühmt werden
PS:
Zitat:
Da gibt es aber auch zwiespältige Meinungen, was z.B. dieser englische Bericht zeigt:
In dem Bericht wird ja nur gesagt, dass er dem Verzicht auf gekochtes Essen überdrüssig wurde, und nicht dass Xylit versagt hätte.
KA warum er auf das Essen überhaupt verzichtet hat...Also sich den ganzen Tag nur von Xylit zu ernähren, würd ich auch nicht aushalten...
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