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#1
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zu viel Antibiotika .... und kein Ende
Hallo,
meine "Pilzgeschichte" hat dieses Jahr im Januar angefangen. Gott sei dank hab ich mit viel Ausdauer, gutem Essverhalten und Darmaufbau die ganze Sache bis etwa Anfang Sommer einigermaßen in den Griff bekommen. Ende August sind wir dann in unseren langersehnten Urlaub nach Mallorca gefahren und da ging dann die nächste Krankengeschichte los. Ich bekam eine starke Blasenentzündung und musste Notärztlich behandelt werden. Das war dann Antibiotika Nr. 1 Amoxicillin. Nach zwei Tagen bekam ich darauf schon starken Durchfall und die Angst vor einem erneuten Darmpilz war auch gleich wieder da. Zuhause beim Hausarzt musste ich dann gleich das AB wechseln und bekam Enoxor, danach Ciprofloxacin .... keine Besserung, Blasenentzündung immernoch da ... Wechsel zur Urologin, da erneute Behandlung mit Ciprofloxacin, Doxycilin und nochmal Ciprofloxacin. Es wurde eine Blasenspiegelung und Abstriche gemacht. Danach meinet Sie es wäre alles in Ordung und ich solle pflanzliche Mittel nehmen ( hatte ich zu der Zeit auch schon alles durch, Cranberrykapseln als Saft, Bromelain, Solidagoren, diverse Tees, Dulcamaraglobuli und ich weiß nicht was noch) Da meine Schmerzen noch nicht besser wurden ging ich am gleichen Tag abends nochmal zum Hausartz und lies dort meinen Urin kontrollieren .... und siehe da .... gleich schlecht wie am Anfang !! Blut, Bakterien, Eiweiß waren immernoch vorhanden. Weil die gute Ärztin scheinbar nicht mehr weiter wusste und am Ende der Woche in Urlaub wollte hat sie mich als "geheilt" und zu empfindlich nach Hause geschickt. Die Hausärztin hat es dann nochmal mit dem AB Ofloxacin versucht aber ohne Erfolg. Ich hab dann die Woche darauf nochmal einen neuen Urologen aufgesucht und bin jetzt seit fast drei Wochen bei ihm in Behandlung. Habe jetzt mit den AB Kepinol, nochmals Ciprofloxacin, 13 Infusionen Genamycin, Cefixim und Nitroxolin einen Antibiotikamarathon hinter mir und nix schlägt bei mir an ;-( Bin mit meinen Nerven total am Ende und die Angst über einen erneuten Darmpilz ist natürlich groß. Ich hab dem Arzt natürlich auch gleich am Anfang darüber berichtet und er hat mir Perocur (ähnlich Perenterol) zum Vorbeugen gegeben. Da ich seit drei Tagen schon wieder keinen festen Stuhl habe, hatte ich ihn gestern nochmal auf das Thema angesprochen und er hat gemeint ich soll Kohlecompretten nehmen. Einen Scheidenpilz hab ich dazu natürlch auch schon bekommen, dagegen hab ich schon die dritte Packung carnifug Zäpfchen und nehm außerdem dazu noch Vagiflor. Heut muss ich jetzt mit allen Medikamenten aussetzten und morgen bekomme ich dann über einen Katheter Urin genommen der in ein Speziallabor eingeschickt wird. Der Arzt tippt auf einen multiresitenten Keim. Wenn sich diese Vermutung bewahrheitet heißt das für mich wahrscheinlich eine weitere, langwierige AB-Behandlung. Habt ihr einen guten Tip für mich was ich noch für meine schwache Abwehr tun kann ??? Leider bin ich durch diese lange Therapie auch schon finanziell sehr an meine Grenzen, Mutaflor könnte sicher hilfreich sein ist aber schon sehr teuer. Ich denke auch nicht das ich das vom Arzt verschrieben bekomme, oder ?? Momentan steht halt auch für meinen Urologen diese starke Entzündung in meinem Körper im Vordergrund und ich glaube er hat nicht so sehr ein Ohr für meine "Pilzängste" so, das wurde dann doch eine längere Geschichte ... schonmal danke fürs lesen ;-) viele Grüße, babe1 |
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#2
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Hallo Babe,
ich kann deine Angst gut verstehen. Meine "Pilzgeschichte" hat ebenfalls mit einer Reihe von Blasenentzündungen und damit verbundenen Antibiotikagaben begonnen. Letztendlich konnte mir die Schulmedizin bei der Blasensache nicht helfen, erst eine Homöopathin brachte das in Ordnung. Ich bekam diese berühmten kleinen Kügelchen. Leider kann ich dir nicht mehr sagen, wie das Mittel genau hieß. Aber ich hatte seit der Einnahme nie wieder eine Blasenentzündung und das ist mittlerweile auch schon 6 Jahre her. Ansonsten musst du parallel zum Antibiotika unbedingt schon was für die Darmflora nehmen. Sonst hast du im Anschluss gleich das nächste Problem am Hals. Mutaflor ist das Beste. Du kannst es über eine Internetapotheke bestellen, ist wirklich viel billiger. Wir hatten das Thema erst letztens hier im Forum, da wurde die EU Versandapotheke genannt. Ebenfalls wäre ein Präparat mit Milchsäurebakterien für den Dünndarm zu empfehlen, z.B. Paidoflor, Symbiolact Comp. oder Omniflora. Letztendlich wird es teurer und leidvoller für dich, wenn du das mit der Darmflora jetzt schleifen lässt, aber das weißt du ja sicher aus eigener Erfahrung. Ansonsten würde ich zur Sicherheit auch schon bei der Ernährung aufpassen. Sicher ist sicher. Gute Besserung und liebe Grüße Janine |
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#3
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Hallo, Babe,
bei Harnwegsentzündungen helfen normalerweise Cranberrys bzw. Cranberrysaft, kurmäßig über mehrere Wochen genommen. Das Cranberrypulver Urovit ist sehr gut: http://www.urovit.de Durchschlagenden Erfolg soll laut Aussage meiner HP das ayurvedische Mittel Raktashodak haben. Da müßtest du mal danach googeln. Wenn du es nicht bekommst, könnte ich es dir besorgen bzw. von meiner HP zuschicken lassen. Allerdings ist es recht teuer. Eine kleine Dose kostet 36 ,- Euro. Laut HP reicht 1/2 Dose meist aus, um die Probleme zu beheben.
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Liebe Grüße, Krasny |
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#4
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Danke erstmal für eure lieben Tips, allerdings ist bei mir wie gesagt die Blasenentzündung mittlerweile schon ziemlich weit fortgeschritten und der Arzt meinte es wir so langsam gefährlich für Nieren und Herz. Falls sich nächste Woche herausstellt das ich einen multiresistenten Keim habe wird sich wohl mit pflanzlichen Mitteln auch nichts mehr machen lassen. Dann heißt das für mich Krankenhaus.
Eine längere, kurmäßige Anwendung mit Cranberrysaft und danach Kapseln (hatte Probleme mit dem Magen bekommen) hab ich schon hinter mir. Hab wirklich nichts unversucht gelassen um mich um die Antibiotika zu drücken. Gott sei dank hatte mein Arzt am Freitag auch noch ein offenes Ohr für meine Angst wieder einen Pilz zu bekommen und hat sich mit mir auch lange darüber unterhalten. Hab ein "Privatrezept" Mutaflor bekommen. Da zahlt ja die Kasse leider nichts. In der Apotheket hat mir die Verkäuferin dann zu einem anderen Präparat geraten, dass vergleichbar mit Mutaflor ist aber um einiges günstiger. Hatte ich Anfang des Jahres auch schonmal genommen. Heißt Rephalysin. Hat damit schonmal jemand Erfahrungen gemacht und ist es wirklich so wirkungsvoll wie Mutaflor ?? Sie meinte es wäre lediglich etwas weniger hoch in der Dosierung. liebe Grüße und euch allen ein schönes WE, babe1 |
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